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Veröffentlicht am 01.12.2019

Ausbaufähig

Shakespeare Undead - Der Untoten Zähmung
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Katherine Dymond ist Ehefrau und Jägerin von Untoten. Vor allem von Zombies. Dies weiß allerdings niemand, denn es ist ihr Geheimnis. Nachts verkleidet sie sich als Knabe und schleicht sich aus dem Haus, ...

Katherine Dymond ist Ehefrau und Jägerin von Untoten. Vor allem von Zombies. Dies weiß allerdings niemand, denn es ist ihr Geheimnis. Nachts verkleidet sie sich als Knabe und schleicht sich aus dem Haus, um Böses zu Strecke zu bringen. Dabei trifft sie auf William Shakespeare, welcher Stückeschreiber und Schauspieler ist. Vom ersten Moment an, haben sie Gefühle füreinander.

Was Kate und auch sonst niemand weiß: Will ist ein Vampir und dazu geboren selbst Zombies zu erschaffen.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten ist der Autorin sehr gut gelungen, so dass man gleich in der Story drin ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Man merkt dem Buch nicht an, dass es das Jahr 1616 ist, abgesehen von der Angst einer drohenden Pest. Es wird auch typisch für Shakespeare viel in Versen gesprochen, die so für Theaterstücke seinerseits bekannt sind. Das Buch ist allgemein sehr an das Theater angelehnt. Es ist der Hauptschauplatz des Buches. Wer das nicht so gerne mag, der sollte dieses Buch nicht unbedingt lesen, denn auch an jedem Kapitelanfang steht ein Vers aus einem Werk Shakespeares.

Es wurde versucht Will sehr menschlich aussehen zu lassen, da er sich der menschlichen Schicht anpasst und versucht seine vampirischen Merkmale zu verbergen.

Es wird, meiner Meinung nach, leider wenig Wert wirklich auf die Jagd nach Zombies gelegt. Die meiste Zeit geht darum, wie die Protagonisten miteinander agieren, wie sie sich kennenlernen. Ab und zu gehen sie auf Zombiejagd, aber wie gesagt, es wird kein Hauptaugenmerk darauf gelegt. Erst am Schluss kommen wir der Sache näher, was es mit den Zombies auf sich hat und auch dann ist, der Moment in dem der Böse getötet werden soll, ziemlich schnell vorbei. Das war etwas enttäuschend. Zum Schluss lernen wir noch Kates Ehemann kennen, welcher die meiste Zeit gar nicht zu Hause ist und Königin Elisabeth hat auch noch ein Wort zu sprechen.

Ob die Liebe eine Chance hat, wird quasi bis zu letzten Satz offen gelassen, da Kate sehr skeptisch allem Übernatürlichen ist und sie gelernt hat, alles was nicht menschlich ist, gleich zu töten. Es fügt sich aber alles zum Richtigen, trotz ihrer Gebundenheit an Ihre Ehe.

Veröffentlicht am 14.09.2025

Seichte winterliche Liebesgeschichte

Friesenherzen und Winterzauber
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Ich habe schon einige Bücher von Tanja Janz gelesen und die haben mir sehr gut gefallen. Auch diese Geschichte hat mich nicht enttäuscht, wenn ich auch an manchen Stellen mir etwas mehr noch erhofft habe.

Der ...

Ich habe schon einige Bücher von Tanja Janz gelesen und die haben mir sehr gut gefallen. Auch diese Geschichte hat mich nicht enttäuscht, wenn ich auch an manchen Stellen mir etwas mehr noch erhofft habe.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, das Cover vermittelt direkt einen winterlichen Charme. Der Leuchtturm passt sehr gut, da auch ein Teil der Handlung mit einem Leuchtturm zu tun hat.

Die Geschichte hat einen roten Faden und ich fand die Entwicklung der Story und Figuren glaubhaft, wenn auch ich der Entwicklung der Gefühle von Tim gegenüber Ellen nicht so ganz folgen konnte. Dieser Wandel wirkte recht plötzlich und war an der Stelle daher etwas unglaubwürdig. Schade fand ich auch, dass Ellen sich mit ihrem Ex in Hamburg nicht mehr ausgesprochen hat. Die Telefonate und Gespräche wirkten doch recht intensiv, dafür gabs am Ende der gemeinsamen Zeit nur ein Friede-Freude-Eierkuchen. War mir an der Stelle etwas zu einfach.
Ellens Mutter und ihre Freundin sowie die Teeladenbesitzerin bei der Ellen unterkommt habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Nebenfiguren waren immer für eine Überraschung gut und haben die Geschichte auch entscheidend mitgetragen.

Insgesamt eine seichte Liebesgeschichte, die an einigen Stellen etwas oberflächlich daherkommt. Wer ein Happy-End an der Nordsee sucht, könnte trotzdem viel Freude an dem Roman haben.

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Veröffentlicht am 26.05.2023

Durchschnittlich

Wintermeer und Bernsteinherzen
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Ich habe schon mehrere Bücher von Tanja Janz gelesen aber mit Wintermeer und Bernsteinherzen bin ich nicht ganz warm geworden.
Der Einstieg mit dem Rückblick hat mir gefallen. Aber nachdem wir in der Gegenwart ...

Ich habe schon mehrere Bücher von Tanja Janz gelesen aber mit Wintermeer und Bernsteinherzen bin ich nicht ganz warm geworden.
Der Einstieg mit dem Rückblick hat mir gefallen. Aber nachdem wir in der Gegenwart angekommen sind, stockte es für mich etwas. Ich bin dieses Mal einfach nicht so recht mit dem Schreibstil klar gekommen. Die Geschichte plätschert vor sich hin, mir war der Fokus auf die Immobiliensuche zu groß. Ich hätte gerne noch mehr von Finja erfahren. Trotzdessen, dass sie die Protagonistin ist und die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, bleibt sie mir etwas zu blass. Ich hätte gerne mehr von ihr persönlich und ihrer Vergangenheit erfahren. Als sie Jesper kennenlernt schwirren Ihre Gedanken zu ihrem Ex-Mann und den Beziehungen die sie seitdem hatte. An der Stelle fehlte mir beispielsweise die Darstellung von Finjas Entwicklung. Was ist anders an Jesper, dass es ihr nun einfacher fällt und besser geht?

Insgesamt sind die Figuren aber liebenswert gestaltet, wir treffen auch alte Bekannte wieder, was die ganze Atmosphäre sehr schön macht.
Das Cover ist weihnachtlich und winterlich gestaltet was gut passt. Am Ende gibt es auch wieder die Rezepte zu den im Buch erwähnten Gerichten. Das finde ich immer wieder toll.

Fazit: Für mich eine mittelmäßige Geschichte bei der etwas mehr wirklich mehr gewesen wäre. Dennoch zu empfehlen als leichte Lektüre bei der man einfach nur den Kopf ausschalten und entspannen möchte.

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Veröffentlicht am 25.03.2021

Geschichte kommt langsam in Fahrt

Wo Liebe ist, ist auch ein Weg
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In dem 4. Band der „Mischief-Bay“ Reihe geht es um die vier Frauen Harper, Bunny, Becca und Stacey. Stacey und Harper sind Schwestern, ihre Mutter ist Bunny. Eine weitere Rolle nimmt Becca ein, die Tochter ...

In dem 4. Band der „Mischief-Bay“ Reihe geht es um die vier Frauen Harper, Bunny, Becca und Stacey. Stacey und Harper sind Schwestern, ihre Mutter ist Bunny. Eine weitere Rolle nimmt Becca ein, die Tochter von Harper.

Das Buch macht deutlich, dass jeder Mensch anders ist und es kein richtig oder falsch gibt, sondern es für sich selbst einfach richtig sein muss. Man sollte Dinge nicht tun, weil ein anderer sie von einem erwartet, sondern weil man sie für sich selbst tun möchte.

In dem vorliegenden Roman geht es vorrangig um Familienprobleme. Einerseits die Probleme, die Stacey und Harper mit ihrer Mutter Bunny haben und anderseits hat jeder noch ein paar eigene Probleme, die ich hier aber nicht vorwegnehmen möchte.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Harper, Becca und Stacey erzählt.

Der Schreibstil ist gut. Ich habe zuvor schon einige Bücher von Susan Mallery gelesen und hatte mich sehr auf eine unterhaltsame Geschichte gefreut. Bei diesem Buch hatte ich allerdings massive Probleme in die Geschichte reinzukommen. Erst nach knapp 200 Seiten hat mich das Buch richtig vereinnahmt. Bis dahin haben mich die Figuren etwas gelangweilt, die Probleme werden immer wieder von vorn vorgekaut und erläutert ehe die Geschichte wirklich mal etwas Fahrt aufnimmt. Das fand ich sehr schade.

Mit dem Ende bin aber dennoch zufrieden und die Geschichte hat einen runden Abschluss.

Das Cover passt sehr gut zum Buch und der beschriebenen Geschichte und gefällt mir.

Insgesamt ist „Wo Liebe ist, ist auch ein Weg“ ein durchschnittlicher Roman, der mich nicht 100%ig überzeugen konnte. Es dauert lange bis die Geschichte in Fahrt kommt, dennoch findet Susan Mallery für den Roman einen gelungenen und angemessenen Abschluss.

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Es wäre mehr drin gewesen...

So heiß wie ein Rockstar
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In dieser Kurzgeschichte geht es um Mae, ein Model und Freundin von Lena und ihren Bodyguard Ziggy. Dieser wird ihr zur Seite gestellt, als sie nach einer Reise heimkehrt und dort ein angsteinflößendes ...

In dieser Kurzgeschichte geht es um Mae, ein Model und Freundin von Lena und ihren Bodyguard Ziggy. Dieser wird ihr zur Seite gestellt, als sie nach einer Reise heimkehrt und dort ein angsteinflößendes Paket empfängt.
Die Kurzgeschichte teilt sich auf in 8 Kapitel und einen Epilog. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Mae erzählt.

Mae hat mir gut gefallen, ich fand sie sympathisch, obwohl es auf Grund der Länge der Geschichte sehr schwer ist sie richtig kennenzulernen. Mit Ziggy habe ich mich noch etwas schwerer getan. Mae versucht ihm Informationen zu entlocken, so dass sie und der Lesende ihn besser kennenlernen kann. Dennoch ist es schwer sich ein richtiges Bild von ihm machen zu können.

Wie in einer Kurzgeschichte üblich gibt es hier einen Konflikt, mit dem wir in die Geschichte starten und erleben kurze Zeit später ein Happy End.

Meiner Meinung nach, hätte man aus der Grundidee viel mehr rausholen können als eine Kurzgeschichte. Soweit man die Charaktere kennenlernen konnte, wirkten sie sympathisch, aber meine Gefühlsebene konnten die beiden Hauptfiguren nicht erreichen. Tatsächlich fand ich hier am Ende den erotischen Part etwas deplatziert. Die Geschichte hätte das nicht unbedingt gebraucht.

Für eine Kurzgeschichte ist ganz in Ordnung aber mehr leider auch nicht. Als Fan der Reihe war ich froh, dass unsere Stage Dive Bandmitglieder auch einen kurzen Auftritt hatten. Kylie Scott hätte jedoch mit ihrem Talent, ihrem Schreibstil und ihrem Ideenreichtum viel mehr aus dieser Geschichte machen können.

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