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Aquarius15

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2023

Anderer Blickwinkel

STONE BLIND – Der Blick der Medusa
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Medusa wird als kleines Kind von ihren göttlichen Eltern an die Küste ihrer Gorgonenschwestern ausgesetzt. Diese kümmern sich um Medusa und ziehen sie auf. Als Medusa eines Tages allein zum Tempel geht, ...

Medusa wird als kleines Kind von ihren göttlichen Eltern an die Küste ihrer Gorgonenschwestern ausgesetzt. Diese kümmern sich um Medusa und ziehen sie auf. Als Medusa eines Tages allein zum Tempel geht, lauert ihr dort Poseidon auf und zwingt sie zum Geschlechtsverkehr. Athene ist empört, dass ihr Tempel entweiht wurde und bestraft darauf Medusa, in dem sie sie in ein Monster verwandelt. Damit Medusa niemanden gefährden kann, geht sie den Weg der Einsamkeit. Bis eines Tages der "Held" Perseus auftaucht und ihren Kopf möchte.

Das Cover ist schön und schlicht gehalten. Durch den schwarzen Hintergrund kommen das Türkis und das Gold besser zur Geltung.

Das Hörbuch war angenehm anzuhören. Die Sprecherin hat gut die Spannung aufgebaut. Leider war die Geschichte nicht so fesselnd, da es hauptsächlich eine Nacherzählung der griechischen Sage war. Stellenweise war es sehr langatmig. Aber dadurch, dass die Sichtweisen der Frauen, wie beispielsweise Medusa oder ihre Schwester hinzu kamen, war es doch was neues. Ich finde es gut, dass Medusa eine Stimme bekommen hat und das nicht sie das Moster in der Geschichte ist.
Jedoch hab ich mir dadurch Hoffnungen gemacht, dass die Geschichte anders ausgehen mag.
Ein zusätzliches Manko war, dass so viele verschiedene Perspektiven beschrieben worden sind, dass man sich oft gefragt hat, zu welchem Zweck wurden mir die Informationen gegeben.

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Veröffentlicht am 01.04.2023

Düster, magisch und verwirrend

The Witches of Silent Creek 1: Unendliche Macht
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Helenas Eltern sind beide tot. Sie zieht nach dem Tod ihres kürzlich verstorbenen Vaters nach Silent Creek zu ihrem Großvater Nathaniel. Er ist sehr wortkark und eigen. Sie möchte an dem College von Silent ...

Helenas Eltern sind beide tot. Sie zieht nach dem Tod ihres kürzlich verstorbenen Vaters nach Silent Creek zu ihrem Großvater Nathaniel. Er ist sehr wortkark und eigen. Sie möchte an dem College von Silent Creek Geschichte studieren, um mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden. Schon am ersten Tag vom College begegnet sie Tyrael Burnett. Er ist arrogant und verdammt heiß. Und ausgerechnet er, rettet sie vor einen brutalen Mann, der ihr schlimme Dinge antun wollte.
Während der Zeit am College, erfährt sie einiges im Bezug auf ihre Mutter und sich selbst. Die neuen Erkenntnisse, dass ihre Mutter eine Hexe war und dass auch sie Kräfte hat, stellen Helenas Leben komplett auf dem Kopf.

Das Hörbuch wird aus der Perspektive von vier Protagonisten erzählt. Deswegen war der Einstieg etwas schwierig, weil man manchmal nicht mehr wusste, wer mit wem verwandt war. Zusätzlich war es verwirrend, wenn eine spannende Szene kam und man wissen wollte, warum das geschehen ist und plötzlich wird die Person gewechselt, die von einem komplett anderen Ereignis berichtet. Manchmal kam die Auflösung, warum manche Ereignisse passiert sind und manche Rätsel bleiben noch offen.

Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Jedoch an einigen Stellen verwirrend.
Das Cover ist sehr schön gestaltet und verspricht was magisches und düsteres.

Ich fand es super, dass im Hörbuch jeder Protagonist einen anderen Sprecher hatte, so konnte man die Perspektiven besser auseinander halten. Jedoch sind einige Passagen im Hörbuch sehr verwirrend bzw. lassen einige Fragen offen.

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Veröffentlicht am 05.11.2022

Der Fuch der Königsfamilie

Elektra, die hell Leuchtende
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Der Roman erzählt die Geschichte der mykenischen Königsfamilie und den Krieg um Troja. Die griechische Sage wird aus der Perspektive von drei Frauen erzählt. Von Klytämnestra, die Frau des Agamemnon, die ...

Der Roman erzählt die Geschichte der mykenischen Königsfamilie und den Krieg um Troja. Die griechische Sage wird aus der Perspektive von drei Frauen erzählt. Von Klytämnestra, die Frau des Agamemnon, die Tochter von Agamemnon und Klytämnestra namens Elektra und die trojanische Prinzessin und Priesterin Kassandra.
Die Handlung hält sich genau an den griechischen Mythos und beschreibt das Leid und den daraus resultierenden Kreislauf der Rache.

Der Schreibstil der Authorin war sehr gut. Ich konnte mich sehr gut in Kassandra und Klytämnestra hinein versetzen. Besonders interessant war die Charakterentwicklung von Klytämnestra. Wie sie sich von einer gehorsamen Ehefrau zur emanzipierten, aber rachsüchtigen Herrscherin entwickelt. Von Elektra bin ich enttäuscht. Sie macht macht keine merkliche Entwicklung durch, sie bleibt eine unsympathische und verzogene Prinzessin.
Die Vorfreude über ihre Geschichte zu lesen, war echt groß, da mir nur die Namen von Kassadra und Klytämnestra etwas gesagt haben. Aber als ich mehr von Elektra gelesen habe, bin ich von ihrem engstirnigen Verhalten enttäuscht.
Was mich am meisten gestört hat, war der Klappentext. Denn er verspricht mehr als das was wirklich im Roman passiert.

Aber für Fans der griechischen Mythologie ist dieser Roman gut zu empfehlen, da er einen flüssigen und verständlich Schreibstil hat. Für zartbesaitete können einige Handlungen echt brutal sein.

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Veröffentlicht am 03.10.2018

Sterben will gelernt sein

Man muss auch mal loslassen können
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In diesem Buch "Man muss auch mal loslassen können" von Monika Bittl geht es um die drei Frauen Jessy, Charlotte und Wilma. Diese drei Frauen sind alle an ihrem Tiefpunkt im Leben angekommen und wollen ...

In diesem Buch "Man muss auch mal loslassen können" von Monika Bittl geht es um die drei Frauen Jessy, Charlotte und Wilma. Diese drei Frauen sind alle an ihrem Tiefpunkt im Leben angekommen und wollen sich das Leben nehmen, jedoch stellt sich das Sterben viel schwieriger heraus. Als sich die drei an einer Tankstelle Mut antrinken wollen, geraten diese in einem Überfall und drängen sich als Geiseln auf. So nimmt die Reise ihren Lauf.

Das Cover leuchten in bunten Farben und bringt den Titel humorvoll rüber.

Der Schreibstil ist flüssig, jedoch stört mich die hippe Sprache von Jessi. Am Anfang war das Buch zäh, jedoch in der Mitte vom Buch ging es schneller voran. Leider ist das Buch nicht ganz so humorvoll wie ich es erwartet hatte.

Veröffentlicht am 26.02.2026

Überraschend, aber zu knapp erzählt

Blutwild
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Überraschend, aber zu knapp erzählt

In dem Thriller um Ex-Kommissarin Anka – die nach traumatischen Erlebnissen vor sechs Jahren langsam zurück ins Leben findet – sorgt eine rätselhafte Botschaft für ...

Überraschend, aber zu knapp erzählt

In dem Thriller um Ex-Kommissarin Anka – die nach traumatischen Erlebnissen vor sechs Jahren langsam zurück ins Leben findet – sorgt eine rätselhafte Botschaft für neuen Schrecken. Sie führt Anka zu einer abgelegenen Waldhütte, in der sie auf grausam inszenierte, eingelegte menschliche Körperteile stößt, arrangiert wie in einer makabren Ausstellung. Schnell keimt in ihr der Verdacht, dass ihr damaliger Peiniger zurück ist. Doch mit dieser Vermutung steht sie allein da, denn niemand schenkt ihr Glauben.

Bereits der Klappentext in Verbindung mit dem auffälligen Cover weckt große Erwartungen. Besonders das dominante Grün fällt ins Auge, während das abgebildete Beil auf düstere und brutale Szenen schließen lässt – die Neugier ist definitiv geweckt.

Sprachlich liest sich der Thriller flüssig und angenehm. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo, und durch die wechselnden Zeitebenen sowie unterschiedlichen Perspektiven entsteht grundsätzlich eine spannende Erzählstruktur, die das Eintauchen in die Handlung erleichtert. Leider bleiben diese positiven Aspekte nicht bis zum Ende überzeugend. Die Protagonistin Anka wirkt insgesamt zu blass und wenig greifbar; als Leser bekommt man kaum die Gelegenheit, sie wirklich kennenzulernen oder eine Bindung zu ihr aufzubauen. Zudem erscheinen viele Szenen nur angerissen und nicht ausreichend ausgearbeitet. Häufig wirken die Kapitel abrupt aneinandergereiht, mit harten Schnitten und ohne stimmige Verknüpfung. Dadurch geht viel erzählerisches Potenzial verloren. Der Geschichte hätten mehr Tiefe und ein größerer Umfang spürbar gutgetan.

Insgesamt konnte der Thriller die anfänglich geweckten Erwartungen leider nicht erfüllen. Trotz interessanter Ansätze bleibt am Ende Enttäuschung zurück – daher eine Bewertung von 2 Sternen und keine Leseempfehlung.

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