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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2025

Obwohl das Buch am Ende besser wurde, konnte es mich nicht überzeugen. Die Charaktere waren alle seltsam und ich wurde nicht warm mit ihnen.

I'll look for you, Everywhere
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Inhalt:

Für die Hochzeit ihrer Schwester kehrt Magdalen nach Chivasso zurück und auch der Sohn, der befreundeten Familie, kommt für den Sommer zurück. Viele Jahre war er weg, geflüchtet vor seinem Vater ...

Inhalt:

Für die Hochzeit ihrer Schwester kehrt Magdalen nach Chivasso zurück und auch der Sohn, der befreundeten Familie, kommt für den Sommer zurück. Viele Jahre war er weg, geflüchtet vor seinem Vater und der Vergangenheit. Theo war in Chivasso immer begehrt und auch Magdalen scheint ihm nicht ganz abgeneigt zu sein. Der Sommer ist heiß und da beide Familien nebeneinander wohnen und befreundet sind, sehen sie sich regelmäßig.

Doch wie viel Nähe tut ihnen gut?

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich zwigespalten. Das Cover ist wunderschön und ansprechend, der Klappentext hat mich direkt begeistert und dann habe ich mit dem Lesen begonnen. Ich habe mich am Anfang über die sehr plumpe und obszöne Art gewundert und befand es irgendwie für unpassend. Mich störte auch, dass immer wieder italienisch gesprochen wurde und man sich vieles selbst zusammenreimen musste. Obwohl ich im Laufe der Geschichte das Gefühl hatte, dass der Schreibstil besser geworden ist, konnte ich mit keinem der Protagonisten richtig warm werden. Theo macht Magdalen immer wieder an und stößt sie dann vor den Kopf. Sie wirkt unsicher und lässt alles mit sich machen, obwohl sie sich vornimmt, sich von ihm fernzuhalten. Magdalens beste Freundin Anika ist flippig und wirkt trotzdem noch normaler, als alle anderen. Ihr Bruder Dante wirkt, als hätte er einen zweistelligen IQ, ihre Mutter ist der Teufel, genauso wie Theos Vater. Erst zum Ende hin bekam ich das Gefühl, abschalten zu können und eine gute Geschichte vor mir liegen zu haben. Leider konnte mich dieser kurze Teil nicht vollends überzeugen, so dass ich am Ende froh war, das Buch beenden zu können.

Fazit:

Obwohl das Buch am Ende besser wurde, konnte es mich nicht überzeugen. Die Charaktere waren alle seltsam und ich wurde nicht warm mit ihnen.

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Veröffentlicht am 25.08.2023

Interessantes Thema

Mimik
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Inhalt:

Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz- Expertin und nur ein winziges Zucken des Mundwinkels lässt sie das wahre Ich eines Menschen lesen. Doch ausgerechnet nach einem Gedächtnisverlust, ...

Inhalt:

Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz- Expertin und nur ein winziges Zucken des Mundwinkels lässt sie das wahre Ich eines Menschen lesen. Doch ausgerechnet nach einem Gedächtnisverlust, nach einer Operation, wird sie mit dem schrecklichsten Fall ihrer Laufbahn konfrontiert. Eine völlig unbescholtene Frau hat gestanden, ihre ganze Familie ermordet zu haben. Ihr kleiner Sohn Paul soll der einzig Überlebende sein. Hannah Herbst hat nur ein kurzes Geständnis auf Video um die Mutter zu überführen und Paul zu retten. Das Problem daran ist, dass die Mörderin auf dem Video, sie selbst ist.

Meine Meinung:

Für mich ist Mimik kein typischer Fitzek. Ob das jetzt für den einzelnen positiv oder negativ zu sehen ist, würde ich als Geschmackssache sehen. Fans von den eher rasanten Büchern wie Der Augensammler etc., könnten von Mimik enttäuscht sein – zu dieser Fraktion gehöre auch ich. Mimik ist eher gediegene Kost und bei weitem nicht so rasant und spannend wie einige andere Bücher des Autors.

Das Thema über die Mimikresonanz an sich, finde ich schon sehr interessant, wobei ich das Gefühl habe, dass es in der Geschichte nicht richtig zur Geltung kommt. Für meinen Geschmack hätte dazu ruhig noch etwas mehr kommen können. Die Charaktere waren mir alle zu oberflächlich beschrieben und hätten ruhig etwas mehr Tiefe vertragen können, ganz besonders die Hauptfigur. Am besten finde ich ist der “Chirurg” als Protagonist gelungen. Was mich aber am meisten enttäuscht hat, ist das vermeintliche Ende. Hat einen sehr erzwungenen Eindruck bei mir hinterlassen, als ob da etwas schnell zu Ende gehen musste.

Mein Fazit:

Mimik hat für mich ein sehr interessantes Thema, das aber in der Geschichte untergeht und nicht die Anerkennung erhält, die es verdient. Ein ungewohnt ruhiger Fitzek, der mich nicht überzeugen konnte und auch das Ende fällt eher mau aus.

Veröffentlicht am 27.06.2023

Ich träume mir die Welt, wie sie mir gefällt – aber ob das wirklich so glücklich macht?

Jana, 39, ungeküsst
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Meine Meinung:

Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich sehen wollte, wie ihre Geschichte Mut machen kann. Im Laufe ihrer Lebensstory sind mir viele Parallelen aufgefallen und doch schienen wir unterschiedlich ...

Meine Meinung:

Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich sehen wollte, wie ihre Geschichte Mut machen kann. Im Laufe ihrer Lebensstory sind mir viele Parallelen aufgefallen und doch schienen wir unterschiedlich gewesen zu sein. In ihrem Buch trifft sie immer wieder auf ihr “altes Ich” und die beiden reden, diskutieren und die ältere Jana scheint nur so vor Stolz und Glück zu strotzen. Mir ging es oft, wie der jüngeren Jana, denn alles wirkte übertrieben. Ich zweifle nicht daran, dass sie als Kind unter Mobbing, der Sucht des Vaters, oder einfach ihrer Einsamkeit gelitten hat, sondern eher daran, dass jetzt alles so perfekt zu sein scheint. Möglicherweise hat sie gelernt, sich so zu lieben, wie sie ist, aber obwohl sie viele Auftritte hat, Familie und einen besten Freund, liest es sich, als wäre sie immer noch einsam. Ich glaube, dass die alte Jana am Ende die wahre Jana ist – zumindest ist das mein Gefühl. Vielleicht liege ich falsch, denn dies ist nur ein Buch, ein Teil des Lebens. Wenige Worte, die durch ein langes Leben führen, aber mich konnte Jana leider nicht überzeugen.

Fazit:

Ich träume mir die Welt, wie sie mir gefällt – aber ob das wirklich so glücklich macht?

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Veröffentlicht am 28.05.2023

Allen, die spannende Medizin-Thriller mögen, lege ich dieses Buch ans Herz. Für mich war es aber nicht der spannendste Thriller.

Die Herzchirurgin
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Meine Meinung:

Für mich war es erst echt schwierig, in das Buch reinzukommen, denn wir lesen die Geschichte aus 3 Ich-Perspektiven, und eigentlich lese ich, bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht gerne ...

Meine Meinung:

Für mich war es erst echt schwierig, in das Buch reinzukommen, denn wir lesen die Geschichte aus 3 Ich-Perspektiven, und eigentlich lese ich, bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht gerne Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind. Das ist aber immer Geschmackssache.

Jack Jordan versucht, mit seinem Schreibstil die Spannung aufrecht zu halten, was ihm in weiten Teilen gelingt. Ich hätte mir manchmal längere Kapitel gewünscht, da diese durch die 3 verschiedenen Perspektiven meiner Meinung nach zu kurz waren. Da wurde es gerade spannend und dann erzählt plötzlich wieder eine andere Person. Wer gerade spricht, ist an den Überschriften der einzelnen Kapitel zu sehen.

Die Charaktere blieben für mich etwas zu blass und ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht, was aber angesichts des schon angesprochenen Schreibstils meine Ansicht widerspiegelt. Andere mögen das ganz anders sehen. Zwar lernt man die Figuren nach und nach etwas kennen, und kann ihre Beweggründe in der Geschichte nachvollziehen, dennoch wollte ich wissen, wie der Thriller endet und habe natürlich bis zum Ende durchgehalten.

Mein Fazit:

Allen, die spannende Medizin-Thriller mögen, lege ich dieses Buch ans Herz.

Für mich war es aber nicht der spannendste Thriller.

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Veröffentlicht am 20.12.2022

Sehr speziell – mich konnte das Buch überhaupt nicht begeistert, aber meiner Großen gefällt es.

Gregs Tagebuch 17 - Voll aufgedreht!
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Meine Meinung:

Bevor ich das Buch wirklich gelesen habe, habe ich kurz reingelesen und fand das Thema, mit dem Greg sich diesmal beschäftigt, interessant. Leider liest sich dieser Comic-Roman, wie der ...

Meine Meinung:

Bevor ich das Buch wirklich gelesen habe, habe ich kurz reingelesen und fand das Thema, mit dem Greg sich diesmal beschäftigt, interessant. Leider liest sich dieser Comic-Roman, wie der Aufsatz eines Erstklässlers und ich musste mich wirklich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Greg wäre gerne reich und berühmt, aber da Ruhm zu viele Schattenseiten hat, hätte er lieber jemand Berühmtes in seinem Umfeld. Seine Freunde sind leider nicht talentiert genug um berühmt zu werden, also hofft er auf seinen Bruder Rodrick. Rockrick hat eine Band, aber es gibt einige Probleme. Zum Beispiel ist der Tourbus kaputt, aber sie haben die Möglichkeit einen neuen zu gewinnen. Es gibt Chaos bei der Songauswahl für eine mögliche Platte, usw.

Die Zeichnungen sind schlicht und doch kann man jeden Gesichtsausdruck erkennen.

Fazit:

Sehr speziell – mich konnte das Buch überhaupt nicht begeistert, aber meiner Großen gefällt es.

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