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Veröffentlicht am 01.06.2023

Ein Hamburg Krimi

Kommissarin Moll und die Tote aus der HafenCity
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Isabel Bernsmann Kommissarin Moll und die Tote aus der HafenCity 2023


Die Tote aus der HafenCity ist der dritte Band um Kommissarin Moll in meiner Lieblingsstadt Hamburg. Hauptkommissarin Frederica ...

Isabel Bernsmann Kommissarin Moll und die Tote aus der HafenCity 2023


Die Tote aus der HafenCity ist der dritte Band um Kommissarin Moll in meiner Lieblingsstadt Hamburg. Hauptkommissarin Frederica Moll und ihr Kollege Christian Lauterbach sind die Mitglieder einer Cold Case Unit, die neu aufgebaut wird. Später kommen noch Matthias dazu und eine Rollstuhlfahrerin, die jeden Tag neue Perücken auf hat (Warum?). Zwei Tage nach Beginn eines Falls stellen die Ermittler schon fest, wer das Opfer ist, welches seit sieben Jahren tot ist.

Mir liegt der Schreibstil der Autorin leider so überhaupt nicht und hatte riesige Mühe ins Buch zu kommen. Hätte ich es nicht von der Autorin durch Insta bekommen, hätte ich es nie zu Ende gelesen.

Mein zweites Problem waren viele Personen mit denen ich nur so nach und nach zu Recht kam und dass es schon Band 1 gibt: … die Tote vom Grindel und Band 2 …die Tote aus der Hafenstadt. Es wurde immer auf die Vorgänger-Romane hingewiesen und so hatte ich ein kleines Problem, weil ich diese nicht kannte. Wahrscheinlich käme man dann mit Band 3 besser zurecht. Mit den Charakteren wurde ich nicht wirklich warm, weil sie mir fremd blieben. Irgendwie konnte ich mich mit niemandem anfreunden.

Auf Seite 240 der Dialog: „Wenn Sie es sagen, muss es wohl stimmen. Ich hasse Zimt. Wenn ich in ihre Augen schaue, überfällt mich die Lust auf ein Rosinenbrötchen.“ Irgendwie war ich da gedanklich bei Stephanie Plum, die Serie von Janet Evanovich.

Leicht spannend war der Krimi erst mal dadurch, dass in kursiv von einer Frau erzählt wurde. Leider wusste ich schnell, wer das war und wer der Täter war. Für mich persönlich war es zu offensichtlich. Da die Ermittler allerdings keine Ahnung hatten, war es wiederum spannend zu sehen, wie sie es dann doch schafften herauszubekommen, was offensichtlich ist und ich als Leser schon wusste. (Spoiler umschifft ,-) )

Daher blieb auch leider offen, wo etwas versteckt ist. Vielleicht erfährt man das in Band 4. Ich tippe erst mal auf die Umzugskisten oder dass da vielleicht noch was „versteckt“ ist, was weiterhilft, denn die sind ja nicht ausgepackt.

Ja, und dann der Reiseführeraspekt. Die Autorin erzählt viel aus Hamburg, was mir persönlich gefällt, aber es klingt wie aus einem Reiseführer. Das liegt auch am Schreibstil selbst. Meine „Kopfkinoreise“ an die Elbe fiel dieses Mal leider ins Alsterwasser. Hamburg ist eine meiner Lieblingsstädte und da ich schon lang nicht mehr da war, liebe ich „eigentlich“ Hamburg-Krimis.

Die Süßigkeitenindustrie muss sehr glücklich sein, über dieses Buch. Man sollte sie fragen, ob sie nicht dafür oder damit Werbung machen wollen. (Der „Shopper“ ist riesig, oder die Kommissarin kauft täglich mehrfach ein.) Da ich keine Lakritzschnecken, Gummibärchen und „Küsse“ (es gibt dafür ja 2 verbotene Begriffe aus meiner Jugend, seither esse ich sie nicht mehr) essen darf und kann, fand ich es etwas lästig. Während die Franzbrötchen ok, super im Buch zu HH, megapassend waren. Ich hätte zu gerne DAS tolle Franzbrötchenrezept im Buch gehabt. Mir gefällt es sehr gut, wenn im Buch regionale Spezialitäten vorkommen. Diese Gerichte in der Sterneküche konnte ich mir da leider nicht vorstellen, zumal sie natürlich in Richtung teuer abgewandelt wurden.

Wenn wir bei der Küche sind, dann fand ich die Extreme zwischen perfekt saubere Küche und absolut dreckiger Keller richtig schön herausgearbeitet. Ich konnte mir das so gut vorstellen. Da hätte ich gerne noch den Gruselköchinfaktor gehabt.

Den Krimi selber fand ich sonst sehr brauchbar, logisch, vorstellbar und furchtbar (positiv gemeint). Seite 306: „...Bild, wie der Wohnungsbrand in Mettmann dem Kätzchen eine Mini-Atemmaske überstülpt.“ Das Bild habe ich nicht gefunden, aber viele Bilder wo die Feuerwehr Katzen rettet. Mir war gar nicht klar, dass die Feuerwehr so viele Katzen retten muss. Klar, das macht auch mehr her, als wenn man die Mörder von Toten findet. Aber nicht wegen der Wichtigkeit, sondern wegen der „Niedlichkeit“.

Die Welpenszene ist meine absolute Lieblingsszene. Auf Seite 305 war ich Christian sehr dankbar, dass er den Schlüssel mitbrachte. Leider brach dann die Szene, bzw. das was ein Highlight hätte werden können, abrupt ab.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein Hamburg-Krimi mit Reiseführerzeilen, einem tollen Cover, Franzbrötchen, Süßigkeiten, Sternelabskaus und ein Mal Stephanie Plum. 3 Feensternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2023

Ein Hamburg Krimi

Kommissarin Moll und die Tote aus der HafenCity
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Isabel Bernsmann Kommissarin Moll und die Tote aus der HafenCity 2023


Die Tote aus der HafenCity ist der dritte Band um Kommissarin Moll in meiner Lieblingsstadt Hamburg. Hauptkommissarin Frederica ...

Isabel Bernsmann Kommissarin Moll und die Tote aus der HafenCity 2023


Die Tote aus der HafenCity ist der dritte Band um Kommissarin Moll in meiner Lieblingsstadt Hamburg. Hauptkommissarin Frederica Moll und ihr Kollege Christian Lauterbach sind die Mitglieder einer Cold Case Unit, die neu aufgebaut wird. Später kommen noch Matthias dazu und eine Rollstuhlfahrerin, die jeden Tag neue Perücken auf hat (Warum?). Zwei Tage nach Beginn eines Falls stellen die Ermittler schon fest, wer das Opfer ist, welches seit sieben Jahren tot ist.

Mir liegt der Schreibstil der Autorin leider so überhaupt nicht und hatte riesige Mühe ins Buch zu kommen. Hätte ich es nicht von der Autorin durch Insta bekommen, hätte ich es nie zu Ende gelesen.

Mein zweites Problem waren viele Personen mit denen ich nur so nach und nach zu Recht kam und dass es schon Band 1 gibt: … die Tote vom Grindel und Band 2 …die Tote aus der Hafenstadt. Es wurde immer auf die Vorgänger-Romane hingewiesen und so hatte ich ein kleines Problem, weil ich diese nicht kannte. Wahrscheinlich käme man dann mit Band 3 besser zurecht. Mit den Charakteren wurde ich nicht wirklich warm, weil sie mir fremd blieben. Irgendwie konnte ich mich mit niemandem anfreunden.

Auf Seite 240 der Dialog: „Wenn Sie es sagen, muss es wohl stimmen. Ich hasse Zimt. Wenn ich in ihre Augen schaue, überfällt mich die Lust auf ein Rosinenbrötchen.“ Irgendwie war ich da gedanklich bei Stephanie Plum, die Serie von Janet Evanovich.

Leicht spannend war der Krimi erst mal dadurch, dass in kursiv von einer Frau erzählt wurde. Leider wusste ich schnell, wer das war und wer der Täter war. Für mich persönlich war es zu offensichtlich. Da die Ermittler allerdings keine Ahnung hatten, war es wiederum spannend zu sehen, wie sie es dann doch schafften herauszubekommen, was offensichtlich ist und ich als Leser schon wusste. (Spoiler umschifft ,-) )

Daher blieb auch leider offen, wo etwas versteckt ist. Vielleicht erfährt man das in Band 4. Ich tippe erst mal auf die Umzugskisten oder dass da vielleicht noch was „versteckt“ ist, was weiterhilft, denn die sind ja nicht ausgepackt.

Ja, und dann der Reiseführeraspekt. Die Autorin erzählt viel aus Hamburg, was mir persönlich gefällt, aber es klingt wie aus einem Reiseführer. Das liegt auch am Schreibstil selbst. Meine „Kopfkinoreise“ an die Elbe fiel dieses Mal leider ins Alsterwasser. Hamburg ist eine meiner Lieblingsstädte und da ich schon lang nicht mehr da war, liebe ich „eigentlich“ Hamburg-Krimis.

Die Süßigkeitenindustrie muss sehr glücklich sein, über dieses Buch. Man sollte sie fragen, ob sie nicht dafür oder damit Werbung machen wollen. (Der „Shopper“ ist riesig, oder die Kommissarin kauft täglich mehrfach ein.) Da ich keine Lakritzschnecken, Gummibärchen und „Küsse“ (es gibt dafür ja 2 verbotene Begriffe aus meiner Jugend, seither esse ich sie nicht mehr) essen darf und kann, fand ich es etwas lästig. Während die Franzbrötchen ok, super im Buch zu HH, megapassend waren. Ich hätte zu gerne DAS tolle Franzbrötchenrezept im Buch gehabt. Mir gefällt es sehr gut, wenn im Buch regionale Spezialitäten vorkommen. Diese Gerichte in der Sterneküche konnte ich mir da leider nicht vorstellen, zumal sie natürlich in Richtung teuer abgewandelt wurden.

Wenn wir bei der Küche sind, dann fand ich die Extreme zwischen perfekt saubere Küche und absolut dreckiger Keller richtig schön herausgearbeitet. Ich konnte mir das so gut vorstellen. Da hätte ich gerne noch den Gruselköchinfaktor gehabt.

Den Krimi selber fand ich sonst sehr brauchbar, logisch, vorstellbar und furchtbar (positiv gemeint). Seite 306: „...Bild, wie der Wohnungsbrand in Mettmann dem Kätzchen eine Mini-Atemmaske überstülpt.“ Das Bild habe ich nicht gefunden, aber viele Bilder wo die Feuerwehr Katzen rettet. Mir war gar nicht klar, dass die Feuerwehr so viele Katzen retten muss. Klar, das macht auch mehr her, als wenn man die Mörder von Toten findet. Aber nicht wegen der Wichtigkeit, sondern wegen der „Niedlichkeit“.

Die Welpenszene ist meine absolute Lieblingsszene. Auf Seite 305 war ich Christian sehr dankbar, dass er den Schlüssel mitbrachte. Leider brach dann die Szene, bzw. das was ein Highlight hätte werden können, abrupt ab.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein Hamburg-Krimi mit Reiseführerzeilen, einem tollen Cover, Franzbrötchen, Süßigkeiten, Sternelabskaus und ein Mal Stephanie Plum. 3 Feensternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2023

Eine Alte Ciao Rezi

Ein Engländer in Paris
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Fees Schnellcheck
Stephen Clarke
Ein Engländer in Paris
Mein Jahr mit den Franzosen
Piper
ISBN 978382250660


Fee erzählt vom Inhalt (um was geht’s hier eigentlich?)

Paul West ist ein Engländer, der 1 ...

Fees Schnellcheck
Stephen Clarke
Ein Engländer in Paris
Mein Jahr mit den Franzosen
Piper
ISBN 978382250660


Fee erzählt vom Inhalt (um was geht’s hier eigentlich?)

Paul West ist ein Engländer, der 1 Jahr in Paris verbringt. Er hat einen neuen Job bekommen und muss sich jetzt an die Franzosen gewöhnen, dabei erlebt er alles Mögliche.

Fees Meinung und noch mehr vom Buch

Manchmal ist das Buch tatsächlich lustig, aber leider nicht so lustig, wie ich mir das gewünscht habe. Es werden Klischees aufgewärmt und man kann sich nicht vorstellen, dass es wirklich so schlimm in Frankreich zugeht. Und Paul West kommt dabei – zumindest am Ende – immer gut weg. Zuerst hilft ihm sein Chef und dann versucht er den arglosen Engländer hereinzulegen.

Die Franzosen haben einen laissez faire Stil, nach Stephen Clark sind sie faul! Einfach nur faul. Den ganzen Tag sitzen sie nur im Büro rum. Ein Team sind sie so gar nicht. Sie machen was sie wollen und lassen sich nichts von einem Engländer sagen. Paul West wurde eingestellt, um englische Teehäuser in Frankreich zu errichten, aber seine Vorschläge und Namen werden einfach ignoriert. Allerdings möchte er am Schluss selber genau den Namen für sein Teehaus.

Eines Tages macht er Häppchen mit englischem Essen und lässt die Franzosen probieren, allerdings hat er sich mehr Feedback und Einsatz gewünscht. Ein Franzose probiert ein Teil, es schmeckt ihm offensichtlich, da nimmt er sich gleich das meiste mit und verdrückt sich. Müssen wir jetzt glauben, dass die Englische Küche besser ist, wie ihr Ruf? Stephen Clark versucht uns das so unterzujubeln. Ich weiß das allerdings leider besser.

Allerdings ist es teilweise eine Anleitung für Paris, was mir besonders gut gefiel. Vor allem, wie bestellt man beim Kellner, dass man tatsächlich seine Tasse Milchkaffee bekommt und nicht gleich einen Humpen.

Seite 148 und 149:

Kaffee mit Milch = Un crème, s’il vous plait. (auch wenn Crème Sahne bedeutet, egal)
Ein Espresso = un express
Dünner schwarzer Kaffee = un allongé
Ein (normales Bier) = Un demi (bière)
(bestellt man un bière bekommt man ein wolkenkratzerhohes Glas mit Bier)
Ein Krug (gratis) Leitungswasser = une carafe d’eau
De l’eau = dann bekommt man (kostenpflichtiges) Mineralwasser

Das Jahr IN Paris ist auch extrem kurz, es geht von September bis Mai, danach sind Ferien, irgendwo aber auf keinen Fall in Paris. Im Buch werden mehrere Streiks beschrieben, es werden Unannehmlichkeiten beschrieben, aber sonst ist das halt so. Die Franzosen scheinen recht gelassen auf Streiks zu reagieren.

Medikamente scheinen lebenswichtig für die Franzosen zu sein, denn Stephen Clark muss welche aus England mitbringen. Und die Franzosen stehen stundenlang vor einer Apotheke, als die meisten Apotheker/n streiken. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Franzosen Schlange stehen? Das machen doch die Engländer, aber Franzosen?

Besonders drastisch fand ich die Szene, wo er aus der Wohnung geworfen wird und wie er sich da zu helfen weiß.

Natürlich dürfen auch die vielen. Dies wird sehr lustig erzählt, es ist also keineswegs ein Liebesroman. Was mir aber auch zu viel wurde, Paul West ist ein sooooooooooooo toller Hecht und ständig hat er ne andere Frau im Bett. Die Bettszenen hab ich dann schließlich überwiegend überlesen. Warum ist er so toll und die Franzosen alle doof, blöd und man kann ständig über sie meckern?

Lustig und mit viel Pariser Lokalkolorit waren die Texte, wo die Franzosen Englisch reden, das wurde aber in deutsch gemacht, aber man kann sich das vorstellen, oder als Paul West Englischunterricht gibt.:
z. B.
„Es ist eine Statt. Nahe von Dofa.“ „Wie bitte?“ Sie kennen sischa! Gleisch bei die Tünnel. Man kommt aus die Tünnel raus und och. Mit Kattedrahl. Kännterbörri!“ Gemeint war Canterbury mit der dortigen Kathedrale.

„Was hast du gestern abend gemacht?“
„Ich habe misch eine Abfallkuchen gebacken.“
„Abfall? Du meinst Apfelkuchen.“
„Ja, Affeküchen.“

Rollenspiele
Im Restaurant. Sag dem Kellner, ob er deinen verschütteten Wein aufwischen kann.
„Äh, Herr Ober, können Sie bitte mal hier über die Tisch wichsen?“

„Wenn Sie unsere Reschnung nischt bezahlen, wir kontakten unsere Reschtsamwald.“
Paul West versucht beides zu verbessern und dann kommt das:
„Oh? Okay, wir kontakten unsere Linksamwald.“

„Isch bin Bärrnahr isch binn vehanntwottlisch fürr die Kommünikassjohsbereisch, äh….“

Jedenfalls war das Buch teilweise lustig, teilweise lehrreich, teilweise interessant. Vieles kann man sich sehr gut vorstellen und man kann seine Englisch bzw. Französischkenntnisse wieder auffrischen.

Fee guckt Amazonrezensionen
Das mache ich ja für mein Leben gern, und es ist mir egal, was andere darüber denken.

48 Bewertungen

5 x 1 Stern

Na ja, ich war schon mal in Frankreich und ich bin der Meinung, dass manche Klischees halt zutreffend sind. Die Franzosen lieben Wein, Käse, Baguette. Was ist da schon dabei? Würde ich dort wohnen, wäre es so ähnlich. Aber Käse und Baguette sind herrlich in Frankreich und der Rotwein auch. Aber ich kann die Bewertungen verstehen und auch, dass die meisten das Buch leider nicht ausgelesen haben. Trés domage! und das mit der Hundescheiße empfand ich in Frankreich auch schlimmer, als hier. Und hier ist es schon merde.

8 x 2 Sterne
Ja, das stimmt, ein Jahr in der Provence von Peter Mayle ist viel besser, viel lustiger, viel empfehlenswerter und authentischer.

Und ja, es ist etwas platt! Da kann ich der Rezentin nur zustimmen. Die Witze sind auch etwas alt, aber nichtsdestotrotz, es gibt schlechtere Bücher.

Ja, das mit den Sexszenen fand ich auch echt schade. Das wäre auch „dezenter“ gegangen, finde ich.

5 x 3 Sterne

Dasselbe wie vorher. Aber einer empfiehlt, dass man sich mit Briten und Franzosen auskennt und dazu meint er, die Originalausgabe wäre besser. Das glaube ich unbesehen. Manchmal finde ich es schade, dass meine Englischkenntnisse einfach nicht für ein Buch ausreichen. Schon einige Male wurde die Übersetzung bemängelt, bei den Büchern. Es geht sehr viel verloren.

16 x 4 Sterne

Die Rezensionen sind sehr interessant und decken sich überwiegend mit meinen.
Es ist natürlich Sozialkritik enthalten und das passt halt nicht so ganz in ein ansonsten lustiges Buch.

Die Überlegung, wenn ein Deutscher so über die Franzosen oder Briten geschrieben hätte, hätte es Ärger gegeben, kann ich nachvollziehen. Und es ist schade, dass wir so was nicht dürfen…..

Jawohl satirisches und ironisches ist natürlich auch im Buch enthalten.

14 x 5 Sterne

Na ja, Vollidiot oder Resturlaub finde ich genauso humorvoll wie dieses Buch. Es ist nicht besser oder schlechter.

Was ich interessant finde, die Bewertungen klingen alle echt und ehrlich.

Fees Fazit

Da Ironie und Satirisches nicht jedermann versteht und die Sexszenen doch manchmal zu extrem sind, kann man das Buch nicht unbedingt verschenken. Sonst finde ich es gut und lustig. Es gibt bessere und schlechtere Bücher. Meiner Meinung nach findet man es wohl lustig, wenn man Vollidiot und Resturlaub von Tommy Jaud mag, allerdings muss man halt die Sachen verstehen und mögen, die – von mir - im ersten Satz kritisiert wurden.
Die Sprache ist locker leicht, man kann es gut lesen und nach 3 Abenden hatte ich das Buch ausgelesen, von daher, das ist ok. 3 Sterne und eine Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

~~~ unwiderstehlich? Vielleicht... ~~~

Der schönste Fehler meines Lebens
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Alte Ciao Rezi von 2013

Fees Story

Meg ist die Tochter von berühmten Menschen. Sie bekommt ihr Leben nicht in den Griff und ihre Familie ist nicht begeistert von ihr. Ihre Eltern unterstützen sie finanziell ...

Alte Ciao Rezi von 2013

Fees Story

Meg ist die Tochter von berühmten Menschen. Sie bekommt ihr Leben nicht in den Griff und ihre Familie ist nicht begeistert von ihr. Ihre Eltern unterstützen sie finanziell und sie reist sehr viel, um sich selber zu finden. Dann möchte ihre beste Freundin Lucy heiraten. Ted Beaudine aus Wynette in Texas. Er ist Mr. Perfekt und passt nicht zu Lucy. Meg nimmt kein Blatt vor den Mund und die Braut läuft davon. Ganz Wynette ist sauer auf Meg, alle hassen sie. Doch leider kann Meg ihr Hotel nicht bezahlen und ihre Familie weigert sich ihr zu helfen, so muss sie es abarbeiten. Es ist sehr schwierig für sie, denn alle sind böse mit ihr und lassen sie das spüren. Vor allem seine Perfektheit Ted. Sie schläft in ihrem uralten Auto, bis sie in Lucys Kirche umzieht. Als sie das Geld abgearbeitet hat, wird sie entlassen. Doch leider kann sie nicht nach Hause, denn sie hat nicht genügend Geld fürs Benzin. So sucht sie sich einen neuen Job im Golfclub. Dieser hat einen neuen Geschäftsführer, der noch nicht weiß, dass sie überall gehasst wird. Sie übt ihren Job gut aus, auch wenn es ein „niederer“ Dienst ist. Ted und sie haben eine Affäre. Dann kommt Spence, der einen Golfplatz bauen möchte und Meg gnadenlos anbaggert. Seine Tochter, Sunny ist in Ted verliebt.
Fees Meinung

Eigentlich würde ich dieses Buch in die Kategorie „seicht“ abschieben. Aber was ist dann Janet Evanovich? Vielleicht sollte ich erst mal mit dem beginnen, was mir sehr gut gefiel.
Die Charaktere sind wirklich sehr schön dargestellt und es gibt sehr viele liebenswerte Menschen. Man kann sich alle sehr gut vorstellen und sich ein Bild davon machen. Zum Schluss erfährt man, dass einige Charaktere schon in anderen Büchern der Autorin auftauchen. Das finde ich schön und ich freue mich auf die Fortsetzung und wie Lucy ihre Liebe findet.
Das ganze ist sehr humorvoll geschrieben. Ich musste des öfteren laut lachen. Auch musste ich mit Meg ständig mitleiden und fand das ganze sehr gut beschrieben. Die Geschichte könnte so vielleicht tatsächlich stattfinden.
Der Anfang ist schon sehr interessant und keineswegs langweilig beschrieben. Dann wird es ein wenig zäh, aber eigentlich nur, weil hier ellenlang beschrieben wird, wie Ted Lucy befriedigt. Als Anleitungsbuch für Teenis gar nicht so schlecht. Aber für mich war das mal wieder zu viel. Das ist auch der Grund, warum ich 2 Sterne abziehe. Denn seitenlang beschriebener Sex ist etwas, das mich einfach nicht interessiert, das lese ich nicht gerne. Trotzdem ist es irgendwie gut beschrieben und nicht so „dreckig“ oder „gezwungen“ in manch anderer Liebesgeschichte. Das ganze ist eine Liebesgeschichte und wirklich schön geschrieben. Also nichts, was mir eigentlich gefallen würde, ich finde Krimis einfach schöner.
Trotzdem ist das ganze witzig und absolut romantisch, so dass man sich das ganze gerne als Film vorstellt, wenn die Darsteller nicht ständig beim Thema Sex wären.
Meg hat viel Witz und ich finde das ganze sehr lustig, vor allem, als herauskommt, dass sie Torys ausgemusterte Designerkleidung kauft und trägt. Das ist nur eine kleine Krönung des ganzen.
Fees Fazit

Mir gefiel das Buch und ich kann es guten Gewissens mit 3 Sternen empfehlen. Susan Elizabeth Phillips ist eine Autorin, die man sich merken sollte.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

~~~ Schuster bleib bei deinen Leisten! ~~~

Grabt Opa aus!
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Ciao Rezi von 2014

Fees Schnellcheck
Tatjana Kruse
Grabt Opa aus
Ein rabenschwarzer Alpenkrimi
Haymon TB
2014
9783852189567
9,95 Euro
Fee erzählt von der Autorin
Tatjana Kruse ist 1960 in Schwäbisch ...

Ciao Rezi von 2014

Fees Schnellcheck
Tatjana Kruse
Grabt Opa aus
Ein rabenschwarzer Alpenkrimi
Haymon TB
2014
9783852189567
9,95 Euro
Fee erzählt von der Autorin
Tatjana Kruse ist 1960 in Schwäbisch Hall geboren. Seit 2000 schreibt sie Kriminalromane und vorher Kurzgeschichten. Ihre Serie Kommissar Seifferheld soll sehr beliebt sein. Da muss ich mal gucken. Sie hat mehrere Preise bekommen.
Fee erzählt von der Geschichte
Alfie erbt eine Pension in Tirol. Das ist auch bitter nötig, da er seine Chefin geschwägert hat, muss er flüchten. Irgendwie kommt er vom Regen in die Traufe, denn das Hotel ist stark baufällig, von alten Leuten bewohnt und dazu versucht ihn jemand umzubringen.
Fee sagt ihre Meinung
Die Charaktere sind seltsam makaber und es dauert ein wenig, bis man mit ihnen warm wird, zumal ich mich nicht erinnern kann, schon mal ein Buch dieser Autorin gelesen zu haben. Ich musste mich also erst mal in ihren rabenschwarzen Humor einlesen. Dazu muss ich sagen, es war nie langweilig, dauernd passiert irgendwas. Schon der Anfang ist so schrecklich, die Vorstellung alleine, so im Wasser mit Steinen gefesselt und einer Plastiktüte auf dem Kopf. Dann kommt noch der richtige Anfang, wo er das Cafe seines Chefs verwüstet. Eine Fantasie hat die Autorin, sagenhaft, da bleibt einem die Spucke weg. Also vom Regionalkrimi-Faktor bekommt sie die vollen Punkte, das könnte nirgends anders spielen, finde ich. Der Ort ist ideal gewählt und man hat den Eindruck, dass sie tatsächlich da war, was sich auch in der Danksagung bestätigt findet. Teilweise war es so makaber lustig, dass einem das Lachen im Hals stecken blieb. Die Attentate am Anfang auf Alfie sind auch noch „einfach gestrickt“ und nachvollziehbar. Das Finale ist dann eher groß-furios und James-Bond-like. Also da würde ich echt mal gern einen Film sehen, von diesem Buch. Das Ende des Buches ist, wie sag ich das, ohne zu viel zu verraten?, sehr interessant und ein wenig überraschend.
Hinzufügen möchte ich noch, dass die Ratte als Haustier sehr gut zu diesem Krimi passt. Passt also perfekt zum rabenschwarzen Krimi.
Fee kommt zu ihrer Lieblingsstelle: Amazon-Rezensionen samt Fees Meinung
44 Bewertungen
12 x 1 Stern
Also es stimmt, es sind zu viele Charaktere und –Seitenfüller-, bei diesem Buch kann man nur immer ein paar Seiten lesen, so dass man aber ca. eine Woche (ich lese ja abends) benötigt. Allerdings war es nicht langweilig, aber man musste sich viel merken. Durch die „Promispitznamen“ konnte man sich die Leute allerdings sehr gut vorstellen.
Besonders lustig ist es nicht. Es war so skurril, dass mir – wie oben erwähnt- das Lachen im Hals stecken geblieben ist.
Das Problem ist einfach, dass so rabenschwarze Regionalkrimis nicht gut ankommen. Man sollte die Leute besser warnen und aufs Cover aufdrucken: Achtung Satire. Vielleicht würden dann die Leute die Finger vom Buch lassen, die Satiren nicht verstehen. Ich fand es jetzt auch makaberer als lustig. Aber so schlecht war es nun doch nicht.
3 x 2 Sterne
Wahrscheinlich ist auch das Ende einfach zu unbefriedigend für das Genre: Krimi.
3 x 3 Sterne
Ich hab den Eindruck, viele Rezenten hatten nur eine Leseprobe, daher gibt es auch so viele Negativrezensionen. Ok, es war jetzt kein superduper Werk, aber ich fands so gut, dass ich gerne noch mehr von der Autorin lesen möchte. Wäre es besser ausgearbeitet, dann hätte ich noch mehr Seiten von dem Buch lesen müssen. gg
12 x 4 Sterne
Also es war nicht langweilig, aber ok, es hätte spannender sein können. Das Ende war schließlich auch überraschend. Man kann nicht sagen, dass man hätte vorhersehen können, was jetzt passiert. Dazu war es zu wirr und zu viel.
Genau, kein literarisches Meisterwerk, aber auch nicht schlecht.
Den Schreibstil fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, kam mir aber entgegen, so dass ich gerne weiter gelesen habe. Ich war allerdings nicht traurig, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Ja, man könnte sagen:“Leichte, unterhaltsame Kost.“
14 x 5 Sterne
Ich weiß nicht, warum die so viel lachen und schmunzeln mussten. Es war zu viel Handlung für mich, da konnte ich nicht lachen, weil schon das nächste makabere folgte und oft war es zu skuril um darüber lachen zu können.
Hier klingen überraschend viele Rezensionen echt. Nur eine da würde ich auf Werbung tippen.
Allerdings bin ich mit trotzdem nicht sicher, ob alle das Buch auch gelesen haben, die rezensiert haben.
Fees Fazit
Ein Buch, das ich mit 3 Sternen empfehlen kann. Es ist leichte (unterhaltsam geschrieben), unterhaltsame Kost, allerdings mit einem rasant-verrückten Verlauf, das immer wieder Überraschungen bietet, vor allem das Ende. Mir war es zu makaber, um darüber lachen zu können und es war einfach zu viel (zu viele Wendungen). Eigentlich war es kein typischer Krimi. Es war eher eine zu makabere Kriminalkomödie, bei der einem das Lachen im Hals stecken blieb. Aber man sollte das Buch lesen.

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