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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2025

Was ist passiert?

Rosenlund – Ein Sommer der Geheimnisse
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Es ist endlich Sommer in Schweden und Helena und Tom laden zum jährlichen Sommerfest ins Hotel Rosenlund ein. Auch ihre engste Freundinnen Anna, Kim und Nadja sind zugegen. Doch dann taucht ein Gast auf, ...

Es ist endlich Sommer in Schweden und Helena und Tom laden zum jährlichen Sommerfest ins Hotel Rosenlund ein. Auch ihre engste Freundinnen Anna, Kim und Nadja sind zugegen. Doch dann taucht ein Gast auf, dem Anna lieber4 nicht begegnet wäre. Allerdings wird dieser nach dem Fest als vermisst gemeldet und Daniel, der mit Anna befreundet ist, ermittelt. Sie sind sich in den letzten Wochen nähergekommen. Alle vier Freundinnen haben an dem Abend Dinge getan, über die sie nicht sprechen möchten…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich bin auch relativ gut hineingekommen. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Doch fand ich das Buch auf den ersten etwa 150 Seiten, ja ich möchte fast sagen, langweilig. Es passierte kaum etwas.

Veröffentlicht am 17.12.2024

Nicht meins

Das Geheimnis der Weihnachtstage
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Malcolm Warren, seines Zeichens Börsenmakler, wird von einem Klienten zur Weihnachtspartys nach Beresford Lodge in Hampstead eingeladen. Es trifft sich eine Gruppe von Bekannten und die etwas komplizierte ...

Malcolm Warren, seines Zeichens Börsenmakler, wird von einem Klienten zur Weihnachtspartys nach Beresford Lodge in Hampstead eingeladen. Es trifft sich eine Gruppe von Bekannten und die etwas komplizierte Familie des Klienten. Sie feiern ausgelassen und spielen Spiele. Doch dann findet waren am Weihnachtmorgen eine Leiche auf seinem Balkon. Alle stehen unter Schock. War es ein Unfall, denn die Frau neigte zum Schlafwandeln. Doch dann geschieht ein zweiter Mord. Aber wer aus dem haus war der Mörder. Warren wird gezwungenermaßen zum Ermittler . Wird er den Fall noch an Weihnachten lösen?

Meine Meinung
Leider war der Schreibstil dieses Buches nicht mein Fall, weshalb mir da Lesen eher etwas schwerer fiel. Die Geschichte des Krimis selbst war nicht schlecht und jeden, dem es nichts ausmacht wenn bei allem und wirklich gei allem, so sehr ins Detail gegangen wird, könnte dieses Buch gut gefallen. Doch ich konnte mit den Protagonisten nicht warm werden. Mich nicht wirklich in sie hineinversetzen. Zu sehr wurde alles zu detailliert beschrieben, so dass es langweilig wurde. Die Auflösung hat mich nur bedingt überrascht, denn auf diese Idee war ich schon gekommen, allerdings nicht so. Mehr kann ich darüber natürlich nicht schreiben, will ja nicht spoilern. Und hatte diese Idee dann auch wieder verworfen. Also alles in Allen ist der Grundgedanke des Buches ganz gut, aber diese Detailverliebtheit hat mich gewaltig gestört und das Buch langatmig und eben stellenweise auch langweilig gemacht. Daher nur drei Sterne.

Veröffentlicht am 16.09.2024

Mäßig spannend

Der Spiegel des Drachen - Weltenwandel
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Eine Assassine, ein Einzelgänger, eine Hure und ein Leibwächter blind vor Liebe. Diese vier werden von der Königin Estella ausgesandt um ein Portal in eine andere Welt zu finden. Denn die Welt, in der ...

Eine Assassine, ein Einzelgänger, eine Hure und ein Leibwächter blind vor Liebe. Diese vier werden von der Königin Estella ausgesandt um ein Portal in eine andere Welt zu finden. Denn die Welt, in der sie leben ist durch Naturkatastrophen bedroht. Auf ihrer Reise decken die Gefährten Geheimnisse auf und die Gruppe droht sich zu entzweien. Es setzen sich Zweifel an ihrer Mission fest und sie fragen sich, ob ihre Welt nicht doch noch zu retten ist. Ein Fantasy-Abenteuer mit Drachen, Magie und moralisch nicht immer guten Charakteren.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich recht gut lesen, denn Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten, gab es nicht. Auch konnte ich mich durchaus in die Protagonisten hineinversetzen, doch so richtig warm bin ich mit keinem geworden. Es dauerte daher auch etwas länger bis ich der Geschichte angekommen war. Königin Estrella war scheinbar ein guter Mensch, denn sie einer armen Familie und gab ihr Unterkunft in ihrem Schloss. Aber war sie wirklich so gut wie es aussah? Das wird der Leser des Buches erfahren. Die Vier ausgewählten Personen machten sich auf den Weg, das Portal zu finden. Wird ihnen das gelingen? Und was wird der Drache tun, der angeblich das Portal bewachte? Es ist durchaus spannend geschrieben, aber die Spannung setzt eben immer wieder aus, weil es sich doch insgesamt ziemlich zog, langatmig war. Das hat die Spannung immer wieder herausgenommen, die sich dann neu bilden musste. Es passierte unterwegs einfach zu wenig. Und doch wollte ich wissen, ob es der Gruppe gelingen würde, den Drachen von der Öffnung des Portals zu überzeugen. Wird es ihnen gelingen? All dies erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Es hat mir schon gefallen, aber es gibt bessere Drachenbücher. Da mir in großen Teilen die Spannung fehlte, abgesehen von der Frage, ob das Portal geöffnet werden würde, empfehle ich es zwar weiter, vergebe aber nur drei Sterne.

Veröffentlicht am 06.01.2024

Schwer enttäuscht

Die Bibliothek im Nebel
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1917 in St. Petersburg: Arthur e, ein junger Bibliothekar flieht vor der Revolution. Er hat im Gepäck ein Manuskript. Es soll ihn retten, jedoch bedroht es das Leben anderer. Er will nach Leipzig, denn ...

1917 in St. Petersburg: Arthur e, ein junger Bibliothekar flieht vor der Revolution. Er hat im Gepäck ein Manuskript. Es soll ihn retten, jedoch bedroht es das Leben anderer. Er will nach Leipzig, denn dort will er seine große Liebe Mara wiedersehe, die jedoch einem reichen Verlegersohn versprochen ist.
1928 an der Cote d’Azur findet das Mädchen Liette auf dem Dachboden eines Hotels in vergessenen Koffern ein mit einem Schloss gesichertes altes Buch. Liette ist 30 Jahre später Direktorin des Hotels und beauftragt Thomas Jansen, einen Gentleman-Gauner, mehr über die ehemalige Besitzerin des Buches herauszufinden. Das ist Mara, eine Russin. Sie kommen zu einem Bibliothekar in Leipzig, zu einer Villa am Meer und einer Bibliothek im Nebel.

Meine Meinung
Dieses Buch hat mit sehr enttäuscht. Die Leseprobe las sich interessant, doch waren die Handlungsstränge so angeordnet, dass ein anderer anfing, wenn der eine versprach endlich mal etwas Spannung aufzubauen. So ist diese eben wieder verflogen. Für mich wurde dieses Buch erst nach etwas drei Vierteln etwas spannend. Ich habe schon oft Bücher mit mehreren Handlungssträngen gelesen, aber dieses hat mich wirklich nur noch genervt. Es was schlicht und einfach langweilig, hat sich gezogen wie Kaugummi. Ja, wie Kaugummi nicht wie ein Gummiband, denn das schnurrt ja wieder zusammen, was Kaugummi nicht tut. Erst als ich etwa drei Viertel des Buches gelesen hatte kam endlich etwas Spannung auf, wodurch ich ihm dann doch einen Stern mehr geben kann als vorgesehen. Ich habe schon einige Bücher von Kai Meyer gelesen die um Längen besser waren als das vorliegende. Es waren allerdings allesamt Fantasy-Romane. Vielleicht sollte er bei diesem Genre bleiben? Denn dieses Buch hat mir jedenfalls gar nicht gefallen bis eben auf das letzte Viertel. Auch sind einige Fragen nicht komplett beantwortet worden. Außerdem fehlte mir ein Glossar und eine Aufstellung der Personen mit der Angabe ob historisch oder fiktiv. Gerade bei solchen Büchern, die zum Teil ins Historische übergehen, finde ich so etwas selbstverständlich. Ich vergebe gerade noch drei von fünf Sternen und das nur, weil es gegen Ende, im letzten Viertel doch etwas spannender wurde. Eine Leseempfehlung spreche ich nicht aus.

Veröffentlicht am 06.06.2023

Etwas enttäuscht

Die Verborgenen
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Auf der Buchrückseite: Wenn das Böse bereits unter deinem Dach lebt, was dann? Sven und Franziska haben alles, eine wunderbare Tochter und ein schönes Haus an der Küste. Eigentlich ist es perfekt. Doch ...

Auf der Buchrückseite: Wenn das Böse bereits unter deinem Dach lebt, was dann? Sven und Franziska haben alles, eine wunderbare Tochter und ein schönes Haus an der Küste. Eigentlich ist es perfekt. Doch dann gibt es einen ungebetenen Gast. Er bedient sich an allem was sie haben, beobachtet sie sogar beim Schlafen. Dann verschwinden noch Gegenstände und es gibt Fußspuren im Keller. Die Eheleute trauen sich nicht mehr. Die Fassade der perfekten Familie bröckelt, je merkwürdiger die Vorgänge werden. Doch das ist das, was der Eindringling will.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen, es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In der Geschichte war ich nicht so schnell drinnen, denn es brauchte Zeit bis ich kapierte, um was es eigentlich ging. Und bis es soweit war, hatte ich das halbe Buch gelesen. Natürlich ging es um Eindringlinge im Haus, aber was dies für diese Familie, das blieb mir lange unklar. Oft ist es ja so, dass der Leser etwas weiß, das den Protagonisten noch lange unklar bleibt, was ja auch richtig ist. Aber ich fand es etwas langweilig, immer nur davon zu lesen, wie diese eingedrungene Person sich an allem das dieser Familie gehörte schadlos hielt. Und ich fragte mich immer wieder warum ausgerechnet diese Familie. Ich bin ehrlich, ich fand das nicht berauschend. Zumal mir das die Spannung nahm, falls sie überhaupt zu Anfang da war. Ich fand es war in der ersten Hälfte nicht nennenswert spannend. Das wurde es dann zwar noch und das hat mir dann auch bei der Sternebewertung durchaus geholfen. Aber was mich auch noch gestört hat ist, dass es am Ende noch offene Fragen gab. Da es kein Mehrteiler ist, fand ich das doch seltsam. Daher gibt es von mir nur knappe drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.