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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2025

Großartige Grundidee - enttäuschende Umsetzung

Hero
1

Unter „Hero“ habe ich mir leider mehr vorgestellt. Der Klappentext klang einfach so überzeugend, dass ich mir von diesem Roman ein neues, feministisches Lieblingsbuch erwartet habe. Bekommen habe ich ein ...

Unter „Hero“ habe ich mir leider mehr vorgestellt. Der Klappentext klang einfach so überzeugend, dass ich mir von diesem Roman ein neues, feministisches Lieblingsbuch erwartet habe. Bekommen habe ich ein Buch, das mich in Ansätzen zwar überzeugt hat, in der gesamten Umsetzung aber zu schwach war. In Hero begegnet uns eine starke Protagonistin, die von einigen Männern enttäuscht, unterschätzt oder schlecht behandelt wurde. Weil mir die Protagonistin nicht sonderlich sympathisch war und ich keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen konnte, ließ mich das Buch in weiten Teilen leider kalt. Was mich allerdings vollends überzeugen konnte, waren die Metaphern der Autorin. An Redegewandtheit ist sie wirklich nicht zu übertreffen. Insbesondere die Frage: „Was ist eine Frau, wenn nicht das Produkt fremder Vorstellungen?“ hat mich zum Nachdenken gebracht. Es gibt also wirklich philosophische Textstellen, die man so schnell nicht mehr vergessen kann. Wenn der Erzählstil nicht so wirr gewesen wäre, das Buch sich nicht in einzelnen Anekdoten und Rückblenden verloren hätte und mir die Protagonistin nahbarer erschienen wäre, hätte ich „Hero“ wirklich lieben können.

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Veröffentlicht am 06.06.2023

Starke Handlung, aber leider eine schwache Umsetzung

Gabrielles verborgener Garten
0

Ich fand den Klappentext sehr beeindruckend, weil die Geschichte interessant und schön fand. Wie der Autor das Buch allerdings umgesetzt hat, gefiel mir nicht. So wirkte die Geschichte irgendwann total ...

Ich fand den Klappentext sehr beeindruckend, weil die Geschichte interessant und schön fand. Wie der Autor das Buch allerdings umgesetzt hat, gefiel mir nicht. So wirkte die Geschichte irgendwann total realitätsfern und zum Protagonisten Martin konnte ich überhaupt keine Verbindung aufbauen. Deshalb kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 10.07.2022

Hat mich nicht überzeugt

All die verdammt perfekten Tage
0

Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, ...

Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Meinung: Der Klappentext und das Cover haben mich sofort neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen musste. Relativ schnell habe ich allerdings festgestellt, dass es überhaupt nicht meins ist, da ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden bin. Violet hat auf mich noch etwas nachvollziehbar und authentisch gewirkt, während mir Finch total unsympathisch war und mir auch während des Lesens nicht sympathischer wurde. Die Grundidee wäre zwar gut gewesen, wurde aber meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt, so dass ich irgendwann sogar darüber nachgedacht hatte, das Buch abzubrechen, es aber dann doch beendet habe. Leider hat mir „All die verdammt perfekten Tage“ somit gar nicht gefallen.

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Veröffentlicht am 21.02.2022

Für mich etwas enttäuschend

Krabat
0

Wir haben das Buch im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen und ich bin froh, diesen Klassiker gelesen zu haben, auch wenn das Werk mich leider überhaupt nicht beeindruckt hat. Man startet sehr unmittelbar ...

Wir haben das Buch im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen und ich bin froh, diesen Klassiker gelesen zu haben, auch wenn das Werk mich leider überhaupt nicht beeindruckt hat. Man startet sehr unmittelbar und kennt sich zu Beginn gar nicht aus und auch das Ende ist irgendwie nicht wirklich richtig abgeschlossen, beziehungsweise einfach zu schnell abgehandelt. Krabat wirkt prinzipiell sehr sympathisch und authentisch und in dem Buch wird ja auch Liebe thematisiert, welche allerdings auf mich ein bisschen oberflächlich wirkt und eher nach einer Fluchtmöglichkeit aus der Mühle wirkt. Oberflächlich finde ich ebenfalls die Knaben in der Mühle, über die man nahezu gar nichts erfährt, obwohl sie doch eigentlich auch einen wichtigen Teil der Handlung einnehmen. Mich hat die Geschichte einfach nicht gepackt oder gefesselt, auch wenn es schön war einen großen Klassiker zu lesen.

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Veröffentlicht am 25.09.2022

Unglaubwürdige Story

ON:OFF
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Handlung:Niemals hätte Nora damit gerechnet, sich in eine Zielperson zu verlieben. Aber ihr Herz schlägt schon schneller, wenn sie nur an Alex denkt. Und nach einigen Aufträgen weiß sie, dass der Technologiekonzern ...

Handlung:Niemals hätte Nora damit gerechnet, sich in eine Zielperson zu verlieben. Aber ihr Herz schlägt schon schneller, wenn sie nur an Alex denkt. Und nach einigen Aufträgen weiß sie, dass der Technologiekonzern NGS für seine illegalen Forschungen notfalls über Leichen geht. Aussteigen ist keine Option, auch dafür hat der Konzern gesorgt. Also muss Nora die Bewusstseinssynchronisierung mit Alex durchführen. Doch dann werden die Liebenden nicht mehr zueinander finden, denn ist der eine wach, schläft der andere ... Und schlimmer noch: Nora weiß, dass Alex Leben nun am seidenen Faden hängt

Meinung: Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Ich fand die Handlung teilweise ziemlich unglaubwürdig, da sich die Autorin nicht wirklich Zeit nimmt, am Anfang zu erklären, was es mit NGS auf sich hat, sodass man erst nach und nach einmal erfährt, um was es eigentlich geht. Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden, vor allem Nora wirkte stellenweise ziemlich naiv. Auch hätte es mich sehr interessiert, wann das Buch überhaupt spielt, da ihr Umfeld komplett ausgeblendet wird und man solche Dinge leider nicht erfährt. Das Ende finde ich auch ziemlich unglaubwürdig und brutal. Insgesamt hat mir „ON:OFF“ also überhaupt nicht gefallen.

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