Klappentext (übernommen):
An der winterlichen bretonischen Küste wird viel angeschwemmt. Als Asterix und Obelix, unsere Helden aus Gallien, einen Mann in einem Eisblock entdecken, staunen die Gallier nicht ...
Klappentext (übernommen):
An der winterlichen bretonischen Küste wird viel angeschwemmt. Als Asterix und Obelix, unsere Helden aus Gallien, einen Mann in einem Eisblock entdecken, staunen die Gallier nicht schlecht. Miraculix findet heraus, dass es sich um einen Pikten aus Kaledonien (dem heutigen Schottland) handelt.
Meine Meinung:
Erst als ich nach dem Klappentext für den 35. Band der Asterix-Reihe gesucht habe, fand ich heraus, dass es der erste ist, der nicht unter dem Duo Goscinny und Underzo entstanden ist, sondern der Autor Jean-Yves Ferri und der Zeichner Didier Conrad.
Ich weiß von einigen Asterix und Obelix Fans, dass sie die Bände, die von den neuen Autoren stammen, nicht mögen und irgendwo kann ich sie verstehen, da doch der gewisse Charme der Vorgänger fehlt, aber mir gefiel dieser Band echt gut und ich wurde super unterhalten.
Zwar fand ich es anfangs etwas chaotisch und ich musste mich erst mit der Geschichte anfreunden, aber vor allem Nessi, die kulinarischen Unterschiede und der eigenwillige Sport gefielen mir echt super. Die Geschichte ist nicht die spannendste und ehrlich gesagt ist sie auch nicht so ausgeklügelt, aber sie gefiel mir.
Mein absolutes Highlight ist aber immer noch der römische Volkszähler, der beinahe wegen dem Dorf durchdrehte, schön, dass er noch sein verdientes Happy Ende erhielt.
Auch beim Zeichenstil ist der Unterschied bemerkbar, aber mir sagte der eindeutig zu. Ja, irgendwas fehlt, aber ich fand den schön skurril und die kleinen Details sind toll.
Fazit:
Der Weggang von dem originalen Duo ist schon bemerkbar, aber dennoch gefiel mir das Erbe der beiden echt gut. Zwar fehlt mir das gewisse Extra, aber ich wurde super unterhalten. Von mir gibt es:
Klappentext: (übernommen)
Wie verhalten sich gallische Krieger, die des Morgens ein Findelkind vor ihrer Hütte entdecken?Sie glauben zunächst an einen Witz (Asterix), dann an eine irrtümliche Belieferung ...
Klappentext: (übernommen)
Wie verhalten sich gallische Krieger, die des Morgens ein Findelkind vor ihrer Hütte entdecken?Sie glauben zunächst an einen Witz (Asterix), dann an eine irrtümliche Belieferung durch den Storch (Obelix), bis sie sich nach und nach mit ihrer neuen Rolle als Adoptivväter vertraut machen. Asterix wickelt den Kleinen, Obelix gibt ihm das Fläschchen.Bei der Suche nach den Eltern zeigen allerdings auch die Römer plötzlich verdächtiges Interesse.
Meine Meinung:
Schon als Teenie fand ich den 27. Band aus der Asterix Comic- Reihe super. Das Rätsel um die Elternschaft des kleinen Knirps ist, auch trotz des Wissens wer es ist, spannend und interessant. Und nicht nur Asterix, Obelix, Idefix und das restliche Dorf haben mit dem Jungen ihre Turbulenzen, auch die Römer lernen es kennen, was passiert, wenn ein Baby den Zaubertrank trinkt.
Kühe und falsche Hausierer, sowie Ammen und generell die Römer, die anscheinend eine prima Babyrassel abgeben, der Auftritt bekannter Persönlichkeiten und allerlei komische Verkleidungen bringen in diesem Band echt Spaß. Ich mag der Zeichenstil sehr und der Humor ist prima. Wieder einmal werden die Namen den Persönlichkeiten der Charaktere angepasst und auch Brutus mischt ordentlich mit. Das Ende kommt ein wenig plötzlich, aber das Schlussbankett gefiel mir dieses Mal sehr.
Allerdings muss ich auch sagen, dass es sich vor allem im Mittelteil etwas zog und mir einfach irgendwie etwas fehlte. Es gibt einfach Abenteuer, die mich mehr begeisterten, auch wenn dieses schon Spaß machte.
Fazit:
Es ist nicht ganz rund und vor allem mit Mittelteil zog es sich etwas, aber ich hatte durchaus meine Freude an der Geschichte. Es war auf jeden Fall amüsant, die beiden großen Krieger als kurzweilige Väter zu sehen. Von mir gibt es:
Inhalt: (übernommen)
Cäsar verlässt sich auf seinen Wirtschaftsberater Technokratus. In Gold und Luxus sowie der Verlockung des Gewinns sieht er das Mittel, um die Gallier zu schwächen. Zu diesem Zweck ...
Inhalt: (übernommen)
Cäsar verlässt sich auf seinen Wirtschaftsberater Technokratus. In Gold und Luxus sowie der Verlockung des Gewinns sieht er das Mittel, um die Gallier zu schwächen. Zu diesem Zweck setzt er auf das aberwitzige Hilfsmittel Hinkelstein. Obelix wird zum Hinkelsteinhändler mit industrieller Produktion. Allerdings stoßen die Planungen von Technokratus bald an ihreGrenzen. Der Überschuss an dem steineren Güterangebot bringt Marktmechanismen in Gang, die sich zur größten ökonomischen Krise in Rom auswachsen.
Meine Meinung:
Diesen Band mochte ich schon als Jugendliche sehr gerne, weil er sich flott liest und witzig ist. Er ist kein Highlight in der Reihe, aber dennoch sehr unterhaltsam, vor allem die Namen passten super zum Thema Handel und Geld. Mir gefiel es, wie gezeigt wurde, was Geld aus einem Menschen machen kann und wie absurd die ganze Sache mit den Hinkelsteinen wurde. Es geht um Gewerkschaftsstreiks, dem Verlust von Wert und Nachfrage und Angebot. Mir gefiel es nur nicht so sehr, wie dieser Technokratus Obelix und Co den Markt erklärte, irgendwie nervte mich das.
Fazit:
Es ist kein Highlight, aber dennoch sehr unterhaltsam. Die Namen passen wieder perfekt zum Thema und ich mag es, wie absurd es mitunter wurde. Allerdings fehlt mir ein wenig das gewisse Extra. Von mir gibt es:
Inhalt: (übernommen)
Asterix plaudert aus der Schule ist der 32. Band der Asterix-Reihe. Es handelt sich dabei allerdings nicht um ein durchgehendes Album, sondern um eine Sammlung von zunächst 14, später ...
Inhalt: (übernommen)
Asterix plaudert aus der Schule ist der 32. Band der Asterix-Reihe. Es handelt sich dabei allerdings nicht um ein durchgehendes Album, sondern um eine Sammlung von zunächst 14, später 15 Kurzgeschichten.
Meine Meinung:
"Asterix plaudert aus der Schule" ist ein lockerer Kurzgeschichtenband, den ich gerne gelesen habe, der mich aber nicht gänzlich begeistern konnte.
Die kurzen Comics werden jeweils mit einem kleinen Vorwort davor ergänzt, in dem der Leser erfährt, wie Goscinny und Uderzo zu der Idee dazu gekommen sind. Diese kleinen Anekdoten fand ich ganz nett, hätte sie aber nicht unbedingt gebraucht.
Die Kurzgeschichten selber sind toll gezeichnet und gefielen mir ganz gut, aber ich muss schon sagen, dass mir ein ganzes Abenteuer einfach mehr zusagt. Sie waren unterhaltsam, vor allem die Geschichte mit dem Frühling gefiel mir sehr, aber in meinen Augen hatte jedes der kurzen Abenteuer das Potenzial für mehr gehabt.
Interessant fand ich aber auch die Seiten mit den alternativen Zeichenstilen, die Gott sei Dank nie umgesetzt wurden :D
Fazit:
Es ist durchaus unterhaltsam und niedlich, und einige Geschichten liebe ich, aber ein ganzes Abenteuer ist mir einfach lieber. Von mir gibt es:
„Du hast hier in letzter Zeit einiges verpasst.“
„Hab ich das ? Was denn zum Beispiel ?“
„April und Mitch zum Beispiel.“
„Was ?“ Staceys Kreischen wurde von dem Kampf übertont, der auf dem Schlachtfeld ...
„Du hast hier in letzter Zeit einiges verpasst.“
„Hab ich das ? Was denn zum Beispiel ?“
„April und Mitch zum Beispiel.“
„Was ?“ Staceys Kreischen wurde von dem Kampf übertont, der auf dem Schlachtfeld eingesetzt hatte.
//S.286//
Inhalt:
Alles beginnt mit nur drei kleinen Worten: «Sei meine Freundin!» Daraufhin bleibt April Parker erst mal der Mund offen stehen. Hat Mitch Malone – der begehrteste Junggeselle von Willow Creek – gerade allen Ernstes vorgeschlagen, dass sie sich als seine Freundin ausgibt? Nur um seine Verwandten davon abzuhalten, über seinen unsteten Lebenswandel zu meckern? Das Ganze kommt ihr absurd vor – schließlich ist April deutlich älter als Mitch –, aber sie lässt sich im Austausch für Hilfe bei ihrer Hausrenovierung darauf ein. Nur fühlt sich die vorgetäuschte Beziehung bald etwas zu echt an. Und als April dann auch noch das erste Mal beim Willow-Creek-Mittelalterfestival mitmacht, bei dem Mitch jedes Jahr als Highlander auftritt, wird alles noch verwirrender. Denn Mitch im Kilt ist ein Anblick, dem selbst die stärkste Frau kaum widerstehen kann …
Meine Meinung:
Ich möchte zuerst auf das Cover zu sprechen kommen, denn das liebe ich wieder total. Es passt perfekt zu den beiden vorherigen Bänden. Obwohl rosa nicht meine Farbe ist, mochte ich diesen Ton hier so gerne. Die kleinen Ornamente sind super schön und die Feder passt als kräftiger Farbtupfer perfekt. Allerdings weiß ich dieses Mal nicht, warum da eine Feder abgebildet ist.
Nachdem mich Band zwei mit Stacey und Daniel nicht wirklich überzeugen konnte, war ich sehr gespannt auf den Abschluss der Willow-Creek Trilogie, die ich trotz der Kritik, die ich mitunter hatte, sehr gern gelesen habe. In den Vorbänden bekam man von April und Mitch doch ein recht gutes Bild und ich freute mich so darauf, nicht nur ihre Liebesgeschichte mitzuerleben, sondern auch neue Seiten an ihnen kennenzulernen.
Insgesamt gefällt mir die Geschichte auch echt gut, aber anfangs war ich nicht wirklich davon überzeugt. Diese ganze Sache mit der Familienfeier bot so viel Potenzial, aber in meinen Augen wurde dieses zum größten Teil verschenkt. Statt sinnlicher Spannung und Humor wirkte es oft schräg und langweilig auf mich. Zwischen den beiden spürte ich kaum Chemie und ihre erotischen Szenen, die recht früh eingesetzt wurden, fand ich einfach nicht passend. Ich hatte so nichts dagegen, aber für mich wurde da einfach keine wirkliche Vorgeschichte geboten, was ich bei einem Liebesroman dieser Art durchaus erwarte. Vielleicht habe ich mir zu viel erhofft, aber wenn im Klappentext groß diese Familienfeier steht, erwarte ich einfach mehr als das, was ich bekam. Zwar finde ich es gut, dass da viele Konflikte ausgepackt wurden und mal Tacheles von April gesprochen wurde, aber ich fand den Part definitiv zu knapp.
Aber vielleicht war es auch gar nicht schlecht so, denn nach ihrer Rückkehr nach Willow Creek wurde es endlich besser. Endlich bekam ich meinen gewissen Charme, den Humor und die Emotionen, die ich zuvor vermisst habe. Endlich bekamen die Figuren mehr Tiefe und auch, wenn man über Mitch in der ersten Hälfte viel erfuhr, war er erst in der zweiten wieder mein Mitch. Die zweite Hälfte fand ich klasse. Zwar war mir das Ende nicht rund genug, aber endlich kam in mir mal Begeisterung für die Geschichte auf. Man erfährt viel über April und ihre gescheiterte Ehe, Mitchs Leben als Lehrer und auch ihre Liebesgeschichte gewann an Substanz und wurde für mich greifbarer, ich spürte zwischen ihnen endlich die ersehnten Emotionen, Konflikte und die Chemie, vor allem bei den erotischen Szenen, die nun echt heiß waren.
Klasse fand ich es auch, dass die Charaktere aus dem ersten Teil wieder mehr Raum bekamen, Mitchs Familie aus der ersten Hälfte aber noch lange nicht abgeschrieben waren und der Konflikt mit ihnen ein rundes Ende fand. Vor allem auf Stacey und ihren Kater Benedikt habe ich mich sehr gefreut und ihre Szenen fand ich süß. Das Ende ist nicht so ganz meins, weil es sich für einen Reihenschluss irgendwie zu offen las. Ich weiß nicht, aber irgendwie habe ich da etwas mehr erwartet, auch wenn ich es schön fand, dass jeder sein verdientes Happy End erhielt.
Dagegen nervte es derweilen, wenn April permanent auf ihr oder Mitchs Alter und den Unterschied, der in meinen Augen nicht so groß ist, hinweist. Oder darauf, wie knackig er ist und was er mit einer Frau wie ihr möchte. Ich kann diese Ängste absolut verstehen und bin da genauso, aber es störte schon, dass sie sehr, sehr oft davon sprach.
Die Charaktere konnten mich erst spät begeistern. Das lag zum Teil daran, dass es sich dieses Mal sehr stark auf das Paar konzentrierte und Nebencharaktere sehr an den Rand gedrängt wurden. Und ich war in der ersten Hälfte definitiv kein Fan von April und Mitch. Beide wirkten sehr anders als in den vorherigen Teilen und auch, wenn es bei Mitch gut erklärt wurde, wurde ich auch mit ihm erst spät warm. Dennoch fand ich seine Hintergrundgeschichte sehr spannend und es wurden einige Dinge für mich geklärt.
April wirkte manchmal wie ein zickiger Teenager, manchmal wie eine Seniorin, ohne eines davon jetzt böse zu meinen, aber ihr Charakter machte mitunter so krasse Sprünge, dass ich mich fragte, wer das eigentlich ist und wo meine April aus den anderen Bänden hin ist. Ich meine, durch den ganzen Stress, den sie mitunter durch das plötzliche Auftauchen ihres Ex-Manns und dem Abschluss ihrer Tochter hat, ist es ja kein Wunder, aber dennoch wirkte sie manchmal wie ein komplett neuer Charakter und das fand ich schon schade. Ich vermisste ihren beißendes Sarkasmus und ihre Sturheit. Zwar blitzte der gelegentlich auch auf, aber ich wurde leider nicht mehr so ganz warm mit ihr. Dennoch finde ich es klasse, wie sehr sie für das Wohl ihrer Tochter kämpfte und ihren Platz suchte, nachdem sich alle ändert. Und zum Schluss war sie wieder ein wenig meine April.
Mitch mochte ich dagegen mehr, auch wenn ich auch bei ihm erst später wieder meinen alten Mitch entdecken konnte. Aber ich fand es sehr interessant, zu lesen, wie er aufgewachsen ist und wie er zu dem Mensch wurde, den er den Menschen von Willow Creek zeigt. Manches stimmte mich traurig, anderes wütend und mir tat er ziemlich Leid. Deswegen fand ich es super, wie er später diese Probleme löste und wieder mehr er selbst wurde. Ich fand immer, dass Mitch sehr vielschichtig gezeichnet wurde, aber erst in seiner Story konnte ich es wirklich sehen.
Die Nebencharaktere treten zwar zahlreich auf, aber irgendwie hätten sie ein wenig mehr Raum verdient, da vor allem Mitchs Familie drohte unter zu gehen. Allerdings fand ich es super, dass wieder die alte Clique zusammenkam und ihre Frotzeleien konnten mich bestens unterhalten.
Das, was aber das ganze Buch rettet ist definitiv der klasse Schreibstil, der selbst den schwächsten Part wieder ausgleicht. Zwar kamen erst in der zweiten Hälfte wirklich Emotionen und Tiefe auf, aber ich liebe ihren Stil. Wunderbar flüssig und mit dem gewissen Humor. Man flog wieder förmlich durch die Seiten und wollte gar nicht damit aufhören.
Fazit:
Ein Reihenende, was sich wie kein Ende anfühlt und gemischte Gefühle in mir hervorruft. Die erste Hälfte war sehr mau und verwunderte mich ehrlich gesagt, dafür konnte mich die zweite absolut überzeugen. Und auch, wenn es mich gesamt gesehen schon super unterhalten hat, finde ich es nur etwas schade, dass Mitch und April keine schönere Liebesgeschichte und generell eine rundere Storyline erhalten haben. Dennoch fällt mir ein Abschied schon schwer und ich würde mich über weitere Geschichten der Autorin freuen. Von mir gibt es knappe: