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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2023

Interessante Aspekte, die zum Nachdenken anregen

Wofür wir arbeiten
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Das Cover ist in einem neongrün gehalten. In der Mitte prangt ein dicker roter Kreis. In gleicher Farbe ist der Name der Autorin und der Titel geschrieben. Die Gestaltung finde ich ziemlich nichts sagend. ...

Das Cover ist in einem neongrün gehalten. In der Mitte prangt ein dicker roter Kreis. In gleicher Farbe ist der Name der Autorin und der Titel geschrieben. Die Gestaltung finde ich ziemlich nichts sagend. Das schlanke Buch ist in drei Abschnitte gegliedert: die große Resignation, Neues erfinden und was wir dafür brauchen.

Die Autorin Barbara Prainsack beleuchtet soziales Ungleichgewicht, geht dabei u.a. auf den Fachkräftemangel und der unbezahlten Care-Arbeit ein. Sie kritisiert, dass bisherige Modelle längst überholt sind, aber stoisch daran festgehalten wird. Sie fordert einen Wandel und präsentiert Ergebnisse zahlreicher Studien.

Die Randgestaltung hat mir nicht so gefallen. Auch die grünen Seiten, die bereits Geschriebenes noch mal ablichten, finde ich überflüssig. Sie hat ebenso das bedingungslose Grundeinkommen thematisiert und mit einigen Vorurteilen aufgeräumt. Insgesamt finde ich die Aspekte interessant und spannend vermittelt. Langweilig wurde dabei der Text nicht. Der Inhalt ist auf knapp 130 Seiten recht kompakt. Aspekte konnten daher oftmals nur oberflächlich behandelt werden.

Fazit: ein guter Einstieg in dieses Thema

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Veröffentlicht am 15.05.2023

Schmuck, Liebe, Familie und Orangen

Inselperlen und Meer
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Die beiden Hauptprotagonisten Tom und Mathilda sind beide in einer ähnlichen Lage. Beide sind verlobt und fühlen sich in ihrer Beziehung nicht wohl. Die Erzählung wechseln aus seiner und aus ihrer Perspektive. ...

Die beiden Hauptprotagonisten Tom und Mathilda sind beide in einer ähnlichen Lage. Beide sind verlobt und fühlen sich in ihrer Beziehung nicht wohl. Die Erzählung wechseln aus seiner und aus ihrer Perspektive. Die Handlung ist geprägt von Unterstützung durch Freunde, Hinterhalt, finanzielle Nöte ... Und wird am Ende durch ein Happy End belohnt....
Ganz schön sind die kleinen mallorquinischen Rezepte am Ende des Buches. Insgesamt fehlen mir bei dem Buch Gefühle, Emotionen und gleitende Übergänge...

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Veröffentlicht am 02.05.2023

Mehr erwartet......

Sieben Männer später
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Das in Lavendel gehaltene Cover zeigt die schemenhafte Darstellung von 7 unterschiedlichen Herren. Es geht um das Suchen und Finden... um Mr Right. Die Geschichte ist aus der Gegenwart. Die Protagonistin ...

Das in Lavendel gehaltene Cover zeigt die schemenhafte Darstellung von 7 unterschiedlichen Herren. Es geht um das Suchen und Finden... um Mr Right. Die Geschichte ist aus der Gegenwart. Die Protagonistin Esther ist Single und steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag. Mit ihren Freundinnen lebt sie in einer WG - ein bisschen Girlytalk inklusive. Eines Abends wird sie von einem alten Zeitungsartikel inspiriert und versucht nun alle sieben Ex-Beziehungen neu zu daten, vielleicht war hier Mr. Right schon dabei? Dafür malte sie sich eine "Landkarte", die ich mir gerne im Buch gewünscht hätte. Auf geht's: Sie kontaktiert einen nach dem anderen. Manchmal verläuft es ganz gut, manchmal anders als erhofft.
Die einzelnen Kapitel werden durch einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit unterbrochen. Da hier keine Zeiten angegeben sind, verwirrt es etwas.
Es gibt immer mal wieder kleine spannende Ereignisse, insgesamt ist es aber ein großes Geplätscher an der Oberfläche. Mir fehlt Tiefgang. Weniger wäre hier mehr. Es gibt so viele unterschiedliche Ereignisse, die immer wieder auch den Lesefluss unterbrechen.

Am Ende gibt es ein Happy End, spannend denn es ist anders als vermutet. Kleine WG-Sequenzen zeigen ein bisschen den Alltag.

Fazit: mir fehlt hier eine flüssige runde Geschichte. Die Erzählungen sind doch etwas in die Länge gezogen, gleichwohl ist sie doch recht unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 05.04.2023

Machtspiele

Ich lieb' dich nicht, wenn du mich liebst
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Das Cover ziert das bekannte XXO Spiel mit Herzen und gebrochenen Herzen. Es hat meines Erachtens einen starken Symbolcharakter, denn es ist ein klassisches, einfaches Zweipersonen-Strategiespiel. Gerade ...

Das Cover ziert das bekannte XXO Spiel mit Herzen und gebrochenen Herzen. Es hat meines Erachtens einen starken Symbolcharakter, denn es ist ein klassisches, einfaches Zweipersonen-Strategiespiel. Gerade im Zusammenhang mit dem Titel "Distanz und Nähe in Liebesbeziehungen" verdeutlicht es die thematisierte Über- und Unterlegenheit in Beziehungen. Das Cover ist schlicht, strukturiert und fällt auf.

Inhaltlich ist das Buch in zwei Teile und sechzehn Kapitel aufgeteilt. Ungewöhnlich ist aus meiner Sicht der Dank des Autors zu Beginn des Buches.

Mir gefällt die Struktur und die Erläuterungen, die durch viele Praxisbeispiele vertieft und verständlicher werden.

Am Ende des Buches folgt ein Nachwort mit dem Untertitel "geteilte Hausarbeit ist halbes Leid - eine Übung". Spätestens hier wird deutlich, wer die Zielgruppe des gesamten Buches ist: Im ersten Satz heißt es: "diese Übung wurde für die Frauen (und die paar Männer) entworfen, die unter dem erstickenden "Ich muss alles allein machen"- Zwang leiden. Und wenig später heißt es, dass Frau sich beim Mann für seine Hilfe im Haushalt bedanken soll....mhhhh....ein Wink auf das Rollenverständnis des Autors? .... Frau = Haushalt?.

Der Fokus des Buches liegt ganz klar auf eine Machtverteilung und wer welche Rolle einnimmt. Die Macht kann auch mal vom Geschlecht zum Geschlecht wechseln. Aus meiner Sicht bestimmt sich Nähe und Distanz nicht nur über Machtverhältnisse.... Damit kommen mir andere Aspekte etwas zu kurz.

Fazit: interessanter Praxisratgeber mit guten Beispielen

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Ein bisschen nervig....

Wir brauchen viel mehr Schafe
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Eine weitere Ausgabe der berühmten Bergmann Bücher. Renate steht kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und plant, um nicht die Aufführung von Frau Schlode in der Kirche ertragen zu müssen, die Organisation ...

Eine weitere Ausgabe der berühmten Bergmann Bücher. Renate steht kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und plant, um nicht die Aufführung von Frau Schlode in der Kirche ertragen zu müssen, die Organisation der Aufführung kurzerhand selbst in die Hand zu nehmen.

Altbekannte Witze, wiederholende Geschichten und ein bisschen Unterhaltung. Insgesamt fand ich das Buch weniger spannend und an einigen Stellen etwas nervig.

Fazit: leider nicht so gelungen

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