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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

Bedrückende Stimmung

No Hard Feelings
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„No hard feelings“ ist der Debütroman von Geneviève Novak.
Es geht um Penny, die sich oft mit Freundinnen vergleicht und dabei -ihrer Ansicht nach- schlecht abschneidet. Sie möchte versuchen alles zu ändern ...

„No hard feelings“ ist der Debütroman von Geneviève Novak.
Es geht um Penny, die sich oft mit Freundinnen vergleicht und dabei -ihrer Ansicht nach- schlecht abschneidet. Sie möchte versuchen alles zu ändern und ihre Panikattacken in den Griff zu bekommen.

Penny wurde als Protagonistin authentisch, mit Ecken und Kanten, aber auch freundlich beschrieben. Ganz im Gegenteil zu den anderen Charakteren, diese waren eher unsympathisch und unfair. Den Einbezug der Therapiestunden fand ich ganz gut, dabei blieb es aber etwas oberflächlich.
Penny wird von anderen sehr ungerecht behandelt, was ich nur schwer ertragen konnte. Leider hatte der Roman somit durchgängig eine sehr bedrückende Wirkung auf mich. Wenn ich davon gewusst hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen. Die Moral dieses Buches war auch nicht wirklich zeitgerecht. Es sollte nämlich nicht das Ziel von Frauen sein müssen, sein Leben im Griff und einen Partner haben zu müssen – um als vollwertiger Mensch zu gelten.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu verfolgen. Das schöne Coverbild passt zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Verwirrend

Wer zuerst lügt
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Wer zuerst lügt ist der erste Thriller von Ashley Elston. Es wurde als erster Book Club Pick 2024 von Reese Witherspoon ausgewählt.

Der Beschreibung des Buches und das Thema „Trickbetrug“ hat mir sehr ...

Wer zuerst lügt ist der erste Thriller von Ashley Elston. Es wurde als erster Book Club Pick 2024 von Reese Witherspoon ausgewählt.

Der Beschreibung des Buches und das Thema „Trickbetrug“ hat mir sehr zugesagt, weshalb ich mich sehr auf „Wer zuerst lügt“ gefreut habe. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Evie als Protagonistin hat mir ganz gut gefallen, auch wenn sie doch etwas oberflächlich blieb. In Rückblenden erfahren wir mehr über ihr vorheriges Leben, was sie etwas greifbarer macht.
Mit den anderen Charakteren konnte ich nicht so viel anfangen, da ihre Rollen nicht groß genug waren.
Das erste Drittel des Buches hat mir gut gefallen, allerdings ist es danach leider etwas abgefallen und durch die verschiedenen Zeitsprünge und vieler Namen war es etwas wirr und langatmig. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die Auflösung hat mich nicht wirklich überrascht und das Ende war etwas klischeehaft.

Das Cover ist farblich in zwei Hälften geteilt, und es befindet sich ein gespiegeltes Frauenprofil darauf. Passend zum Thema des Buches, bei der die Protagonistin verschiedene Identitäten annimmt.

Fazit:
Dieses Buch ist für alle geeignet, die unblutige Thriller bevorzugen und Verwirrungen mögen.
Über das Thema Trickbetrug habe ich bisher in keinem Buch gelesen, weshalb dies mal was anderes war. Es hätte nur besser umgesetzt sein können. Den Hype kann ich leider nicht verstehen.

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Veröffentlicht am 14.06.2023

Sommervibes Jugendroman

Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
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Girls like Girls ist ein queerer Coming of Age Roman von Hayley Kiyoko, die mit ihrem gleichnamigen Song bekannt wurde.

Das Buch spielt im Jahr 2006 und hat einen sehr sommerlichen Touch, was sich auch ...

Girls like Girls ist ein queerer Coming of Age Roman von Hayley Kiyoko, die mit ihrem gleichnamigen Song bekannt wurde.

Das Buch spielt im Jahr 2006 und hat einen sehr sommerlichen Touch, was sich auch im Cover widerspiegelt. Die Protagonistin Coley ist nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater in eine andere Stadt gezogen.
Hier trifft sie auf eine Gruppe Jugendlicher, in der sie auch Sonya kennen lernt und sich in sie verliebt. Die Beziehung der beiden konnte ich nicht nachvollziehen, sie ist sehr schwierig und toxisch.
Die Charaktere sind eher oberflächlich und die meisten nicht sehr sympathisch. Mit Coley kam ich gut zurecht, mit Sonya und den anderen eher weniger. Coleys Verhalten sollte -gerade in einem Jugendbuch- nicht einfach so stehen gelassen werden.
Die Geschichte plätscherte lange vor sich hin. Am Ende ist dann plötzlich sehr viel passiert, obwohl nur noch wenige Seiten übrig waren- wodurch es sehr abrupt endete.
Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen.

Alles in allem ist dieses Geschichte leider nicht das was ich erwartet habe. Ich bin davon ausgegangen, dass es ein lockeres Jugendbuch mit Sommerfeeling und einer tollen queeren Liebesstory und wird - da es davon ja nicht allzu viele gibt.
Leider gab es zu viel problematisches Verhalten, dass in Jugendbüchern eher kontraproduktiv ist. Vielleicht werden nachfolgende Bücher ja besser.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Irgendwie seltsam

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
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Nachdem ich die Leseprobe von „Glory of broken dreams“ von Ruby Braun gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.
Positiv war der flüssige und bildhafte Schreibstil, dadurch ließ sich das ...

Nachdem ich die Leseprobe von „Glory of broken dreams“ von Ruby Braun gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.
Positiv war der flüssige und bildhafte Schreibstil, dadurch ließ sich das Buch schnell lesen. Außerdem hat mir gut gefallen, dass die weibliche Tanzgruppe sehr divers war und sich von anfänglichem Konkurrenzdenken, später ein starker Zusammenhalt entwickelt hat.
Das Buch ist außerdem sehr schön gestaltet, unter dem Schutzumschlag ist der Einband mit Zitaten bedruckt. Das Cover und der Buchschnitt mit dem „Rough Cut“ sehen toll aus und passen zur Geschichte.

Der positive Eindruck von der Leseprobe hat leider nicht angehalten, ab der Mitte der Geschichte wurde es irgendwie seltsam und verwirrend. z.B. gab es Affen in Anzügen auf den Partys, sprechende Gegenstände und ständigen Drogenkonsum. Alles war auf irgendeine Weise etwas übertrieben.
Außerdem dachte ich, dass die Magie eine größere Rolle spielen würde, diese blieb eher auf der Strecke. Die Charaktere blieben alle etwas oberflächlich, Charlotte und Willem hätten mehr Ausarbeitung gebrauchen können um sie greifbarer wirken zu lassen.
Die Romantik zwischen den beiden konnte ich nicht nachvollziehen bzw. habe ich nicht verstanden, wieso sie sich mögen. Die Tänzerinnen vom Ensemble waren interessant beschrieben. Die meisten anderen Nebencharaktere waren eher unsympathisch.
Außerdem bleiben am Ende zu viele Fragen offen. Auch wenn es der erste Teil einer Dilogie ist, hätte es wenigstens etwas Aufklärung geben können.

Leider war das Buch nichts für mich, es kam kaum Spannung auf und es wurden zu wenig Fragen beantwortet. Ab der Hälfte war es nur noch verwirrend, es wirkt so als würde etwas fehlen.
Ich habe einfach nach dem Klappentext und der Leseprobe etwas anderes erwartet. Den zweiten Teil werde ich daher wahrscheinlich nicht lesen.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Nicht meins

Note to myself: Liebe ist keine Option
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„Note to myself – Liebe ist keine Option“ ist ein Romance Roman von Kira Mohn und der Auftakt einer Reihe.

Die Idee mit dem Wettbewerb in der Kinderbuchhandlung hat sich ganz gut angehört, aber ansonsten ...


„Note to myself – Liebe ist keine Option“ ist ein Romance Roman von Kira Mohn und der Auftakt einer Reihe.

Die Idee mit dem Wettbewerb in der Kinderbuchhandlung hat sich ganz gut angehört, aber ansonsten gab es nicht so viel, was mir gefallen hat. Die Charaktere und die Geschichte insgesamt waren eher oberflächlich. Ich hätte mir z.B. gewünscht, dass es beim Thema und Aufklärung toxischer Beziehungen mehr in die Tiefe geht. Die Entscheidungen von Alice konnte ich nicht so nachvollziehen. »Alles, was ohne Männer mehr Spaß macht« - von diesem Zitat auf dem Klappentext merkt man nicht wirklich etwas. Ganz im Gegenteil.
Am Ende gab es dann auch noch ein Trope, welches ich überhaupt nicht leiden kann und welches auch überhaupt nicht zur Geschichte passt
Gut gefallen hat mir der humorvolle Schreibstil, das Buch lässt sich dadurch sehr schnell lesen.

Leider war „Note to myself“ überhaupt nicht mein Fall. Es hat gut angefangen und dann immer mehr nachgelassen. Deshalb werde ich weitere Teile wahrscheinlich auch nicht lesen.

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