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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2023

Träume leben

Love Always Hopes
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Eltern wollen das Beste für ihre Kinder. Aber entspricht das auch deren Vorstellungen? Die Geschichte von Juna und Leo handelt genau davon. Von Vertrauen, Loslassen, Akzeptanz und dem Ziehen lassen. Was ...

Eltern wollen das Beste für ihre Kinder. Aber entspricht das auch deren Vorstellungen? Die Geschichte von Juna und Leo handelt genau davon. Von Vertrauen, Loslassen, Akzeptanz und dem Ziehen lassen. Was man als Eltern von heranwachsenden Kindern, im Übergang zum Erwachsen werden, eben erlebt.
Juna und Leo, beide absolvieren ein 3 wöchiges Praktikum in einem Luxushotel. So unterschiedlich sie anfangs scheinen, so ähnlich sind sie sich. Juna träumt von einem Leben als Hotelmanagerin und traut sich nicht Ihren Eltern davon zu erzählen. Leo ist mit Leib und Seele Musiker. Seine Mutter hat andere Pläne mit ihm und auch er hat nicht den Mut, seine Zukunftsträume durchzusetzen. Diese Verbindung erkennen auch die beiden.
Ich finde Melissa C. Feurer hat das Thema einfühlsam, aber sehr deutlich aufgegriffen. Einzig stören mich die Wiederholungen zu Juna`s Gedanken. Dadurch zieht sich die Geschichte etwas. Trotzdem ein wirklich schöner Roman, der mich zur Selbstreflektion anregt. Wir stecken, mit unserem Sohn, in der gleichen Lebensphase.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Harte Lektion

Inside
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Den Anfang des Buches empfand ich als unordentlich. Bis ich verstanden habe, wie er die Erzählung seiner Geschichte aufgebaut hat.
1985 war ich 13 Jahre alt und das war schon toll, die Turniere von ihm ...

Den Anfang des Buches empfand ich als unordentlich. Bis ich verstanden habe, wie er die Erzählung seiner Geschichte aufgebaut hat.
1985 war ich 13 Jahre alt und das war schon toll, die Turniere von ihm im Fernsehen zu verfolgen. Bei kaum einem anderen wurden die Höhen und Tiefen so ausgeschlachtet, wie bei Boris Becker. Auch darüber schreibt er ja und das finde ich total beschämend, wie die Presse sich, noch heute, auf ihn stürzt.

Natürlich hat er sich viele Dinge geleistet, die ich ihm früher nie zugetraut hätte. Aber auch hier, was ist echt und was sind Fake Informationen? Deshalb war mir dieses Buch so wichtig. Ich wollte seine Sicht auf die Dinge erfahren. Das Bild einer Legende ein bisschen gerade rücken, sozusagen aus erster Hand.
Der Schreibstil erinnert mich ein bißchen an ein Tagebuch. Es hat mich gefesselt und dann kamen Stellen, da war es mir zu langatmig. Deshalb habe ich auch mal einige Passagen quergelesen. Die Zeit im Gefängnis beschreibt er als extrem hart und das glaube ich ihm auch. Manchmal konnte ich richtig dieses beklemmende Gefühl nachvollziehen.

Man steckt nicht in seiner Haut und ich glaube, er hat eine ganze Portion Misstrauen gegenüber anderen Menschen gelernt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung mit kleinen Einschränkungen.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Andere Erwartungen

Die Stimme unseres Körpers
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Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hab, aber irgendwie was anderes
Ich finde die Ausführungen über das Nervensystem und die Funktionen im Körper total spannend.
Allerdings hab ich den Eindruck, es ...

Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hab, aber irgendwie was anderes
Ich finde die Ausführungen über das Nervensystem und die Funktionen im Körper total spannend.
Allerdings hab ich den Eindruck, es mehr ein Medizinbuch als ein Ratgeber. Ich habe das Buch erstmal quergelesen, sonst hätte ich den Rezessionszeitraum gar nicht einhalten können. Der Stoff ist zwar interessant, fordert aber volle Konzentration und ermüdet mich sehr schnell.
Wenn es schon so fachlich ist, dann fehlen mir die Illustrationen zu den Themen. Damit hätte man das ganze mehr veranschaulichen können.
Ich hatte einen Ratgeber erwartet, der mir schnell und anschaulich darstellt, wie ich mir Gutes tun kann.
Das Buch heißt Die Stimme unseres Körpers….. Genau dieses Kapitel kommt, mir persönlich, zu kurz. Deshalb finde ich den Titel etwas unglücklich gewählt.

Was mich fasziniert sind die Zusammenhänge des Nervensystems usw. weshalb ich es nochmal in Ruhe studieren werde.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Haut mich nicht um

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Vor weg, ich habe noch kein Buch von Alena Schröder gelesen und kenne damit auch die Vorgeschichte nicht.
Dieses wunderschöne Cover hat mich sofort gepackt. Ich fand auch die Leseprobe ansprechend und ...

Vor weg, ich habe noch kein Buch von Alena Schröder gelesen und kenne damit auch die Vorgeschichte nicht.
Dieses wunderschöne Cover hat mich sofort gepackt. Ich fand auch die Leseprobe ansprechend und war total neugierig auf die Geschichte, die dahinter steckt. Vor allem, weil es irgendetwas mit Kunst, Gemälden oder ähnlichem zu tun hat.

Für mich persönlich sind es zwei einzelne Geschichten zu verschiedenen Zeiten. Von Kapitel zu Kapitel wechselt die Geschichte in die Zeit nach dem Krieg und in die Gegenwart, unterbrochen von einigen Episoden aus den 80ern.

Ich fand das sehr störend und anstrengend. Vor allem, weil sich irgendwie kein Zusammenhang ergab. Manchmal hab ich dann einfach mehrere Kapitel aus einer Zeit hintereinander weg gelesen, um nicht immer wieder den Anschluss zu verlieren.
Meine Begeisterung hält sich wirklich in Grenzen.
Die Story`s plätschern irgendwie so dahin. Die Autorin lässt mich ratlos zurück. Ich verstehe nicht, was sie mir sagen will.

Ich glaube man sollte die vorherigen Romane gelesen haben, um den letzten Band einordnen zu können. Das sagen schon die beiden anderen Buchtitel, aber auch die Bezeichnung Jahrhundertgeschichte.
Ich möchte der Autorin deshalb nicht unrecht tun.

Für mich ist es so, als einzelnes ein drei Sterne Buch.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Zu viel Vielleichts

Anna oder: Was von einem Leben bleibt
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Eine wunderbare Hommage von Hennig Sussebach an seine Urgroßmutter.
Nur geht es in einer Rezession ja darum, wie es mir als Leser gefallen hat.
Das Cover gleicht einem wunderschönen Gemälde und hat mich ...

Eine wunderbare Hommage von Hennig Sussebach an seine Urgroßmutter.
Nur geht es in einer Rezession ja darum, wie es mir als Leser gefallen hat.
Das Cover gleicht einem wunderschönen Gemälde und hat mich deshalb sofort angesprochen.
Die Geschichte der Anna, ist von vielen Vielleichts und so könnte es gewesen sein, geprägt. Es gleicht eher einem geschichtlichen Roman, untermauert mit den alten Fotos. Henning Sussebach beschreibt auch immer wieder zeitgleiche Ereignisse und versucht so die Verbindungen zu schaffen.
Ich muss gestehen, seine Idee rührt mich. Denn wir fragen uns doch alle, was hinterlassen wir auf dieser Welt? Trotzdem habe ich etwas mehr Unterhaltungs-als Geschichtsroman erwartet. Vieles ist mir zu sachlich und oft hab ich einfach quergelesen.
Fazit:
Meins ist es eher nicht. Für Menschen, die gerne in geschichtliche Ereignisse eintauchen, ist es das richtige Buch.

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