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Veröffentlicht am 13.08.2023

Eine spannende Fortsetzung

Legendborn – Das geheime Erbe
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem der erste Band ein Highlight für mich geworden ist, war ich ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem der erste Band ein Highlight für mich geworden ist, war ich schon sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es rund um Bree und die Legendborn weitergeht.
Ich muss sagen, dass ich ein wenig gebraucht habe um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Es sind viele Namen und die verschiedenen Hierarchien die es im Orden gibt, waren zu Beginn etwas verwirrend. Als ich jedoch erstmal wieder richtig drin war, hatte die Geschichte wie Band eins eine Sogwirkung auf mich und ich wollte das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen.
Ging es im ersten Band noch hauptsächlich darum, Brees Mutter zu finden und hinter das Geheimnis der Legendborn zu kommen, muss sich Bree jetzt ihren neuen und unbekannten Kräften stellen und sich mit ihnen vertraut machen. Hinzu kommt das Nick entführt wurde und ihr der Orden mehr im Weg steht als hilft. Man sollte meinen das sie mit ihrer neuen Position über mehr macht verfügen würde, aber der Orden steht ihr skeptisch bis offen ablehnend gegenüber, denn schließlich stellt Brees Existenz die Ehre des Ordens der Legendborn in Frage.
Ich mochte es wieder sehr, wie der Rassismus in diesem Buch aufgegriffen wurde, auch in Bezug auf die Geschichte und welche Auswirkungen es noch auf heute hat, dennoch denke ich das die Ordensmitglieder auch ein persönliches Problem mit Bree haben, da bin ich noch gespannt wie es weitergeht im nächstes Teil.
Bree war mir wie im ersten Teil auch wieder sehr sympathisch. Sie ist kämpferisch und hinterfragt die Dinge (obwohl sie das bei den ganzen Vorschriften und Regeln vom Orden noch mehr hätte machen können). Dennoch ist es alles andere als leicht für sie. Ihr werden viele Steine in den Weg geworfen, sie weiß nicht so recht wem sie vertrauen soll und muss auch noch ihre neuen Kräfte erkunden. Ich muss sagen, dass ich gerade ihre Entwicklung im letzten Drittel, wie sie sich selber mehr zutraut und auf sich vertraut, besonders schön zu verfolgen fand.
Was mir in diesem Band nicht so gut gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Besonders Nick hat mir gefehlt, dafür kam Selwyn mehr zur Geltung, was an Sich in Ordnung war, denn ich mochte Selwyn, aber das alles wurde mir einfach zu viel Dreiecksgeschichte und das ist einfach nicht so meins.
Ein weiterer kleiner Kritikpunkt waren die Längen zwischendurch. Die Spannung war gegeben, besonders im letzten Drittel und im dramatischen Showdown, aber davor gab es immer wieder kleine Längen und Doppelungen, die es für mich nicht gebraucht hätte.
Dennoch hat mir das Buch wieder gut gefallen, es ist zwar nicht direkt ein Highlight wie der erste Teil geworden, aber dennoch war es interessant Brees Weiterentwicklung zu verfolgen und insgesamt war der Spannungsbogen auch hoch, so dass ich immer weiter lesen wollte. Außerdem kann ich nach diesem Cliffhanger mal wieder nicht erwarte  zu erfahren wie es weitergeht, also hoffe ich schnell auf Band drei.

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Veröffentlicht am 28.07.2023

Eine spannende Fortsetzung, die ohne das ganze Beziehungschaos ein Highlight gewesen wäre

Court of Sun 2: Court of Moon
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung: Achtung, leichte Spoiler!
Nachdem Band eins ein richtiges Highlight war, musste ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Meinung: Achtung, leichte Spoiler!
Nachdem Band eins ein richtiges Highlight war, musste ich natürlich Band zwei direkt nach erscheinen lesen und insgesamt hat mir der Abschluss auch gut gefallen, er kam für mich aber nicht ganz an Band eins heran. Das lag zum einen daran, dass ich mir ein klein wenig mehr Spannung erhofft hatte, aber vor allem an der Dreiecksbeziehung die sich entwickelt hat und von der ich einfach nicht so der Freund bin.
Generell fand ich das Worldbuilding wieder richtig gelungen und der Schreibstil war auch sehr flüssig, so dass ich schnell wieder in der Geschichte gefangen war.
Den Anfang fand ich auch richtig spannend, er schließt nahtlos an Band eins an und ich mochte es vor allem, dass man nun auch das Land der Wilden Fea kennengelernt hat.
Auch Brie fand ich zum Beginn richtig stark, sie löst sich von Sebastian und möchte nicht mehr wie eine Marionette manipuliert werden. Ich mochte ihren Kampfgeist und das sie sich, trotz der Dinge die ihr widerfahren sind, für die Schwachen einsetzt. Als dann allerdings wieder Finn und Sebastian auf den Plan treten, ging mir ihr Verfahren teilweise ein wenig auf die Nerven. Auch wenn sie immer wieder betont das sie keinen der beiden vertraut, hat man das Gefühl ihr Gehirn schaltet bei beiden manchmal ab und dadurch entsteht eine (für mich) etwas nervige Dreiecksgeschichte.
Ich konnte verstehen, dass sie durch das Band mit Sebastian verbunden ist und das seine Gefühle es ihr schwer machen sich von ihm zu lösen, aber ihre Wut wurde für mich zu schnell durch Mitgefühl ersetzt. Und selbst als sie und Finn sich Näherkommen, hängt Sebastian immer mit drin. Dadurch hat mir auch ein wenig die Tiefe in den Emotionen von ihr und Finn am Ende gefehlt, einfach weil Sebastian fast das ganze Buch zwischen ihnen rumgeschwirrt ist.
Abgesehen davon mochte ich die Nebencharaktere alle wieder sehr, sie haben die Geschichte rund gemacht und ich fand es schön, dass man mehr über sie und ihre eigenen Geschichten erfahren hat.
Insgesamt mochte ich das Buch ziemlich gerne, allerdings kam es für mich nicht an Band eins heran, weder mit der Spannung, noch mit den Gefühlen. Es hätte für mich einfach ein kleines bisschen weniger Beziehungschaos und dafür mehr Action geben können, dennoch war der Abschluss gelungen und gerade das Ende hat mich positiv überrascht. Ich hatte da definitiv etwas anderes erwartet, aber es war schön gelöst und lässt mich zufrieden das Buch zuklappen.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Humorvoll und unterhaltsam, aber ein wenig mehr Tiefe wäre schön gewesen

Wedding Date
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wedding Date ist das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wedding Date ist das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe und sie konnte mich sowohl mit ihrem flüssigen Schreibstil, vor allem aber auch mit ihrem Humor erreichen. Das Buch zeichnet sich durch eine Menge Witz, vielen Details zu Hochzeiten und kunstvollen Blumenarrangements aus. Und es unterscheidet sich ein wenig von den RomComs die ich bisher gelesen habe nicht nur, weil es hier um Second Chance Love geht sondern auch, weil so ein großer Fokus auf den Hochzeiten und der Floristik lag und dadurch Ama und Elliot als Personen fast ein wenig im Hintergrund standen.
Ama mochte ich sehr gerne, sie ist eine talentierte Hochzeitsplanerin, die eine Vorliebe für Donuts hat und mir alleine schon dadurch sehr sympathisch war. Ich mochte ihren Ehrgeiz und wie sie in ihrem Job aufgeht, allerdings hat sie auch massive Bindungsängste durch ihre Vergangenheit davongetragen, die sie vor ernsthaften Beziehungen flüchten lässt. Ich muss sagen, ich hätte mir hier ein wenig mehr Raum für Amas Probleme und Ängste gewünscht, auch damit man sie besser versteht, aber so ist alles etwas blass geblieben.
Elliot wirkt zu Beginn etwas mürrisch, was  ich in Anbetracht der Situation aber vollkommen nachvollziehen konnte. Als er aber nach und nach seine Verteidigungshaltung aufgibt, erscheint auch seine Warmherzigkeit und seine fürsorgliche Art was mir gut gefallen hat.
Ama und Elliot als Paar haben mir auch gut gefallen, obwohl ich nicht so der Fan von Second Chance Love bin. Leider sind die beiden aber nicht nur einzeln, sondern auch ihre Beziehungsentwicklung etwas in den Hintergrundgetreten. Ich mochte zwar ihre Dialoge und sie waren süß zusammen, aber es hat mir einfach ein wenig an Tiefe und Emotionen zwischen den beiden gefehlt.
Insgesamt eine  wirklich schöne Geschichte mit viel Humor und vielen interessanten Einblicken in die Welt der Hochzeitsplanung und Floristik. Das einzige was ich mir gewünscht hätte, wäre mehr Fokus auf die Protagonisten gewesen, weil so hat mir ein wenig die Emotionalität und Tiefe gefehlt. Von mir gibt es aber dennoch eine Leseempfehung, da es für eine leichte Lektüre zwischendurch sehr unterhaltsam ist.

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Veröffentlicht am 27.06.2023

Ein durchaus spannendes Buch, allerdings ist mir die Handlung ein wenig zu kurz gekommen

King of Battle and Blood
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher wie ich das Buch bewerten soll, es war nicht ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher wie ich das Buch bewerten soll, es war nicht schlecht, aber eben auch nicht so großartig wie ich erhofft hatte.
Zunächst habe ich gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und die ganze Idee rund um Isolde und den Vampirkönig alias Adrian, denn sie gegen ihren Willen heiraten soll, hat mir gut gefallen.
Da liegt vielleicht auch schon mein größter Kritikpunkt, denn aus der Geschichte hätte (meiner Meinung nach) einfach noch viel mehr herausgeholt werden können, denn die ganze Geschichte rund um die Verbrennung der Hexen und die Hexenzirkel mochte ich wirklich sehr und war auch total vielversprechend, doch leider liegt dort nicht das Hauptaugenmerk der Geschichte drauf.
Der lag für mich eindeutig auf dem Sex zwischen Isolde und Adrian. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Erotik in Büchern, aber hier kam er manchmal einfach aus dem Nichts und zudem konnte ich teilweise nicht mal nachvollziehen warum sie so oft Sex hatten.
Dazu kommt auch, dass ich zunächst die Verbindung von den beiden nicht richtig gespürt habe und auch so im Nachhinein, wenn man sie versteht (ich möchte hier nicht Spoilern) nicht ganz nachvollziehen konnte, warum Adrian sich zu Beginn dann so verhalten hat. Vor allem das ihre gegenseitige Anziehen zu Beginn immer durch (wütenden) Sex ausgedrückt wurde, hat mich ein klein wenig irritiert.
Als Protagonistin mochte ich Isolde dafür echt gerne, sie ist intelligent, durchsetzungsfähig und eine richtige Kämpferin, auch wenn viele versuchen sie klein zu halten. Dennoch erkennt sie nach und nach den Wert ihrer Stimme und steht vermehrt für sich ein, weshalb ich gespannt auf ihre weitere Entwicklung bin.
Adrian fand ich dagegen ein wenig unberechenbar, er kann unglaublich arrogant sein und ein wenig psychotisch wirken, aber gleichzeitig auch freundlich und zuvorkommend sein. Ich habe mir oft gewünscht auch Einblicke in seine Gedankenwelt zu bekommen, aber wahrscheinlich würde die Spannung dadurch verloren gehen.
Was mir auch richtig gut gefallen hat, waren die Nebencharaktere. Sie sind vielschichtig und ich bin sehr neugierig in den nächsten Teilen mehr über sie zu erfahren. Besonders das Bonuskapitel das Einblicke in die Beziehung von Daroc und Sorin gegeben hat, mochte ich sehr, da kann es in den nächsten Büchern auch gerne noch mehr von geben.
Insgesamt kam ich sagen, dass mir das Buch durchaus gefallen hat, ich aber ein wenig mehr erhofft hatte. Dennoch gibt gerade das Ende des Buches mir die Hoffnung das die Beziehung zwischen Isolde und Adrian vielleicht ein klein wenig an Tiefe gewinnt und der Fokus in den Folgebänden ein bisschen weniger auf der Erotik liegt. Von mir gibt es 3,5-4/5 Punkte.

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Veröffentlicht am 15.06.2023

Ein guter Einstieg in die Reihe, mit noch ein wenig Luft nach oben

Mila & Blake: Summer Love
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den flüssigen und lockeren Schreibstil der Autorin habe ich ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den flüssigen und lockeren Schreibstil der Autorin habe ich schnell in die Geschichte hineingefunden. Auch das man praktisch in die Geschichte hingeworfen wird und gar nicht viele Vorerzählungen hat mochte ich gerne, denn so viel mir der Einstieg sehr leicht und dennoch lernt man Mila und ihre Situation nach und nach besser kennen.
Ich mochte Mila vom Charakter her ziemlich gerne, sie ist sympathisch und wirkt nicht so versnobt wie ich zunächst erwartet hatte. Ich mochte es, dass sie ihren Reichtum nicht so zur Schau gestellt und ihn anderen unter die Nase gerieben hat, allerdings hat man dennoch gemerkt das sie sehr behütet aufgewachsen ist und verwöhnt wurde. Sie legt ab und zu ein recht hitziges und temperamentvolles Verhalten an den Tag und ist manchmal etwas impulsiv, so dass man sie manchmal etwas schlecht einschätzen konnte. Zudem hätte ich mir manchmal gewünscht das sie ihr Verhalten ein wenig reflektiert, aber sie ist ja auch noch recht jung, also kann man das ja auch nur bedingt erwarten. Ich bin da allerdings schon gespannt auf ihre Entwicklung in den nächsten Bänden.
Blake war mir auch sympathisch, allerdings habe ich ein bisschen gebraucht um mit ihm warm zu werden. Besonders da wir leider keine Einblicke in seine Gedankenwelt bekommen, fiel es mir nicht leicht aus ihm und seinem Verhalten schlau zu werden und auch jetzt habe ich noch viele Fragezeichen bei ihm. Beispielsweise erschließt sich mir das Verhältnis von Blake zu seiner Mutter nicht, es kam mir teilweise schon recht heftig vor und da bin ich auf jeden Fall schon sehr gespannt was dahinter steckt.
Mila und Blake zusammen sind schon eine explosive Mischung und da beide teilweise ein wenig impulsiv sein können, fliegen ganz schön die Fetzen zwischen ihnen.
Das war zum einen sehr amüsant, hat aber auch dazu geführt das es nicht langweilig wurde mit ihnen. Generell hat sich die Beziehungsentwicklung der beiden sehr natürlich für mich angefühlt. Sie war nicht übereilt und hat sich ganz zart in die Geschichte eingefügt.
Neben der Liebesgeschichte stehen auch noch familiäre Dramen in der Geschichte im Mittelpunkt, womit ich zunächst nicht gerechnet hätte. Das hat mich allerdings nicht gestört und gerade das Ende hat mich auch super neugierig auf Band zwei gemacht.
Insgesamt ist das Buch ein guter Einstieg für die Reihe. Man bekommt einen Überblick und lernt die Charaktere kennen, wobei ich besonders auf eine Entwicklung von Mila und Blake in den folgenden Bänden hoffe. Ich bin auf jeden Fall gespannt was mich in Band zwei erwartet.

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