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Veröffentlicht am 07.07.2023

Ein Kammerspiel in einem Schwimmbad. Ein Drama in einer Kleinstadt. Einfach gut geschrieben.

Seemann vom Siebener
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Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich sehr gut gefallen und der Plot war so simpel wie genial.⁣

Im Grunde lesen wir hier ein Kammerspiel, denn die Geschichte findet fast ausschließlich in einem ...

Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich sehr gut gefallen und der Plot war so simpel wie genial.⁣

Im Grunde lesen wir hier ein Kammerspiel, denn die Geschichte findet fast ausschließlich in einem Schwimmbad statt, weil dort vor einiger Zeit ein tragisches Ereignis geschah. Wir begleiten nun die verschiedensten Protagonisten in ihrem Alltag, allen voran natürlich dem Bademeister.

Ich habe dieses Werk, das ich als Drama einordnen würde, sehr schnell durchgelesen. Die Kapitel sind schön kurzweilig. Nur das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen und m. E. hätte das Buch ruhig mind. 30 Seiten mehr vertragen können. (Es hatte nur 240.) So habe ich „nur“ 3 statt 3,5 Sterne vergeben. Dennoch möchte ich es wirklich weiterempfehlen.⁣ Ich würde von diesem Autor definitiv auch noch mehr lesen.

Eine Anekdote zum Titel noch: Beim Seemann vom Siebener handelt es sich um einen Kopfsprung vom 7 Meter Turm, während man seine Hände hinter dem Rücken verschränkt.

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Veröffentlicht am 07.07.2023

Eine Dystopie, die ihr Potenzial leider verschenkt hat.

Die Vorhersage
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Ich mag Dystopien echt sehr gerne und der Plot klang unheimlich interessant: Eines Tages wacht man auf und die Welt ist eine andere als zuvor. Ausnahmslos jeder Erwachsene erhält eine Box mit einem Faden, ...

Ich mag Dystopien echt sehr gerne und der Plot klang unheimlich interessant: Eines Tages wacht man auf und die Welt ist eine andere als zuvor. Ausnahmslos jeder Erwachsene erhält eine Box mit einem Faden, dessen Länge die noch vorhandene Lebenszeit anzeigt.

Die Figuren in der Geschichte sind OK. Zwar nicht sonderlich interessant oder besonders, aber OK. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, die Story kurzweilig, aber leider nicht besonders spannend.

Hier wurde eindeutig Potenzial verschenkt, denn das A und O einer Dystopie ist doch, die Hintergründe aufzudecken, wie es zu dieser neuen Welt überhaupt kommen konnte. An dieser Stelle wurde ich echt enttäuscht - das Ende war ziemlich unkreativ.

Man konnte das Buch recht schnell durchlesen, weil man ja wissen wollte, wie es wohl ausgeht. Hier und da gibt es auch tragische bzw. traurige Momente, aber so richtig nimmt es einen nun auch wieder nicht mit.

Soweit ich weiß, war das auch der 1. und bisher einzige Roman der Autorin. Eigentlich ist sie Reisejournalistin.

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Veröffentlicht am 26.09.2023

Ein gelungener Abschluss der Westwell-Trilogie.

Westwell - Hot & Cold
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Mit diesem Band habe ich die Westwell-Trilogie abgeschlossen und auch „Hot & Cold“ hat mich gut unterhalten. Es war schön, Jess und Helena zu begleiten und endlich zu erfahren, wer der Mörder ihrer Geschwister ...

Mit diesem Band habe ich die Westwell-Trilogie abgeschlossen und auch „Hot & Cold“ hat mich gut unterhalten. Es war schön, Jess und Helena zu begleiten und endlich zu erfahren, wer der Mörder ihrer Geschwister ist.⁣

Der Schreibstil ist wie immer flüssig, locker und leicht, sodass man schnell durch die Seiten fliegt. Dieses Mal erleben wir nicht nur New York hautnah, sondern begleiten die Protagonisten auch nach Australien. Man fühlt und leidet mit ihnen mit und kann die Verhaltensweisen und Entscheidungen auf jeden Fall nachvollziehen.⁣

Alles in allem fand ich den 2. Teil bisher am besten. Grundsätzlich gab es m. E. ein bisschen zu wenig Spice in der Trilogie und der Suspense Anteil war jetzt nicht besonders ausgeklügelt oder spannend, aber dennoch OK. Nun möchte ich als nächstes „Ophelia Scale“ von Lena Kiefer lesen, denn wie es mit Eli, also Jess‘ Bruder, in „Coldhart“ weitergeht, interessiert mich jetzt nicht so wirklich, aber evtl. ändert sich da ja noch meine Meinung.⁣

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Veröffentlicht am 07.07.2023

Irgendwie anders, irgendwie cool, irgendwie unerwartet ...

Wirklich nett
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Dieser Roman war tatsächlich „wirklich nett“ und hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen ungewöhnlichen Schreibstil, der sich durch viele, sehr kurz gehaltene Sätze auszeichnet, fast schon staccato-mäßig, ...

Dieser Roman war tatsächlich „wirklich nett“ und hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen ungewöhnlichen Schreibstil, der sich durch viele, sehr kurz gehaltene Sätze auszeichnet, fast schon staccato-mäßig, aber nicht unangenehm. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen.

Die Charaktere der Figuren waren in der Regel sehr pragmatisch, eher rational, derb bis abgestumpft dargestellt, aber jede hatte ihren eigenen Charme und war an sich authentisch in ihrem Verhalten, was das Leseerlebnis spannend gemacht hat. ⁣

Ich war neugierig, wo die Geschichte letzten Endes mit einem hin will, denn an sich geht es um eine Studentin, die einen One-Night-Stand mit ihrem Professor hat und sich danach anbietet, auf seinen Hund aufzupassen, während er nach Indien fliegt. Als er nach seiner Rückkehr den Hund wieder abholen will, führen gewisse Umstände dazu, dass er sich in ihrem Elternhaus einquartiert, woran die Mutter der Studentin eine tragende Rolle spielt, weil sie sich in ihn verliebt. Ihr Ehemann hat sich vor kurzem für eine Jüngere von ihr getrennt. ⁣

Der Showdown hätte für meinen Geschmack ruhig tragischer bzw. „härter“ ausfallen können, weil das der Story eine unerwartete Wendung gegeben und den Roman dadurch aufgewertet hätte. Dennoch wurde ich gut unterhalten und ich würde auch noch gerne andere Bücher der Autorin lesen, insofern sie ins Deutsche übersetzt werden.

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Veröffentlicht am 07.07.2023

Trotz des ernsten Themas für mich ein "Feel-Good-Roman", der einfach schön ist.

Lonely Heart
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Bereits im Mai hatte ich diesen 1. Band der „Scarlet Luck“ Dilogie gelesen, denn gefühlt jeder sprach von diesem Buch, also wollte ich mir natürlich selbst ein Bild davon machen.⁣

Die Protagonisten Rosie ...

Bereits im Mai hatte ich diesen 1. Band der „Scarlet Luck“ Dilogie gelesen, denn gefühlt jeder sprach von diesem Buch, also wollte ich mir natürlich selbst ein Bild davon machen.⁣

Die Protagonisten Rosie & Adam waren mir auf Anhieb sympathisch, wenn auch manchmal etwas zu theatralisch und melancholisch. Das „Missgeschick“, um das der gesamte Plot in diesem Roman aufgebaut wird, fand ich jetzt gar nicht sooo schlimm oder sooo spektakulär, warum der Roman am Ende auch nur 3 statt 4 Sterne bekommen hat. Außerdem fehlte es eindeutig an spice, aber ich ahnte bereits, dass das dann wohl im 2. Band passieren wird. ⁣

Dennoch war es einfach schön, in die Welt der Musikszene abzutauchen und die Geschehnisse zu verfolgen. Das Ende fand ich unerwartet und deshalb cool, weshalb ich unbedingt auch noch Teil 2 lesen wollte. Außerdem mag ich Mona Kastens kurzweiligen und flüssigen Schreibstil, wodurch man „Lonely Heart“ einfach mal so wegsuchten kann. Trotz des ernsten Themas, war es für mich ein „Feel-Good-Roman“ und kann den Hype teilweise auch nachvollziehen.⁣

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