Langatmige Geschichte ohne weihnachtlichen Tiefgang
Good SpiritsNolan Callahan ist ein Geist vergangener Weihnacht. Seine Aufgabe besteht darin, in der Weihnachtszeit Menschen aufzusuchen und ihre Fehler aufzudecken. Es soll dazu dienen bessere Menschen aus ihnen zu ...
Nolan Callahan ist ein Geist vergangener Weihnacht. Seine Aufgabe besteht darin, in der Weihnachtszeit Menschen aufzusuchen und ihre Fehler aufzudecken. Es soll dazu dienen bessere Menschen aus ihnen zu machen. Dieses Jahr ist es Harriet York. Doch bei Harriet läßt sich nichts aufdecken. Sie versucht immer so zu sein, wie andere Menschen es von ihr erwarten und führt ihren Antiquitätenladen mit viel Einsatz. Harriet und Nolan haben bis zum Weihnachtsabend Zeit das Problem zu lösen. Mit Reisen in ihre Vergangenheit suchen sie nach Erklärungen. Doch so sehr sie dem Geheimnis auch auf die Spur kommen möchten, es lässt sich nicht finden ...
Der Klappentext und die Idee zu der Geschichte hat mir gut gefallen. Leider entpuppte sich die Geschichte als reine Liebesgeschichte mit vielen Liebesszenen. Weihnachten und die Adventszeit gibt es in der Geschichte nur am Rande. Auch andere Protagonisten der Geschichte bleiben unscheinbar und sehr blass. In der Geschichte stehen Harriet und Nolan sehr stark im Fokus. Die Geschichte hatte keine Tiefe, dafür aber umso mehr Längen und es plätscherte vor sich hin. Das Ende hat mich dann nochmal mehr mit vielen Fragen zurückgelassen. Aus der Idee hätte man sicher mehr machen können.