Fortsetzungshighlight
Kalmann und der schlafende BergBeim erneuten Aufeinandertreffen mit Kalmann, befindet sich dieser in ernsten Schwierigkeiten, genauer gesagt, sitzt er in einem abgeschotteten Verhörraum des FBI.
Wie er dorthin gekommen ist und weshalb, ...
Beim erneuten Aufeinandertreffen mit Kalmann, befindet sich dieser in ernsten Schwierigkeiten, genauer gesagt, sitzt er in einem abgeschotteten Verhörraum des FBI.
Wie er dorthin gekommen ist und weshalb, möchte ich an dieser Stelle keinesfalls vorwegnehmen. Nur soviel sei gesagt, Kalmann wird auch in diesem Teil mit einigen Ereignissen und Widrigkeiten konfrontiert, da er von plötzlichen „Alpträumen“ geplagt wird und sich sein Lebensmittelpunkt von Raufarhövn, dass er nun verlassen muss, nach Akureyri verschiebt, wo er fortan bei seiner Mutter lebt. Dies gestaltet sich als ein weniger leichtes Unterfangen, zumal sich die beiden nicht ganz so nahe stehen.
Und dann sind da ja auch noch Kalmanns berüchtigte Wutausbrüche.
Während es mir im ersten Band zunächst schwer gefallen ist, einen Draht zu der Figur „Kalmann“ aufzubauen, ist die Verbindung dieses Mal schon ab dem ersten Moment vorhanden. Nicht allein, weil es sich anfühlt, als träfe man auf einen alten Bekannten, nein, vor allem ist hier seine spezielle Persönlichkeit mit sämtlichen Fein- und Besonderheiten nochmals viel detaillierter als zuvor dargestellt. Diesmal überrascht er mich mit einer Insel-Begabung, die ich so nicht erwartet habe und ich habe auch den Eindruck, dass er an persönlicher Reife hinzugewinnt und bin begeistert von seiner Entwicklung.
Für mein Empfinden hat Joachim B. Schmidt bei der Fortsetzung seines Erfolgsromans mit diesem brillanten Plot noch eine große Schippe drauflegt.
Denn es passiert so einiges, manches zum Lachen, zum Weinen oder Mitfiebern und endet letztlich mit einem großen Feuerwerk und einem Kalman, der über sich hinauswächst.
Eine unbedingt lesenswerte Fortsetzung für alle Kalmann-Fans und diejenigen, die es noch nicht sind, lernen ihn garantiert zu lieben! Spätestens jetzt!
Ich hoffe an dieser Stelle sehr, dass es nicht die letzte Begegnung mit dem Sheriff von Raufarhövn war.