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Veröffentlicht am 15.07.2023

Endlich mehr von Ariana und Tyler

Let's be bold
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ja!„, stöhnte ich, warf meinen Kopf zurück und krallte die Fingerspitzen tiefer in Cams Schulter.

Das Cover ist wieder passend zu ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Ja!„, stöhnte ich, warf meinen Kopf zurück und krallte die Fingerspitzen tiefer in Cams Schulter.

Das Cover ist wieder passend zu Band eins gestaltet und man sieht wieder New York im Hintergrund. Da die Stadt eine wichtige Rolle spielt finde ich das Cover sehr passend.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist wieder sehr gut zu lesen. Ich mochte, dass es einige witzige Situationen gab und diese auch witzig geschrieben wurden, es hat einfach eine gewisse Leichtigkeit gegeben in dem Buch.

Das Buch geht eigentlich da weiter, wo Band eins aufgehört hat. Die vier haben sich gut eingelebt bzw. ihr Leben endlich halbwegs im Griff und doch stehen noch andere Herausforderungen an, wie etwas Tylers Vergangenheit, die ihn einholt.

Nachdem mich Band eins so überrascht hat musste ich Band zwei natürlich auch gleich lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Der Einstieg ist mir recht leicht gefallen, da ich noch sehr viel com ersten Band wusste und so auch die Figuren und ihre Geschichten zuordnen konnte. Wenn eine längere Zeit zwischen den Bänden gelegen hätte, hätte ich mir sicher schwerer getan, aber so war ich sofort wieder bei Evie, Shae, Tyler und Ariana.

Tyler hat endlich bekommen, was er verdient und damit meine ich mehr Kapitel und eine Behandlung seiner Geschichte. Das habe ich in Band eins etwas vermisst und hier kam er endlich zum Zug. So lernt man ihn auch besser kennen. Sein Image als Typ, der sich an alle Damen ranschmeißt, fand ich schon immer komisch und das hat mich auch hier wieder gestört. Aber man sieht auch eine andere Seite von ihm, die noch mit den Ereignissen der Vergangenheit zu kämpfen hat und ab da hat er endlich Tiefe bekommen. Die beiden Seiten von Tyler passen trotzdem nicht zu hundert Prozent für mich zusammen, aber ich mochte seine Entwicklung.

Ariana kam im ersten Band ebenso zu kurz, wie ich finde, aber jetzt wurde sich auch mehr auf sie konzentriert und ihre Geschichte hat eine andere Wendung genommen, als ich dachte. Ihre Entwicklung kam ein bisschen aus dem Nichts, aber ich mochte es, wie sie ihr Leben nun selbst in die Hand nimmt und auch die Probleme mit ihren Eltern endlich angeht.

Evie und Shae haben schon in Band eins große Aufmerksamkeit bekommen und hatten dieses Mal nicht mehr allzu viele Probleme. Daher gab es auch keine große Entwicklung bei beiden, aber ich mochte auch ihre Kapitel gerne, denn besonders Evie hat mit sexuellen Problemen zu kämpfen und ich finde, dass die Autorinnen da ein tolles und wichtiges Thema behandelt haben.

Man weiß schon von Band eins, dass sich Arianas Eltern immer noch mit dem Selbstmord von ihrem Bruder beschäftigen und dass Tyler sexuell belästigt wurde von seiner alten Chefin und genau diese beiden Punkte werden in dem Buch genauer behandelt. Das fehlte mir ihm ersten Band, aber jetzt ist es endlich so weit. Abgesehen von den beiden haben die vier auch noch normale Probleme, wie Wohnungssuche, Arbeit und Beziehungen, aber das wirkt wie aus dem echten Leben und hat mir wieder sehr gut gefallen.

Arianas Eltern sind wirklich besessen von ihrem Bruder und seinem Tod. Manchmal war es wirklich schon krankhaft und dass dieses Thema endlich behandelt wurde war gut, denn man merkte, dass Ariana die Situation belastet. Ich verstand auch, dass sie zuerst von dem Problem davonlaufen wollte, aber das ist auf Dauer keine Lösung und ich bewunderte ihre Stärke, dass sie es einfach in Angriff genommen hat. Ihre Eltern mochte ich ja noch nie, hier musste ich auch immer wieder den Kopf über die beiden schütteln. Die ganze Erklärung von ihnen hat es nicht besser gemacht, denn andere Leute schaffen es auch, die Trauer zu überwinden und drehen nicht komplett durch.

Auf Tylers Geschichte war ich sogar noch mehr gespannt. Nur Shae weiß was damals wirklich passiert ist und nun muss sich Tyler all dem stellen, denn seine ehemalige Chefin taucht in New York auf. Es war die richtige Entscheidung von den Autorinnen, dass hier ein Mann das Opfer ist, denn es zeigt auch, dass diese nicht immun sind und wie tief dieses Trauma sitzen kann. Tylers Reaktion und wie er mit all dem umgeht fühlte siche so echt an. Besonders die Treffen mit der Chefin fand ich sehr gelungen, denn Tyler wollte keine Schwäche zeigen, aber sien Körper reagierte von allein. Die Aufarbeitung und die Konsequenzen wurden super dargestellt und ich habe mich gefreut, wie alles für ihn ausging.

Ansonsten gab es noch einige witzige Stellen, wie Flüche, Partys oder wenn einer von ihnen auf frischer Tat ertappt wurde. Dadurch ist das Buch oft locker und nicht allzu ernst, außerdem zeigt es Alltagssituationen mit denen sicher jeder zu kämpfen hat, der in eine andere, vielleicht große, Stadt zieht. Am Ende wurden alle Handlungsstränge zu einem Ende gebracht und es blieben für mich auch keine Fragen offen.

Fazit:

Ich bin nur wieder so durch die Seiten geflogen. Die vier Freunde haben es mir angetan und ich bin so froh, dass ich Band eins damals gelesen habe. Der zweite behandelt endlich Ariana und Tyler mehr und fokussiert sich auf ihre Probleme. Ich mochte ihn wieder sehr gerne und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2023

Fühlt sich echt an

In jedem Augenblick ein Wir
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Noch nie habe ich mich so sehr wie Cinderella gefühlt.

Das Cover zeigt schon wie Band eins Baumkronen und Nebel, was wirklich gut zu ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Noch nie habe ich mich so sehr wie Cinderella gefühlt.

Das Cover zeigt schon wie Band eins Baumkronen und Nebel, was wirklich gut zu dem Inhalt passt und auch noch schön aussieht. Zuerst sieht es eher abstrakt aus, aber man findet wirklich die Bäume darin.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Lou’s Sicht, wodurch man ihre Gedanken und Gefühle am besten kennen lernt. Wie auch schon beim Vorgänger mochte ich besonders die bildhaften Beschreibungen der Natur, sodass man sich alles sehr gut vorstellen konnte.

Den Einstieg in das Buch kennt man schon, allerdings aus einer anderen Sichtweise. Lou und alle anderen von Red sind gerade auf dem Ball, der von dem Streit von Lewis und Jasper zerstört wird. Danach geht es mit Lou und Jasper weiter, wie sie jeweils mit ihren Schwierigkeiten umgehen und dann doch zueinander finden und sich gegenseitig helfen.

Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen. Ich mochte Lou schon in Band eins und jetzt lernt man sie noch besser kennen. Schon zu Beginn wird klar, dass da viel mehr in ihr steckt, als man bis jetzt erkannt hat und auf Jasper habe ich mich sowieso gefreut, denn ihn mochte ich schon im ersten Teil sehr gerne.

Lou fand ich sehr vielschichtig und ich konnte ihre Handlungen fast immer verstehen. Ihre Ängste und Sorgen sowie ihre Unsicherheiten kamen mir greifbar und real vor, ich hatte nie den Eindruck, dass sie nur Aufmerksamkeit will oder irgendwas mit einer Absicht dahinter macht. Abgesehen davon ist sie unheimlich hilfsbereit und versucht es allen recht zu machen. Besonders gefeiert habe ich ihre Backeinsätze mitten in der Nacht, denn backen beruhigt halt wirklich sehr.

Jasper fand ich in Band eins schon ganz gut, aber jetzt sieht man endlich mehr von ihm. Fand ich ihn zuerst nur ok, so muss ich nun sagen, dass ich ihn am liebsten einfach in die Arme genommen hätte. Er zeigt seine Gefühle und steht auch zu ihnen, was besonders hervorkam, als er einen Baum pflanzte. Auch sein charmantes Gehabe auf Spendengalen ist nur eine Fasade, die er sich zum Schutz errichtet hat. Er ist zwar ein netter Kerl und kann wirklich charmant sein, aber man merkt doch, dass er stark fühlt und sich oftmals auch davon überwältigen lässt.

Wie auch schon in Band eins entwickelt sich die Geschichte rund um Lou und Jasper eher langsam. Dadurch, dass die beiden schon länger befreundet sind ist die Basis auf jeden Fall da. Wie der Klappentext schon verrät wollen sie sich gegenseitig helfen, Jasper will über seine verstorbene Ex-Freundin hinwegkommen und Lou will abenteurlustiger werden. Besonders ihren Teil fand ich amüsant, denn Jasper hat sich sehr viel Mühe gegeben ihr zu helfen und es waren dabei auch Aktionen, die zu lustigen Situationen geführt haben und so das Buch aufgelockert haben.

Die Anziehung zwischen Lou und Jasper merkt man von Beginn an. Wie sie sich näher kommen fand ich sehr gut gemacht, denn es wirkte nicht erzwungen und echt. Die beiden verbringen einfach Zeit miteinander und kommen sich so näher. Dadurch, dass sie sich auch viele persönliche Gedanken erzählen wird die Verbindung noch tiefer. Das Drama gegen Ende war hier tatsächlich nachvollziehbar und gut gemacht. Lou hatte in der Vergangenheit Probleme und diese haben sich wieder hoch gekämpft. Erzwungen wirkte hier nichts auf mich, und auch die Reaktion von Jasper fand ich einfach wieder toll. Jasper hält seine Gefühle nicht zurück, so auch in dieser Situation nicht und das machte alles einfach noch echter.

Natürlich trifft man auch bekannte Charaktere aus Band eins, wobei ich sagen muss, dass Lewis und Hazel recht selten vorkommen. Sie sind halt da, ebenso wie die Familienprobleme von Lewis und Jasper. Waren diese im ersten Band noch sehr präsent und haben eine wichtige Rolle eingenommen, so waren sie hier eher Nebensache. Das fand ich etwas schade, denn es gab viel Potential. So aber standen wirklich Lou und Jasper im Vordergrund, wobei alles andere etwas unterging.

Das Ende hat mir gut gefallen und hat auch die Reihe schön abgeschlossen. Alle offenen Fragen wurden geklärt. Zu guter Letzt möchte ich nochmal den Umweltaspekt des Buches hervorheben. Die LBU ist eine tolle Schule, Lou will umweltbewusste Mode kreiren und auch ansonsten spielt der Aspekt Umwelt eine große Rolle in dem Buch. Die Autorin hat das super eingebaut, ohen aufdringlich zu wirken oder den Leser zu belehren, es passt einfach dazu.

Fazit:

Lou und Jasper konnte für mich nicht ganz mit Hazel und Lewis mithalten, aber ich habe ihre Geschichte dennoch wieder sehr genossen. Wie ihre Liebe sich langsam entwickelt und dann einfach schön bleibt hat mir gefallen und ich hätte es mir nicht anders gewünscht. Das Drama war ein ganz kleines bisschen zu viel und hat nicht unbedingt zu dem Buch gepasst, wobei ich es mit Lou’s Vergangenheit doch auch verstehen kann. Aber ansonsten hat es mir super gefallen und ich vergebe fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Witzig und süß

Let's Play - Teil 1
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Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, da es witzig aussieht und auch das Thema gleich schon behandelt. Es zeigt Sam vor dem Computer und alle möglichen Dinge fliegen um sie herum. Da sie etwas chaotisch ...

Meinung:

Das Cover hat mir sofort gefallen, da es witzig aussieht und auch das Thema gleich schon behandelt. Es zeigt Sam vor dem Computer und alle möglichen Dinge fliegen um sie herum. Da sie etwas chaotisch ist, passt dieses Cover einfach perfekt.

Der Zeichenstil hat mir super gefallen. Zwischendurch wird auch in den Chibi-Stil oder einen Retro-Spiel-Stil gewechselt, was etwas Abwechslung reinbringt und in diesen Situationen auch wirklich gut passt.

Zu Beginn lernt man Sam kennen, die ein Spiel veröffentlich hat. Ein Spieler, der Video dreht und ins Internet läd, macht sich darüber lustig und dessen Fans bewerten das Spiel danach schlecht. Sam ist am Boden zerstört und das Schlimmste ist, dass dieser Kerl auch noch neben ihr einzieht.

Der Einstieg in den Comic hat mir sehr gut gefallen. Man sieht wie Sam ihr Spiel online stellt und dann auch positive Bewertungen kriegt, dann kommen die negativen Bewertungen nach Marshalls Video und schon sind wird in der eigentlichen Geschichte angekommen. Ich fand diesen Einblick super, denn es zeigt, dass ihr Spiel nicht schlecht ist, andere Leute mochten es durchaus.

Sam fand ich toll als Charakter. Sie arbeitet und versucht nebenbei Spiele zu entwickeln, da ihr das wirklich Spaß macht. Sie hängt sich rein und glaubt an das, was sie da tut, allein schon wegen ihrer Einstellung bewundere ich sie. Als dann Marshall neben ihr einzieht versucht sie auch halbwegs nett zu sein, obwohl sie einen Groll gegen ihn hegt. Ich mochte sie als Charakter echt gerne.

Marshall kam zuerst wie ein Arsch rüber, also wirklich. Doch mit der Zeit hat man ihn besser kennen gelernt und gemerkt, dass er eigentlich ganz nett ist. Er bemüht sich um Sam und will eine Freundschaft mit ihr, außerdem merkt man, dass es ihm Leid tut, dass ihr Spiel wegen ihm so schlecht bewertet wurde. Nicht zu vergessen, er hat sehr große Füße und schämt sich für diese. Allein schon diese Szene hat ihn mir sympathisch gemacht.

Ich fand den Comic echt gut. Hauptsächlich geht es darum, wie sich Sam und Marshall als Nachbar arrangieren und da kommen immer wieder witzige Szenen auf. Aber man sieht auch, dass Sam ihrer Arbeit nachgeht und wie Marschall seine Freizeit verbringt. Besonders die Arbeit von Sam fand ich interessant, denn sie wird als Frau in ihrer Stelle komplette unterschätzt und die Stärkung von ihren Kollegen hat mir da gut gefallen. Es gab ansonsten auch Szenen mit ihrem Chef und ich kann sagen, dass dieser echt unsympathisch und ein bisschen creepy ist. Insgesamt fand ich aber alles ihre Arbeit betreffend sehr gut gemacht, denn ungefähr so ist es in der Wirklichkeit in dieser Branche, in manchen Firmen.

Ich will auch unbedingt die Familie von Sam erwähnen. Ihr Vater leitet die Firma, in der sie Arbeitet und er nimmt da nicht die typische Rolle des bösen Chefs ein, sondern ist ein ganz lieber Kerl, der einfach an seiner Frau hängt. Ihre Familie hat mir super gefallen, sie ist irgendwie anders als andere Familien und ich hoffe, dass man noch mehr von ihnen sieht.

Am Ende gab es noch eine Bonusgeschichte, die zeigt, wie Sam zu ihrem Hund kam und die dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Selten habe ich eine so tolle Geschichte gelesen, die dazu noch so süß ist.

Fazit:

Der erste Teil dieses Comics hat mir super gefallen. Nicht nur waren die Zeichnungen schön, auch die Thematiken, wie Online-Spiele, Internet-Trolle, Gleichbehandlung im Job und Schuld waren gut gewählt und haben zusammen eine spannende Geschichte ergeben. Ich freue mich schon auf Teil zwei und bin gespannt, ob Marshall und Sam noch Freunde werden und ihre Differenzen beilegen können.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 07.07.2023

Bin begeistert

Scurry 1
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Meinung:

Das Cover finde ich toll, das hat mich auch erst dazu gebracht den Comic genauer anzusehen. Man sieht Wix auf einem Totenkopf und dahinter die Augen von einem Wolf, die gefährlich leuchten. Es ...

Meinung:

Das Cover finde ich toll, das hat mich auch erst dazu gebracht den Comic genauer anzusehen. Man sieht Wix auf einem Totenkopf und dahinter die Augen von einem Wolf, die gefährlich leuchten. Es sieht schon sehr düster aus, was super zu dem Comic passt.

Der Zeichenstil ist toll, manchmal sehen die Bilder aus wie fotografiert und alles wirkt so lebendig. Ich bin ein totaler Fan und könnte mir die Zeichnungen stundenlang anschauen.

Zu Beginn lernt man Wix kennen, der gerade auf der Suche nach Nahrung ist. Zusammen mit seinem Freund durchsuchen sie ein Haus und schon lernt man die Katzen kennen. Diese wollen die Mäuse fressen und nur knapp entkommen die beiden. Man hat sofort viele Fragen. Wo sind die Menschen? Was ist mit ihnen geschehen? Bis jetzt hat man leider keine Antwort, aber das klärt sich hoffentlich noch.

Die Geschichte hat mir dann noch sehr gut gefallen, denn man lernt die Kolonie kennen, Pic, eine andere Freundin von Wix und dann auch die Mäsue, die mit der aktuellen Führung nicht zufrieden sind. Wie auch bei Menschen gibt es hier Streitigkeiten und Intrigen, was mir gut gefallen hat. Der Comic wirkte durchdacht und ich glaube, dass da noch einiges auf uns zukommen wird.

Das Ende selbst war spannend, denn man lernt die dritte Partei kennen und Wix muss sich in gefährliche Abschnitte begeben. Es war wirklich spannend und auch brutal, was ich so gar nicht erwartet habe.

Fazit:

Der Comic konnte mich komplett begeistern und Band zwei ist auch schon vorbestellt. Es gibt so viel zu entdecken, die Zeichnung sind grandios und ich will natürlich Antworten auf meine offenen Fragen. Von mir gibt es eine große Empfehlung für diesen Comic.

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Veröffentlicht am 07.07.2023

Wundervoll und anders

Be my Heartbeat
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war von zu Hause abgehauen und irrte durch die Straßen von Santa Barbara, kämpfte dabei mit meinem schlechten Gewissen und meinem Körper.

Das ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war von zu Hause abgehauen und irrte durch die Straßen von Santa Barbara, kämpfte dabei mit meinem schlechten Gewissen und meinem Körper.

Das Cover Ist einfach sehr schön. Es ist einfach und schön gestaltet und ich kann nichts daran aussetzen.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr gut und einfach zu lesen. Ich kam schnell durch das Buch und dadurch, dass man aus Sicht von Amy und Nathan liest lernt man beide besser kennen. Besonders ihre Gefühle fand ich dabei spannend und gut beschrieben.

Zu Beginn lernt man Amy kennen, die krank ist. Sie weiß nicht, wie lange sie noch hat und will daher ihr Leben einfahc genießen. Bei einem Ausflug ins Tattoostudio lernt sie Nathan kennen und die beiden freunden sich an. Doch mehr will Amy nicht zulassen, da es ihn nur verletzen würde, aber Nathan ist fest entschlossen für sie zu kämpfen.

Zuerst will ich sagen, dass das Buch eine wirklich drastische Wendung genommen hat, die ich nicht habe kommen sehen. Und das meine ich positiv, denn selten kann mich etwas so überraschen und hier hat es mich umgehauen und genau dieser Twist hat den Ausschlag gegeben, dass es ein fünf Sterne Buch wird. Aber von vorne.

Der Beginn hat mir gut gefallen. Man lernt sofort Amy und Nathan kennen und merkt auch gleich, dass sie sich zut verstehen. Schnell wird man auch mit der Krankheit von Amy konfrontiert, das ist zwar bedrückend, aber durch ihre positive Art ebenfalls erträglich.

Amy fand ich als Charakter wirklich toll. Sie musste schon so viel durchmachen in ihrem Leben und ist trotzdem noch positiv gestimmt. Obwohl sie nicht weiß, ob sie ihre Krankheit bald einholt, will sie einfach ihr Leben leben und ganz normale Dinge tun. Zwischendurch hat ihre Stimmung nachgelassen, aber das hat sie nicht von ihrem Vorhaben abgehalten und ich fand es wirklich spannend zu lesen, wie sehr sie kämpft.

Nathan mochte ich sofort. Er ist ein super netter Kerl und ein toller Freund für Amy. Bei ihm konnte ich die Zweifel verstehen und ich hätte es ihm nichtmal übel genommen, wenn er Amy sich selbst überlassen hätte. Zu Beginn hatte er diese Möglichkeit nämlich noch, aber er hat mehr in Amy gesehen, hat sich nicht von ihrer Glatze oder ihrer Krankheit abschrecken lassen und hat sie wie einen gesunden Menschen behandelt. Ich könnte ihn knutschen, sein Verhalten war vorbildlich.

Ich dachte ich wüsste in welche Richtung die Geschichte gehen würde, aber ich habe mich getäuscht. Erwartet nicht ein super trauriges Buch, bei dem man am Ende weinen muss, denn so ist es nicht. Man erlebt viel mit Amy, hat Spaß mit ihr und erlebt auch einige erste Male. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Buch bedrückend oder todtraurig ist. Klar ist die Krankheit immer da, aber sie steht hier nicht im Vordergrund, was ich toll finde.

Die Beziehung zwischen Amy und Nathan entwickelt sich langsam. Zuerst ist da Bekanntschaft, dann Freunschaft und schlussendlich auch mehr, aber bis man dahin kommt dauert es eine Weile und diese Weile fand ich traumhaft schön. Amy kann endlich ganz normale Sachen machen und Nathan ist einfach für sie da. Er versteht, wenn sie nicht mehr kann und dann unternehmen sie eben nichts, sondern schreiben nur. Ihre Beziehung ist etwas sehr Besonderes.

Aber neben Amy’s Krankheit werden auch noch andere Themen behandelt und hier kommt eigentlich nichts zu kurz. Die Familiensituation von Nathan ist nicht ideal und man bekommt schon kleine Einblicke in dieses Leben, aber ich denke, dass hier vor allem in den nächsten Bänden noch mehr kommen wird, denn dieser Teil fühlt sich noch unvollständig an. Aber man lernt schon seine Geschwister kennen, die dann auch die Hauptpersonen in den nächsten Büchern sein werden. Obwohl einige schwere Themen in dem Buch untergebracht wurden empfand ich es nicht als zu viel.

Am Ende hat sich das Buch dann in eine Richtung entwickelt, mit der ich nicht gerechnet habe, die ich aber unglaublich gut finde. Es kam überraschend und war so gut gemacht. Alles passt zusammen und ergibt Sinn, die Autorin hat sich da wirklich selbst übertroffen. Ich will allerdings nichts spoilern, aber es sei gesagt, dass das Ende grandios ist und ich mich auch auf die weiteren Bände freue.

Fazit:

Zuerst dachte ich ich wüsste, was in dem Buch passieren wird, aber so war es nicht. Es ist kein bedrückender Roman, sondern einer voller Hoffnung und schönen Momenten. Man muss Amy und Nathan einfach lieben. Mit dem Twist am Ende konnte es mich dann endgültig von sich überzeugen und nun spreche ich eine klare Empfehlung aus.

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