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Veröffentlicht am 02.08.2023

Flucht aus Deutschland

Was das Herz erträumt
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Der dritte Band dieser aufregenden Buchreihe steht den ersten beiden in nichts nach und die Geschichte fasziniert mich weiterhin.

Es geht nach Zürich ins Jahr 1932. Lucie flieht mit ihrer Familie in ...


Der dritte Band dieser aufregenden Buchreihe steht den ersten beiden in nichts nach und die Geschichte fasziniert mich weiterhin.

Es geht nach Zürich ins Jahr 1932. Lucie flieht mit ihrer Familie in die Schweiz. Dort hoffen sie vor den Nationalsozialisten sicher zu sein. Zurück in Berlin bleibt Paul...

Die Autorin hat mich wieder direkt in diese Zeit versetzt. Inzwischen fühlt man sich wie ein Teil der Familie und leidet, hofft, bangt und freut sich mit ihnen. Die Ereignisse in ihrer neuen Wahlheimat sind geprägt von unterschiedlichen Emotionen. Ein neuer Ort kann zwar ein neuer Anfang sein, aber die alten Probleme sind damit nicht verschwunden. Sie kämpfen nicht nur mit Heimweh und Liebeskummer, wie Lucie.

Kein Mitglied der Familie, kommt hier zu kurz. Jeder bekommt seinen Platz in dieser Geschichte, erzählt aus der Sicht von Hannah, Lucie und Kurt. Mich persönlich haben Lucie und Kurt sehr bewegt, ihn hat das Schicksal am schwersten getroffen. Sehr einfühlsam beschrieben, bekommt der Leser auch einen Blick, wie die politische Lage das Leben aller beeinflusst. Wie es sich anfühlt unterdrückt und diskriminiert zu werden.

Ich wunderbarer drittel Teil, der mich wieder ganz in seinen Bann gezogen hat.

Leider endet die Trilogie mit diesem Buch. Ich würde sehr gerne noch weiterlesen und erfahren, wie es Lucie und ihrer Familie ergeht.

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Veröffentlicht am 01.08.2023

Sommer 1994

Sommersonnenwende (Wolf und Berg ermitteln 1)
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Als Krimihighlight des Jahres angepriesen musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Schwedenkrimis haben immer dieses gewisse Etwas, meist wegen der einsamen Handlungsorte und der Kälte.
Hier geht es aber ...

Als Krimihighlight des Jahres angepriesen musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Schwedenkrimis haben immer dieses gewisse Etwas, meist wegen der einsamen Handlungsorte und der Kälte.
Hier geht es aber nach Stockholm, ins Jahr 1994, in einen sehr heißen Sommer.

Die Geschichte ist vielschichtig und teilt sich in den spannenden Kriminalfall und die Privatsphäre der beiden Ermittler. Beide haben eine bewegte Vergangenheit, die ihnen zu schaffen macht. Vera ist mutig, bringt sich aber oftmals selber in Gefahr. Tomas seine Erlebnisse aus dem Balkankrieg drängen immer wieder an die Oberfläche und belasten nicht nur seine Beziehung. Sein komplexer Charakter hat mich beeindruckt und für ihn eingenommen.
Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, die Atmosphäre in der Geschichte ist aufgeladen, Fußballfieber und ein Amoklauf bewegen das Land.

Bei Engman Selåker handelt es sich um die beiden Autoren Pascal Engman, und Johannes Selåker. Zusammen ergeben sie ein perfektes Autorenduo.
Sie haben einige komplexe Figuren geschaffen, die viel Bewegung ins Geschehen bringen und den Zeitgeist der Neunziger Jahre gut eingefangen.

Für meinen Geschmack hätten ein paar nebensächliche Themen und Personen weniger sein können. Es wirkt etwas überladen.

Die Gestaltung des Taschenbuches gefällt mir sehr gut. Passende Farben und ein farbiger Buchschnitt, in der ersten Auflage, machen es so besonders. Ich bin gespannt, wie der nächste Band aussehen wird.

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Veröffentlicht am 20.07.2023

Irlandfeeling

Ausgerechnet Liebe (Die kleine Burg in Irland)
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Hanna Holmgren hat mit diesem Buch wieder einmal bewiesen, wie gut sie Geschichten erzählen kann.
Der Auftaktband zu ihrer neuen Reihe hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen.

Es ist einer dieser ...

Hanna Holmgren hat mit diesem Buch wieder einmal bewiesen, wie gut sie Geschichten erzählen kann.
Der Auftaktband zu ihrer neuen Reihe hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen.

Es ist einer dieser Romane, wo sich alles um einen Neuanfang an einem anderen, wunderbaren Ort, handelt.
Hier ist es die Eröffnung eines Feriendomizils in einer Burg, inmitten eines gemütlichen kleinen Fischerdorfes.

Eigentlich der passende Job für Laura. Was einfach klingt, stellt sich aber bald als große Herausforderung für sie dar...

Ein echter Wohlfühlroman in den man sich glatt verlieben kann. Interessante Figuren, allen voran Laura, die mit ihrer Art für viel Stimmung gesorgt hat.
Der Handlungsort schafft eine stimmungsvolle Atmosphäre und erzeugt Urlaubsgefühle.

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Familiengeschichte

Der Salon am Rosenplatz
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Die Geschichte zweier Schwestern beginnt 1966. Sie führen gemeinsam einen in die Jahre gekommenen Friseursalon, der zwar läuft, aber dringend eine Generalüberholung braucht, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Das ...


Die Geschichte zweier Schwestern beginnt 1966. Sie führen gemeinsam einen in die Jahre gekommenen Friseursalon, der zwar läuft, aber dringend eine Generalüberholung braucht, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Das wirkt sich auch auf die familiäre Situation aus und bringt Probleme mit sich.

Die Autorin nimmt ihre Leserinnen und Leser mit in vergangene Zeiten, lässt diese wieder rauferstehen und transportiert den Zeitgeist gekonnt ins Geschehen. Sie versprüht den Charme dieses Familiengeschäfts und spiegelt ein Bild der Familie wider.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich fühlt mich eher wie ein Teil des Geschehens, nicht wie ein außenstehender Beobachter, was für den guten Schreibstil spricht.
Man bekommt einen genaues Bild der handelnden Personen und dem Rollenbild der Frauen damals, Generationenkonflikt, Selbstbestimmung, Erwartungshaltungen.

Ich freue mich auf die Fortsetzungen.

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Veröffentlicht am 05.07.2023

Der Schauspieler.

Sie sind doch DER LEHRER, oder?
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Gehört habe ich schon von dieser Fernsehreihe, aber gesehen habe ich noch keinen einzigen Teil. Das macht aber gar nichts, denn hier gibt es ja jede Menge Hintergrundinformationen, und die sind auch sehr ...

Gehört habe ich schon von dieser Fernsehreihe, aber gesehen habe ich noch keinen einzigen Teil. Das macht aber gar nichts, denn hier gibt es ja jede Menge Hintergrundinformationen, und die sind auch sehr interessant.. Dachte ich...

Ich bin zwar mit anderen Voraussetzungen an dieses Buch gegangen, finde es aber trotzdem ganz unterhaltsam..
Der Schauspieler Hendrik Duryn schreibt hier eine Menge über sich, zwölf autobiografische Episoden, die aber keine Biografie im herkömmlichen Sinne ist Er interviewt sich praktisch selber, um Fragen zu beantworten, die ihm sonst keiner stellt. Gute Idee.

Er nimmt sich selber nicht ganz ernst, schreibt humorvoll und ehrlich. Lässt uns hinter die Kulissen blicken. Interessant fand ich sein Leben in der DDR, die Zeit bei der NVA.


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