Schöner Abschluss einer tollen Reihe
No Longer Alone - Mulberry MansionDas war er dann… der letzte Teil der Mulberry Mansion. Über die Bücher hinweg ist mir die Villa und ihre Bewohner sehr ans Herz gewachsen und es tut schon ein bisschen weh, sie jetzt gehen zu lassen.
Der ...
Das war er dann… der letzte Teil der Mulberry Mansion. Über die Bücher hinweg ist mir die Villa und ihre Bewohner sehr ans Herz gewachsen und es tut schon ein bisschen weh, sie jetzt gehen zu lassen.
Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist leicht und flüssig zu lesen. Beim Lesen vergisst man dadurch komplett das man liest und schon sind wieder fünfzig Seiten weggelesen.
Auch die Charaktere erscheinen dadurch noch authentischer und lebendiger. Ich habe so oft mit Maxton und Willow mitgefühlt.
Willow ist eine sehr starke Person und das spiegelt sich auch in ihrer Persönlichkeit wider. Teilweise hätte ich sie am liebsten in den Arm genommen und einmal ganz fest gedrückt.
Auch Maxton ist ein toller Charakter. Manche seiner Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber es hat sich dann auch immer alles geklärt. Auch er ist ein starker Mensch, der eine tolle Entwicklung hingelegt hat.
Leider hatte das Buch aber auch ziemlich viele Schwächen, was das Buch für mich zum schlechtesten der Reihe macht.
Mich hat es sehr gestört, dass die Renovierungsarbeiten der Mulberry Mansion so gut wie komplett hinten runter gefallen sind. Denn eigentlich macht die Renovierung ja die Villa aus. Lediglich auf den Garten wurde ein wenig eingegangen. Sehr schade, denn deswegen habe ich die Mulberry Mansion so geliebt und immer auf den nächsten Band hingefiebert.
Auch gab es ziemlich viele unnötige Längen und Dramatik in dem Buch. Da habe ich teilweise echt die Motivation zum lesen verloren und mich durch das Buch gezwängt. Sehr schade. Hätte man das ganze gekürzt, wäre das Buch nicht so ewig lang geworden und hätte trotzdem noch alles wichtige enthalten.
Auch war mir das ganze Thema rund um die Silent Storm Society viel zu groß aufgeputscht. Da dachte ich mir zum Teil, ob es jetzt noch um die Villa und ihre Bewohner oder um die Studentenverbindung und ihre Mitglieder geht. Meiner Meinung nach, hätte man die Silent Storm Society in einer anderen Dilogie oder Trilogie zum (großen) Thema machen können. Zum Vibe und Flair der Villa hat es einfach nicht gepasst.
Dennoch fand ich das Ende wieder richtig schön. Es war dann doch ein gelungener Abschied einer tollen Reihe.