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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2023

Tolle Fortsetzung

Die Zentrale
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Meinung: Das Cover gefehlt mir sehr gut und es ist passend zu Story.

Laura Jacobs hat mich schon im ersten Teil mit ihrer Entschlossenheit. Und diese Fortsetzung enttäuschte mich keineswegs. Veit verstand ...

Meinung: Das Cover gefehlt mir sehr gut und es ist passend zu Story.

Laura Jacobs hat mich schon im ersten Teil mit ihrer Entschlossenheit. Und diese Fortsetzung enttäuschte mich keineswegs. Veit verstand es meisterhaft, die Fäden des ersten Falls geschickt mit dem neuen Geschehen zu verknüpfen. Für all diejenigen, die den ersten Band nicht gelesen hatten oder sich an Details erinnern mussten, gab es geschickt platzierte Hintergrundinformationen, die einem halfen, in die komplexe Geschichte einzutauchen.

Laura, nun weiter aufgestiegen in ihrer Karriere bei der Bank, wurde zu einem Spezialprojekt berufen. Doch je tiefer sie in die undurchsichtigen Machenschaften eintauchte, desto klarer wurde ihr, dass hinter den Kulissen finstere Kräfte am Werk waren. Ein neuer Fall entfaltete sich vor mir, und ich fand mich gefangen in einem Labyrinth aus Lügen, Intrigen und tödlichen Gefahren.

Der packende Schreibstil ließ mich nicht mehr los. Die Worte verschmolzen zu einem Sog, der mich immer tiefer in die Geschichte hineinzog. Mit jeder Seite, die ich umblätterte, fühlte ich die Spannung in mir anwachsen. Und während ich versuchte, die Puzzleteile des Rätsels zusammenzusetzen, fesselte mich Lauras mutiger Charakter noch mehr an die Geschichte. Ihre analytische Denkweise und ihre Fähigkeit, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, machten sie zu einer bewundernswerten Protagonistin




Doch nicht nur Laura erwies sich als faszinierender Charakter. Ihr Mann, der in der Vergangenheit immer an ihrer Seite stand, offenbarte diesmal eine andere, düstere Seite von sich. Eifersucht und Misstrauen krochen wie Schatten über unsere Sympathie für ihn und verstrickten uns weiter in ein Netz aus Misstrauen und unerwarteten Wendungen.

Die Charaktere waren lebendig und vielschichtig, dass ich das Gefühl hatte, sie persönlich zu kennen. Ihre Handlungen und Emotionen sprangen förmlich von den Seiten, während sie sich in einem gefährlichen Tanz bewegten.
Und dann das Ende! Ein finsterer, unerwarteter Cliffhanger, der mich atemlos zurückließ.
Wann würde die Fortsetzung erscheinen? Die Ungewissheit trieb mich beinahe zur Verzweiflung.

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Veröffentlicht am 20.07.2023

Sehr spannend

Im Kopf des Bösen - Der Sandmann
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„Im Kopf des Bösen: Der Sandmann“ True-Crime von Axel Petermann und Petra Mattfeldt.


Meinung: Das ansprechende Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Während ich bereits ein Buch von Axel Petermann ...

„Im Kopf des Bösen: Der Sandmann“ True-Crime von Axel Petermann und Petra Mattfeldt.


Meinung: Das ansprechende Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Während ich bereits ein Buch von Axel Petermann gelesen hatte, war mir Petra Mattfeldt bisher unbekannt.

Die Geschichte beginnt äußerst spannend und diese Spannung bleibt bis zum Ende konstant erhalten. Die Protagonistin Sophie Kaiser ist eine erfahrene Fallanalytikerin und Mitglied der Soko Sandmann, einer speziellen Einheit, die eigens eingerichtet wurde, um den berüchtigten Serienmörder Sandmann zu überführen. Bereits sechs Kinderleichen mit einem Teddy im Arm wurden aufgefunden, und nun wurde zum ersten Mal ein Kind lebendig gefunden. Sophies Ermittlungen sind von großer Bedeutung, da sie versucht, den Täter anhand seines psychologischen Profils zu durchschauen. Dabei wird sie von ihrem Kollegen Leonhard Mitchels unterstützt.

Sophie Kaiser ist jedoch nicht wie die anderen. Sie leidet unter dem Asperger-Syndrom, was sie einzigartig und zugleich herausfordernd macht. Dennoch habe ich Sophie und Leonhard sofort ins Herz geschlossen. Ihre Zusammenarbeit ist von großer Harmonie geprägt, und sie ergänzen sich auf bemerkenswerte Weise. Besonders beeindruckt hat mich, wie Leonhard Sophie so annimmt, wie sie ist, ohne Vorurteile oder Vorbehalte. Trotz ihrer Schwierigkeiten, sich in der sozialen Interaktion zurechtzufinden, fand ich Sophie einfach klasse.

Der Thriller ist mit einem sehr flüssigen und leicht lesbaren Schreibstil verfasst. In Bezug auf die Fallanalyse war ich beeindruckt von der detaillierten und realistischen Darstellung.

Obwohl einige Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang waren, hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann

Gerüchteküche
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Dies ist mein erstes Buch der Autorin, und es wird sicherlich nicht mein letztes sein. Die liebe Autorin hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich ihr Buch lesen möchte. Als ich mir das Cover und den ...



Dies ist mein erstes Buch der Autorin, und es wird sicherlich nicht mein letztes sein. Die liebe Autorin hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich ihr Buch lesen möchte. Als ich mir das Cover und den Titel anschaute, war ich unsicher. Dennoch stimmte ich zu, und ich bereue es nicht.

Marie Müller zog von Hamburg in ihren Heimatort zurück. Als Kriminaloberkommissarin hatte sie sich ihren ersten Tag dort anders vorgestellt. Sie wurde sofort zu einem Fall gerufen, bei dem ein Toter nackt bis auf die Unterhose unterhalb des Brandeckturms im Wald lag. Sie kannte den Toten. Wer hat ihm das angetan? Die fehlende Kleidung allein hätte schon ausgereicht, um Spekulationen in der örtlichen Gerüchteküche anzuregen, aber es war nicht die erste Leiche, die dort oben gefunden wurde. Klingt spannend, oder?

Der Schreibstil ist superleicht, flüssig und sehr bildhaft. Mir haben besonders die eingebauten Dialoge auf Badisch gefallen, obwohl ich versucht habe, sie zu entziffern und es mir nicht gelungen ist. Die Kapitel haben eine angemessene Länge, und die Überschriften auf Schwäbisch, die dann ins Hochdeutsche übersetzt werden, verleihen dem Buch eine besondere Atmosphäre.


Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, und Marie und Raphael habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch den Kater Kopernikov mochte ich sehr 😊. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt, aber meine Theorie war falsch. Das Ende war eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5⭐️

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Veröffentlicht am 28.06.2023

Sehr empfehlenswert

Gegen alle Regeln
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Meinung: Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt perfekt zur Story. Steve Cavanagh ist ein wahrer Meister des Thrillers. Eddy Flynn habe ich von Anfang an sofort ins Herz geschlossen. Er verkörpert ...

Meinung: Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt perfekt zur Story. Steve Cavanagh ist ein wahrer Meister des Thrillers. Eddy Flynn habe ich von Anfang an sofort ins Herz geschlossen. Er verkörpert den perfekten Mix aus Stärke, Intelligenz und Einfühlungsvermögen. Als er einen neuen Klienten, David Child, übernimmt, der wegen Mordes angeklagt ist, spürt man Eddys bedingungsloses Vertrauen in die Unschuld seines Mandanten. Gleichzeitig schwebt seine geliebte Frau in unbewusster Gefahr, und er setzt alles daran, sie zu retten. Eddy ist ein faszinierender Charakter mit einem scharfen Sinn für Gerechtigkeit. Sein Humor und seine Entschlossenheit haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und mich gleichzeitig in Atem gehalten. Ich bewundere, wie er niemals aufgibt und bis ans Äußerste geht, um für das Richtige zu kämpfen.
Steve versteht es, eine Geschichte mit atemberaubendem Tempo zu erzählen und den Leser in den Bann zu ziehen. Ich habe mitgerätselt, mitgefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der flüssige, bildhafte Schreibstil sorgt dafür, dass man sich mitten im Geschehen befindet. Die Actionszenen sind packend und mitreißend, und die perfekte Länge der Kapitel ermöglicht ein schnelles Vorankommen in der Geschichte, ohne dass es gehetzt wirkt.

Eine bombastische Leseempfehlung

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5⭐️

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Veröffentlicht am 12.06.2023

Spannender Thriller

Nicht ein Wort zu viel
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Meinung: Ich war ungeduldig darauf, endlich ein neues Werk von Andreas Winkelmann in den Händen zu halten. Als großer Fan seiner Bücher hatte ich fast alle bereits gelesen und war gespannt, ob sein neuestes ...

Meinung: Ich war ungeduldig darauf, endlich ein neues Werk von Andreas Winkelmann in den Händen zu halten. Als großer Fan seiner Bücher hatte ich fast alle bereits gelesen und war gespannt, ob sein neuestes Werk meine hohen Erwartungen erfüllen würde. Das Cover des Buches war äußerst ansprechend gestaltet, nicht zu überladen, sondern genau richtig. Es vermittelte schon auf den ersten Blick die düstere und packende Atmosphäre, die ich von einem Thriller erwarte.

Die Geschichte dreht sich um Faja, eine leidenschaftliche Buchbloggerin, die eine Lesung eines bekannten Thrillerautors betreuen soll. Doch während der Veranstaltung erreicht sie ein verstörendes Video über WhatsApp: Ihr Buchbloggerfreund Claas ist gefesselt auf einem Stuhl zu sehen, umgeben von Plastikfolie. Ein Schild hängt um seinen Hals, auf dem die Aufforderung steht: „Erzähl eine Geschichte mit nur fünf Worten.“ Zunächst glaubt Faja an einen geschmacklosen Scherz, aber als sie realisiert, dass Claas in Gefahr ist, muss sie alles daransetzen, ihn zu retten. Die Frage ist, ob sie die fünf entscheidenden Worte finden und Claas rechtzeitig befreien kann. Und während Faja verzweifelt nach Lösungen sucht, versuchen die Ermittler Jaro Schrader und Simon Schierling den Täter aufzuspüren und zur Strecke zu bringen.

Von Anfang an konnte mich die Geschichte von fesseln. Der Spannungsbogen ist geschickt aufgebaut und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Andreas hat einen fesselnden und bildhaften Schreibstil, der die Atmosphäre der Geschichte perfekt einfängt. Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch man als Leser einen umfassenden Blick auf die Geschehnisse hat und die Protagonisten intensiv erlebt.

Der Thriller besticht zudem durch ein gelungenes Tempo. Die Handlung schreitet konsequent voran, ohne dabei an Detailreichtum oder Tiefe einzubüßen. Dabei gelingt es dem Autor, immer wieder Wendungen einzubauen und den Leser mit unerwarteten Ereignissen zu überraschen. Das Ende war für mich persönlich eine reine Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hatte.

Abschließend kann ich diesen Thriller uneingeschränkt empfehlen.

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