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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2023

Jugendbuch mit viel Potential

Askendor – Spiel mit der Wirklichkeit
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Eigentlich ist die fünfzehnjährige Florentine, genannt Flo, alles andere als begeistert von Online-Rollenspielen. Doch als sie beim kleinen Bruder ihrer besten Freundin Paula einen Blick auf Askendor wirft, ...

Eigentlich ist die fünfzehnjährige Florentine, genannt Flo, alles andere als begeistert von Online-Rollenspielen. Doch als sie beim kleinen Bruder ihrer besten Freundin Paula einen Blick auf Askendor wirft, wird sie neugierig, denn es scheint, als könnte sie der Krieger Thosse von Baar tatsächlich sehen. Doch das ist einfach unmöglich, oder?
Der Klappentext machte mich neugierig und da ich sehr gerne Jugendfantasybücher lese, wurde ich hier gleich neugierig, zumal ich auch ein wenig an Erebos von Ursula Poznanski denken musste.
Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, denn der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Allerdings merkt man schon schnell, dass sich dieses Buch definitiv an die jüngere Zielgruppe richtet, denn permanent tauchen in Kursivschrift die Gedanken der Protagonistin auf, die zwar frech und lustig, mir persönlich aber irgendwann einfach zu viel des Guten waren. Auch sprachlich liest es sich wirklich so, als würden sich Teenager unterhalten. Klar, es ist auch ein Jugendbuch und genau das erhält man hier auch.
Für mich hat es hier einfach auch viel zu lange gedauert, bis die angeteaserten Ereignisse des Klappentextes wirklich stattfanden. Bis dahin bekommt man aber von Askendor immer nur kleine Momente mit. Dafür erfährt man allerhand aus dem Leben der Protagonistin Flo. Diese hat ständig Probleme mit ihrer Helikopter Mum und ihr Dad taucht nur hin und wieder am Rande auf. Ansonsten ist sie ein recht typischer Teenager mit allem was dazu gehört.
Die Spannung blieb hier auf jeden Fall hinter meinen Erwartungen, denn ich hatte mir eine Fantasy Geschichte erhofft, mit viel Spannung und Tempo. Das gab es zwar zwischendurch hin und wieder, aber nicht so, wie ich anhand des Klappentextes vermutete.
Das Worldbuilding hatte ganz viel Potential, man switcht hier so ein bisschen zwischen unserer Gegenwart und der Welt Askendors hin und her. Wobei ich mir auch hier genauere Beschreibungen der Fantasywelt gewünscht hätte. Insgesamt konnte ich mir diese Welt aber vorstellen.
Protagonistin Flo ist ein typischer Teenager, mit Alltagssorgen, die sich aber in Grenzen halten. Die Konflikte mit ihrer Mutter sind eher harmlos, Mama möchte mehr als Flo, ist überbesorgt und behütet ihre fünfzehnjährige noch über alle Maßen. Ich mochte sie sehr gerne, sie ist frech und doch loyal und aufgeschlossen, auf jeden Fall sehr sympathisch. Genauso wie ihre Freunde, nebst Thosse von Baar, die alle miteinander sehr gut charakterisiert worden.
Mein Fazit: Askendor ist ein Buch, das sich absolut an die jüngere Zielgruppe wendet, seien es die Alltagssorgen eines Teenagers oder auch die Freundschaften, in diesem Falle bin ich hier definitiv raus. Nichtsdestotrotz hat mich der Klappentext hier ein wenig fehlgeleitet und meine Erwartungen in eine andere Richtung gedrängt. Ein solides Jugendbuch, das für gute Unterhaltung sorgt.

Veröffentlicht am 20.07.2023

Oberflächliche High Society

Die Einladung
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Die zweiundzwanzig jährige Alex lebt derzeit bei dem deutlich älteren Simon in einer Luxusvilla in den Hamptons. Doch nachdem sie einen Fehler begangen hat, setzt Simon sie kurzerhand vor die Tür. Alex ...

Die zweiundzwanzig jährige Alex lebt derzeit bei dem deutlich älteren Simon in einer Luxusvilla in den Hamptons. Doch nachdem sie einen Fehler begangen hat, setzt Simon sie kurzerhand vor die Tür. Alex hat keinen Plan, wohin sie gehen soll, denn da wäre Dom, dem sie etwas schuldet und vor dem sie sich versteckt und die Miete für ihr Zimmer in der WG hat sie auch nicht gezahlt. Ziellos streift sie durch die Gegend und lässt sich von einer Zufallsbekanntschaft in die nächste treiben und dabei hat sie nur ein Ziel: eine Woche durchhalten bis Simon seine Gartenparty abhält, denn hier wird er sie bestimmt wieder in sein Leben lassen.
Nachdem großen Erfolg ihres Debütromans The Girls erscheint nun endlich ein neues Buch der Autorin Emma Cline, auf den ich sehr gespannt war.
Ich bin hier absolut hin und hergerissen, wie mir das Buch gefallen hat, denn auf der einen Seite ist mir Protagonistin Alex alles andere als sympathisch und auf der anderen Seite hab ich sie für ihre dreiste Art bewundert.
Der Einstieg zog sich ein wenig, ich brauchte Zeit um mich an dem zwar leicht lesbaren, doch absolut nüchternen Schreibstil zu gewöhnen. Der ist meiner Meinung aber absolut gewollt hier, denn der Schreibstil spiegelt die Protagonistin perfekt wieder. Aus Alex' Sicht verfolgen wir die Ereignisse, was allerdings nicht bedeutet, dass man ihr in irgendeiner Weise näher kommt.
Alex lebt von heute auf morgen ohne Rücksicht und ohne großen Plan. Sie nutzt schamlos alle und alles um sich herum aus, um sich Dinge zu erschleichen. Wer sie wirklich ist, woher sie kommt und was sie erlebt hat, erfährt man nicht oder besser nur gering zwischen den Zeilen. Gerade über ihre Hintergründe hätte ich gerne mehr erfahren, einfach um zu verstehen, warum sie so geworden ist. Doch so unnahbar wie der Erzählstil ist auch Alex.
Doch trotz dieser Kritik konnte ich nicht aufhören zu lesen, weil ich wissen wollte, ob Alex wirklich mit ihren Taten durchkommt. Und genau an diesem Punkt ist es der Autorin wirklich hervorragend gelungen, die reiche Gesellschaft zu spiegeln. Das Bild das sie von dieser zeichnet, lässt den Leser schon irgendwie fassungslos zurück. Das Ganze ist schwer zu erklären, ohne zu spoilern, aber hier sieht man einfach deutlich das Desinteresse der Menschen an ihren nächsten, teilweise aber auch die Einsamkeit mancher Jugendlichen aus der oberen Gesellschaftsschicht.
Im Mittelpunkt steht Protagonistin Alex, mit der ich mich weder identifizieren noch mitfühlen konnte. Sie gibt keinerlei Gefühle oder Gedanken direkt preis und je mehr ich über sie las, desto weniger mochte ich sie. Neben Alex gibt es einige Nebencharaktere, die alle auf irgendeiner Weise oberflächlich blieben und von denen man, genauso wie bei Alex, alles nur zwischen den Zeilen erfuhr.
Mein Fazit: auch wenn ich mich in keinster Weise in die Charaktere einfühlen konnte, geschweige denn ihre Handlungen gut heißen konnte, hat mich die Geschichte irgendwie fasziniert. Definitiv keine Geschichte für zwischendurch, denn man braucht Zeit, um sich an dieses emotionslose Dasein zu gewöhnen. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen, denn ich wollte wissen, wie es ausgeht und ich kann nur sagen, dass auch der Schluss hier einfach passt.

Veröffentlicht am 08.06.2023

Nette Geschichte für zwischendurch

One Stolen Night (Knisternde New-Adult-Romance)
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Nachdem Ceciles beste Freundin und Mitbewohnerin einen neuen Job in Chicago gefunden hat, sucht sie nach einem neuen Mitbewohner. Doch so richtig leicht fällt ihr das nicht, denn sie ist ein gebranntes ...

Nachdem Ceciles beste Freundin und Mitbewohnerin einen neuen Job in Chicago gefunden hat, sucht sie nach einem neuen Mitbewohner. Doch so richtig leicht fällt ihr das nicht, denn sie ist ein gebranntes Kind aufgrund ihres Elternhauses. In einer der ersten Abende, die sie allein zu Hause verbringt, versucht jemand durchs Bad in ihre Wohnung zu kommen. Sie stellt den Eindringling, der sich als Freund ihres Nachbarn entpuppt. Doch hinter diesem Eindringling namens Trevor steckt noch sehr viel mehr.

Ein sehr hübsches Cover weckte meine Aufmerksamkeit und es fällt sehr leicht in die Geschichte zu finden. Autorin Sarah Saxx schreibt leicht verständlich und flüssig und man wird schnell in die Geschichte gezogen.

Die Geschichte rund um Cecile und Trevor hat ruhige Momente, aber auch zwischendurch Spannung. Saxx erzählt über ihre Protagonisten und deren Leben und schnell merkt man, dass es beide nie leicht hatten. Während Cecile bei ihrer Mutter, die Alkoholikerin ist, aufwuchs und auf vieles verzichten musste, weiß sie genau was sie will und was nicht. Trevor hingegen ist aus reichem Elternhaus, doch auch er hatte es nicht leicht, denn seine Eltern sind kalte, hochmütige Snobs. Als in Trevors Familie etwas passiert, setzt er jedoch alles in Bewegung, um zu helfen.

Insgesamt fand ich hier das ein oder andere etwas vorhersehbar, aber gerade die Chemie zwischen den beiden Protagonisten machte das Ganze zu einer schönen Geschichte.

Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, kapitelweise wechselnd zwischen Trevor und Cecile. So bekommt man einen guten Eindruck von den beiden, von ihren Gefühlen und Gedanken. Gerade Trevor hat mir unheimlich gut gefallen, denn er ist durchweg loyal und ehrlich und so ganz anders, als man erwarten würde. Cecile ist ebenfalls sympathisch, handelt für mich aber nicht immer ganz schlüssig.

Neben den beiden gibt es einige Charaktere, die man aber nicht so intensiv kennenlernt, die aber soweit gezeichnet sind, dass sie hier gut reinpassten.

Mein Fazit: Eine schöne Geschichte, die sich leicht und flüssig lesen ließ, manchmal aber zu vorhersehbar war und dadurch keine großen Überraschungen parat hatte. Die Geschichte lebt mehr von ihren Charakteren, von denen mir vor allem Trevor richtig gut gefallen hat. Nette Unterhaltung für einen gemütlichen Leseabend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2023

Blieb hinter meinen Erwartungen

Babel
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Als im Jahre 1828 in der chinesischen Provinz Kanton die Cholera ausbricht, rettet der mysteriöse Professor Lovell einen Jungen, Robin, und nimmt ihn mit nach England. Hier lernt er täglich Sprachen (Griechisch, ...


Als im Jahre 1828 in der chinesischen Provinz Kanton die Cholera ausbricht, rettet der mysteriöse Professor Lovell einen Jungen, Robin, und nimmt ihn mit nach England. Hier lernt er täglich Sprachen (Griechisch, Latein, Chinesisch) nur mit dem Ziel eines Tages an der Universität Oxford Im Institut für Übersetzungen, Babel, angenommen zu werden. Doch in Babel lernt man nicht nur zu übersetzen, sondern auch die Kunst des Silberwerkens. Mittels Magie werden Silberbarren mit Wortpaaren versehen und verkauft. Die Macht, die den Engländern dadurch zuteilwird, steigt ins Unermessliche. Doch dieses Silberwerken sorgt für große Ungerechtigkeiten nicht nur in England selber, sondern auch in allen kolonialisierten Provinzen. Während in China Kämpfe um Opium und Silber beginnen, schließt sich in England ein Bund zusammen, der all das, für das Babel steht, verhindern will, Hermes. Plötzlich weiß Robin nicht mehr, auf welcher Seite er nun stehen soll.

Ich muss gestehen, dass ich mit gigantischen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin und im Nachhinein nun zwischen Enttäuschung und ja, war genial schwanke. Denn genauso fühlte ich mich beim Lesen, es gab ganze Passagen, die mir einfach zu langatmig und ausschweifend waren und Passagen voller Spannung und das durch das gesamte Buch auf über 700 Seiten, selbst der Showdown blieb hinter meinen Erwartungen und hätte für mich mehr Tempo benötigt. Natürlich ist es schwer, bei einem so umfangreichen Werk konstant Tempo zu halten, doch manches hätte für mich weniger intensiv erklärt werden müssen und dafür anderes, wie z.B. das gesamte Magiesystem mehr Beachtung geschenkt werden sollen. So fühlte ich mich gerade zu Beginn in Babel, als würde ich häufig persönlich an den Vorlesungen teilnehmen. Man lernt hier gemeinsam mit Robin und seinen Kommilitonen aber mir war das zu viel rund um Sprache, Politik und Gesellschaft und viel zu wenig Fantasy.

Mit Sicherheit kann ich aber eines sagen: R. F. Kuang verfügt über einen wirklich wundervollen Schreibstil, der beinahe schon poetisch wirkt, was man aber auch wiederum mögen muss. Ich habe ein wenig Zeit benötigt, um mich daran zu gewöhnen, doch schließlich fühlte ich mich sprachlich wohl. Zumal ich ihren Stil aus The Poppy Wars kannte und diese Trilogie verehre.

Was den Fantasyanteil des Romans betrifft, bin ich ebenfalls ein wenig enttäuscht, da hatte ich mir viel mehr erwartet, wird das Buch doch als das aufregendste seit Harry Potter bezeichnet. Aber leider kann ich dem nicht zustimmen, da die gesamte Magie nur nebenbei läuft. Vielmehr handelt es sich hier um einen Roman, der sehr viel Kritik an der Gesellschaft und der Politik äußert. Auch hier fand ich es einfach zu viel, man konnte es durchaus auch auf viele aktuelle Ereignisse beziehen, doch insgesamt hätte mir mehr Magie und weniger Kritik besser gefallen.

Robin als Protagonist war recht gut dargestellt, doch bei ihm musste ich vieles „zwischen den Zeilen“ herausfinden. Seine gesamte Gemütslage, seine Entwicklungen all das wurde nicht so richtig deutlich. Auch hier muss ich leider zugeben, dass ich nicht so richtig mit ihm mitgefiebert habe. Ich konnte zwar vieles erahnen, warum er wie handelt, doch ich hätte mir mehr Einblicke in seine Gedanken und Gefühle gewünscht.

Nebencharaktere gab es einige, von denen vor allem die Kommilitonen und auch Professor Lovell wichtig für die Handlung waren. Zu den 3 Kommilitonen gab es jeweils ein Kapitel, die die einzelnen Personen dem Leser nähergebracht werden und deren Handlungen besser erklären sollten. Auch hier hätte ich mir gewünscht, dass die einzelnen Nebencharaktere aus der Handlung heraus zu verstehen wären, so blieben mir auch diese viel zu blass.

Mein Fazit

Ich glaube, durch den gesamten Hype rund ums Buch, der mich schon vor dem Erscheinungstermin überflutete, waren meine Erwartungen wirklich riesig. Allein auch, weil die Parallelen zu Harry Potter gezogen wurden. Doch mit Babel erhielt ich einen Roman, der eher als Gesellschaftskritisch einzustufen ist, aber auch viel Bezug zu Sprache und Wortherkunft hergibt, dessen Magie aber eher am Rande verläuft. Sehr schade, denn die Idee rund ums Silberwerken fand ich ziemlich genial. Ansonsten hätte ich mir mehr Spannung gewünscht und Charaktere, mit denen ich richtig hätte mitfiebern können. So blieb ich über weite Teile nur der Beobachter des Geschehens.

Veröffentlicht am 23.04.2023

Zufälle und Geheimnisse

One of the Girls
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Gemeinsam mit ihren 5 Freundinnen will Lexi ihren Junggesellinnenabschied mit einem fünftägigen Kurzurlaub auf einer griechischen Insel verbringen. Während Bella, ihre beste Freundin aus Jugendtagen, sich ...

Gemeinsam mit ihren 5 Freundinnen will Lexi ihren Junggesellinnenabschied mit einem fünftägigen Kurzurlaub auf einer griechischen Insel verbringen. Während Bella, ihre beste Freundin aus Jugendtagen, sich auf feiern und Alkohol freut, scheinen andere eher die Ruhe genießen zu wollen. Die 6 Frauen sind so unterschiedlich und es gibt immer wieder Missverständnisse und Reibereien, denn eines haben alle gemeinsam, jede hütet ein Geheimnis.
Ich habe schon einige Romane der Autorin Lucy Clarke gelesen, denn in der Regel bieten sie viel Spannung rund um alte Geheimnisse. So war es auch hier, doch diesmal fand ich, gab es einige Längen in der Story und manches wirkte zur Auflösung hin zu konstruiert.
Nichtsdestotrotz überzeugt Clarke auch hier mit ihrem leichten, flüssigen Schreibstil, durch den es leicht fällt, die Geschichte zu verfolgen.
Der Einstieg ist ruhig und durch die wechselnden Perspektiven zwischen den 6 Frauen, die man dadurch nach und nach kennenlernt, für meinen Geschmack zu langatmig. Hin und wieder erfährt man zwar, dass die meisten etwas vor den anderen verbergen, doch insgesamt dauert es, bis was passiert.
Die Story selber ist mehr auf die Charaktere bezogen, jede Frau scheint mit etwas an ihr selber oder mit ihrem Leben zu bemängeln zu haben. Schlecht war es nicht, aber das ein oder andere durchaus vorhersehbar.
Im Mittelpunkt stehen die 6 Frauen und weitere Charaktere kommen höchstens zum Schluss oder in den Erinnerungen der einzelnen vor. Dabei fand ich keine der sechs Damen durchweg sympathisch. Lexi grübelt über die Zukunft und ob ihre Entscheidungen alle richtig sein könnten. Robyn möchte es jedem recht machen und verliert sich selbst dabei. Eleanor leidet unter dem Verlust ihres Verlobten und hat wenig Selbstvertrauen. Bella möchte im Mittelpunkt stehen und verletzt dadurch ständig andere. Fen grübelt immer noch über ein Ereignis in ihrer Vergangenheit und Ana scheint in erster Linie etwas zu verbergen. Erst als so nach und nach alles klar wurde, kamen mir die einzelnen Figuren etwas näher.
Insgesamt ist es eine solide Geschichte, bei der mir vor allem zum Schluss hin vieles zu konstruiert erschien. Für mich punktet hier in erster Linie der gewohnt gute Schreibstil. Wer es lieber ruhig mag, wird hier trotzdem gute Unterhaltung finden.

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