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Veröffentlicht am 08.11.2023

„Und dieses Mal fühlt sich zu Hause nicht länger wie bloß eine Vorstellung an, sondern wie ein echter Ort, den ich endlich wiedergefunden hatte.“

Kein Ozean zu tief (Tales of Sylt, Band 3)
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In „Kein Ozean zu tief“ geht es um Lou, deren Leidenschaft das Travelblogging ist. Auf der Suche nach ihrer beruflichen Zukunft und der Möglichkeit ihr Hobby zu ihrem Beruf zu machen, landet sie bei ihrer ...

In „Kein Ozean zu tief“ geht es um Lou, deren Leidenschaft das Travelblogging ist. Auf der Suche nach ihrer beruflichen Zukunft und der Möglichkeit ihr Hobby zu ihrem Beruf zu machen, landet sie bei ihrer Schwester auf Sylt. Dort bietet ihr ausgerechnet Kai Hansen eine Kooperation an. Kai, der seinen Ruf unbedingt retten muss. Kai, der Travelblogger in der Szene. Kai, der ihr seit ihrer ersten Begegnung nicht mehr aus dem Kopf geht. Und Kai, der Bruder ihrer Freundin. Doch finden beide bei ihrer Reise das, was sie suchen?

Ein letztes Mal die Reise nach Sylt. Ein letztes Mal den Leuchtturm besuchen und an Mädelsabenden teilnehmen. Ein letztes Mal die cozy Vibes spüren und ein letztes Mal Heimweh haben. Und vor allem ein letztes Mal genießen.

Ein so toller Abschluss einer meiner Lieblingsreihen. Ich kann es einfach nicht oft genug sagen, dass Alexandra einen so tollen Schreibstil hat. Man kann sich einfach total in die Geschichte fallen lassen und fühlt sich immer als einen Teil davon. Man erlebt die Höhen und Tiefen der Protagonisten hautnah mit. Man lacht, man weint, man freut sich und vor allem lebt man. Und ich möchte jetzt unbedingt Reisen gehen. Kommt jemand mit?

Lou lebt in ihren Gedanken und Träumen. Sie möchte die Freiheit neuer Orte und Reisen erleben und auch die Spontanität des Lebens genießen. Sie versucht ihren Weg zu finden und ihr Hobby zu ihrem Beruf zu machen. Dabei ist ihr Ziel vor allem anderen Menschen zu zeigen, wie man mit wenig Geld und Mitteln Reisen kann. Wie jeder seine Träume und Freiheiten vielleicht ja sogar ganz in der Nähe genießen kann.

Kai ist das komplette Gegenteil. Er liebt das Extreme, den Adrenalinrausch, das Abenteuer. Dabei hat genau das ihn in seine aktuelle Lage gebracht. Und eigentlich hat es bei ihm doch auch mit dem Backpacking angefangen. Kann Lou ihm helfen zu seinen Wurzeln zu finden? Nicht mehr vor allem wegzulaufen? Und das nicht nur beim Reisen?

Was ein toller Abschluss einer tollen Wohlfühlreihe. Es macht mich schon ein bisschen traurig eine Lieblingsreihe gehen zu lassen. Ich kann sie wirklich jedem ans Herz legen! Ihr werdet es nicht bereuen!

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Veröffentlicht am 23.07.2023

Fake Dating - Pechvogel - humorvoll

The Unhoneymooners – Sie können sich nicht ausstehen und fliegen gemeinsam in die Flitterwochen
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Olive und Ethan können sich nicht ausstehen. Doch durch einen Zufall sind sie die beiden Einzigen, die nicht von dem Hochzeitsbuffet ihrer Geschwister essen, wodurch die gesamte Hochzeitsgesellschaft eine ...

Olive und Ethan können sich nicht ausstehen. Doch durch einen Zufall sind sie die beiden Einzigen, die nicht von dem Hochzeitsbuffet ihrer Geschwister essen, wodurch die gesamte Hochzeitsgesellschaft eine Lebensmittelvergiftung erleidet. Nun sollen sie das frisch vermählte Ehepaar in den Flitterwochen spielen, damit der bei einem Gewinnspiel gewonnene Urlaub nicht verfällt. Doch Olivia Torres ist der Pechvogel in ihrer Familie und wie der Zufall es so will treffen Olivia und Ethan auf einige bekannte Gesichter in ihrem Urlaub, die sie von ihrem Liebesglück überzeugen müssen. Und bald müssen sie überraschend feststellen, dass es gar nicht so schwer ist, so zu tun als ob.
Eine einzigartige und sehr humorvolle Geschichte, die neben ihren tollen Urlaubvibes auch einige intime, heiße Momente aufweisen konnte.

Olive ist eine junge Frau, die schon immer Pech in ihrem Leben hatte. Anders als ihre Zwillingsschwester, die sich vor Gewinnen kaum retten kann. Durch diese Erfahrungen geht sie ziemlich pessimistisch an die meisten Situationen heran. Auf der anderen Seite zeigt sich ihr Charakter durch ihre freundliche und hilfsbereite, vor allem loyale Art aus. Durch den Urlaub mit Ethan lernt sie, dass nicht alles was sie beginnt zum Scheitern verurteil ist. Bis sie einige Missstände in ihrer Familie aufdeckt.

Ethan ist ein attraktiver junger Mann, der nur wenige Leute hinter seine Fassade blicken lässt. Je länger man ihn kennen lernt, desto überraschter ist man über seine lebensfrohe, sarkastische und offene Art. Aber auch er hat seine Schwachpunkte.

Zusammen gab es sehr viele Momente voller Herzschmerz, Vertrauen, Humor, Selbstzweifel und Selbstreflexion. Ich fand sehr schön, dass beide Charaktere eine tolle Verwandlung während des Urlaubes zugelassen haben und beide daran gewachsen sind.

Von mir bekommt das Buch 4,5/5 Sterne. Der einzige Kritikpunkt war zum Schluss, dass zwischen den Beiden Kommunikation fehlte und das große Drama nur auf fehlendem Vertrauen und mehreren Missverständnissen beruhte. Man hatte nämlich das ganze Buch über das Gefühl, dass es nicht so war und somit konnte ich dieses fehlende Vertrauen nicht ganz greifen.

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Fesselnd und gefährlich mit einer Prise Romance

Silver & Poison, Band 1 - Das Elixier der Lügen
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Das Buch wollte ich gar nicht wieder aus der Hand legen. Ich habe es in einem Rutsch verschlungen. Es ist einfach eine fesselnde Geschichte, wo man unbedingt das Ende erfahren will. Auch wenn es nur mehr ...

Das Buch wollte ich gar nicht wieder aus der Hand legen. Ich habe es in einem Rutsch verschlungen. Es ist einfach eine fesselnde Geschichte, wo man unbedingt das Ende erfahren will. Auch wenn es nur mehr Fragen aufwirft.

Menschen und Menschen mit verschiedenen Gaben. Rätselhafte Morde in New York und Avery, mittendrin im Geschehen und mit sich einer ändernden Gabe. Und dann ist da noch dieser attraktive Detective Hayes, der sie ins Visier genommen hat und in dessen Gegenwart sie sich unwohl fühlt. Aber irgendwie auch gut. Bald müssen sie zusammenarbeiten, denn es geht etwas vor sich, was sich keiner so recht erklären kann.

Anne Lück hat einen so flüssigen Schreibstil, dass man ohne Probleme direkt in die Geschichte versinken kann. Es liest sich super flüssig.

Man kann die Reise der Charaktere gut verfolgen. Avery ist in einer Situation gefangen, der sie entweichen will. Man fühlt einfach mit ihr. Und dann sind da auch noch die Schmetterlinge im Bauch, die eigentlich gar nicht da sein sollten. Und so viele Fragen.

Hayes wirkt von Anfang an verschlossen und taut nur langsam auf. Und doch scheint sich dieser harte Kern auch zu lösen.

Und dann ist da noch Isla. Super sympathisch und deswegen doch auch mysteriös.
Ich finde die Charaktere harmonieren perfekt und es wird die Spannung aufrecht erhalten, da die Auflösung einiger Emotionen und Zusammenhänge erst recht spät erfolgt.

Das Buch endet leider mit einem Cliffhanger. Er ist allerdings so gut beschrieben, dass man nicht ganz aufgelöst zurückbleibt. Ich freue mich schon so auf den zweiten Teil! So eine gelungene Geschichte.

Falls ihr es noch nicht gelesen habt, lest es.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Perfekt für Genre-Einsteiger

Dead Girls Don't Dance
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Ich glaube ich bin jetzt in meiner Jugend-Thriller Ära. Zumindest habe ich dieses Genre für mich entdeckt. Und dead Girls dont dance gehört definitiv dazu.
Vom Klappentext her hat es mich so ein bisschen ...

Ich glaube ich bin jetzt in meiner Jugend-Thriller Ära. Zumindest habe ich dieses Genre für mich entdeckt. Und dead Girls dont dance gehört definitiv dazu.
Vom Klappentext her hat es mich so ein bisschen an a lesson in murder und Beth is dead erinnert, weshalb ich es sofort lesen musste. Natürlich war mir klar, dass es ganz anders wird. Aber ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Aber zunächst einmal zu dem Schreibstil. Der hat es mir unfassbar leicht gemacht in das Buch und die gesamte Thematik einzusteigen.
Die Spannung war meines Erachtens konstant da, ich bin was sowas angeht aber auch leicht zu begeistern. Vor allem, da ich natürlich direkt von Beginn an mitgerätselt habe. Und wenn ich eins inzwischen weiß, dann das ich in 80% der Bücher nicht auf den Täter komme, zumindest bis es zum entscheidenen Plot kommt.
Und das war auch hier der Fall. Wobei das für mich auch ein riesiger Bonus ist was die Spannung angeht. Ich habe ausnahmslos alle Personen zwischendurch verdächtigt, fand die meistens zwischendurch nicht sympathisch und natürlich hatten alle etwas zu verbergen. Aber die Person, die die beiden umgebracht hat, habe ich relativ am Anfang ausgeschlossen, auch wenn ich die Person unsympathisch fand.
Nachdem ich ich zuletzt wusste wer der Täter war, gab es im Nachhinein doch den einen oder anderen Hinweis. Dahingehend verstehe ich Meinungen dahingehend, dass zwischendurch Längen vorhanden waren oder die Spannung verloren ging. Mich hat vor allem das Miträtseln auch schnell durch die Passagen gebracht, in denen nicht ganz so viel passiert ist. Das lag auch daran, dass nicht allzu oft ein Setting-Wechsel vollzogen wurde.

Zu den einzelnen Charakteren mag ich gar nicht so viel schreiben. Denn egal was ich schreiben würde, würde in irgendeiner Form einen Hinweis geben. Die Dynamik zwischen Seth und Addie hat mir aber größtenteils sehr gefallen. Ich konnte die „Probleme“ von Seth aber sehr gut nachvollziehen, ich habe Addies Ansicht da auch nicht verstanden. Eine genauere Auflösung um ihre Gruppe hätte ich mir da auch gewünscht. So war mir die Versöhnung doch zu einfach.

Ich fand ein bisschen schade, dass so vehement auf den Unterschied zwischen arm und reich hingewiesen wurde. Oder eben explizit darauf, was das Leben der Reichen vereinfacht. Ich finde es wichtig, dass auch dafür eine Präsenz geschaffen wird und kritisch beleuchtet. Allerdings wurde es zuletzt ein bisschen zu oft erwähnt nach meinem Geschmack.

Alles in allem also ein Jugend-Thriller der mir gut gefallen hat. Ich werde ihn definitiv weiterempfehlen. Er ist gerade für Genre-Einsteiger perfekt geeignet. Für alle die ein bisschen mehr Gefühle (Thrill) erleben wollen, für die ist es eher für Zwischendurch etwas.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Anders als erwartet

Garnet Flats | Die Edens 3 |
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Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen ...

Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen auf der Farm sind einfach großartig. Und wie sich die Dynamik mit jedem Familienmitglied ins Positive ändert ist auch einfach nur schön zu lesen. Ich stelle es mir zumindest sehr schön vor zu wissen, dass ich immer wieder an diesen Ort zurückkehren kann, wo ich immer willkommen bin, nie alleine und Liebe abbekomme.

Nun aber zurück zu Talia und Foster, die Protagonisten aus Band drei. Ich überlege immer noch ein bisschen, wie ich sie einzuordnen habe. Ich kann Ayla nur zustimmen, dass ich bisher der Meinung war, dass Talia sich in einen emotionalen Kokon zurückgezogen hat und dadurch manchmal etwas kalt rüberkam. Und ich stimme auch zu, dass Foster sie da rausbringt. Aber die Methoden? Völlig falsch, also meiner Meinung nach.

Ich habe bis kurz vor Schluss deren Dynamik nicht ganz verstanden. Ja, sie waren wohl schon immer etwas explosiv, aber was denkt sich denn Foster dabei einfach aufzutauschen, ihr den Ring vor die Nase zu halten und dann der Meinung sein, wird schon wieder? Nach all dem, was passiert ist? Umso erstaunter war ich, dass Talia da tatsächlich in einer Form drauf angesprungen ist. Und dann war es wie rohen Eiern beim Tanzen zuzusehen. Ich wollte sie packen und schütteln und zwingen endlich alle Wahrheiten auf den Tisch zu legen. Hallelulja war der Weg dahin schwer. Aber eins muss man der Autorin lassen. Die Neugierde wurde immer größer. Und das Geheimnis dann anders als erwartet. Genauso wie die Offenbarungen, die dann noch ausstanden. Ich habe die Zweifel bei Talia verstanden. Ich habe auch verstanden, dass beide sich nicht aufgehört haben zu lieben. Aber ein bisschen seltsam war es dann doch irgendwie. Gerade die anfänglichen intimen Szenen kamen etwas plötzlich. Naja zumindest war ich froh, dass sie sich zuletzt hatten und einander gut tun konnten.

Um nochmal auf ein paar Nebencharaktere zu kommen: Rachel ist meines Erachtens eine unfassbar grausame Frau, die völlig verblendet von ihrem Sohn durch die Welt lief. Vivi mochte ich zu Beginn nicht, dann habe ich angefangen sie zu tolerieren und zu mögen, und ja und dann…..
Aber wer ein einziger Goldschatz war war Kadence.
Meine liebsten Edens bleibe aber aktuell noch Griffin und Knox. Aber den Knaller den Eloise hat platzen lassen? Ich bin soo gespannt auf Band vier und freue mich enorm auf die Geschichte.

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