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Veröffentlicht am 06.08.2023

Lesen lernen mit Bildern

Bildermaus - Einsatz für die Insel-Detektive
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Die Bildermaus-Reihe des Loewe Verlags ist bekannt für Erstlesebücher, bei denen Nomen durch Bilder ersetzt sind. So können auch schon Vorschulkinder mitlesen und erste Erfahrungen mit Büchern durch selber ...

Die Bildermaus-Reihe des Loewe Verlags ist bekannt für Erstlesebücher, bei denen Nomen durch Bilder ersetzt sind. So können auch schon Vorschulkinder mitlesen und erste Erfahrungen mit Büchern durch selber lesen sammeln. Meinem Sohn macht das großen Spaß, manche Worte erkennt er sofort, andere sind da schon etwas schwieriger. Doch da sie sich wiederholen, kann man es beim nächsten Mal richtig benennen.
Lea und Nino machen mit ihren Eltern Urlaub auf einer Insel, als einer Frau eine Halskette abhanden kommt. Da müssen sich die beiden natürlich sofort in die Detektivarbeit stürzen und den Dieb suchen.
Mir hat es gefallen, dass es sich um ein Mädchen und einen Jungen und somit auch um zwei Kinder handelt. Sie arbeiten miteinander und so kann sich jeder Leser mit ihnen identifizieren. Der Text ist altersgerecht in großer Fibelschrift verfasst, wobei die Geschichte meiner Meinung nach noch etwas länger sein dürfte. Was auch nicht so klar herauskam, dass die Familie auf einer Insel ist, wenn man den Titel außer acht lässt. Hier hätte man vielleicht noch eine kleine Alltagsszene am Wasser oder ähnliches einbauen können. Die ersetzten Worte waren mir fast alle geläufig, nur z. B. das Wort Glocke für die Tellerabdeckung musste ich auf jeden Fall nachschlagen. Ansonsten erschließen sich die Worte auch oft durch den restlichen Text. Es ist schön, dass die Kinder Dinge hinterfragen und dennoch erst die falsche Person verdächtigt haben.

Ein lustige, spannende Geschichte für Erstleser und Vorschulkinder, die die ersten Schritte Richtung selber lesen gehen wollen.

Veröffentlicht am 30.07.2023

Hat mir sehr gefallen!

Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
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Ein Buch über die Feenwelt hatte ich schon länger nicht mehr und es klang sehr interessant. Gerade wegen Emily Wilde, die sozial wirklich nicht gut zurecht kommt. Da gab es wirklich viele Momente, in denen ...

Ein Buch über die Feenwelt hatte ich schon länger nicht mehr und es klang sehr interessant. Gerade wegen Emily Wilde, die sozial wirklich nicht gut zurecht kommt. Da gab es wirklich viele Momente, in denen ich den Kopf schütteln musste, gleichzeitig aber auch über ihre Art geschmunzelt habe. Denn ihr Charakter passt ins Gesamtbild und sie lernt im Laufe des Buches dazu sich anderen Menschen wenigstens etwas zu öffnen und einen Bezug herzustellen.
Anfangs wusste ich jedoch nicht so recht, was ich mit ihr anfangen sollte und mit der Geschichte. Diese ist wie Emilys Tagebuch verfasst, so begleitet man ihre Einträge und Gedanken. Hier fand ich es super, dass auch mal Wendell Bambleby, ihr Rivale in der Welt der Feenforschung zu Wort kommt. Denn er spielt im Verlauf der Geschichte noch eine wichtige Rolle.
Die Story kann mit den Erklärungen zur Feenwelt punkten, aber auch mit den Beschreibung des Ortes Hrafnsvik und der atemberaubenden Schneewelt. Auch die Beschreibungen der alltäglichen Verrichtungen passen gut ins Bild, denn es ist wie gesagt in Tagebuchform. Wem das nicht stört, findet hier eine Geschichte voll Feenmagie in allerlei Bereichen. Eine Magie, die nicht immer harmlos ist und bei der Emily durchaus in die ein oder andere gefährliche Situation kommt.

Ein Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe. Eine auf den ersten Blick kaltherzige Protagonistin in einem verschneiten Dorf abseits der Zivilisation. Mir hat es Spaß gemacht Emily kennen zu lernen und in ihre Forschungsarbeit einzutauchen.

Veröffentlicht am 30.07.2023

Bin ein Fan von Phönixgeschichten

Die Legende des Phönix, Band 1 - Dunkelaura
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Ich glaube in dieser Geschichte steckt noch mehr als dieser erste Band enthüllt. Es gibt auf jeden Fall noch so einige offene Punkte, die sich hoffentlich in der Fortsetzung klären, denn das Ende hat mich ...

Ich glaube in dieser Geschichte steckt noch mehr als dieser erste Band enthüllt. Es gibt auf jeden Fall noch so einige offene Punkte, die sich hoffentlich in der Fortsetzung klären, denn das Ende hat mich richtig neugierig gemacht.
Eden lebt mit ihrem Vater in San Fransisco, versucht sich ihren Traum vom Studium mithilfe eines Stipendiums zu erfüllen und erfährt urplötzlich, das die Geschichte ihrer Kindheit nicht nur erfunden ist. Denn den Phönix gab es wirklich und auch die Phönixkrieger. Doch was steckt hinter dem veränderten Verhalten der Rogues?
Hier muss ich sagen, ich bin froh den Klappentext nicht mehr kurz vorher gelesen zu haben, denn die Geschichte braucht schon eine Weile bis man mehr über Eden, ihre Familie und auch den Phönixkriegern und ihren Gegnern erfährt. Es dauert bis man sich einfühlen kann und doch hat mir das Buch gefallen, auch wenn da durchaus noch etwas Luft ist. Eden selbst ist mir schnell ans Herz gewachsen, sie versucht in allen das Gute zu sehen und ich denke das gibt der Geschichte noch so eine Wendung, da ich glaube, sie ist ganz besonders. Mal sehen, wohin sich das im zweiten Band entwickelt. Denn der Epilog wirft Fragen auf, wie auch die ein oder andere Aussage eines Charakters. Ansonsten ist vieles ähnlich wie in bereits gelesenen Büchern und auch der Stil hebt sich jetzt nicht besonders hervor, lässt sich aber wirklich angenehm und schnell lesen.

Ein solider erster Band, der sich schnell und angenehm lesen lässt. Zwar wenig Neues, doch ich bin ja ein Fan von Phönixgeschichten und auch das Ende lässt auf einen spannenden zweiten Teil hoffen.

Veröffentlicht am 26.07.2023

Perfekt zum Lesen üben

Im Licht der Zauberkugel: Der Dschuha und der Eselritt
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Die neue Reihe zum Lesen lernen im Carlsen Verlag kenne ich und hier ist ein Buch für die etwas geübteren Erstleser, die aber trotzdem noch keine normalen Bücher lesen können (oder wollen). Mit kürzeren, ...

Die neue Reihe zum Lesen lernen im Carlsen Verlag kenne ich und hier ist ein Buch für die etwas geübteren Erstleser, die aber trotzdem noch keine normalen Bücher lesen können (oder wollen). Mit kürzeren, spannenden Geschichten sollen auch diese Leser in die Welt der Bücher gezogen und die Liebe zum Lesen geweckt werden.
Ich habe das Buch meinem Sohn vorgelesen, da er erst in die Schule kommt und daher erst Lesen lernt. Anfangs findet man eine umfangreiche Beschreibung der wichtigsten Charaktere und so fällt eine Einführung bzw. das Kennenlernen von Alex und Sahli flach. Man startet direkt in der Geschichte und kann Alex Reaktion schon nachvollziehen. Denn wer will schon ständig angemeckert werden?
Die Geschichte selbst ist leider nicht so spannend wie erwartet, da die sie doch relativ gekürzt ist und doch kann jeder Leser etwas mitnehmen. Denn man muss es nicht jedem recht machen und kann für sich selbst entscheiden, was man denn gerade tun möchte. Der Dschuha gefällt mir, auch wenn ich mit den Illustrationen nicht so viel anfangen kann. Diese sind einfach nicht mein Stil, meinem Sohn haben sie jedoch gefallen. Und ich finde es auch super, dass Lesemuffel neue Bücher bekommen können und man so doch noch Gefallen am Lesen finden kann.

Schön, wobei ich mehr Spannung erwartet habe. Kann man auch super vorlesen.

Veröffentlicht am 26.07.2023

Das WIR-Gefühl

Das kleine WIR in der 1. Klasse
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Wir kannten das kleine WIR vorher noch nicht, obwohl ich die Bilderbücher bereits entdeckt habe.
Doch man kann sich natürlich schon grob vorstellen, worum es denn geht und das kommt doch sehr gut herüber. ...

Wir kannten das kleine WIR vorher noch nicht, obwohl ich die Bilderbücher bereits entdeckt habe.
Doch man kann sich natürlich schon grob vorstellen, worum es denn geht und das kommt doch sehr gut herüber. Ich habe das Buch meinem Sohn vorgelesen, da er erst in die Schule kommt und immer mal einzelne Worte liest.
Anfangs sind gibt es eine kurze Vorstellung der Klasse, danach ein paar Situationen mit dem kleinen WIR, wo es überall eine Rolle spielt. Und dann kommt eine längere Geschichte an einem Stück, in der es um Zusammenhalt geht und um die Tatsache, dass das kleine WIR nicht gut mit Streit und Ärgern auskommt und es sich dann zurückzieht. So wie auch das WIR-Gefühl in einer Klassengemeinschaft. Denn wer hält zu wem? Doch die Geschichte endet gut und zeigt, dass man sich auch mal entschuldigen muss, wenn man gemein war. Auch wenn es vielleicht nur in einem Moment der Wut passiert ist.
Ehrlich gesagt muss ich aber sagen, dass ich das Buch als reines Erstlesebuch nicht ganz geeignet finde, da mein Sohn noch die ein oder andere Frage zu den Kindern und der Geschichte an sich hatte. Da herrscht definitiv noch Redebedarf und ich denke, das wird anderen Kindern auch so gehen.
Die kurzen Worträtsel am Ende sind recht einfach und für meinen Bedarf auch zu wenig, Rätsel sind hier nämlich immer hoch im Kurs.

Eine schöne, eindringliche Geschichte nach einer Einführung zum kleinen WIR.