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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2023

Trotz einiger Schwächen freue ich mich auf die Fortsetzung der Reihe!

War and Queens – Liebe kennt keine Grenzen
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Zuerst muss ich sagen, dass ich die ganz harte Kritik an dieser Reihe nicht nachvollziehen kann. Im Kern kann ich viele Aussagen verstehen, worauf ich gleich auch noch eingehen möchte. Aber dennoch habe ...

Zuerst muss ich sagen, dass ich die ganz harte Kritik an dieser Reihe nicht nachvollziehen kann. Im Kern kann ich viele Aussagen verstehen, worauf ich gleich auch noch eingehen möchte. Aber dennoch habe ich nicht die Lust daran verloren und freue mich schon auf den nächsten Band!

Den Einstieg in das Buch fand ich zunächst etwas langatmig, aber ab der Mitte hat es mich dann gepackt und ich konnte es relativ schnell in einem durchlesen.

Kritikpunkte:

Leider muss ich zugeben, dass ich mittlerweile nicht mehr ganz durchblicke, wer jetzt was ist und was kann. Primare, Götter, Gottheiten, Demis, … Auch verwirrt es mich etwas, dass immer neue Dinge ans Licht kommen, die diese Geschöpfe jetzt können sollen oder nicht. Auch wer von wem und wie abstammt ist etwas verwirrend, man braucht schon einige Zeit, um dahinter zu kommen beziehungsweise um wieder rein zu kommen. Ich habe (wie empfohlen) Shadow and Ember vor dem vierten Teil der Hauptreihe gelesen und bin auch froh darum, sonst hätten mich die vielen Informationen noch weiter verwirrt. Dennoch habe ich hier gemerkt, dass ich durch den zeitlichen Abstand der beiden Bücher einiges vergessen hatte. Allerdings wurde mein Wissen durch War and Queens wieder aufgefrischt und ich empfehle auch wirklich jedem diese Reihenfolge!

So sehr ich Poppy liebe, ihre wachsenden Fähigkeiten und ihre scheinbare Übermacht sind für mich langsam zu viel. Ich mag starke Hauptcharaktere und Poppy ist mir immer noch ans Herz gewachsen, aber weniger hätte meiner Meinung nach auch gereicht :)

Letzter klitzekleiner Kritikpunkt: Ich liebe spicy Bücher, dennoch war der Spice-Anteil ab der Hälfte schon deutlich höher als sonst und ich hätte mir mehr Handlung gewünscht, in die der Spice eingebettet ist.



Pluspunkte:

Ich liebe nach wie vor Poppy und ihre Beziehung zu Casteel, den Wölfen (ganz besonders natürlich Kieran und auch Delano ist mir ans Herz gewachsen) und ihrem Volk. Poppy ist eine starke Hauptperson und auch dieses Mal wieder gleichzeitig so stark und dennoch nahbar. Auch in diesem Buch fehlen die teilweise sarkastischen und witzigen Schlagabtausche zwischen den Charakteren nicht. Ich freue mich auch über die Referenzen zu Shadow and Ember, auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte. Besonders Reaver und auch Millicent haben mir gut gefallen und bringen nochmal frischen Wind hinein. Und MINI SPOILER: in diesem Buch bekommen wir endlich die Szene, auf die viele so lange gewartet haben … 🌶️



Fazit:

Leider habe ich das Gefühl, dass JLA kein Ende für diese Reihe kennt und ich sehne diesem deshalb förmlich entgegen. Band 1 hat mich damals so fasziniert und ich bin auch weiterhin noch gespannt, wie es weiter geht. Dennoch hätte die Geschichte meiner Meinung nach auch in weniger Bänden erzählt werden können und wäre genauso gut wenn nicht sogar besser gewesen. Ich finde es schade, dass wir jetzt noch so lange warten müssen (aufgrund der Extra Bände), bis es mit Poppy´s Geschichte weiter geht. Dennoch bleibe ich bei der Reihe, da ich die Charaktere nach wie vor liebe und irgendwie auch weiterhin fasziniert davon bin. So langatmig es zwischendrin manchmal ist, mit dem Ende holt JLA es meistens heraus, sodass ich immer weiter lesen möchte!

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Für alle B. C. Cherry Fans - Gut, aber kein Highlight

Was wir verloren glaubten
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Rezension:

Keine Spoiler

Ich möchte mich ganz herzlich bei der Lesejury für das Rezensionsexemplar und diese schöne Leserunde bedanken! Ich hatte sehr viel Spaß und habe das Lesen mit allen anderen Leser:innen ...

Rezension:

Keine Spoiler

Ich möchte mich ganz herzlich bei der Lesejury für das Rezensionsexemplar und diese schöne Leserunde bedanken! Ich hatte sehr viel Spaß und habe das Lesen mit allen anderen Leser:innen sehr genossen.

Zuerst einmal möchte ich auf das Cover und diesen wunderschönen Farbschnitt eingehen. Das Cover passt wunderbar zum ersten Band der Reihe und der Farbschnitt rundet die Aufmachung einfach perfekt ab. Ich mag dieses wunderschöne Design, dass mich an einen weiten Sternenhimmel und eine verträumte Nacht erinnert. Zudem finde ich es super, dass die Bücher zwar optisch zusammenpassen, aber dennoch voneinander unterschieden werden können.

Brittainy C. Cherry hat einen wunderbar lockeren, flüssigen und emotionalen Schreibstil, der mir geholfen hat, leicht und schnell durchs Buch zu kommen. Leider gab es für mich ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben, aber dennoch war der Lesefluss immer schön und gleichmäßig.

Nun zur Handlung:

Avery Kingsleys darf in der nächsten Saison endlich das Baseball-Team der Highschool als Head-Coach trainieren. Doch es gibt einen Haken: der ehemalige Baseball-Star Nathan Pierce soll gemeinsam mit ihr die Mannschaft coachen. Das Problem? Er ist Averys erste große Liebe. Da Nathan Avery für seine Karriere verlassen hat, ist sie natürlich gar nicht gut auf ihn zu sprechen und versucht ihn um jeden Preis zu meiden. Doch bei jeder Begegnung merken die Beiden, dass da noch etwas zwischen ihnen ist. Ob das nun Hass oder Liebe ist, zeigt die Zeit…

Avery ist die starke große Schwester, die sich nichts gefallen lässt und für sich und ihre Familie einsteht. Schon zu Beginn wird wieder auch hier wieder klar, wie wichtig die Familie für die Kingsley Schwestern ist. Dass Avery nicht ohne Grund so „hart“ und „kühl“ wirkt, wird im weiteren Verlauf schön dargestellt. Das Buch enthält sensible Themen, die an der einen Stelle besser und an der anderen Stelle weniger gut eingebaut werden. Hier gab es definitiv ein paar Momente, die mir sehr ans Herz gegangen sind.

Nathan ist ein wahr gewordener Traum. Mehr brauche ich eigentlich gar nicht zu sagen. Er ist unglaublich fürsorglich und verständnisvoll und der Mann, den jede:r im Leben braucht.

Die Dynamik der Beiden ist wirklich schön zu verfolgen, da wir auch öfter Einblicke in die Vergangenheit bekommen. Ich liebe besonders die realistische Entwicklung der Beziehung der Beiden, auch wenn Fans vom „Enemies-to-lovers“ Trope nicht zu kurz kommen.

Insgesamt fand ich es eine schöne Geschichte über die Liebe zwischen zwei Personen und die Liebe zu ihren Familien. Grundsätzlich kann ich dieses Buch allen Fans von Brittainy C. Cherry empfehlen, denn auch das ist wieder eine schöne Geschichte von ihr. Allerdings konnte die Autorin mich dieses Mal (im Gegensatz zu anderen Büchern von ihr) nicht zu 100% emotional abholen. Für mich ist das Buch daher zwar gut, aber kein Highlight.

3,5-4/5 Sternen ⭐️

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Veröffentlicht am 25.08.2023

Eine Liebesgeschichte, die man nicht so oft sieht/liest!

Neon Gods - Helena & Achill & Patroklos
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Erstmal muss ich sagen, dass mich diese Dreiecksbeziehung schon sehr neugierig gemacht hat und ich es kaum erwarten konnte, das Buch zu lesen!

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut und ich finde es ...

Erstmal muss ich sagen, dass mich diese Dreiecksbeziehung schon sehr neugierig gemacht hat und ich es kaum erwarten konnte, das Buch zu lesen!

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut und ich finde es auch toll, dass nach Band 1 und Band 2, die in recht ähnlichen Farben gehalten sind, Band 3 grün ist! Das Cover ist schlicht, aber dennoch sehr schön und passt wirklich perfekt zum Rest der Reihe.
Der Erzählstil war angenehm leicht und ließ mich super in die Geschichte hineinkommen.

Das Buch hat mir alles in allem gut gefallen, allerdings konnte es für mich nicht an Band 1 rankommen. Gefallen hat mir allerdings das spannende Setting mit dem Wettbewerb um den Titel des Ares und es ist wirklich bis zum Ende nicht klar, wer sich den Titel holen wird!

Besonders schön waren für mich auch die Perspektivwechsel und die damit verbundenen Sichtwechsel. So konnte ich als Leserin in die Gefühlswelt aller drei Protagonisten eintauchen. Auch hatte ich keinen „Liebling“, sondern konnte alle Sichtweisen verstehen. Für mich war es toll zu lesen, wie Helena als „Außenstehende“ in Achills und Patroklos Beziehung miteinbezogen wurde und wie sich die Beziehung dadurch weiterentwickelt hat. Dabei schien die Entwicklung für mich total glaubwürdig, da zum Beispiel auch Eifersucht eine Rolle gespielt hat. Allerdings muss ich leider sagen, dass mich ihre Liebesbeziehung nicht zu 100% abholen konnte. Dennoch hat mir ihre Dynamik gut gefallen.

Die Spice-Szenen waren wie immer sehr spicy, haben meiner Meinung nach aber keine Überhand genommen und sind im passenden Kontext vorgekommen.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und man kann es super zwischendurch lesen, von mir gibt es 3,5-4 Sterne ⭐️

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