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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2025

Sehr sehr spannend!

Todesfrist
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Das war das erste Buch, dass ich von Andreas Gruber gelesen habe - und vermutlich auch nicht das letzte.
Zugegeben nichts für schwache Nerven, wie ausführlich der Autor gerade zum Schluss hin die Misshandlungen ...

Das war das erste Buch, dass ich von Andreas Gruber gelesen habe - und vermutlich auch nicht das letzte.
Zugegeben nichts für schwache Nerven, wie ausführlich der Autor gerade zum Schluss hin die Misshandlungen an den Opfern beschreibt....
Mehrere Frauen werden in verschiedenen Städten in Deutschland tot aufgefunden - ermordet auf unterschiedliche Art und Weise. Sabine, die Münchner KDD-Beamtin, findet bald Gemeinsamkeiten heraus und auch, dass die Taten sich an einem Kinderbuch orientieren. Die Spur führt letztendlich nach Wien. Zusammen mit Snijder, einem BKA-Profiler, begibt sie sich dorthin auf Täterjagd.
Ich fand das Buch megaspannend, habe aber trotzdem ein paar Sachen zum bekritteln:
Gerade am Anfang kommt Sabine sehr emotionslos und kalt rüber; setzt sich auch über Anordnungen von oben hinweg, ohne dass das große Konsequenzen hat.
Teilweise wurde schlampig recherchiert- spezielle über die Abläufe bei der bayerischen Polizei.
Ich selbst komme aus Süddeutschland, "verstehe" Österreicher daher recht gut. Bei einigen Begriffen musste ich dann aber auch Google befragen....
Teilweise sind schon Lücken in der Logik oder den Abläufen vorhanden, so als ob vom Autoren dieses Leserwissen halt einfach vorausgesetzt wird.
Insgesamt hat mir Todesfrist aber sehr gut gefallen!

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Sehr gut - mit leichten Abstrichen

Die verlorenen Spuren
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Zum Inhalt wurde schon viel geschrieben, daher spare ich mir das jetzt und deswegen nur mein Fazit:
Ich mag sie, diese dicken Wälzer, die ein Familiengeheimnis aufklären und noch dazu in verschiedenen ...

Zum Inhalt wurde schon viel geschrieben, daher spare ich mir das jetzt und deswegen nur mein Fazit:
Ich mag sie, diese dicken Wälzer, die ein Familiengeheimnis aufklären und noch dazu in verschiedenen Zeitebenen spielen.
Kate Morgans Roman spielt in den 40ern, den 60ern und im Jetzt. Gleichzeitig wird er noch aus den Perspektiven der 3 Protagonistinnen erzählt. Das fand ich teilweise anstrengend, da ich zeitweise keinen Durchblick mehr hatte, wer nun welchen "Wissensstand" hat. Unabhängig davon hat dieser Roman mich wunderbar unterhalten. Kate Morgan hat es sehr gut hinbekommen, den Spannungsbogen schön straff zu halten - auch wenn die "Auflösung " selbst für mich keine wirkliche Überraschung war.
Eine wunderschöne Lektüre mit einem für mich zufriedenstellendem Ebde.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Sehr schön

Fünf Sommer mit dir
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Auch wenn man schon beim Betrachten des Covers und beim Lesen des Klappentextes eine Ahnung hat, wie es ausgeht: eine wunderbare Erzählung über die erste Liebe, über Freundschaft, über das Erwachsen werden.
Die ...

Auch wenn man schon beim Betrachten des Covers und beim Lesen des Klappentextes eine Ahnung hat, wie es ausgeht: eine wunderbare Erzählung über die erste Liebe, über Freundschaft, über das Erwachsen werden.
Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen: einmal vor 15 Jahren als Percys Eltern ein Urlaubscottage an einem kanadischen See kaufen. Percy verbringt dort die kommenden fünf Sommer mit dem Nachbarsjungen Sam und seinem etwas älteren Bruder Charlie.
Und einmal im jetzt, als Percy zur Beerdigung von Sams Mutter in das Sommerdomizil zurückkehrt.
Nach und nach erfährt die Leserin, wie die Freundschaft bzw. Liebe zwischen Percy und Sam sich entwickelt und warum sie so plötzlich endet.
Ja, alles keine großen Überraschungen, aber dieses Buch ist einfach wunderschön zu lesen.
Die Autorin schreibt im Nachwort über nostalgische Momente während sie das Buch geschrieben hat. Ich war zwar nie in Kanada und die Story ähnelt auch nicht meiner Teenagerzeit - aber ich konnte sie verstehen. ..

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Veröffentlicht am 11.08.2023

Typischer Schwedenkrimi

Fuchsmädchen
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Nach dem vorherigen Fiasko mit einem "Frauenbuch" musste ich nun wieder etwas Spannendes lesen.
Ich hatte Fuchsmädchen schon etwas länger auf meinem SUB; irgendetwas in mir hatte sich gesperrt, es zu lesen....
Nun: ...

Nach dem vorherigen Fiasko mit einem "Frauenbuch" musste ich nun wieder etwas Spannendes lesen.
Ich hatte Fuchsmädchen schon etwas länger auf meinem SUB; irgendetwas in mir hatte sich gesperrt, es zu lesen....
Nun: ich fand es so dermaßen gut, dass ich es nicht mehr weglegen konnte.
Es ist halt ein typischer Schwedenkrimi - düster und stellenweise so richtig brutal. Die beiden Protagonistinnen sind auf irgendeine Art "kaputt", beide haben ihre Dämonen, gegen die sie zu kämpfen haben. Alleine schon, weil es mich interessiert, wie die "Beziehung " zwischen ihnen weitergeht, werde ich den Nachfolger lesen.
Die Story selbst fand ich sehr spannend bis zum (überraschenden) Schluss.
Eindeutige Leseempfehlung. Einen halben Punkt ziehe ich für den anfangs etwas holprigen Erzählstil und weil nicht wirklich erklärt wurde, wie das alles mit den 7 Todsünden im Zusammenhang steht.

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Veröffentlicht am 05.06.2018

Überraschend gut

Die Insel der tausend Quellen
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Habe das Buch ausgeliehen bekommen und wollte es lange nicht lesen, da ich den Klappentext eigentlich nicht so ansprechend fand.
Aber:: Sehr fesselnd und flüssig geschrieben. Ich "musste" immer weiter ...

Habe das Buch ausgeliehen bekommen und wollte es lange nicht lesen, da ich den Klappentext eigentlich nicht so ansprechend fand.
Aber:: Sehr fesselnd und flüssig geschrieben. Ich "musste" immer weiter lesen, da es mich einfach interessiert hat, wie es weiter geht.
Nora wurde sehr gut beschrieben; teilweise litt ich mit ihr richtig mit. Auch von den anderen Personen konnte man sich ein gutes Bild machen.
Stellenweise wurde es für meinen Geschmack etwas langatmig; aber insgesamt war das Buch keineswegs langweilig.