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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

Unterhaltsamer Sommerroman mit Age Gap

Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe
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Als erstes sticht einem auf dem Cover die Liste zum Abhaken ins Auge. Darauf steht der Titel des Buches, wobei jeweils nur Problematic und Summer abgehakt sind und an Romance noch ein Fragezeichen steht. ...

Als erstes sticht einem auf dem Cover die Liste zum Abhaken ins Auge. Darauf steht der Titel des Buches, wobei jeweils nur Problematic und Summer abgehakt sind und an Romance noch ein Fragezeichen steht. Darunter kann man den Untertiel: Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe lesen. Weiterhin ist auf dem Cover comicartig ein Ausblick auf die Küste zu erkennen. Davor liegt eine Frau in rosa Kleid und scheint ein Buch in der Hand zu halten.

Problematic Summer Romance von Ali Hazelwood erschien bei rb Media. Das Hörbuch wurde von Viola Müller eingelesen. In dieser Geschichte geht es unter anderem um die Hochzeit von Eli und Rue, die ich in „Not in Love“ bereits kennenlernen durfte. Wobei ich diesen Zusammenhang beim Hören selbst nicht hergestellt habe. Im Mittelpunkt steht aber Maya, die kleine Schwester von Eli und Conor, dessen bester Freund und Geschäftspartner. Thema zwischen Maya und Conor ist durchgängig die Altersdifferenz von 15 Jahren.

Die Sprecherin Viola Müller verleiht der Protagonistin Maya Killgore ihre Stimme. Dabei harmoniert ihre junge, dynamische und souveräne Stimme sehr gut mit der Ich-Erzählerin. Humorvoll und mit Gefühl darf man als Hörer so in die sommerliche Geschichte eintauchen.

Mir selbst fiel es zu Beginn schwer die einzelnen Figuren voneinander zu unterscheiden und ich könnte dir nun nicht genau sagen, wie viele Personen in Summe wirklich mit auf Sizilien zur Hochzeit von Rue und Eli waren. Ich konnte sie leider nur bedingt auseinanderhalten. Wobei Viola Müller mit ihrer vielschichtigen Stimme persönliche Noten für jeden einbringt, aber irgendwie konnte ich mir nicht merken, welche Tonlage für wen reserviert war. Es mag auch an den für mich ungewöhnlichen Namen gelegen haben, dass ich einfach keinen Zugang dazu bekam. 

Die Protagonistin Maya weiß mit ihren 23 Jahren ganz genau, was sie vom Leben will. Sie ist schon lange in den fünfzehn Jahre älteren Conor verliebt und steht dazu. Für sie ist der Altersunterschied kein Problem. Doch leider thematisiert Conor immer wieder, dass er ja soviel Älter ist. Mit jeder weiteren Erwähnung des Altersunterschieds habe ich mich persönlich von der Geschichte verabschiedet. Einzig die Erzählungen drum herum von der Hochzeitsvorbereitung und dem Mädelstalk ließen mich das Hörbuch zu ende hören. Auch der Ausruf von Maya:

„Ich bin erwachsen! Ich habe Sexspielzeug.“

Ruft bei Conor keinen nennenswerte Reaktion hervor. Er ist und bleibt einfach total verkopft und was er für nicht richtig empfindet ist halt genau so. Da kann auch der Ätna nichts dran ändern, der genau jetzt beschließt Lava zu spucken und für entsprechende Aschewolken zu sorgen. 

Ich muss gestehen, ich habe schon sehr viel bessere Geschichten von Ali Hazelwood gelesen. Die Beschreibungen der Szenen und die schlagfertigen Dialoge sind zwar wie gewohnt gut. Doch wurde ich mit dem männlichen Protagonisten und seiner Einstellung einfach nicht warm. 

Wie stehst du zu einem Altersunterschied von 15 Jahren? Magst du Geschichten mit Age Gape Tropes? Von der Sache her mag ich es und finde es auch ganz legitim. Doch wurde es in „Problematic Summer Romance“ von Ali Hazelwood einfach zu sehr zerredet und thematisiert, dass die schöne Liebesgeschichte dabei absolut in den Schatten gestellt wurde. Für mich kamen hier die Summer Vibes sehr gut rüber und auch die Romance hatte Potenzial, aber leider stand das Problematic so weit im Vordergrund, dass man da nicht mal mehr weghören konnte.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Eine Geschichte mit potenzial und einem fiesen Cliffhanger

Broken Light
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Das Cover ist in grün schwarz gehalten, so dass der Titel in goldenen Buchstaben daraus hervorsticht. An zwei gegenüberliegenden Ecken ist die Gischt von Wellen zu sehen, die mich quasi angezogen haben. 

Broken ...

Das Cover ist in grün schwarz gehalten, so dass der Titel in goldenen Buchstaben daraus hervorsticht. An zwei gegenüberliegenden Ecken ist die Gischt von Wellen zu sehen, die mich quasi angezogen haben. 

Broken Light von Lena S. Berger erschien bei SAGA-Egmont. Es ist der Auftakt der California Secrets Reihe, der von Lisa Müller eingelesen wurde. Die Geschichte handelt von der Architekten Freya, die nach der Trennung zusammen mit ihrem Sohn nach Monterey reist. Dort soll sie im Auftrag von James Baltimore dessen Anwesen neu einrichten. Dabei lernt sie auch dessen ebenfalls attraktiven Bruder Trev kennen. Doch schnell muss sie feststellen, dass etwas im argen liegt und sie sich und ihren Sohn besser in Sicherheit bringen sollte. 

An dieser Stelle muss ich mir einmal in Erinnerung rufen, warum es sinnvoll ist zunächst in die Hörprobe hinein zu hören. Leider war die Stimmlage von Lisa Müller für meine Ohren gewöhnungsbedürftig und so habe ich mich schwer getan das Hörbuch längere Zeit am Stück zu genießen, wobei das nicht weiter schlimm ist. So wurde es zu meinem 30 Minuten Abend Hörbuch. Sie findet zwar sehr gut für jede Figur eine passende Nuance, so dass man sie gut unterschieden kann, aber die Tonlage war leider nicht meins. Da half auch das spielen mit der Geschwindigkeit nichts. 

Dennoch habe ich das Hörbuch bis zum Ende gehört, weil der Anfang mich neugierig gemacht hatte und ich wissen wollte wie es ausgeht. Ich liebe Dreiecksbeziehungen und habe von Beginn an auf eine verzwickte Beziehung zwischen Freya und den Baltimore Brüdern gehofft. Leider konnte ich auch hier der Geschichte nur bedingt folgen. 

Was genau steckte hinter dem Licht im Anwesen und was hat das Ganze mit Grace Onkel zu tun. Fragen, die sich im Laufe der Geschichte bei mir bildeten und die leider in einem miesen Cliffhanger endeten. In wen verliebt sich Freya blieb für mich bis zum Schluss sehr offen und so war ich am Ende einwenig frustriert. Cliffhanger finde ich durchaus nicht schlimm, wenn man ein gewisses Ende erkennen kann, doch kam es für mich hier zu abrupt.

Magst du Dreiecksbeziehungen? Magst du die Kombination aus Thriller und Romance? Dann könnte Broken Light von Lena S. Berger etwas für dich sein. Du findest hier zwei attraktive Brüder, die um die alleinerziehende Architektin buhlen. Mit dabei sind mysteriöse Machenschaften aus der Vergangenheit, die für ein gewisses Gefahrenpotenzial sorgen. Ich persönlich kam nur bedingt in die Geschichte hinein, obwohl mir Freya und Trev vom ersten Moment an sympathisch waren. James hingegen blieb für mich etwas nebulös.

Veröffentlicht am 09.12.2024

Eine Geschichte, die volle Aufmerksamkeit beim Lesen und Hören verlangt

Flaschenpost vom Leben
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Auf dem Cover sieht man einen kleinen Hafen, in dem viele alte Schiffe liegen. Ganz vorne im Bild schwimmt eine Flasche im Wasser und greift damit den Titel des Buches auf. Beides hat mich wie magisch ...

Auf dem Cover sieht man einen kleinen Hafen, in dem viele alte Schiffe liegen. Ganz vorne im Bild schwimmt eine Flasche im Wasser und greift damit den Titel des Buches auf. Beides hat mich wie magisch angezogen und so musste ich das Hörbuch einfach hören.

Flaschenpost vom Leben von Patricia Koelle erschien im Argon Verlag. Das Hörbuch wurde von Eva Gosciejewicz eingelesen. Sie verleiht der Geschichte eine gewisse kindliche Atmosphäre und ließ mich einfach ganz entspannt der Erzählung lauschen. Die Geschichte dreht sich um Pixie, eine junge Schriftstellerin, die gerade unter einer Schreibblockade leidet. Da kommt ihr das Angebot zu einer Recherche nach Ostfriesland zu reisen genau richtig. Auf den Spuren von Kapitän Flömer und dessen Flaschenschiff lernt sie Feeke und den Gulhof kennen. Pixie verliebt sich sofort in die neue Umgebung und vertieft ihre Recherche in den ostfriesischen Häfen. Kann sie dem Rätsel auf die Spur kommen und ihre Schreibblockade überwinden?

Die Geschichte dreht sich die meiste Zeit unmittelbar um Pixie. Zu Beginn dürfen wir sie auf der Roseburg kennenlernen, auf der sie für Lotte mit an der Gartenpflege beteiligt ist. So erfahre ich ein wenig über ihre Geschichte und auch Lottes, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich musste mich dann aber schnell von Lotte verabschieden, um mit Pixie nach Ostfriesland zu reisen. Zusammen mit Pixie darf ich unter anderem den Hafen von Karolinensiel kennenlernen. Beim Hören bekam ich direkt Heimweh ans Meer. Ich selbst bin in der Nähe von Everschopsiel geboren, dem Hafen von Tetenbüll und so zieht es mich immer wieder an die Häfen dieser Welt.

Bei dem Hörbuch wurde ich dazu angehalten, ganz genau hinzuhören. Die Namen Feeke, Pixie und Kapitän Flömer klangen in meinen Ohren ungewöhnlich und so stockte ich ganz unbewusst. Auch die Erzählungen rund um den Gulfhof in Ostfriesland brauchten einen Moment, bis ich mit ihnen warm wurde. Doch nach dem ich mir Bilder von einem Gulhof angeschaut hatte, startete auch mein übliches Kopfkino zur Geschichte.

Nicht desto trotz hatte ich ein paar schöne Hörmomente und kann die Geschichte weiterempfehlen. Es ist ein Hörbuch, das man konzentriert hören sollte, um dem Geschehen und den ganzen Figuren gut folgen zu können. Für mich nehme ich ein Zitat mit, das mich zum schmunzeln gebracht hat.

"Ich bin nicht alt, ich habe nur mehr Erinnerungen."

In diesem Sinne erinnere ich mich jetzt an das eine Flaschenschiff, was in der Vetrine im Wohnzimmer meiner Eltern steht. Und ich erinnere mich gerne an Flaschenpost in meiner Kindheit. Zahlreiche Flaschen mit aufgerolltem Papier habe ich am Flutsaum gefunden und dadurch zum Teil Brieffreundschaften in der ganzen Welt gepflegt.

Veröffentlicht am 11.07.2024

Kurzer Roadtrip

Der Hund des Nordens
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Bei dem Cover musste ich sofort an Reklameschilder am Highway in Amerika denken und damit liege ich auch gar nicht so verkehrt, wie du dem Klappentext entnehmen kannst. An dem Schildermast werden der Name ...

Bei dem Cover musste ich sofort an Reklameschilder am Highway in Amerika denken und damit liege ich auch gar nicht so verkehrt, wie du dem Klappentext entnehmen kannst. An dem Schildermast werden der Name der Autorin und der Titel des Buches durch einen roten Pfeil verbunden, der vermutlich im Dunkeln leuchten würde, wenn es denn eine echte Reklametafel wäre. Es ist nicht unbedingt ein Cover, dass mich auf den ersten Blick anspricht, aber es ist sehr passend zur Geschichte gestaltet.

Der Hund des Nordens von Elizabeth McKenzie erschien im Dumont Buchverlag. Das Buch habe ich in der Goddie Bag bei dem Blogger Treffen des Verlags auf der Leipziger Buchmesse gefunden und es direkt auf meine Juni Leseliste gesetzt. Der Klappentext verspricht einen Roadtrip quer durch die USA und nach Australien. Unternommen wird der von Penny Rush, die gerade an allen Ecken und Kanten etwas zu kitten hat. Ihre Ehe ist gescheitert, ihre Eltern verschollen und ihre Großeltern brauchen auf die eine oder andere Art ihre Hilfe. Wie hier „der Hund des Nordens“ ins Spiel kommt, darfst du gerne selbst lesen. Ich verrate dir aber schon mal soviel, es ist nicht irgendein besonderer Hund, sondern der Bulli, mit dem Penny zum Teil unterwegs ist wurde von seinem Besitzer so genannt. Und damit startet eine Geschichte, die ich nicht so erwartet hätte.

Beim Lesen war ich etwas zwiegespalten. Und weiß gerade noch nicht so recht, wie ich meinen Lesefluss und mein Leseempfinden in Worte fassen soll. Der Klappentext hat mich auf einen spannenden Roadtrip hoffen lassen, doch den vermisste ich auf den ersten Seiten, denn die Protagonisten setzt sich als erstes in die Bahn, um zu ihrer scheinbar dementen Großmutter zu fahren. Dort kommt „der Hund des Nordens“ ins Spiel, aber den Roadtrip konnte ich auch dort nicht finden. Also musste ich meine Erwartungen beiseite legen und mich auf die Geschichte einlassen.

So lernte ich nicht nur die etwas verrückte Großmutter kennen, sondern auch ihren Steuerberater, den Besitzer des Bullis. Wer bei der Großmutter eine Oma im klassischen Sinne erwartet, die sich auf ihre Enkeltochter freut, der hat nicht annähernd ein Bild von Frau Dr. Luise Pincer vor Augen. Die Benennung durch Penny sagt da schon einiges aus. Für mich war es nicht wirklich nachvollziehbar, da ich selber ganz andere Großmütter hatte, die beide ihr Lebtag berufstätig waren.

Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert, die von der Ich- Erzählerin Penny erzählt werden. Für mich besonders spannend war der zweite Teil, denn dort dürfen wir Penny und ihre Schwester zusammen in Australien erleben. Hier fand ich dann auch endlich den erhofften Roadtrip, der jedoch ein jähes Ende nahm. An dieser Stelle hätte ich mir eine ausführlichere Erzählung erhofft, denn das Ereignis hatte für mich soviel Potenzial, das leider nicht genutzt wurde.

Was ich jedoch besonders fand und was mich bis zum Ende durch halten ließ, waren die besonderen Beschreibungen von Personen, Umgebungen und Ereignissen. So darfst du dir den Exmann von Penny als Mann mit einem „fassrunden Oberkörper“ vorstellen. Und der Steuerberater wird als „großer, schwerer Mann“ tituliert. Zu ihm habe ich mir auch ein Zitat notiert, dass mir als PTA einfach ins Auge stieß:

„Burts Verdauungsapparat gluckste wie die schwefeldampfenden Geysire im Yellowstone Park.“
Ich war zwar noch nie im Yellowstone Park und kenne nur die heißen Geysire auf Island, aber bei der Beschreibung habe ich ein ganz gutes Bild von Akustik und Geruch in diesem Moment.

Magst du kuriose Figuren und unterhaltsame Beschreibungen? Dann wirst du hier deine wahre Freude haben. Während die Protagonisten noch ziemlich normal erscheint, abgesehen von ihrem selektiven Mutismus, kommen die weiteren Personen mit ganz unterschiedlichen Besonderheiten daher. Die eine hat ein voll ausgestattetes Sprechzimmer im Haus, der andere lebt quasi mit all seinem Hab und Gut zwischen Büro und Auto. Jeder einzelne wird bis ins kleinste charakterisiert, so dass man als Leser ein ganz genaues Bild von ihm bekommt. Das Kopfkino kommt beim Lesen auf seine Kosten und lässt einen trotz fehlender Spannung weiterlesen.

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Veröffentlicht am 15.08.2023

Bücher, Marzipan und ganz viele Zitate

Die Buchverliebten
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Das Cover hat mich als Bücherwurm sofort angesprochen. Auf einem Stapel Bücher sitzt ein Vogel, der im Roman eine gewisse Rolle spielt. Darüber steht der Titel des Romans. Von der Kombination angezogen ...

Das Cover hat mich als Bücherwurm sofort angesprochen. Auf einem Stapel Bücher sitzt ein Vogel, der im Roman eine gewisse Rolle spielt. Darüber steht der Titel des Romans. Von der Kombination angezogen musste ich das Buch einfach lesen.

Die Buchverliebten von Anja Baumheier erschien im Kinder Verlag. Es ist eine Geschichte über die Liebe zu Büchern, zu Marzipan und zu Schriftstellern in und aus Lübeck.

Die Protagonisten Gesa und Ole sind um die 60 Jahre alt und haben eine ganz unterschiedliche Beziehung zu Büchern und der Liebe im Besonderen. Sie haben beide im Laufe des Lebens die große Liebe erleben dürfen, aber genau so den Verlust.

Ich konnte nur bedingt eine Verbindung zur Geschichte aufbauen, da ich das Verhalten der Protagonistin Gesa nicht wirklich nachvollziehen konnte. Die ominöse Versicherung, bei der Gesa arbeitet blieb für mich zu nebulös und vor allem die spezielle Police zu unrealistisch. So habe ich in der ersten Hälfte immer wieder Seiten über blättert, in der Hoffnung auf etwas mehr zu stossen, was mich anzieht und weiter lesen lässt. Das letzte drittel konnte mich dann endlich packen und sorgte dafür, dass ich dieses bedächtige Buch vollgepackt mit Zitaten der Literatur beenden konnte. Anfangs habe ich mit mir gehadert und war im Begriff das Buch abzubrechen, doch war ich auch irgendwie neugierig und wollte wissen, wie die Geschichte in der Marzipan Stadt ausgeht.

Erwarte also keine auf den ersten Blick spannende Geschichte, sondern lasse dich ein auf die leisen und bedächtigen Töne des Alters. Am besten in Erinnerung blieben mir die Eltern von Gesa, die mit Anfang 80 sich immer noch liebevoll um ihre fast 60 jährigen Zwillinge kümmern. Wären keine Altersangaben im Roman gewesen, dann hätten die jeweiligen Personen vom Verhalten und miteinander her auch gut 20-30 Jahre jünger sein können. So war bei mir immer ein Zwiespalt zwischen dem, was ich mir vorstellte und was der Roman an Tatsachen bereit hielt.

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