Ich habe schon viele Bücher von Viveca Sten gelesen, und ja, natürlich auch die "guten", die "echten" Folgen von "Mord im Mittsommer" alle gesehen.
Insofern hatte ich natürlich Erwartungen an dieses Buch, ...
Ich habe schon viele Bücher von Viveca Sten gelesen, und ja, natürlich auch die "guten", die "echten" Folgen von "Mord im Mittsommer" alle gesehen.
Insofern hatte ich natürlich Erwartungen an dieses Buch, dem zweiten Band der Ermittlerin Hanna. Hanna kannte ich bisher nicht, werde aber jetzt nach ihrem 2. Fall auch den ersten Teil lesen.
Bereits das Cover, da vom Stil her nahtlos an den Teil 1 anschließt, führt den Leser in polarmäßige Kälte. Die Farben Weiß und Rot dominieren, Eis und Schnee, kahle Bäume, ein Boot - ich fror schon beim Hinschauen, wollte die Daunenjacke anziehen trotz der 30 Grad, die um meinen Liegestuhl waberten.
Diese Stimmung zieht sich durch das ganze Buch. Ich finde, dass die Atmosphäre im winterlichen Schweden sehr gut eingefangen ist, auch Hannas Erschöpfung und stellenweise Verzweiflung über den neuen Mordfall.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, flüssig zu lesen mit guten Dialogen, treffenden Landschaftsbeschreibungen und mit Charakteren, die mit ihren Ecken, Kanten, Fehlern, Liebeswürdig- und Eigentümlichkeiten sehr lebendig werden.
Ich bin ein großer Fan der guten alten Agatha Christie Bücher - und deren Verfilmungen zu fast jeder Zeit - und stürze mich daher auf alles, was nach Agatha Christie aussieht, bei dem ihr Name vorkommt ...
Ich bin ein großer Fan der guten alten Agatha Christie Bücher - und deren Verfilmungen zu fast jeder Zeit - und stürze mich daher auf alles, was nach Agatha Christie aussieht, bei dem ihr Name vorkommt oder was mit ihr zu tun hat oder zu haben scheint.
Da ich sehr viel - zu viel in Anbetracht des Ärgers - mit der Bahn fahre und nächstes Jahr in Schottland Urlaub machen möchte - ja, mit der Bahn!!! - hat mich dieser Krimi sehr interessiert, zumal mir in Anbetracht der momentanen Hitze Schnee unendlich verlockend erscheint...
Der Text startete schon rasant und super spannend. Auch wenn ich mit Influencern und sozialen Medien nicht viel am Hut habe, konnte ich mich gut in die Szene hinein fühlen.
Der Teil mit Roz war ganz anders, ruhiger, aber auch schon aufregend.
Mit Killa konnte ich zunächst nicht viel anfangen, der Stil im ersten Textteil wirkte auf mich fast unbeholfen, aber das blieb nicht so.
Das Buch ist ein herrlicher Krimi, liest sich natürlich besonders gut in der Vorweihnachtszeit und eignet sich daher perfekt als Nikolausgeschenk - aber ist auch hochsommerlich geeignet
Die Geschichte ist sehr spannend, gut und flüssig zu lesen. Die Personen entwickeln sich nachvollziehbar und glaubhaft.
Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen, so viel Vergnügen hat es mir gemacht.
Schon das Cover hat mich total begeistert. Ich finde die warmen Farben, Quittengelb, Smaragdgrün und sanftes Pflaumenblau, ...
Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen, so viel Vergnügen hat es mir gemacht.
Schon das Cover hat mich total begeistert. Ich finde die warmen Farben, Quittengelb, Smaragdgrün und sanftes Pflaumenblau, und die graphisch dargestellten Früchte wunderschön. Es hat etwas Frisches, Sommerliches, lässt aber schon deutlich den bevorstehenden Herbst ahnen.
Der Anfang ist eher düster, und die Protagonistin Hanna "springt" einem nicht so leicht ins Herz. Ich habe sie bedauert, war aber auch wütend auf sie. Sie wirkt nicht nur unglücklich, sondern abweisend und auch selbstmitleidig. Das zieht sich durch weite Strecken des Buches.
Sehr schön geschildert ist die erste Begegnung mit Henning, der das ganze Drama sehr gelassen hin nimmt.
Gut gefiel mir auch, wie sich Hanna im Hotel und im Dorf einlebt und Kontakte zu den Frauen knüpft - wobei ihr Umswitchen von suizidal und unglücklich zu hilfsbereit und von unbedingt gewollter Einsamkeit zu Einkuscheln in die Frauenrunde zwar verbal erklärt wird, aber doch für mein Empfinden sehr schnell geht…
Die Frauenfiguren bekamen im Verlauf des Buches nochmal deutlich mehr Konturen, allem voran Hanna und Frida, und haben vor allem eine deutliche Veränderung / Entwicklung erlebt /sich erarbeitet, teils mehr im Zickzack als geradlinig, aber so ist halt das Leben.
Auch zu den Zwillingsschwestern Lilo und Thea hat sich viel getan. Einige Geschichten aus der Vergangenheit werden aufgerollt, aufgeklärt, teilweise auch einfach nur deutlicher.
Fast alle der Frauen erleben ein gewisses Lebens-Auf-und-Ab, was vom Prinzip her ja sehr realisitisch ist. Die helfenden Personen drumherum sind natürlich Zuckerguss auf dem Kuchen des Lebens, die kommen in der Realität leider nicht im allgemeinen so gehäuft vor. Aber fast jede der Frauen kämpft ja parallel dazu auch für sich alleine, strengt sich an zu Veränderungen und Verbesserungen, wehrt sich manchmal auch anfänglich gegen Hilfestellungen von außen.
Die Sprache hat mir durchgängig gut gefallen. Die einzelnen Frauencharaktere und Henning sind gut ausgearbeitet, ich bin mit ihnen "mitgegangen".
Die Dialoge sind flüssig, und der ganze Text war supergut lesbar.
Das Thema Verzeihen ist ein wichtiges Thema im Buch, ohne dass es dramatisch oder effektheischend moralisch ausgewalzt wird, eher im Stillen, unauffällig, mit leisem Humor unterlegt.
Sehr gut gefallen hat mir das alles – VIEL mehr habe ich in diesem Buch gefunden, als ich erwartet hatte. Ich werde jetzt auch andere Bücher der Autorin lesen, die u.a. unter einem anderen Namen auch Krimis schreibt.
Eine absolute Wohlfühl-Lektüre (schade, dass der Begriff so einen negativen Beigeschmack bekommen hat und oft mit Oberflächlichkeit gleichgesetzt wird), ohne Kitsch und Glamour, ein wunderbares Geschenk für Freundinnen, Schwestern – und für einen selbst.
Einziges Manko: leider sind im ganzen Text noch keine Birnenpfannkuchen vorgekommen . Zumindest habe ich keine gefunden...
Ich habe von Malin Stehn "Happy New Year" gelesen und war davon hellauf begeistert. Insofern war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch und hatte ein wenig Angst vor einer Enttäuschung. Weit gefehlt...
Ich ...
Ich habe von Malin Stehn "Happy New Year" gelesen und war davon hellauf begeistert. Insofern war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch und hatte ein wenig Angst vor einer Enttäuschung. Weit gefehlt...
Ich dachte zuerst auch, bei "Nur eine Lüge" würde es sich um die Forstsetzung des Vorgängerbuches handeln, da auf dem Cover auch "zwei verfeindete Familien" steht, aber das ist nicht der Fall.
Das Cover gefällt mir übrigens nicht sonderlich gut. Das viele Weiß - ich weiß nicht, ob es Schnee oder Hochzeit assoziieren soll - kombiniert mit dem Violett und Schwarz, eine Zeichnung fast wie ein Scherenschnitt - irgendwie psychedelisch wirkt es auf mich.
Generell beschreibe ich in meinen Rezensionen nicht den Inhalt des Buches, die Personen oder die einzelnen Handlungsstränge, da dies jeder objektiv im Klappentext und auf den Websites der Verlage und Buchhandlungen nachlesen kann und dies für mich nichts mit einer Beurteilung des Buches zu tun hat.
"Nur ein Lüge" ist superspannend. Es ist im sehr flüssigen Stil geschrieben, viele gute Dialoge, man liest es genauso rasant herunter, wie die Handlung abläuft.
Es wird auf zwei Zeitebenen erzählt und aus der Sicht verschiedener Personen - das gefällt mir immer sehr gut, so auch hier.
Es gibt viele überraschende Wendungen, und auch mit dem Ende hatte ich nicht gerechnet.
Ich habe von Karsten Henn den "Buchspazierer" und den "Geschichtenbäcker" mit großer Freude gelesen und schon mehrfach verschenkt.
Sehr gespannt war ich auf das neue Buch und hatte befürchtet, dass es ...
Ich habe von Karsten Henn den "Buchspazierer" und den "Geschichtenbäcker" mit großer Freude gelesen und schon mehrfach verschenkt.
Sehr gespannt war ich auf das neue Buch und hatte befürchtet, dass es gegenüber den beiden ersten ein "Aufguss" wäre und / oder in seiner Wirkung abfallen würde.
Dies ist nach meiner Meinung zum Glück überhaupt nicht der Fall.
Sehr schön finde ich schon das Cover, die klaren hellen Farben, die Optik wie leicht geknittertes Butterbrotpapier, das Loch darin, durch das die beiden Protagonisten sich sehen können, dennoch aneinander vorbei zu laufen scheinen... es hat viel Symbolgehalt.
Generell beschreibe ich in meinen Rezensionen nicht den Inhalt des Buches, die Personen oder die einzelnen Handlungsstränge, da dies jeder objektiv im Klappentext und auf den Websites der Verlage und Buchhandlungen nachlesen kann und dies für mich nichts mit einer Beurteilung des Buches zu tun hat.
Angesprochen hat mich das Schreiben "richtiger" Briefe, weil ich das selbst auch gerne tue und die Haptik des Papiers und das Nachdenken dabei, die Bewegung der Hände, sehr genieße, und die Rolle des Butterbrotpapiers - ich benutze so etwas immer noch gerne statt Plastikdosen.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, mit vielen Dialogen, insofern leicht zu lesen. Es ist für mich ein Buch, dass Hoffnung weckt, ohne oberflächlich und kitschig zu werden, das zwei etwas skurrile Personen zeigt, die sich deutlich entwickeln.