Filmreif
Eines Abends in ParisAlain ist Besitzer eines kleinen Programmkinos in Paris. Eines Abends traut er sich, die Dame im roten Mantel anzusprechen, die jede Woche in Reihe 17 sitzt. Nach einem magischen Abend verabreden sich ...
Alain ist Besitzer eines kleinen Programmkinos in Paris. Eines Abends traut er sich, die Dame im roten Mantel anzusprechen, die jede Woche in Reihe 17 sitzt. Nach einem magischen Abend verabreden sich die beiden eine Woche später, aber Mélanie erscheint nicht, und auch sonst bleibt sie unauffindbar.
In der Zwischenzeit finden im Kino Dreharbeiten für einen Film statt. Ob die Personen etwas mit dem Verschwinden von Mélanie zu tun haben?
Der Roman ist eine Liebeserklärung an Paris, an das Kino und an die Liebe. Eigentlich könnte die Handlung selbst eine Hollywood-Schnulze sein - es hat etwas von Notting Hill und Schlaflos in Seattle. Alles beruht auf Zufällen, oder Schicksal?
Die Charaktere sind mir echt ans Herz gewachsen. Vor allem Alains Freund Robert, der Astrophysiker, der immer einen lockeren Spruch auf Lager hat, und die Schauspielerin Soléne, die einfach in den Tag hineinlebt. Die Beiden sind so herrlich unkompliziert.
Der Schreibstil ist ziemlich blumig, aber trotzdem flüssig. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Es muss ja nicht immer schwere Kost sein.