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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2024

Das geht auch besser....

Zu wahr, um schön zu sein
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt ein Picknick, viele kleine Zeichnungen, die die Geschichte umgeben und ist meines Erachtens farblich gut aufeinander abgestimmt.

Der philipp ist etwas anders, ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt ein Picknick, viele kleine Zeichnungen, die die Geschichte umgeben und ist meines Erachtens farblich gut aufeinander abgestimmt.

Der philipp ist etwas anders, als ich es bisher von der Autorin gewohnt bin. In der Danksagung wird deutlich, dass sie diesmal etwas "lustiger" schreiben wollte. Das ist ihr, meiner Meinung nach, auch gelungen - ging dabei aber zu Lasten der Handlung. Ich fühlte mich gut unterhalten, musste immer zwischendurch schmunzeln und er lebte viele Situationen mit einem "Aha - kenne ich auch Moment".... Dafür blieb die Handlung etwas auf der Strecke. So ganz kommt unsere Hauptprotagonistin Caro nicht voran. Den Ehemann, der am Tag ihrer Silberhochzeit offenbart, dass er jemand anderes liebt, wieder zu Hause einziehen zu lassen, kann ich nicht verstehen... Und auch die Probleme des pubertierenden Sohnes sind für mich am Ende auch nicht ganz klar und gelöst. Sympathisch ist mir ihre Vermieterin und Lotsenwitwe Hedwig mit ihrer Ente Daisy. Ich mag auch ihre Freundin Sylvia, mit ihrer klaren und direkten Art.

Der Geschichte zeigt, dass Dates auch mal schief gehen können, das Leichtsinn direkt "bestraft" wird und das, wenn jemand mal nicht besonders freundlich ist, es auch daran liegen kann, das er oder sie gerade eigene Probleme/ Kummer hat.

Fazit: unterhaltsam, aber oberflächlich

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Unterhaltsam, aber zuweilen langatmig

Ist der Lack ab, streu Konfetti drauf
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Das Cover ist in einem schönen türkis gehalten. Der Titel wird umrandet von ein paar Blümchen und Konfetti. Das finde ich modern und gut gelungen.

Die Handlung ist ein bisschen lang erzählt. Das nimmt ...

Das Cover ist in einem schönen türkis gehalten. Der Titel wird umrandet von ein paar Blümchen und Konfetti. Das finde ich modern und gut gelungen.

Die Handlung ist ein bisschen lang erzählt. Das nimmt den Elan, den ich zu Beginn des Buches wahrgenommen hatte. Die Familie, heranwachsene Kinder, eine eingeschlafene Ehe, ein Bürojob dazu noch Haushalt und Freundinnen prägen das Leben der 46-jährigen Natalie. Eher zufällig stößt sie auf eine Theatergruppe, bei der sie sich einbringen kann.... Ein aufmerksamer Freund der Gruppe verdreht ihr ein bisschen den Kopf und sie beginnt ihre Ehe in Frage zu stellen... Der Text ist doch so geschrieben, dass auch mein erster Eindruck von ihrem Ehemann Julian nicht besonders positiv ausfiel.... Am Ende gibt es einige Überraschungen und ein rundes geschlossenes Ende. Der Text ist gut geschrieben, die Szenen entstehen bildlich von meinen Augen... Nichtsdestotrotz fehlt dem ganzen immer mal wieder ein bisschen Pepp und Spannung.

Fazit: leicht zu lesen, zuweilen ein bisschen langweilig/-atmig

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Veröffentlicht am 29.10.2023

Kurzweilige Klischees aus einem Berliner Amt..

Da bin ick nicht zuständig, Mausi
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt die Protagonistin ein bisschen karikaturiert, vor ihr ein Stapel Akten und offensichtlich ist sie irgendwo in einem Büro. Damit ist der Inhalt des Buches gut dargestellt. ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt die Protagonistin ein bisschen karikaturiert, vor ihr ein Stapel Akten und offensichtlich ist sie irgendwo in einem Büro. Damit ist der Inhalt des Buches gut dargestellt. Es ist eine kurze Episode aus einem Beamtenleben. Conny arbeitet in einem Berliner Amt. Die Mit-40erin erzählt aus der Ich-Perspektive von ihren Kolleginnen und von ihrem Berufsalltag. Dabei werden auch eine Vielzahl behördentypischer Klischees bedient, z.B. Kaffeepausen, früher Feierabend, Fax- und Kopiergeräte, analoge Amtsstuben und technische Herausforderungen, Fortschritt und Wandel - bitte nicht.... Die Geschichte ist recht kurzweilig, wird aber nach einer Weile schon ein bisschen langweilig.... Widerstand, Bequemlichkeit und Faulheit siegen. Das Buch ist verständlich, aber mir als nicht Berlinerin ist Connys berlinerisch schon ein bisschen nervig.

Fazit: wirklich Neues und Spannendes gibt es nicht, es zeigt, wenn auch überspitzt, den Alltag in deutschen Ämtern. Schade aber, dass das Buch, gerade als es spannend wird, so plötzlich endet.

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Veröffentlicht am 29.09.2023

Sachliche Einblicke....

Nie gut genug
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Das Cover ist eher schlicht gehalten. Es ist einfarbig, der Hintergrund ist türkis, der Titel geht mit klarer schwarzer Schrift deutlich hervor. Der Punkt vom i kippt ein bisschen nach rechts.... Damit ...

Das Cover ist eher schlicht gehalten. Es ist einfarbig, der Hintergrund ist türkis, der Titel geht mit klarer schwarzer Schrift deutlich hervor. Der Punkt vom i kippt ein bisschen nach rechts.... Damit sind wir schon beim Thema des Buches: Perfektionismus.
Mir ist das Cover und das Buch ein bisschen zu schlicht, ein paar Grafiken wären nicht schlecht gewesen. Das Cover unterstreicht den sachlichen Charakter des Buches.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert: was ist Perfektionismus, was macht Perfektionismus mit uns, wo kommt der Perfektionismus her und wie man lernt mit "gut genug" zufrieden zu sein. Der Text ist sehr sachlich geschrieben, wenige Beispiele unterstreichen die wissenschaftlich belegten Aussagen. Das macht das Buch aus meiner Sicht ein bisschen trocken. Was ist das Ziel? Informieren, unterstützen, Hilfeleistung geben? Irgendwie von allem ein bisschen... Ich habe schon einige Bücher zu dem Thema gelesen. Daher blieb hier für mich der Aha-Effekt aus. Der Text ist verständlich, aber zum Teil auch etwas langweilig.

Fazit: ganz nett

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Allein mit einem Problem, was man vorher vielleicht nicht hatte...

Ent-Eltert euch!
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as Cover ist schlicht und lachsfarben gehalten. Der Titel fällt auf. Die Skizze zeigt einen Menschen (eine Frau) - an den Füßen sind die Schatten der Eltern verbunden.

Das Buch ist sehr sachlich geschrieben. ...

as Cover ist schlicht und lachsfarben gehalten. Der Titel fällt auf. Die Skizze zeigt einen Menschen (eine Frau) - an den Füßen sind die Schatten der Eltern verbunden.

Das Buch ist sehr sachlich geschrieben. Die Thesen werden durch zahlreiche Beispiele unterstützt. Der Leser wird direkt angesprochen und geduzt. Das Autoren-Duo unterstellt, dass man dieses Buch in den Händen halte, weil man in der eigenen Kind-Eltern-Beziehung etwas verändern will... Es bedarf meines Erachtens eine gewisse Reife, sich diesem Thema zu widmen. Durch viele Beispiele und Aussagen, wird gegebenenfalls die eigene Eltern-Kind-Beziehung kritisch hinterfragt. Ist das immer so gut, wenn man bisher zufrieden war?

Mir gefällt es nicht, dass die Beispiele nicht gleich aufgeklärt werden, sondern es Querverweise zum Ende des Buches gibt. Die Lösungsskizzen sind mir an manchen Stellen zu einseitig. Nicht immer erfolgt die gewünschte elterliche Reaktion.

Manchmal sind die Sätze verschachtelt und es werden Begrifflichkeiten verwandt, die nicht dem üblichen Sprachgebrauch entsprechen. Das strengt an. Der Lesefluss wird dadurch auch unterbrochen.

Fazit: auch wenn am Ende zu den vielen Beispielen Lösungen aufgezeigt werden, wird mit den Themen/Beispielen etwas aufgebrochen, womit der Leser womöglich allein gelassen wird. Mir fehlt eine Rundung am Ende.

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