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Veröffentlicht am 11.09.2023

Wahn oder Psychoterror?!? Ein stetiges Verwirrspiel...!

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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"Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand." von Arno Strobel ist als Taschenbuch mit 352 Seiten beim Fischer Verlag erschienen.

Evelyn Janckes Bruder Fabian und seine Frau werden seit einem ...

"Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand." von Arno Strobel ist als Taschenbuch mit 352 Seiten beim Fischer Verlag erschienen.

Evelyn Janckes Bruder Fabian und seine Frau werden seit einem Wohnmobil-Urlaub in Frankreich 2 Jahre zuvor vermisst. Evelyn kommt damit überhaupt nicht klar, einzig ihre Arbeit als forensische Psychologin lässt sie morgens aufstehen. Dann kommt der Tag, der einen fieberhaften Aktionismus bei ihr auslöst: Sie wird zu einer Mordserie hinzugezogen, bei der ein Serienkiller auf Campungplätzen tötet. Nun gibt es einen Zeugen, aufgrund dessen Beschreibung ein Phantombild des "Campers", wie der Mörder von der Presse betitelt wird, angefertigt wird - und das ähnelt Evelyns Bruder Fabian sehr. Evelyn beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und bekommt dabei Unterstützung von ihrem Ex-Lover, Kommissar Gerhard Tillmann, der aus Freundschaft und Loyalität Evelyn gegenüber die Dienstvorschriften mächtig strapaziert...

Anfangs fand ich das Geschehen richtiggehend gruselig, die Erlebnisse Fabians auf seinem Trip möchte man keinesfalls selbst erleben, und das Ungewisse danach macht die Lage nicht angenehmer.

Danach lässt die Spannung leider schnell merklich nach, denn Evelyns absolut unprofessionelle Alleingänge und Tillmanns noch unprofessionelleres und unlogisches Verhalten sind kaum nachvollziehbar.

Zwar ist kaum etwas so, wie es zu sein scheint, und Strobel wirft seine Leserschaft von einer Situation in die andere, verwirrt und baut zahlreiche Twists ein, die jedoch eher nervig als spannend sind.

Außerdem war es mir nicht möglich, zu Evelyn oder dem Kommissar eine besondere Sympathie zu entwickeln, da beide so wenig nachvollziehbar handeln, dass ein stetiges Mitfiebern bei mir quasi im Keim erstickt wurde.

Insgesamt meines Erachtens ein recht schwacher Thriller des Autors - ich lese seine Bücher sehr gern und bin normalerweise ausgesprochen angetan, aber diesmal konnte er mich leider keineswegs überzeugen - das kann er deutlich besser!

Unterhaltsam und nicht durchschaubar, viel mehr aber diesmal nicht...Schade!

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Veröffentlicht am 24.08.2023

Unterhaltsamer Roman, von dem ich mir mehr erhofft hatte!

Das Glück der Geschichtensammlerin
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"Das Glück der Geschichtensammlerin" von Sally Page ist als Taschenbuch mit 416 Seiten bei dtv erschienen.

Cover, Klappentext und Leseprobe hatten es mir direkt angetan und ich war sehr neugierig darauf, ...

"Das Glück der Geschichtensammlerin" von Sally Page ist als Taschenbuch mit 416 Seiten bei dtv erschienen.

Cover, Klappentext und Leseprobe hatten es mir direkt angetan und ich war sehr neugierig darauf, die Geschichten der Menschen, für die Janice putzt, kennenzulernen - und letztlich auch Janice´ eigene Geschichte.

Sally Page schreibt ausgesprochen bildhaft und angenehm, der Roman liest sich flüssig und unterhaltsam. Leider werden die einzelnen Geschichten irgendwie zusammenhanglos erzählt, einzig bei Janice laufen sie zusammen. Im Laufe des Geschehens erfährt die Leserschaft dann doch auch die Lebensgeschichte der Protagonistin, allerdings war diese in meinen Augen nicht unbedingt realistisch.

Die Charaktere sind lebendig und facettenreich, so daß ich an sich gern in ihre Erzählungen eingetaucht bin.

Insgesamt konnte mich das Ganze allerdings leider nicht komplett fesseln, es plätscherte so dahin und die Tiefe der Erzählung, die durchaus vorhanden ist, wenn man das Gesamtpaket als authentisch akzeptiert, konnte mein Inneres nicht ereichen.

Mein Fazit: Nette Unterhaltung für zwischendurch, ich hatte mir etwas Anderes erhofft.

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Veröffentlicht am 18.08.2023

Von Menschen, Moral und dem Leben...konnte mich leider nicht begeistern.

Das Café ohne Namen
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"Das Café ohne Namen" von Robert Seethaler ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 6 Stunden und 18 Minuten beiHörbuch Hamburg erschienen und wird gesprochen von Matthias Brandt.

Wien, 1966: ...

"Das Café ohne Namen" von Robert Seethaler ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 6 Stunden und 18 Minuten beiHörbuch Hamburg erschienen und wird gesprochen von Matthias Brandt.

Wien, 1966: Robert übernimmt eines Tages eine leer stehendeGastwirtschaft in Wien und eröffnet dort sein eigenes kleines Café . Sein Leben beginnt sich zu füllen, reicher zu werden - an Erfahrungen, Erlebnissen und Emotionen. Eine Kesselexplosion nimmt ihm 3 Finger und schädigt sein Gehör, aber er kann weitermachen.

Der Schreibstil des Autors ist auf den ersten Blick unaufgeregt, eingängig und leicht, darunter ernst und philosophisch und mit Tiefgang. Die entstehende Atmosphäre ist oft bedrückend, aber auch schön. Glück und Unglück, Freude und Leid liegen hier stets dicht beieinander.

Das Café gibt Robert Simon , Mila und vielen der Gäste Halt wird zu einer Art Lebensmittelpunkt . Die Fäden vieler ganz unterschiedlicher Leben kreuzen sich hier. Freundschaften, Liebe, Schicksale, Glück. Aber auch Probleme, Einsamkeit, Anonymität, Trauer.
Menschen kommen und gehen, einige kommen immer wieder.
Es ist ein schöner Ort, aber irgendwie auch ziemlich traurig, wenn das alles ist, was man hat…!

Der Sprecher Matthias Brandt hat mir sehr gut gefallen. Angenehme Stimme, eingängige Intonation.

Das Hörbuch ließ sich zwar zügig und flüssig hören, dennoch konnte es mich nicht ganz erreichen und ich fragte mich stellenweise. warum mich die Leben und Werdegänge einiger Charaktere (beispielsweise die Drogen- und Medikamentensüchtige Jasha, mit der Simon zeitweilig ein Verhältnis hat oder der Besitzer des Hauses, in dem das Cafe sich befindet!) interessieren sollten, da sie mein Inneres überhaupt nicht berühren konnten…

DasCaféohneNamen

NetGalleyDE!

dankeNetGalleyDE!

1966 #Wien

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Veröffentlicht am 17.07.2023

Weniger wäre hier mehr gewesen...!

Die Patienten
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"Die Patienten" von Nikolas Stoltz ist als Taschenbuch mit 384 Seiten bei Lübbe erschienen.

Ein brutaler Mord führt die Polizeipsychologin Caro Löwenstein und Kommissar Simon Berger zu einer abgelegenen, ...

"Die Patienten" von Nikolas Stoltz ist als Taschenbuch mit 384 Seiten bei Lübbe erschienen.

Ein brutaler Mord führt die Polizeipsychologin Caro Löwenstein und Kommissar Simon Berger zu einer abgelegenen, bewusst von der Außenwelt abgeschirmten psychiatrischen Klinik.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn der Klinikleiter ist nicht sehr kooperationsbereit und die Patienten ausgesprochen labil.
Nach anfänglichen Fehlversuchen, weiterzukommen, wird entschieden, dass Caro in der Klinik wohnen soll, um dort behutsam weiterzuermitteln. Allerdings gibt es dort oben keinen Handyempfang und Caro muss allein in einer nicht abschließbaren Hütte im Wald übernachten - und es stellt sich die dringende Frage, ob der Täter ein Eindringling war oder aus der Klinik stammt....

Nicolas Stoltz hat einen leicht lesbaren, flüssigen Schreibstil, der wirklich unterhaltsam und auch spannend ist und anfangs dachte ich, dieser Thriller könnte sich zu einem packenden Pageturner entwickeln. Die Grundidee war vielversprechend, das Setting außergewöhnlich.

Leider hat der Autor aber ein bisschen zuviel gewollt und, vermutlich um vom Täter abzulenken, jede Menge, zum großen Teil für den Fortgang der Handlung unbedeutende, Nebenhandlugen und viel Action hereingebracht.

Desweiteren sind sämtliche Charaktere stark überzeichnet und nicht glaubwürdig - eine Mutter, die ihre pubertierende Tochter zu viel allein lässt, ein Kommissar mit Suchtproblemen, der zur Beschaffung seiner Medikamente in einschlägigen Dealerkreisen verkehrt und zu allem Überfluss noch der junge Kollege Darlinger, der sich direkt in eine Falle locken lässt und es mit merkwürdigen Ritualen zu tun bekommt - mehr will ich hier nicht preisgeben, um nicht zu spoilern.

Somit sind die Ermittler allesamt impulsiv, neigen zu Alleingängen und handeln weder weit- noch umsichtig, sondern total blauäugig...absolut unrealistisch!

Den Mörder hatte ich bereits im ersten Drittel entlarvt, somit konnte mich der Autor mit seinen zwar rasanten, dennoch vielfach heftig übertriebenen Wendungen bei der Auflösung nur noch teilweise überraschen.

Insgesamt war der Plot in meinen Augen überfrachtet, etwas bizarr und vor allem nicht authentisch. Außerdem erschließt sich mir nicht, woher der Titel kommt - ich hatte mir da etwas anderes versprochen, denn die Patienten der Klinik sind hier absolute Nebensache.

Das Buch besticht einerseits durch seinen eingängigen, flüssigen und packenden Schreibstil, andererseits wurde die Spannung duch überladene, unnötige und vor allem unglaubwürdige Nebenhandlungen empfindlich gestört. Schade.

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Veröffentlicht am 13.07.2023

Unterhaltsamer historischer Roman um 4 Frauen und ein Jahrhundertbauwerk!

Zwischen den Meeren
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- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

"Zwischen den Meeren: Vier Frauen und ein Jahrhundertbauwerk, das die Welt verändert" von Lena Johannson ist als ungekütztes Hörbuch mit einer Laufzeit ...

- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

"Zwischen den Meeren: Vier Frauen und ein Jahrhundertbauwerk, das die Welt verändert" von Lena Johannson ist als ungekütztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 11 Stunden, 31 Minuten bei Aufbau Audio erschienen und wird gesprochen von Svantje Wascher.

Kiel, 1886: Der Nordostsee-Kanal ist in Planung, der Bau soll demnächst beginnen. Lena Johannson erzählt hier die Geschichte von 4 ganz unterschiedlichen Frauen, deren Schicksale auf verschiedene Arten mit dem neuen Großprojekt verknüpft sind. Regina, Stine, Sanna und Mimi sind jede für sich sympathische Frauen, die nicht unbedingt dem typischen Frauenbild der damaligen Zeit entsprechen bzw. ihren eigenen Weg gehen, auch gegen allerlei Widrigkeiten.
Der Plot ist leicht und flüssig zu hören, kommt authentisch herüber und die Sprecherin Svantje Wascher hat eine ausdrucksstarke, angenehme Stimme und verleiht jeder Rolle eine ganz eigene Stimmlage, so dass ich alle gut voneinander unterscheiden konnte.
Dennoch hätte das Ganze für mich deutlich mehr Tiefe haben können. Alles plätschert eher so dahin und ist somit eine nette Unterhaltung für zwischendurch, auf die man sich nicht sonderlich konzentrieren muss. Hinzu kommt das abrupte Ende, das nicht nur einen Cliffhanger bildet, sondern einfach mitten im Geschehen abreisst - das fand ich ziemlich ärgerlich... Insgesamt hatte ich mir hier mehr versprochen.

ZwischendenMeeren

NetGalleyDE! #DankeNetGalleyDE!

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