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Veröffentlicht am 25.09.2023

Zeitreise mit einer Schneekugel

Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit
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Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit von G.Z. Schmidt erschien erstmals 2020 und wurde nun ins deutsche übersetzt. Ein wunderschönes Cover mit einer Schneekugel die wunderbar zur Geschichte passt ...

Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit von G.Z. Schmidt erschien erstmals 2020 und wurde nun ins deutsche übersetzt. Ein wunderschönes Cover mit einer Schneekugel die wunderbar zur Geschichte passt und farblich toll gestaltet. Es gibt insgesamt 24 Kapitel, eine Danksagung am Schluss und eine kleine Anmerkung über den Autor und des Übersetzers. Das Buch wird für Kinder ab 10 Jahren empfohlen, wobei ich finde das es für diese Altersgruppe aufgrund des komplexen Wortschatzes und Verständnisses eher ab 12 Jahren empfehlenswert wäre. Auch an ein paar englische Wörter und Namen kommt man hier nicht vorbei. Zum vorlesen und zum selbst lesen geeignet. Auch die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich als Vorteil sehe.

Der 12 jährige Adam begibt sich mit seiner Schneekugel auf abenteuerliche und magische Reisen zwischen verschiedenen Zeitebenen und lernt so verschiedene Dinge und Personen kennen. Ein sehr sympathischer und mutiger Junge und eine spannende Geschichte.

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Veröffentlicht am 21.09.2023

Schmuggelbande

Die Spur der Aale
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Die Spur der Aale von Florian Wacker ist mal ein etwas anderer Krimi. Dies ist der erste Fall von Vogelsang und bin auf weitere Fälle gespannt. Auf jeden Fall eine sehr sympathische Protagonistin.
Nach ...

Die Spur der Aale von Florian Wacker ist mal ein etwas anderer Krimi. Dies ist der erste Fall von Vogelsang und bin auf weitere Fälle gespannt. Auf jeden Fall eine sehr sympathische Protagonistin.
Nach dem Tod eines Zollfahnders zweifelt die Frankfurter Staatsanwältin Greta Vogelsang das Lars Mathissen durch einen Unfall beim Angeln gestorben sein soll und das lässt ihr keine Ruhe. Vogelsang geht der Sache auf die Spur und trifft auf ein gefährliches Netzwerk - den Schmuggel von Glasaalen. Wird es Vogelsang und ihren Kollegen gelingen den Schmugglerring zu zerschlagen?
Sonst geht es ja eigentlich immer nur um Drogen oder gefälschte Waren. Das Europäische Aale seit 2009 unter den gefährdeten Arten sind wusste ich bislang auch nicht. Hier lernt man nebenbei sogar noch etwas dazu. Ein wirklich super spannender Krimi bis zum Schluss. Den Schreibstil fand ich klasse und bis ins kleinste Detail beschrieben. Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein. Cover und Titel gefallen mir gut und passt zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Einfach mal machen

Kleine Probleme
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Der Roman „Kleine Probleme“ von Nele Pollatschek ist mal etwas ganz anderes und außergewöhnliches. Teilweise war es etwas in die Länge gezogen, fand es aber wirklich sehr amüsierend und sehr gut auf den ...

Der Roman „Kleine Probleme“ von Nele Pollatschek ist mal etwas ganz anderes und außergewöhnliches. Teilweise war es etwas in die Länge gezogen, fand es aber wirklich sehr amüsierend und sehr gut auf den Alltag bezogen, vor allem eben am letzten Tag des Jahres, der 31.12., in dem man doch immer noch irgendetwas schnell zu erledigen hat und man es doch eigentlich eh nicht gebacken bekommt oder nur einen Teil auf seiner To-Do Liste.

„Und die Welt denkt dann vielleicht, man sei faul, dabei ist man den ganzen Tag schwer damit beschäftigt, nicht hinzusehen…Und dann steht man da, hat monatelang nicht hingeschaut und hat eine Liste, auf der steht 3. Putzen, und man weiß ganz genau, wenn ich das jetzt mache, dann muss ich hinschauen und dann sehe ich alles, also alles.“(S. 52-53).
Sowas von wahr 🤣

Ungewöhnlicher Schreibstil, aber trotzdem flüssig. Das Cover finde ich auch unglaublich schön und passt zur Geschichte, Nieselregen und der Reiher.

Lars, 49 Jahre, berichtet von seinem Leben und den ständigen Druck sich endlich mal zu verändern. Er hat am 31.12. noch einiges, also alles, zu erledigen und nimmt uns mit auf seine To-Do-Listen-Reise und seinen Gedanken dazu. Wird er es rechtzeitig schaffen bis Mitternacht alles abzuhaken und gelingt ihm eine Veränderung?

Ein wirklich lesenswertes Buch!

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Veröffentlicht am 04.09.2023

Aktuelles Thema - Digital Detox

Zeiten der Langeweile
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In diesem Roman „Zeiten der Langeweile“ beschäftigt sich die Autorin Jennifer Becker mit dem durchaus wichtigen Thema Digital Detox, das komplette verschwinden aus dem Internet und den toxischen Strahlen ...

In diesem Roman „Zeiten der Langeweile“ beschäftigt sich die Autorin Jennifer Becker mit dem durchaus wichtigen Thema Digital Detox, das komplette verschwinden aus dem Internet und den toxischen Strahlen der technischen Geräte. Solche Gedanken hatte ich des öfteren auch, wenn auch nicht so übertrieben wie in diesem Roman dargestellt. Man ist plötzlich genervt und möchte sich hier und da komplett ausklinken. Bei Facebook habe ich das mehrfach in Betracht gezogen, da ich es kaum noch nutze. Ich selbst kann es mir aber nicht vorstellen mich von allem zu trennen.

Teils etwas zu langatmig geschrieben aber es regt definitiv zum nachdenken an, da man ja fast nur noch alles digital erledigt. Sei es die Bezahlung, das Shoppen, das Lernen, Arbeiten, die Beziehungen zwischen Freunden und der Familie, das Leben wird immer digitalisierter.

Mila, 30 Jahre alt, möchte sich vom digitalen Leben verabschieden und unternimmt alles mögliche dafür.
Erst sind es die sozialen Medien, dann das löschen ihres Namens, wo auch immer er auftaucht, Fotos auf denen sie zu sehen ist, Streaming-Dienste usw. Dann geht es weiter mit dem Handy, Fernseher, Computer, Toaster, alles was elektrisch ist muss weg. Irgendwann fühlt sie sich völlig einsam, ihr ist langweilig und die Freunde gehen ihr auch so langsam aus dem Weg, wegen ihrem Detox-Wahn. Das Ende fand ich leider auch nicht besonders toll, das hätte noch etwas ausgebaut werden können.
Die Protagonistin habe ich als eine schwierige Person empfunden und tatsächlich auch etwas langweilig und ziemlich übertrieben, wenn nicht sogar panisch.
Das Buch selbst regt aber wirklich zum nachdenken an und kann es somit weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.08.2023

Spannung pur!

Mord auf der Insel Gokumon
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Ich bin echt überrascht, den dies ist mein erster Japanischer Krimi gewesen und diese Geschichte hat mich echt gefesselt und man fieberte bis zur letzten Seite mit wer den nun der Mörder sein könnte. Ich ...

Ich bin echt überrascht, den dies ist mein erster Japanischer Krimi gewesen und diese Geschichte hat mich echt gefesselt und man fieberte bis zur letzten Seite mit wer den nun der Mörder sein könnte. Ich hatte zwischendurch immer mal einen Verdacht, davon hatten sich zwei bei mir bestätigt. Die Originalausgabe des Buches erschien bereits 1971.
Der Schreibstil ist flüssig und fand ihn sehr gut. An die Namen musste ich mich beim lesen gewöhnen, aber danach ging es recht schnell. Die vielen Charaktere hatte ich zu Anfangs auch etwas durcheinander gebracht. Auch wurde alles sehr detailliert beschrieben, so konnte man sich sein Bild über die Geschichte machen.
Ein bisschen hat mich das Buch an „Columbo“ erinnert!
Den ersten Krimi „Die rätselhaften Honjin-Morde“ werde ich sicher auch noch lesen.

Der Privatdetektiv Kosuke Kindaichi fährt auf die Insel Gukomon um die drei Schwestern seines Freundes Chimata Kito zu retten. Kurze Zeit später stirbt die erste Schwester und das Rätsel beginnt um den Mörder. Warum musste sie sterben und wird er die anderen beiden Schwestern noch retten können?

Absolut lesenswert!

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