Profilbild von booksandmore18

booksandmore18

Lesejury Star
offline

booksandmore18 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit booksandmore18 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2023

Tales of Sylt

Kein Ozean zu tief (Tales of Sylt, Band 3)
0

Dieses Buch hat die Tales of Sylt Reihe sehr schön abgeschlossen und mich mit spannenden Protagonisten und einer schönen Liebesgeschichte begeistert. Ich mochte die letzte Rückkehr auf Sylt sehr gerne ...

Dieses Buch hat die Tales of Sylt Reihe sehr schön abgeschlossen und mich mit spannenden Protagonisten und einer schönen Liebesgeschichte begeistert. Ich mochte die letzte Rückkehr auf Sylt sehr gerne und habe die Mädelsgruppe EMIL2 schon ziemlich in mein Herz schliessen können. Das Buch hat mich gut unterhalten und hätte mich gerne noch etwas mehr packen können.

Sylt habe ich spätestens mit dieser Reihe komplett in mein Herz geschlossen. Der Schauplatz vermittelte ein schönes Heimatgefühl, da man mit der Rückkehr nach Sylt auch die alten Protagonistinnen wiedersehen konnte. Es war sehr atmosphärisch und hat wunderschöne Orte gezeigt. Auch durch das Thema Reisebloggen hat einige Orte geliefert, die man zusätzlich entdecken konnte. Auch durch den wunderschönen Schreibstil der Autorin habe ich mich sehr wohl in der Geschichte gefühlt. Gefühle und Handlungsweisen der Protagonisten konnte ich gut nachvollziehen und haben mich auch wirklich berührt.

Die Protagonistin Lou mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie war aufgestellt und leidenschaftlich, wollte aus ihrem Leben ausbrechen und nun endlich ihrer Leidenschaft - dem Reiseblogging - nachgehen. Dies führte sie nach Sylt, wo sie sowohl ihre Freundinnen, ihre Schwester, als auch Kai endlich wiedergesehen hat. Lou war eine aufgeschlossene Protagonistin, die mutig für ihren Traum gekämpft hat. Sie traf auf Kai, der gerade mit sehr vielen Problemen kämpfte und sich für die Rettung seines Rufes nach Sylt begeben hat. Seine familiären Probleme waren spannend zu lesen und ich habe doch sehr gehofft, dass er diese lösen können wird. Dabei hat ihm Lou geholfen, die sich gemeinsam mit ihrem auf eine grosse Reise begeben hat. Die beiden haben toll zusammengepasst und mich als Paar überzeugen können. Besonders schön war auch wieder, dass man die EMIL Mädels und ihre Partner wiedergesehen hat, da ich die Freundschaft zwischen ihnen unglaublich schön fand.

Was ich, verglichen mit Band zwei, nicht ganz so stark fand, war die Spannung im Buch. Der Anfang war faszinierend, da sich die Protagonisten auf eine Reise nach Sylt begeben haben und man als Leserin sehen konnte, wie sich die beiden wiedersahen und begegneten. Danach aber gab es eine eher ruhige Geschichte, bei der mir manchmal etwas die Handlung gefehlt hat. Es wurde spät mit der Vergangenheit aufgeklärt und das grosse Drama am Ende eingeleitet. Deshalb war ich zwischendurch auch nicht ganz so gefesselt von den Seiten. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und war gut unterhalten davon.

Insgesamt war Kein Ozean zu tief ein schöner dritter Band, der mir gut gefallen hat und der die Tales of Sylt Reihe gut abgerundet hat. Ich mochte die Insel und Freundschaften, die sich gebildet haben, sehr gerne und kehrte hier gerne noch ein letztes Mal zurück. Aufgrund der eher ruhigen Geschichte vergebe ich 3.5 Sterne, kann die Reihe aber wirklich nur weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2023

Umfassendes Fantasybuch mit spannenden Protagonisten

Threads of Power
0

Ein Buch, das ein grosses Auf- und Ab für mich darstellte und bei dem ich lange nicht wusste, wie ich es nun bewerten soll. Man muss hier unbedingt sagen, dass es ein Spin-off einer bereits erschienenen ...

Ein Buch, das ein grosses Auf- und Ab für mich darstellte und bei dem ich lange nicht wusste, wie ich es nun bewerten soll. Man muss hier unbedingt sagen, dass es ein Spin-off einer bereits erschienenen Reihe ist, das aber Jahre danach spielt. Aus diesem Grund habe ich es auch gelesen, obwohl ich die Hauptreihe nicht kenne und würde sagen, dass es auch so funktioniert.

Mein grösstes Problem mit der Geschichte ist schon der erste Punkt, den ich hier aufnehmen muss. Dabei muss ich aber als kleine Warnung auch sagen, dass ich eben die Hauptreihe nicht kenne und dies vielleicht kein Kritikpunkt wäre, wenn ich die vorherigen Bände gelesen hätte. Ich fand es nämlich unglaublich schwierig, mich in der Welt zurechtzufinden und habe verzweifelt und erfolgslos eine Karte oder einen Glossar zur Welt gesucht. Es war für mich sehr kompliziert zu begreifen, was es mit den ganzen Londons auf sich hat, wie die Gesetze der Welt aussehen, welche Länder und Mächte es daneben noch gibt und wie die Welt ganz allgemein aufgebaut ist. Ein weiterer Punkt, der dazukam, war, dass es sehr viele Zeitsprünge in der Geschichte gab und immer wieder Ereignisse erzählt wurden, die Jahre vor dem eigentlichen Geschehen spielten. Dies war nicht einfach zu verstehen, hat mich aber nicht so sehr gestört wie die fehlende Orientierung in der Welt. Ich fand es sogar interessant, dass ich dadurch einen besseren Einblick ins Innenleben der Protagonisten bekommen habe und sie durch ihre Vergangenheit besser kennenlernen konnte.

Die Protagonisten mochte ich wirklich gerne und konnte eine gute Bindung zu ihnen aufbauen. Dies hat mich überrascht, da ich normalerweise mit solch rasant wechselnden Perspektiven doch mehr Probleme habe. Hier war dies aber gar kein Problem, vielleicht auch wegen der vielen Seiten, die es mir ermöglicht haben, viel Zeit mit den Protagonisten zu verbringen. Natürlich denke ich aber auch, dass man mit den Protagonisten noch mehr hätte anfangen können, wenn man die Hauptreihe gekannt hätte. So auch die Magierin Lila, ihr Gefährte Kell und sein Bruder, König Rhys. Die drei waren ein sehr interessantes Gespann, bei dem ich gespürt habe, dass sie mehr verbindet, als das, was ich hier sehen kann. Lila war mir dabei immer wieder aber zu kalt, zu hart und emotionslos. Sie tat anderen schnell unrecht und hat sie für ihren Zweck eingespannt. Kell dagegen hat sich mit seiner harten Schale, die aber nur Fassade ist, hervorgetan. Er ist ein sehr einfühlsamer Protagonist, der durch den Verlust seiner Fähigkeiten sehr viel gelitten hat. Man hat sich hier nichts mehr gewünscht, als dass er heilen kann und vielleicht sogar wieder seine Kräfte zurückerhält. Rhys fand ich lustig und sehr interessant. Besonders seine Familienkonstellation war spannend, da er eine Frau hat, die er nicht liebt und einen Geliebten, zu dem er sich offen bekennt, der aber für die Familienplanung ungeeignet war und deshalb nur in der zweiten Reihe spielt. Seine Tochter war wohl die süssteste Ergänzung für diese Geschichte, von der ich nicht genug sehen konnte. Eine weitere Partei spielte eine grosse Rolle, nämlich die junge Tüftlerin Tes, die ein grosses Talent hat, das sie allerdings geheim halten muss. Besonders diese magische Gabe hat mich fasziniert. Ich mochte sie sehr gerne und habe sie für ihren Mut bewundert, mit dem sie sich den Ereignissen im Buch gestellt hat.

Ab und zu gab es auch noch andere Protagonisten, die ihre ganz eigene Perspektive bekommen haben. Erst war es ziemlich verwirrend, da ich sie nur schwer einordnen konnte, was mir später aber besser gelang. Ich bin aber noch immer etwas unsicher, was ich davon halten soll und warum diese Protagonisten nun so wichtig sind. Ich denke, dass sich dieses grosse Bild über die Welten hinweg erst in weiteren Bänden zeigen wird. Aus diesem Grund hoffe ich auch sehr, dass die Reihe weitergeschrieben und veröffentlicht werden wird. Ich möchte mehr von den Protagonisten sehen und unbedingt erleben, wie sie mit der aufkommenden Bedrohung umgehen werden.

Die Spannung war ein Punkt, der bei mir immer wieder ein Auf und Ab war. Besonders am Anfang war ich nicht wirklich gepackt von den Ereignissen, da ich mich weder die Perspektiven noch die Welt gut abholen konnten und ich von beidem sehr verwirrt war. Mit der Zeit fand ich mich aber besser zurecht, baute eine Verbindung zu den Protagonisten auf und sah auch eine Verbindung zwischen den einzelnen Handlungssträngen. Es war auch schwierig, da das Buch so viele Seiten hatte und ich manchmal etwas überfordert davon war. Am Ende hätte ich mir aber fast noch mehr von der Welt gewünscht und muss sagen, dass ich gegen Ende auch sehr gebannt von der Geschichte war. Ich habe unbedingt wissen wollen, wie das Buch ausgeht und freue mich auch auf einen zweiten Band, der diese Ereignisse fortführen wird.

Insgesamt würde ich schon sagen, dass man Threads of Power ohne Vorkenntnisse lesen kann. Man muss sich aber auf ein komplexes Welten- und Magiesystem einstellen, das nicht ganz einfach zu verstehen ist, wenn man die Hauptreihe nicht kennt. Die Autorin hat es aber dennoch geschafft, mich emotional und spannungstechnisch an die Seiten zu fesseln und die Neugier für eine Fortsetzung zu wecken. Ich vergebe aus diesem Grund auch gute 3.5 Sterne und hoffe sehr, dass die Reihe auch wirklich fortgeführt werden wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2023

Schönes Setting

Beyond the Horizon
0

Beyond the horizon war eine schöne Rockstar-Geschichte, die sich einem weiteren Protagonisten der Band Renard gewidmet hat. Ich mochte die Protagonisten wirklich gerne und habe ihre Geschichte gebannt ...

Beyond the horizon war eine schöne Rockstar-Geschichte, die sich einem weiteren Protagonisten der Band Renard gewidmet hat. Ich mochte die Protagonisten wirklich gerne und habe ihre Geschichte gebannt verfolgt, habe aber auch den einen oder anderen Kritikpunkt daran.

Ich habe das Setting hier wieder absolut geliebt, verbinde aber auch viel Persönliches mit Vancouver. Schon im ersten Band ist man in diese wunderschöne kanadische Stadt eingetaucht, hier hatte man aber noch mehr davon, da die Handlung oft auch in der Stadt selbst stattgefunden hat und nicht immer nur in Renards Villa. Ich habe es geliebt, wenn Aktivitäten beschrieben wurden und ich genau wusste, wo die Protagonisten sind und wie es dort aussieht. Dem war auch der Schreibstil der Autorin sehr passend gestaltet und ich habe das Buch sehr leicht und locker lesen können.

Die Protagonistin Charlene war eine tolle Protagonistin, die ich trotz ihrer Fehler in mein Herz geschlossen habe. Sie hat eine schöne Entwicklung durchgemacht und ist in diesem Buch über sich selbst hinausgewachsen. Sie hat ihre Ängste überwinden können und war dabei auch noch eine tolle Unterstützung für Rhys. Dazu muss ich aber auch sagen, dass sie mir fast zu drängend war und ich nicht so schön fand, wie sie ihn von seiner Band wegdrängen wollte. Auch das Drama am Ende hätte man vermeiden können, wenn sie nur im richtigen Moment ihren Mund aufgemacht hätte, was ich etwas schade fand. Es war etwas übertrieben unnötig und man hätte es lieber anders aufgelöst. Rhys mochte ich dagegen wirklich gerne und konnte seinen inneren Konflikt sehr gut nachvollziehen. Er war gefangen zwischen seinen Freunden, seiner Verpflichtung der Band gegenüber und dem eigenen Wunsch, sich selbst zu verwirklichen und seiner Musik zu folgen.

Mit was ich nicht einverstanden war, war die Darstellung von Pascal aus dem ersten Band. Ich fand es wirklich schade, wie stark er hier verändert wurde und wie unsympathisch er plötzlich war. Man lernte ihn im letzten Band lieben, nur damit er hier als unsympathischen Anführer auftreten konnte. Das war sehr schade, da diese Entwicklung nicht logisch nachvollziehbar war und es schon etwas den ersten Band kaputt gemacht hat. Am Ende hat die Autorin zwar noch die Kurve gekriegt, dennoch mochte ich nicht, wie man hier mit ihm umgegangen ist.

Die Spannung war ziemlich gut innerhalb dieses Buches. Es ist viel passiert und man konnte die Entwicklungen der Protagonisten gut nachvollziehen und diese sehr deutlich sehen. Das hat mir gefallen und ich war an die Seiten gefesselt. Dennoch fand ich besonders das Drama am Ende ziemlich übertrieben und ich hätte mir gewünscht, dass dies anders erzählt worden wäre.

Insgesamt war Beyond the horizon ein schöner zweiter Band, der mir im grossen und ganzen gut gefallen hat. Dennoch störten mich gewisse Aspekte, besonders bezogen auf die Protagonisten aus dem ersten Band, die ich gar nicht gut fand. Ich vergebe gute 3.5 Sterne für diesen zweiten Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2023

Besser als Band eins

Storm & Desire - Die Geheimnisse von Asgard Band 2
0

Der zweite Band der Geheimnisse von Asgard hat mir schon deutlich besser gefallen als Band eins. Ich mochte besonders die Protagonisten viel lieber und konnte mich mehr in die Geschichte einfinden, als ...

Der zweite Band der Geheimnisse von Asgard hat mir schon deutlich besser gefallen als Band eins. Ich mochte besonders die Protagonisten viel lieber und konnte mich mehr in die Geschichte einfinden, als das im ersten Band der Fall war. Man lernte viel mehr über die übernatürliche Welt der Götter kennen, was sehr spannend war.

Die Welt, die hier präsentiert wurde, ging über viel mehr hinaus als nur die Welt der Menschen, die wir bisher kannten. Brynn und Tyr reisten in ihrer Funktion als Krieger und Beschützer in andere Welten und zeigten uns somit ein ganz neues Bild der Götter und übernatürlichen Völker. Dies war sehr spannend und ich möchte sehr gerne noch mehr davon sehen. Die Autorin konnte es mir bildlich übermitteln und ich war in der Welt angekommen, was mir im ersten Band noch etwas gefehlt hat.

Die Protagonisten mochte ich wirklich gerne, auch wenn ich manchmal noch etwas mehr Tiefe gefordert hätte. Brynn war eine knallharte Protagonistin, eine Kriegerin, die sich bewiesen hat und die ihre Stärken und Schwächen genau kennt. Sie ist unglaublich mutig, stark und manchmal dadurch auch etwas vorschnell. Sie darf keine Gefühle zulassen, was für sie ein grosses Problem ist, da sie schon länger eine Verbindung zu ihrem Kampfpartner Tyr spürt. Diese Dynamik zwischen Wollen und Nicht dürfen war sehr spannend und hat mich fesseln können. Denn auch Tyr mochte ich total. Er war eine tolle Unterstützung und ein sympathischer Protagonist, den man nur lieben konnte. Ich habe die Verbindung zwischen den beiden definitiv gefühlt und konnte die Liebesgeschichte gespannt verfolgen.

Die Spannung hätte manchmal noch etwas mehr sein dürfen, da ich nicht immer so gefesselt von der Geschichte war. Auch hier wurde alles ziemlich schnell abgearbeitet, sodass manche Aspekte einfach zu kurz kamen. Es hätte einfach mehr Tiefe auf mehr Seiten gebraucht, um mich wirklich zu packen. Ebenfalls habe ich nicht alle Entscheidungen und Richtungsänderungen nachvollziehen können, was zu diesem Handlungspunkt noch hinzukommt. Dennoch hat mir das Buch viel besser gefallen als Band eins, da es schon sehr rasch mit einem hohen Tempo eingestiegen ist und viel Handlung bieten konnte.

Insgesamt war der zweite Band der Asgard Reihe schon viel eher mein Geschmack als es Band eins war. Ich mochte die Protagonisten gerne und habe ihre Liebesgeschichte gebannt verfolgt. Auch die grosse Bedrohung, die über alle vier Bände der Reihe trotz verschiedener Personen weitergeht, mochte ich als Konzept sehr gerne. Ich vergebe 3.5 Sterne und bin gespannt auf den nächsten Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2023

Liebe in Schottland

Here With Me
0

Here with me hat mich wirklich überrascht, da es mich mit dem tollen Setting von Schottland und dem Detektiv-Thema wirklich packen konnte. Trotz manchmal etwas nerviger Protagonisten haben auch diese mich ...

Here with me hat mich wirklich überrascht, da es mich mit dem tollen Setting von Schottland und dem Detektiv-Thema wirklich packen konnte. Trotz manchmal etwas nerviger Protagonisten haben auch diese mich packen können und ich habe das Lesen des Buches sehr genossen.

Das Setting der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und mich an einen spannenden Ort entführt. Schottland fasziniert mich sowieso mit der unglaublichen Landschaft und hat hier das perfekte Setting geboten. Es wurde eine schöne Atmosphäre aufgebaut, die der Geschichte eine gute Grundlage bot. Ebenfalls fühlte ich mich an einen neuen und aufregenden Ort entführt, den ich sehr mochte. Auch das Thema des Buches war etwas ganz spannendes, da es viele Protagonisten und Spannungsfelder aufgebaut hat. Adair mit seinem elitären Club hat etwas ganz neues und anderes in die Geschichte gebracht und damit eine gute Handlung aufgebaut.

Die Protagonistin Robyn hat eine ganz klare Mission: Sie möchte ihren Vater finden. Hinter diesem Wunsch steckt eine lange und schwierige Vergangenheit, die die beiden verbindet. Die familiäre Geschichte der beiden war eine spannende Thematik, die mich interessiert hat. Mit diesem gut ausgearbeiteten Hintergrund hat auch die Protagonistin sehr schnell Tiefe erhalten. Man konnte sie und ihre Handlungsweise gut verstehen und ich habe besonders ihre Unerschrockenheit und ihren Mut gefeiert. Lachlan hingegen war der etwas typische, arrogante, männliche Protagonist, der am liebsten alle auf Abstand halten wollte. Mir war er manchmal wirklich etwas zu arrogant und abgehoben und ich mochte das Wegstossen anderer gar nicht. Mit ihm hatte ich also etwas meine Probleme und doch gab es auch schöne Momente zwischen Lachlan und Robyn. Auch andere Protagonisten wie Robyns Vater mochte ich zum Beispiel sehr gerne und auch Lachlan hatte sympathische Freunde und Geschwister.

Das Buch war spannend, da es nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Lachlan und Robyn hatte, sondern auch die Bedrohung für Robyns Vater und Lachlans Unternehmen, die zunehmend ernster und bedrohlicher wurde. Somit hatte man eine gute Spannung, die sich immer mehr steigern konnte. Ich war ziemlich gefesselt von den Buch und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Das mochte ich wirklich gerne.

Insgesamt hat mich Here with me sehr positiv überrascht und ich habe sowohl die Protagonisten, als auch das Setting und die Handlung sehr unterhaltsam gefunden. Ich war gefesselt und vergebe deshalb tolle 4 Sterne an das Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere