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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2023

Abwechslungsreich und unterhaltsam

Deutsch vom Scheitel bis zur Sohle
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Anhand verschiedenster Überschriften, alphabetisch sortiert, werden einige große deutsche Themen und „Spezialitäten“ behandelt. Die kleinen Kapitel sind pointiert, unterhaltsam, mit viel Witz und Intelligenz ...

Anhand verschiedenster Überschriften, alphabetisch sortiert, werden einige große deutsche Themen und „Spezialitäten“ behandelt. Die kleinen Kapitel sind pointiert, unterhaltsam, mit viel Witz und Intelligenz geschrieben. Für mich ist es eine gute Analyse anhand gründlicher Beobachtungen, die die Vielfalt Deutschlands zeigt. Durch das Hintergrundwissen aus verschiedenen Disziplinen werden die Themen angereichert. Die historischen, literarischen, kulturellen Informationen habe mir neues Wissen vermittelt und waren zugleich unterhaltsam und haben mich oft schmunzeln lassen. Vor allem der Ursprung des ein oder anderen Wortes oder Sprichworts fand ich sehr lustig und interessant. Der offensichtlich klassisch gebildete Autor bedient sich einer gehobenen Sprache, die sich sehr gut lesen lässt. Mir hat besonders gut gefallen, dass er die Kapitel durch persönliche Erlebnisse und Eindrücke charmant aufgelockert hat.

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Veröffentlicht am 10.10.2023

Packender Spionage-Thriller

Wie Sterben geht
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Dieses Buch führt einen gekonnt zurück in die 1980er Jahre mitten in den Kalten Krieg und dessen Spionageaktivitäten. Anfangs hatte ich leichte Probleme, in die damalige Zeit und Abkürzungen, usw. hineinzufinden, ...

Dieses Buch führt einen gekonnt zurück in die 1980er Jahre mitten in den Kalten Krieg und dessen Spionageaktivitäten. Anfangs hatte ich leichte Probleme, in die damalige Zeit und Abkürzungen, usw. hineinzufinden, aber dann hat mich das Buch richtig gepackt. Der Schreibstil ist angenehm, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Ich fand den Charme klassischer Spionageromane und Spionagefilme in dieser Geschichte wieder; mit toten Briefkästen, falschen Fährten, Doppelagenten, Verkleidungen, usw. Die Story ist gut konstruiert und sehr spannend. Das letzte Drittel ist voller Adrenalin und hat einige überraschende Wendungen zu bieten. Ich fand auch sehr schön, wie am Ende alle Fäden zusammengeführt werden. Selten war ich so gut unterhalten, wie bei diesem gut recherchierten und gekonnt konstruierten Spionageroman.

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Veröffentlicht am 09.10.2023

Berührendes Motiv gut umgesetzt

Élises Geheimnis
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Der Schreibstil ist gut und lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Erzählung spielt hauptsächlich 1963 mit Rückblenden in das Jahr 1944 zur Vorgeschichte. Mir hat gut gefallen, das es kein hektisches ...

Der Schreibstil ist gut und lässt sich schnell und flüssig lesen. Die Erzählung spielt hauptsächlich 1963 mit Rückblenden in das Jahr 1944 zur Vorgeschichte. Mir hat gut gefallen, das es kein hektisches Hin- und Her zwischen den Erzählzeiten gab, sondern die jeweiligen Geschichten ausführlich erzählt wurden. Es war auch so spannend und interessant und der Stoff hatte keine zusätzlichen, künstlichen Spannungselemente nötig. Den zweiten Weltkrieg und die Kollaboration und Wiederstand in Paris mal aus französischer Sicht zu betrachten war aufschlußreich, ebenso wie die Welt aus der Sicht des Kindes eines Besatzungssoldaten. Die Stimmung in der Bevölkerung in und nach dem Krieg wird gut beschrieben. Vor allem die Charaktere sind sehr gut getroffen in ihrer Zerrissenheit und wechselnden Sympathien zu den verschiedenen Gruppen hervorragend beschrieben.

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Veröffentlicht am 05.10.2023

Quer durch Norddeutschland

Taubenschlag
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Bereits der erste Fall für Teit und Lehmann hat mir gut gefallen und dieses Buch ist eine würdige Fortsetzung. Dieses Mal gibt es keinen grenzüberschreitenden Bezug, aber es geht einmal quer durch Norddeutschland ...

Bereits der erste Fall für Teit und Lehmann hat mir gut gefallen und dieses Buch ist eine würdige Fortsetzung. Dieses Mal gibt es keinen grenzüberschreitenden Bezug, aber es geht einmal quer durch Norddeutschland und die jüngere deutsche Geschichte. Der Fall ist gut aufgebaut und mit den klarer werdenden Verstrickungen zeigt sich ein gelungener, nachvollziehbarer Kriminalfall. Das Zusammenspiel von Teit und Lehmann hat mir auch wieder gut gefallen. Aus verschiedenen Generationen decken sie unterschiedliche Welten ab und sind sich gegenseitig und mir als Leser sehr sympathisch. Gut finde ich das überschaubare Maß an Privatem, das man über die beiden Ermittler erfährt. Genug, um dem Charakter Tiefe zu verleihen, aber nicht unnötig viel, was ich bei Krimis immer als unnötig empfinde. Eine tolle Reihe, die hoffentlich weiter fortgesetzt wird.

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Veröffentlicht am 03.10.2023

Toll gemacht

Das letzte Bild
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Mit der Geschichte der Isdal-Frau als Basis wird gekonnt ein mögliches Szenario geschildert, das die historischen Gegebenheiten ebenso wie den Zeitgeist und menschliche Psychologie einbezieht. Ein toller, ...

Mit der Geschichte der Isdal-Frau als Basis wird gekonnt ein mögliches Szenario geschildert, das die historischen Gegebenheiten ebenso wie den Zeitgeist und menschliche Psychologie einbezieht. Ein toller, spannender Roman, der in kleinteiligen Schritten eine komplexe, fiktive Wahrheit aufdeckt. Besonders gelungen sind auch die Perspektivwechsel, so daß man sich der Geschichte aus verschiedenen Perspektiven nähert und am Ende ein glaubhaftes Gesamtbild entsteht. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und super zu lesen. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen, weil es so spannend war, aber dafür war es zu lang. Daher blieb aber Freude auf den Rest. Auch den Anhang mit den Details zum echten Fall und der Abgrenzung Fiktion / Wahrheit fand ich sehr gelungen.

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