Amüsant und besonders
Spellbound - Lieber verhext als verstorbenSpellbound ist ein Ort, in dem ausschließlich magische Wesen leben: Hexen, Vampire, Harpyen, Werwölfe, Gorgonen, Feen und viele andere. Anwältin Emma ist eine Hexe und aus der normalen, menschlichen Welt ...
Spellbound ist ein Ort, in dem ausschließlich magische Wesen leben: Hexen, Vampire, Harpyen, Werwölfe, Gorgonen, Feen und viele andere. Anwältin Emma ist eine Hexe und aus der normalen, menschlichen Welt hergekommen. Das geschah schon vor vier Bänden, dies ist der fünfte. Für mich war es der erste, den ich las. Es ist allerdings keine abgeschlossene Geschichte.
Emma ist Anwältin und arbeitet mit den ermittelnden Sheriffs zusammen. Da macht sie immer wieder den Eindruck einer vernünftigen Person. Doch wenn es um die Liebe geht, ist sie ein unvernünftiger Teenager, was ziemlich witzig erzählt wird. Der Mann, den sie seit mehreren Bänden liebt, wird bald eine andere heiraten. Lässt sich das noch verhindern? Als sie sich mit einem Minotaurus anfreundet, legt sie großen Wert darauf, dass dies „nur“ Freundschaft sei und kein Date. Sie gibt die Hoffnung auf ihren Daniel nicht auf.
Der Stil ist flüssig und leicht zu lesen. All die Geister, Vampire und Medusen machen das Buch amüsant und besonders, man könnte fast sagen: divers. Es gibt auch einen Kriminalfall. Ein Satyr wurde ermordet. Doch das ist eher ein Nebenplot. Im Mittelpunkt stehen die Liebesgeschichte und die zahlreichen seltsamen Wesen, die in größter Selbstverständlichkeit in Spellbound existieren und ihre Eigenarten ausleben. Damit hat mir das Lesen größtenteils Freude gemacht.
Fazit: Eine unterhaltsame Liebesgeschichte vor dem Hintergrund allerhand fantastischer Gestalten und Umstände. Man kommt gut rein, aber ein befriedigendes Ende gibt es nicht. Mit weiteren Fortsetzungen ist zu rechnen.