Cover-Bild AUF ZAUBER KOMM RAUS
Band 2 der Reihe "Magic 2.0"
15,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Luzifer Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Alternativweltgeschichten
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 456
  • Ersterscheinung: 30.08.2017
  • ISBN: 9783958352551
Scott Meyer

AUF ZAUBER KOMM RAUS

Fantasy, Science Fiction
Die Abenteuer von Martin Banks, dem Hacker aus Amerika mit der Fähigkeit, die Realität zu verändern, gehen weiter …

Einen Monat ist es nun her, seit Martin dabei geholfen hat, dem bösen Programmierer Jimmy das Handwerk zu legen, und die Dinge könnten für ihn eigentlich nicht besser laufen. Abgesehen von seinem Liebesleben. Denn Gwen, das Mädchen seiner Träume, hat sich nach Atlantis aufgemacht, einem toleranten, von Zauberinnen regierten Königreich, das dafür bekannt ist, gerade für weibliche Zeitreisende ein sicherer Hafen zu sein.

Zum Glück werden Martin und Phillip nach Atlantis zu einem Gipfeltreffen der Anführer aller Zeitreisekolonien eingeladen. Für Martin DIE Gelegenheit, noch einmal sein Glück bei Gwen zu versuchen. Aber natürlich sprechen wir hier von Martin Banks, der nicht einfach nur in Ruhe im zweiten Anlauf mit seiner großen Liebe anbändeln kann, sondern es stattdessen mit Mord, Intrigen und jeder Menge Geheimnissen zu tun bekommt.

Scott Meyers „Auf Zauber komm raus”, der zweite Teil der urkomischen „Magic 2.0″-Reihe, setzt genau da an, wo „Plötzlich Zauberer” endete: mit Witz, skurrilen Einfällen und der Erkenntnis, dass einem selbst die Macht über Raum und Zeit nichts nützt, wenn man einfach nur immer wieder verdammtes Pech hat.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2017

Gute Fortsetung der Reihe

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Auf Zauber komm raus (Magic 2.0) von Scott Meyer, erschienen im Luzifer Verlag am 13.06.2017

Hierbei handelt sich um den zweiten Band in der Reihe. Wer Band 1 dieser tollen Reihe noch nicht gelesen hat, ...

Auf Zauber komm raus (Magic 2.0) von Scott Meyer, erschienen im Luzifer Verlag am 13.06.2017

Hierbei handelt sich um den zweiten Band in der Reihe. Wer Band 1 dieser tollen Reihe noch nicht gelesen hat, wird hier gespoilert.

Martin und Phillip werden von Gwen zu einem Gipfel der Anführer der Zeitreisekollonien nach Atlantis eingeladen. Atlantis ist der Rueckzugsort den sich weibliche Magier ausgewählt haben und der von ihnen geleitet wird. Ja, kaum sind Frauen dabei hoert das freie maennliche Leben auf und wird durchorganisiert und verwaltet. Dort sollen nun die Leute die die Datei bis dahin gefunden haben, über die Zukunft der Zeitreisenden entscheiden. Gar nicht so einfach für Martin und Phillip, da beide sich auf Freihersfuessen bewegen und auf Phillips Angebetete Mordanschläge ausgeübt werden.

Die Handlung setzt praktisch genau da an, wo wir Martin verlassen haben und teilt sich in zwei Stränge. Martin und Phillip in Atlantis und Jimmy wie er versucht den Bann der ihn daran hindert die Datei zu benützen zu brechen. Selbstverständlich bricht irgendwie das Chaos los und eine schräge Situation löst die Andere ab. Martin und seine Gesellen könnten ja eigentlich die Welt bestimmen, aber irgendwie klappt das nicht immer wie sie sich das vorstellen und ihre bisherigen Wünsche erinnern stark an große Jungs die auf einem längeren Campingurlaub sind. Man genießt die eigene Unverwundbarkeit und lässt alles so etwas schleifen.

Die Skurrilität der Geschichte nutzt sich noch nicht ab und dadurch, dass wir uns jetzt im sagenumwobenen Atlantis aufhalten sind auch Land und Leute einen zweiten Blick wert und vieles aus Band eins wird hier aufgegriffen aber zum Teil nicht erklärt.
Locker mit viel Humor erzählter 2. Band der Reihe mit neuen Dingen und herrlich verschrobenen Nerds. Klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.07.2017

Schön skurril

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Martin Banks ist ein Zauberer, er lebt im Mittelalter – aber eigentlich stammt er aus den USA … - es geht nicht um Mark Twains „Ein Yankee aus Conecticut an König Artus Hof“, aber ähnlich wahnwitzig ist ...

Martin Banks ist ein Zauberer, er lebt im Mittelalter – aber eigentlich stammt er aus den USA … - es geht nicht um Mark Twains „Ein Yankee aus Conecticut an König Artus Hof“, aber ähnlich wahnwitzig ist die zugrundeliegende Idee schon.
Okay, so richtig lässt sich der Inhalt des Romans nicht in wenigen Worten zusammenfassen, auch wenn die Klappentextschreiber das natürlich getan haben (dort nachzulesen) – was jedoch wichtig ist: die Geschichte entwickelt sich rasant. Auch wer den ersten Teil nicht gelesen hat, versteht schnell, worum es geht: es gibt eine Datei, mit deren Hilfe man in der Zeit reisen und sich beliebige (?) Fähigkeiten zuordnen kann  daraus entstehen eben die Zauberer und Hexen in den unterschiedlichen Zeitaltern und Ländern.
Martin und sein Freund Philip leben in Camelot, zusammen mit einigen anderen. Die weiblichen Zeitreisenden hingegen haben sich in Atlantis versammelt und ein eigenes Leben aufgebaut, ganz nach ihrem Geschmack.
Martin und Philip werden dorthin eingeladen, um an einer Konferenz teilzunehmen, bei der das Zusammenleben zwischen Menschen und Zauberern irgendwie geregelt werden soll, doch verschiedene Mordanschläge torpedieren die Sitzungen.
Auf einer zweiten Handlungsebene versucht ein gewisser Jimmy, nach Camelot zurückzukehren, nachdem er scheinbar von dort verbannt wurde, weil er versucht hat, alle umzubringen.
Das Zeitreisen in diesem Roman hat keine nachteiligen Auswirkungen auf die Nachwelt, allerdings gibt es Brit doppelt. Ach, und alle Zauberer sind unverwundbar, sodass die Mordanschläge auf eben diese Brit ziemlich witzlos sind, oder doch nicht?
Nichts ist so, wie man es erwartet. Der Autor haut eine witzige Idee oder Wendung nach der nächsten heraus, bedient sich dabei ziemlich wahllos und offensichtlich bei allen möglichen anderen einschlägigen Serien aus Film, Fernsehen und Literatur – was mich immer wieder zum Kichern gebracht hat – schön, wenn man sich selbst auf die Schippe nehmen kann.
Am Ende ist die Handlung stringent, (fast) alle losen Fäden sind verknüpft, (fast) alles ergibt einen Sinn, doch das ist eigentlich zweitrangig. Das Lesevergnügen schöpft sich mehr aus der überbordenden Fantasie des Autors (eine Stadt aus Diamant, Furzbomben, personal-magnetische Pfeile …), die aus jeder Szene so viel mehr herausholt, als man erwarten dürfte.
Ein wahres Lesevergnügen für alle, die es skurril und überraschend mögen – für alle Nerds sowieso.

Veröffentlicht am 25.11.2018

Prima Fortsetzung

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Wie heißt ein magischer Azubi? Zauberstift.

Und ein solcher wird Martin direkt zu Beginn zugeteilt. Allerdings hat Maddin kaum Zeit für ihn, denn nach den Erfahrungen des ersten Abenteuers mit Jimmy werden ...

Wie heißt ein magischer Azubi? Zauberstift.

Und ein solcher wird Martin direkt zu Beginn zugeteilt. Allerdings hat Maddin kaum Zeit für ihn, denn nach den Erfahrungen des ersten Abenteuers mit Jimmy werden Abgesandte aus allen Zauber-Kolonien nach Atlantis eingeladen, um dort gemeinsam zu beraten, wie man solche Zwischenfälle in Zukunft verhindern kann.

Doch die Konferenz läuft nicht ohne Zwischenfälle ab.

Selbstverständlich ist auch Jimmy mit von der Partie und versucht, die Sperre, die er von den anderen Zauberern nach seinen Eskapaden auferlegt bekommen hat, zu umgehen.

Ein spannendes Buch - wenn ich ehrlich bin gefällt es mit besser als das Erste. Dort zwei parallele Handlungsstränge ist es abwechslungsreicher - und auch offener. Die Brits haben ein wenig genervt, aber das ist meckern auf hohem Niveau.

1/2 Punkt Abzug für die falsche Schreibweise von "Philipp" ....

Veröffentlicht am 05.01.2018

Immer noch lustig, aber leider nicht so gut wie der Vorgänger

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Der erste Band der Magic 2.0 Reihe hat mich total begeistert, weshalb ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut habe.

"Auf Zauber kommr raus" spielt einen Monat nach Band 1 und Martin und Phillip werden ...

Der erste Band der Magic 2.0 Reihe hat mich total begeistert, weshalb ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut habe.

"Auf Zauber kommr raus" spielt einen Monat nach Band 1 und Martin und Phillip werden gemeinsam zu einem Gipfeltreffen der Zauberer nach Atlantis eingeladen. Dort treffen die beiden auch wieder auf Gwen, was besonders Martin sehr freut, da sich dieser in die junge Frau verguckt hat. Doch in Atlantis verläuft nicht alles nach Plan und bald schon müssen Martin und Phillip heraus finden, wer es auf eine der Vorsitzenden von Atlanstis abgesehen hat.
In einem zweiten Handlungsstrang erfährt der Leser, wie es dem verbannten Jimmy ergeht und welche Pläne dieser in der Gegenwart verfolgt um wieder Zugriff auf das Programm zu bekommen, mit dem sich alles steuern lässt.

Die Handlung fand ich stellenweise etwas zäh und kam daher nicht so gut voran, wie ich es aus Band 1 gewohnt war. Man hatte immer wieder den Eindruck auf der Stelle zu treten und in der Handlung nicht voran zu kommen. Dennoch hat mich das Buch wieder gut unterhalten und die Grundthematik mit dem Computerprogramm, welches alles steuern kann, gefällt mir noch immer sehr. Auch die Ausarbeitung dieser Idee erscheint mir immer noch sehr logisch, sofern man das bei einem solch skurrilen Ansatz denn sagen kann. Es gab aber einen Aspekt in der Geschichte, den ich bis zum Ende noch immer nicht ganz verstanden habe und der auch im Buch selbst heiß diskutiert wird. Doch genau solche Ungereimtheiten sind es, die die Reihe ausmachen und den Leser immer wieder dazu animieren, sich selbst Gedanken über die Thematik der Zeitreise zu machen.

Der Schreibstil war wieder flüssig und angenehm zu lesen und besonders den genialen Humor muss ich wieder positiv hervorheben. Ich musste regelmäßig lachen, wenn ich mir die verschiedenen Szenen vorgestellt habe und wie absurd das doch teilweise einfach aussehen muss.

Martin war mir noch immer sehr sympathisch. Er ist zwar etwas verpeilt und leicht überheblich, hat aber dennoch das Herz am rechten Fleck und ist vor allem sehr clever. Ich habe mich auch sehr darüber gefreut wieder auf Gwen zu treffen über die man in Band 1 leider nicht allzu viel erfahren hat. Allerdings nervte mich das Hin und Her zwischen den beiden enorm, da es teils einfach unnötig war.
Spannend fand ich auch, was man über Jimmy erfährt und darüber, wie es ihm in der "Gegenwar" ergeht. Allerdings konnte ich ihn bis zum Ende noch immer nicht richtig einschätzen, was aber definitiv auch so gewollt ist.

Neben noch weiteren bereits bekannten Figuren werden auch zahlreiche neue Charaktere (vor allem in Atlantis) in die Handlung eingebettet, was ein gutes Gesamtkonzept ergibt. Auch hier ist es wieder gewollt, dass man einige Figuren nicht richtig einschätzen kann und so immer wieder aufs Neue überrascht wird.


Fazit:
Insgesamt handelt es sich bei "Auf Zauber komm raus" um eine gelungene Fortsetzung der Magic 2.0 Reihe von Scott Meyer. Die Handlung war wieder sehr überraschend, allerdings hatte die Story ein paar Längen. Den besonderen Charme der Bücher macht aber noch immer der sehr spezielle Humor aus, den ich persönlich einfach wunderbar finde.

Veröffentlicht am 12.09.2017

Willkommen in Brit´s Atlantis

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Der erste Teil "Plötzlich Zauberer" war einfach nur ein Traum von einem Buch. Tolle Story, fantastische Umgebung und geniale Geschehnisse. Leider kann ich dies zu "Auf Zauber komm raus" nicht sagen.

Ging ...

Der erste Teil "Plötzlich Zauberer" war einfach nur ein Traum von einem Buch. Tolle Story, fantastische Umgebung und geniale Geschehnisse. Leider kann ich dies zu "Auf Zauber komm raus" nicht sagen.

Ging ich mit zu vielen Erwartungen heran? War der Vorgänger auch schon so verwirrend? Wo blieb der Witz?

Diese Fragen beschäftigten mich nachdem Lesen sehr. Warum?

Ich fand mich im Buch kaum zurecht. Dies lag wohl daran das der Ort in dem die diesmalige Geschichte spielte einfach zu konfus war. Wir erleben Atlantis als Frauenparadies das einem suspekter nicht sein konnte. Nur Frauen können zaubern und werden verehrt und die Männer, erledigen alles andere und scheinen dies auch regelrecht zu genießen.

Dazu aber jetzt mehr.


Wer den Vorgänger gelesen hatte, musste sich kaum an neue Charaktere gewöhnen, da man wieder direkt ins Mittelalter geschickt wurde, wo die Geschichte im letzten Band endete.

Wir erleben Gwen in ihrer neuen Heimat Atlantis, in der nur Frauen zaubern können und sich Schamaninnen nennen. Dieser Ort wurde auch gewählt um eine Versammlung abzuhalten in der aus jeder Gemeinschaft 2 Vertreter ihres Volkes eingeladen wurden. Wir erfahren zwar wie sich die anderen Zauberer nennen, aber erfahren sonst sehr wenig über sie.

Um so mehr erfahren wir über die Männer von Atlantis, welche von den Frauen dorthin eingeladen wurden, um dort zu leben. Dabei galt das die Frauen zauberten und regierten und die Männer den ganzen Rest erledigten. Dies wäre auch vollkommen ok, wenn die Männer sich teilweise nicht als Hohlköpfe herausgestellt und sich als Lebensziel gesetzt hätten, ein Bettgefährte von einer Schamanin zu werden.

Allgemein entpuppte sich Atlantis nicht als Paradies sondern ehr als Irrenanstalt, wie es z.B. die beiden Brit´s hervorragend darstellten.

Im Buch gab es 2 Frauen, welche beide Brit hießen. Diese waren jedoch nicht 2 fremde Frauen sondern ein und die selbe, nur aus verschiedenen Zeiten. Es gab Brit die Jüngere und Brit die Ältere. Besonders Brit die Ältere stellte sich als äußerst nervige Person heraus, deren Kommentare und Handlungen einen oftmals zur Weißglut brachten.

Als letztes erfuhren wir sehr viel über Jimmy, welcher im vorherigen Band aus der Datei geworfen wurde und nun ein Leben ohne Zauberei leben musste.



Wo der Vorgänger mit lustigen Unterhaltungen und Witzen punkten konnte, hatten wir es diesmal mit katastrophalen Verwirrspielen und einem Machtkampf der Geschlechter zutun.

Egal ob die Auseinandersetzungen zwischen den Brit´s oder über die Zeit. Für beides hätte man wohl einen Doktor in diesem Fach gebraucht um es zu verstehen. Tatsächlich war es für mich kaum möglich den Handlungen zu folgen, was sehr schade war und dafür sorgte das ich Seiten sogar übersprang. Einzig die Kapitel, in denen es um Jimmy ging, ließen ein leichtes Lesen zu. Ohne diese hätte ich das Buch wohl abgebrochen.

Was Frauen dürfen und was Männer, ist in der heutigen Gesellschaft ein sehr schwer greifbares Thema. Das der Autor trotzdem probierte es mit in die Geschichte zu verstricken konnte nur scheitern, da sowohl männliche als weibliche Leser, wie ich, kontinuierlich an Punkten aneckten.

Manchmal ist weniger mehr. Tatsächlich konnte ich mir trotz ausreichender Beschreibungen kein Bild von Atlantis machen. Ich las Seiten doppelt und dreifach und konnte mir trotzdem nicht so recht zusammenreimen wie es entstand oder wie es aussah.

Den Ideenreichtum des Autors muss ich dennoch loben, da er eine moderne Geschichte erschuf, die wohl viele ansprechen dürfte. Besonders das außer Kraft setzen der Physik sorgte auch diesmal für einen großen Spaß.

Die Kapitelaufteilung war gelungen und die Wechsel zwischen den Charakteren sorgten für Abwechslung.

Das Buch ist sehr bunt und mit auffallenden Farben gestaltet. Diese wirken jedoch nicht übertrieben sondern erfüllen genau eine Aufgabe. Sie ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.

Das Cover ähnelt seinem Vorgänger, was aber keinesfalls schlimm wäre, da mir dieses auch sehr gefiel. Der Comic-artige Stil passt perfekt zum Autor, da dieser auch Comics veröffentlicht.

Der Autorennname und der Buchtitel wurde dem Hintergrund sehr gut angepasst und passten farblich sehr gut mit ins Bild.

Insgesamt wieder ein sehr gelungenes Gesamtbild.

Außen Hui, Innen naja. So richtig überzeugen konnte der Nachfolger von "Plötzlich Zauberer" nicht. Zu viele Themen und eine unverständliche Erklärweise machten das Buch zu einer schweren Lektüre, die Humor und Witz vermissen ließen.