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Veröffentlicht am 04.06.2026

Überflüssige Fortsetzung

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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Die ersten 4 Teile der „Breaking Waves“ Reihe habe ich sehr gerne gelesen und mit 3 x 5 Sternen und 1 x 4 Sternen bewertet. Als ich in der Verlagsvorschau gesehen habe, dass Kristina Moninger unerwartet ...

Die ersten 4 Teile der „Breaking Waves“ Reihe habe ich sehr gerne gelesen und mit 3 x 5 Sternen und 1 x 4 Sternen bewertet. Als ich in der Verlagsvorschau gesehen habe, dass Kristina Moninger unerwartet einen 5. Teil geschrieben hat, habe ich mich sehr gefreut, nach Harbour Bridge zurückkehren zu können und endlich die Einzelheiten über Josie zu erfahren.
Leider, leider muss ich allerdings sagen, dass ich „A girl named Josie“ rückblickend als überflüssig empfand. Schon im 4. Band war in Kurzform das Geheimnis um Josies Verschwinden gelüftet worden. Bedauerlicherweise gab es dem scheinbar nichts mehr hinzuzufügen. Dieses Buch ist im Grunde eine Wiederholung der bekannten Rahmendaten, die sehr detailliert ausgeschmückt werden ohne wirklich neue Informationen zu liefern.
Hinzu kommt, dass Josie eine extrem unsympathische Protagonistin ist. Ohne Frage ist es schlimm, wie ihre Kindheit gestohlen wurde und was sie in ihrem jungen Leben alles durchmachen musste, aber die Art und Weise, wie sie mit den Gefühlen anderer Menschen umgeht ist einfach rücksichtlos. Auch wenn sie Andrea liebt, hat dieser Mann doch so viel mehr verdient, als immer wieder aus falschem Beschützerinstinkt vor den Kopf gestoßen und verlassen zu werden. Ich konnte mit diesem Paar überhaupt nicht mitfiebern. Von Josies Seite aus ist bei mir keinerlei Liebe angekommen. Die anderen 4 Mädels spielen in „A girl named Josie“ auch nur noch eine Statistenrolle und bleiben blass.
Insgesamt war der Roman leider extrem langweilig. Gefühlt hat sich alles immer wieder im Kreis gedreht und wurde mehrmals durchgekaut. Es ist mir schwer gefallen, dass Buch zu Ende zu lesen und ich war froh, als ich auf der letzten Seiten angekommen war.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Cringe

Versprich mir, dass du tanzt
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Wenn ich in der Verlagsvorschau einen neuen Roman von Dani Atkins sehe, freue ich mich immer sehr, auch wenn ich mittlerweile einräumen muss, dass ihre Bücher kein Garant mehr für 5 Sterne sind. „Versprich ...

Wenn ich in der Verlagsvorschau einen neuen Roman von Dani Atkins sehe, freue ich mich immer sehr, auch wenn ich mittlerweile einräumen muss, dass ihre Bücher kein Garant mehr für 5 Sterne sind. „Versprich mir, dass du tanzt“ ist mit Abstand ihr schlechtestes Buch.

Optisch kommt der Roman wirklich sehr ansprechend daher. Das pinke Cover und der dazu passende Farbschnitt wirken mädchenhaft und romantisch. Auch den Einstieg fand ich sehr gelungen. In gewohnter Manier drückt die Autorin auf die Tränendrüse, als Lily in jungen Jahren plötzlich zur Witwe wird. Einer der letzten Wünsche ihres Mannes ist, dass Lily ihren Jugendfreund Josh aufsucht. Bis hierhin hatte der Roman wirklich Potenzial. Ich erwartete herzzerreißende Enthüllungen über den Kontaktabbruch. Stattdessen bekam ich eine extrem zähe Handlung, bei der ich Abends regelmäßig einschlief. Lily findet Josh und er ist dermaßen unfreundlich, dass ich ihm einfach nichts abgewinnen konnte, obwohl klar war, dass dies nur eine Fassade ist. Es dauert bis zum letzten Drittel des Buches, bis man endlich erfährt, was los ist und ab da fand ich die Handlung mit jedem Kapitel unangenehmer.

Lily und Josh kannten sich als Kinder und Teenies. Nach einer Zeit der Funkstille verbrachten die beiden in ihren frühen Zwanzigern erneut Zeit zusammen, bis beide getrennte Wege gingen. Lily war immer in Josh verliebt, doch es kam nie zu einer Beziehung, da Josh dies immer verhindert hat. An dieser Stelle kann ich zu Lily nur sagen: Renn. Heul nicht dein ganzes Leben diesem Mann hinter her. Du hast mehr verdient als jemanden, der nicht mit offenen Karten spielt und dich immer wieder weg stößt.
Insgeheim war Josh allerdings doch in Lily verliebt. Hat ein Einsiedlerleben geführt, ein Baumhaus nach ihren Vorstellungen gebaut, Erinnerungsstücke gesammelt... es wirkte alles sehr obsessiv. Wenn man denkt, der Roman kann nicht unangenehmer werden, wird aus beiden doch noch ein Paar und ab da wird es richtig cringe. Um Spoiler zu vermeiden, kann ich nicht näher drauf eingehen, aber für die, die das Buch gelesen haben: ich beziehe mich auf die Familienplanung.
Selbst als beide eigentlich schon ihr Happy-End haben, kommt wieder eine Lüge von Josh raus.
Nein, also diese Buch fand ich einfach schrecklich. Diese ganze Beziehung fühlte sich so verkehrt an und überhaupt nicht romantisch.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Sehr dünne Handlung

Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen
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Vor ein paar Jahren hatte ich „Die verlorene Schwester“ von Linda Winterberg gelesen, was mir sehr gut gefallen hatte. Da der Klappentext von „Die Berghebamme“ wirklich interessant klang, fand ich, es ...

Vor ein paar Jahren hatte ich „Die verlorene Schwester“ von Linda Winterberg gelesen, was mir sehr gut gefallen hatte. Da der Klappentext von „Die Berghebamme“ wirklich interessant klang, fand ich, es wäre nun an der Zeit, endlich wieder einmal etwas von der Autorin zu lesen. Leider stellte ich bereits nach wenigen Kapiteln fest, dass mir dieses Buch nicht besonders gefällt. Es ist in sehr einfacher Sprache verfasst. Die Autorin hat zum Beispiel eine Vorliebe für das Wort „arg“. Das Brot war arg dick bestrichen. Es war arg kalt. Zudem sind die Dialoge überwiegend in bayerischem Dialekt, was mir auch nicht so zusagt.

Die Grundidee war eigentlich gut. Maria schließt als eine der Besten die Hebammenschule ab und entscheidet sich, in ihr Heimatdorf zurück zu gehen und dort als Hebamme zu arbeiten. Während die einen sie mit offenen Armen empfangen, wird sie von anderen mit Ablehnung bedacht, da Maria unehelich geboren ist. Ihr Arbeitsstil orientiert sich an den neuen medizinischen Erkenntnissen, wodurch sie bei den traditionellen Dorfbewohnern aneckt.

Das ist im Grunde der komplette Inhalt des Buches. Es reiht sich Geburt an Geburt. Ich konnte die vielen Frauen gar nicht richtig auseinander halten, weil sie einfach nur gesichtslose Namen sind.
Allgemein fand ich die Charaktere, inklusive Maria, sehr eindimensional und nicht greifbar. Maria und ihr Kindheitsfreund Max sollen füreinander schwärmen, aber bei mir kam von diesen Gefühlen nichts an. Vor allem, da sich beide als Brüderchen und Schwesterchen bezeichnen. Marias Aufregung, wenn sie Max sieht wirkte eher albern und es gibt auch nicht groß eine Erklärung, was die beiden aneinander finden. Hier hätte es geholfen, wenn es ein paar Rückblicke in die Kindheit der beiden gegeben hätte.
Die Gebräuche der damaligen Zeit und die medizinischen Standards sind prinzipiell interessant, aber die selben Informationen wiederholen sich immer wieder und alles dreht sich im Kreis. Zig mal will Maria alles hinwerfen und nach München abhauen und wird dann im letzter Sekunde wegen einer Geburt aufgehalten.
Mir war die Handlung einfach zu dünn und wegen dem bereits erwähnten simplen Schreibstil wollte es mir nicht gelingen, in die Geschichte rein zu kommen. Ich musste richtig mit mir kämpfen, den Roman nicht abzubrechen und war froh, als ich endlich am Ende angekommen war.

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Zigaretten, Sex und jede Menge Wut

Sand Castle Ruins - The Boys of Sunset High
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Das Cover von „Sand castle ruins“ ist mir ins Auge gestochen und der Plot klang zunächst einmal recht vielversprechend. Kit geht eine Scheinbeziehung mit ihrer Jugendliebe Connor ein, obwohl sie ihn aufgrund ...

Das Cover von „Sand castle ruins“ ist mir ins Auge gestochen und der Plot klang zunächst einmal recht vielversprechend. Kit geht eine Scheinbeziehung mit ihrer Jugendliebe Connor ein, obwohl sie ihn aufgrund eines in der Vergangenheit liegenden Vorfalls hasst.
Am Anfang bin ich gut in die Geschichte hinein gekommen. Kits Eltern haben Spielschulden und sich mit den falschen Leuten eingelassen. In Rückblicken erfahren wir außerdem, dass Connors Vater und Bruder ermordet wurden.
Die Geschichte versprach Crime, Missverständnisse und Liebe und hatte wirklich einiges an Potenzial.
Leider hat die Autorin meiner Meinung nach, nach wenigen Kapiteln den Faden verloren. Zwei Drittel des Buches bestehen aus Streit, Fluchen (wenig einfallsreich, es sagt einfach in jedem zweiten Satz jemand „Fuck“), Zigaretten rauchen und wütendem Gewaltsex (teilweise sogar mit Messer).
Ich habe „Sand castle ruins“ als Hörbuch gehört. Die Sprecher geben den Figuren in jedem Fall Leben und passen sich der Situation an, in dem sie mit ihrem Stimmen die permanent aggressives Atmosphäre transportieren.
Nach dem guten Anfang hat sich die Geschichte leider in eine Richtung entwickelt, die mir nicht zugesagt hat. Ich mochte weder die derbe Sprache, noch die beiden Hauptfiguren, die ich einfach nur kalt fand. Die einzige Emotion, die diese zwei haben ist Wut.
Der Plot war auch extrem dünn. Wenn man den ganzen Sex abzieht, bleibt vielleicht noch die Hälfte des Buches übrig. Insgesamt fand ich das Erzähltempo viel zu langsam. Connor hat in der Vergangenheit irgendwas gemacht um die Beziehung zu zerstören. Dieses Vergehen wird zwar andauernd angedeutet um was genau es sich handelt, wird allerdings erst in den letzten Kapitel aufgelöst, als ich schon ziemlich das Interesse verloren hatte.
Auch aus der Fakebeziehung hätte man mehr machen können. Das Buch hatte so viele interessante Plotideen, die alle zugunsten von ständigem Sex und Zigaretten zurückgestellt wurden.
Insgesamt soll es wohl vier Bücher um die „Boys of Sunset Hill“ geben, aber da ich es nur mit Mühe und Not durch „Sand castle ruins“ geschafft habe, bin ich aus dieser Reihe raus.

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Veröffentlicht am 22.09.2023

Nicht mein Fall

Das makellose Mädchen
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Dieses Buch war leider nicht mein Fall. Dabei klang der Klappentext vielversprechend. Allerdings hatte ich mir die Geschichte anders vorgestellt, als sie sich letztendlich entwickelt hat.

Wren lernt ...

Dieses Buch war leider nicht mein Fall. Dabei klang der Klappentext vielversprechend. Allerdings hatte ich mir die Geschichte anders vorgestellt, als sie sich letztendlich entwickelt hat.

Wren lernt über ein Datingportal einen Mann kennen. Alles scheint perfekt, bis Adam plötzlich verschwindet. Als ein Privatdetektiv vor ihrer Tür auftaucht und von mehreren vermissten Frauen berichtet, die alle in Kontakt mit Adam standen, fällt sie aus allen Wolken.

Ich hatte erwartet, dass es hauptsächlich um die Verbrecherjagd und seine Motive geht. Prinzipiell geht es darum zwar schon, aber auch Wrens Vergangenheit sowie die der anderen Frauen wird sehr ausführlich erörtert, auch wenn diese Erkenntnisse teilweise nicht unbedingt einen Mehrwert mit sich bringen.
Erzählt wird in der Ich-Form aus Sicht von Wren. Was mir gleich zu Beginn als sonderbar aufgefallen ist, war Wrens Angewohnheit, in Gedanken mit Adam zu kommunizieren, überwiegend über gemeinsame Erlebnisse. Dabei spricht sie ihn immer direkt an „Du kamst zur Tür herein, du trägst einen dunklen Mantel“ usw. Dadurch wirkte sie selber psychopathisch - nicht ganz knusprig – auf mich. Sie reagiert auch überhaupt nicht so, wie man es von jemandem erwarten würde, der geghostet wird. Angeblich war es die große Liebe, aber es werden keine Tränen vergossen. Wren hat für mich etwas sehr berechnendes an sich. Sie muss Adam finden um sich selbst etwas zu beweisen. Egal, wie viele Details der Privatdetektiv ihr erzählt und wie gefährlich der Gesuchte ist, sie fährt alleine ins Nirgendwo, schüttelt ihre Freund ab und rennt mit offenen Augen ins Messer. Ich fand sie einfach völlig idiotisch und der Schluss war komplett unrealistisch.
Adam trägt den Spitznamen „das Phantom“, weil er seine Namen und Persona so oft wechselt und genauso blass und gesichtslos kam er mir vor.
Auch an Spannung hat es mir gefehlt. Ehrlich gesagt war ich froh, als das Buch zu Ende war.

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