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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2023

Nimmt langsam Fahrt auf, aber dann..!

Hope's End
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Ich lese in letzter Zeit weniger Thriller. Aber irgendwie hat mich der Klappentext abgeholt. Und das Buch hat mich absolut positiv überrascht.

Lenora Hope soll vor über 50 Jahren ihre ganze Familie umgebracht ...

Ich lese in letzter Zeit weniger Thriller. Aber irgendwie hat mich der Klappentext abgeholt. Und das Buch hat mich absolut positiv überrascht.

Lenora Hope soll vor über 50 Jahren ihre ganze Familie umgebracht haben. Nun lebt sie zurückgezogen, ans Bett gefesselt und unfähig zu sprechen in dem Haus, in dem ihre Familie ermordet wurde. Ihre neue Pflegerin Kit, die selbst gerade mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert war, lässt sich Lenoras Geschichte mit Hilfe einer Schreibmaschine erzählen. Und diese ist so viel umfassender, tragischer und auf gefährlicher als Kit ahnen konnte.

Es fing langsam an. Unendlich langsam. Fast wie in einem Film, in dem die erste halbe Stunde überhaupt erst einmal eine Grundstimmung erzeugt wird. Und genau das ist hier passiert. Ich habe etwas gebraucht, war auch für einen Moment gelangweilt. Aber sobald ich in die Stimmung eingetaucht bin, hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen. Drei Indizien für die Auflösung habe ich tatsächlich selbst bemerkt. Die Auflösung an sich hatte dann nochmal mehrere Wendungen. Ich konnte einfach nicht aufhören und musste das Buch vom Anfang bis mitten in die Nacht fertig lesen. Ich bin ein wenig sprachlos, denn die Entwicklungen haben mich schon mitgenommen.

Die einzige minimale Enttäuschung war für mich der Epilog. Das war mir einfach zu kitschig.

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Veröffentlicht am 14.10.2023

Flowers & Bones

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen
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https://www.lovelybooks.de/autor/Sandra-Grauer/Flowers-Bones-Band-1-Tag-der-Seelen-Limitierte-Auflage-mit-Farbschnitt--8214621439-w/rezension/10968539301/

Veröffentlicht am 15.12.2025

Leider bringt mich Piper mal wieder um die vollständige Reihe…

Mortal Follies
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Ich mochte das Buch wirklich gern. Grad Robin als Erzähler, der das Geschehen immer wieder kommentiert und Anmerkungen macht, fand ich total witzig.
Leider nimmt die im Klappentext geschilderte Geschichte ...

Ich mochte das Buch wirklich gern. Grad Robin als Erzähler, der das Geschehen immer wieder kommentiert und Anmerkungen macht, fand ich total witzig.
Leider nimmt die im Klappentext geschilderte Geschichte nur einen Teil des Buchs ein und man ahnt auch recht schnell, aus welcher Richtung der Fluch kam. Die zweite Hälfte hat dann nur nochmal ein wenig eine Wiederholung der ersten gebracht - sie wird verflucht, Georgiana rettet sie, der Fluch wird gebrochen und nochmal und irgendwie wurde es dann ein wenig langweilig. Ich hätte gern mehr der Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden verfolgt, aber generell blieb das alles ohne wirklichen Tiefgang. Die Personen an sich sind alle ganz witzig dargestellt, bleiben aber dann auch eher flach.
Trotzdem hatte ich Spaß dran, das Buch zu lesen und würde gern auch den nächsten Teil lesen. Aber das gönnt uns Piper wohl leider wieder nicht und das Buch landet auf dem stetig wachsenden Stapel von durch Piper abgebrochenen Reihen.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Ein bisschen Hamlet, ein bisschen Drachen und ganz viel Freundschaft

Impossible Creatures – Der vergiftete König
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Nachdem ich den ersten Teil so geliebt habe, obwohl mich das Ende wirklich richtig traurig gemacht hat, musste ich natürlich den zweiten Band unbedingt lesen.
Und auch die Fortsetzung war wirklich toll. ...

Nachdem ich den ersten Teil so geliebt habe, obwohl mich das Ende wirklich richtig traurig gemacht hat, musste ich natürlich den zweiten Band unbedingt lesen.
Und auch die Fortsetzung war wirklich toll. Allerdings hinterlässt sie keinen so dauerhaft bleibenden Eindruck wie der erste Band.
Christopher bekommt mit Anya eine neue Verbündete und während beide ihre eigene Aufgabe zu erfüllen haben, stellt sich heraus, dass diese zusammenhängen. Unterstützt werden sie dabei natürlich wieder von den alten Bekannten aus dem ersten Band.
Und warum dann nicht wieder die vollen fünf Sterne? Weil es mir diesmal einfach zu schnell, zu oberflächlich war und zu wenig Entwicklung in den persönlichen Beziehungen hatte. Anya rennt Christopher quasi vor die Füße und 50 Seiten weiter sind die beste Freunde, bewundern sich gegenseitig, aber ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist. Alle haben irgendwie so ihr Ding nebeneinander her gemacht und mir fehlte dieses langsame Vertrauenfassen, sich anfreunden, sie aufeinander Einlassen des ersten Bands.
Der Grundgedanke ist toll. Die demokratische Lösung am Ende ist toll - wobei ich hier auch sagen muss, dass ich die Lösung 50 Menschen und 50 Kreaturen nicht wirklich gleichberechtigt ansehe. Es sollte dann schon eine gleiche Zahl pro Spezies sein, stellt es doch so die Menschen über die anderen Spezies, die weitaus weiser, älter und vielfältiger sind. Und das verstehen auch die Leser:innen der Zielgruppe bereits.
Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ein wenig „gewärmt“ an etwas graueren, traurigeren Tagen. Auch wenn ein wenig Enttäuschung mitschwingt durch die wirklich hoch gesetzte Messlatte des ersten Bands.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Romance für Leute, die eigentlich kein Romance lesen

Just for the Summer
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Jetzt hat sie schon wieder Romance gelesen!
Ja, ich brauch grad ein wenig leichte Kost. Und das Buch war wirklich süß. Emma und Justin sind einfach richtig niedlich und ich mochte gerade seine Gedankengänge ...

Jetzt hat sie schon wieder Romance gelesen!
Ja, ich brauch grad ein wenig leichte Kost. Und das Buch war wirklich süß. Emma und Justin sind einfach richtig niedlich und ich mochte gerade seine Gedankengänge wirklich sehr.
Ein paar Sachen haben mich allerdings gestört. Eingangs fand es Emma eben so schlimm, dass sich die Männer von ihr trennen, um gleich darauf die Frau fürs Leben zu finden. Im Verlauf des Buchs wird aber ein ganz anderes Bild gezeichnet. Sie hat sich nie auf jemanden eingelassen, ist hinter ihren etlichen Mauern geblieben und gleich wieder umgezogen. Immerhin wird ihr das selbst klar. Zumal ich mich frage, wie sie als Krankenschwester Demenz auf einen Blick erkennen, die Gefühlslage/mentale Verfassung von Justins Mutter erklären kann, aber ihre eigene Situation und vor allem die psychische Erkrankung ihrer Mutter nicht erkennen kann, die man schon in den ersten Kapiteln ferndiagnostizieren kann.
Well, that’s it. Mehr hab ich nicht zu meckern. Ich wünsche der Welt mehr solche Beziehungen und mehr Menschen wie Justin. Ich mochte seine Kapitel so gern! Da sieht man, wie Männer sind, wenn sie von Frauen geschrieben werden.
Leseempfehlung für alle, die etwas Kurzweiliges brauchen. Fangt es aber bloß nicht abends an. Die Nacht war SEHR kurz!

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