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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2023

Good vs. Bad

Institut für gute Mütter
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Das "Institut für gute Mütter" von Jessamine Chan hatte ich schon seit einiger Zeit im Auge, da es im englischsprachigen Raum bereits in aller Munde ist. Und ich muss sagen es hat nicht enttäuscht!
Angefangen ...

Das "Institut für gute Mütter" von Jessamine Chan hatte ich schon seit einiger Zeit im Auge, da es im englischsprachigen Raum bereits in aller Munde ist. Und ich muss sagen es hat nicht enttäuscht!
Angefangen von dem interesse-weckenden Cover, über den leicht-lesbaren Schreibstil, bis hin zu der spannenden Story. Wir folgen dem Leben von Frida, nachdem sie eines Tages einen folgeschweren Fehler begeht, indem sie ihre kleine Tochter alleine in der Wohnung lässt und die Zeit aus den Augen verliert. Kurzerhand wird sie dabei erwischt und ab da an ist nichts mehr wie vorher. Jeder begegnet ihr mit Ablehnung und Verachten für ihre Tat. Daraufhin wird Frida wird in eine Rehabilitationsanstalt geschickt, wo sie lernen soll, wie man sich als „gute“ Mutter zu verhalten hat.
Ich habe es sehr genossen Frida auf ihrer Reise zu begleiten. Der Schreibstil der Autorin hat es sehr leicht gemacht in die Geschichte einzutauchen und sich in Fridas Situation hineinzuversetzen, auch wenn ich sie nicht immer komplett verstanden habe. Besonders gut gefallen haben mir die dystopischen Elemente, da ich persönlich mir oft die Frage stelle, wie die Welt wohl aussehen würde, wenn alles anders wäre.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Guter Einstieg in das Thema!

Das Zeitalter des magischen Zerdenkens. Notizen zur modernen Irrationalität
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"Das Zeitalter des magischen Zerdenkens - Notizen zur modernen Irrationalität" von Amanda Montell lässt sich in das Self-Help-/Sachbuch-Genre einordnen. Die Autorin beschreibt verschiedene Arten kognitiver ...

"Das Zeitalter des magischen Zerdenkens - Notizen zur modernen Irrationalität" von Amanda Montell lässt sich in das Self-Help-/Sachbuch-Genre einordnen. Die Autorin beschreibt verschiedene Arten kognitiver Verzerrungen und Biases, mit denen wir im digitalen Zeitalter konfrontiert sind.

Der Titel dieses Buches hat mich zunächst sehr angesprochen, aber leider entsprach der Inhalt nicht meinen Vorstellungen. Ich hatte mir erhofft, dass sich eingehend mit dem "Zerdenken"/Overthinking, seinen Ursachen und
Tipps zum Umgang mit diesem Phänomen auseinandergesetzt wurde. Stattdessen erhalten wir je Kapitel immer einen neuen Einstiegstext zu verschiedenen Themen. Das erlaubt leider keine tiefergehende Auseinandersetzung. Nichtsdestotrotz fand ich die persönlichen Einblicke und Zusammenhänge der Autorin interessant. Des Weiteren ließen sich die Kapitel sehr gut (für ein Sachbuch) lesen und ich war nie gelangweilt von einem Thema.
Ich kann dieses Buch nur Personen empfehlen, welche noch kein Wissen über kognitive Verzerrungen und Biases verfügen und einen Einstieg in dieses Thema benötigen.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Zu hohe Erwartungen?

Die Insel des Zorns
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Ich hatte hohe Erwartungen an Alex Michaelides‘ neuen Thriller, nachdem ich "Die stumme Patientin“ so sehr geliebt habe. Vielleicht zu hohe Erwartungen? Denn leider konnte mich „Die Insel des Zorns“ nicht ...

Ich hatte hohe Erwartungen an Alex Michaelides‘ neuen Thriller, nachdem ich "Die stumme Patientin“ so sehr geliebt habe. Vielleicht zu hohe Erwartungen? Denn leider konnte mich „Die Insel des Zorns“ nicht wirklich überzeugen…
Wir folgen zunächst Lana Farrar, eine pensionierte und einstig sehr erfolgreiche Schauspielerin, welche ihre Freunde einlädt, mit ihr und ihrer Familie einen Ausflug auf eine private griechische Insel zu machen. Auf dieser normalerweise idyllischen und ruhigen Insel wird nach einem starken Sturm, genannt „Der Zorn“, eine Leiche aufgefunden. Aufgrund der starken Winde gelingt es der Polizei nicht sofort die Insel zu erreichen, sodass die sieben Personen auf der Insel nun selbst herausfinden müssen, wer von ihnen der Mörder sein könnte.
Es wurde Spannung, Twists und ein überraschendes Ende versprochen, jedoch konnte mich das Endprodukt ultimativ nicht überzeugen. Besonders gestört hat mich, dass viele Plot-Punkte, meiner Meinung nach, sehr leicht vorhersehbar waren. Das hat mir die Spannung und vor allem den Spaß am Lesen genommen. Außerdem hat sich so angefühlt als ob, insbesondere der mittlere Teil, sehr stark in die Länge gezogen wurde. Den Anfang und das Ende bzw. die Auflösung der Geschichte fand ich leider auch nur mittelmäßig gut gelungen. Besonders gelangweilt war ich von Eliots Erzählperspektive, da er sehr oft von der aktuellen Problematik abgewichen ist und sehr genau auf nebensächlich Hintergrundinformationen eingegangen ist. Ich kann mir vorstellen, dass ich diesem Buch keine ganz faire Chance gegeben habe und meine hohen Erwartungen mein Leseerlebnis in das Negative beeinflusst haben. Daher empfehle ich anderen Leser*innen diesem Thriller eine Chance zu geben und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Sternebewertung: 2,5 Sterne

Veröffentlicht am 22.10.2023

Historischer Roman mit magischen und feministischen Zügen!

Das Buch Eva
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„Das Buch Eva“ von Meg Clothier hat anfangs sehr vielversprechend gewirkt. Vom, wie ich finde, wunderschön gestalteten Cover, bis hin zum Klappentext und auch die Leseprobe dieses Romans hat mich sofort ...

„Das Buch Eva“ von Meg Clothier hat anfangs sehr vielversprechend gewirkt. Vom, wie ich finde, wunderschön gestalteten Cover, bis hin zum Klappentext und auch die Leseprobe dieses Romans hat mich sofort in den Bann gezogen.
Wir folgen unserer Protagonistin Beatrice, welche hinter den Mauern eines italienischen Klosters als Bibliothekarin dient. Als eines Nachts zwei, fast leblose, Frauen vor den Toren abgelegt werden ändert sich alles, denn Beatrice ist jetzt in Besitz eines mysteriösen, unlesbaren Manuskripts, welches sie in ungeahnte Gefahr bringt.
Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, wobei ich zugeben muss, dass sich der erste Teil dieses Romans sehr gezogen hat. Zusätzlich erschwert hat es mir die Tatsache, dass ich teilweise Probleme hatte die vorkommenden Charaktere zu differenzieren (insbesondere am Anfang des Buches) und mich mit dieser Welt und Geschichte anzufreunden. An den Schreib- und Sprachstil musste ich mich ebenso gewöhnen, da dieser Roman in der Zeit der Renaissance spielt.
Dennoch muss ich die Autorin, für ihre kreative Idee, die Erschaffung solch spannender Charaktere und der Darstellung des Klosterlebens zu dieser Zeit, loben.
Ich würde dieses Buch nur jenen empfehlen, die sich an historischen und mysteriösen Romanen, mit magischen und feministischen Zügen erfreuen können.

Veröffentlicht am 14.02.2023

Netter Zeitvertreib

The Man I Never Met – Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
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Der erste Eindruck dieses Buches fiel sehr gut aus. Vom süß gestalteten Cover bis hin zur Leseprobe, welche einen raschen und spannenden Einstieg in die Geschichte bot, konnte mich dieser Roman überzeugen. ...

Der erste Eindruck dieses Buches fiel sehr gut aus. Vom süß gestalteten Cover bis hin zur Leseprobe, welche einen raschen und spannenden Einstieg in die Geschichte bot, konnte mich dieser Roman überzeugen.
Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, wobei ich zugeben muss, dass die erste Hälfte definitiv besser war als die Zweite. Zwischendurch war ich etwas genervt von dem ganzen Hin-und-Her der Protagonisten, sodass ich manchmal gedacht habe, dass ich lieber ein anderes Buch lesen würde. Besonders enttäuscht war ich von der Enthüllung in der ersten Hälfte des Buches, welche wie-vom-Himmel-gefallen aus dem Nichts offenbart wurde. Dennoch muss ich die Autorin loben, da es nie wirklich langweilig wurde, was bei diesem Konzept relativ leicht gewesen wäre.
Ich würde dieses Buch als netten Zeitvertreib für zwischendurch empfehlen.

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