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Veröffentlicht am 15.09.2017

1.Band einer Trilogie - Spionage, Piraten und Drachen

Das Erwachen des Feuers
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Ich fand das Buch nicht unbedingt flüssig und leicht zu lesen. Ich hatte richtig Probleme überhaupt in die Geschichte reinzukommen, im ersten guten Drittel war auch der Spannungsbogen nicht unbedingt ...

Ich fand das Buch nicht unbedingt flüssig und leicht zu lesen. Ich hatte richtig Probleme überhaupt in die Geschichte reinzukommen, im ersten guten Drittel war auch der Spannungsbogen nicht unbedingt hoch und der Inhalt nicht unbedingt“ fantastisch“. Es gab wohl ab und zu Ansätze für Spannung, die gingen aber irgendwie im Ganzen unter. Im großen Ganzen war das Buch auch ganz anders als ich nach der Leseprobe erwartet hatte. Vielleicht waren auch die Erwartungen zu hoch angesetzt. Es besteht aus sehr viel Spionage und Piraten Anteil was nicht so unbedingt meinem Geschmack entspricht, mir fehlte zu sehr der Fantasy Bereich im Buch. Ansonsten habe ich nichts gegen viele Personen oder Handlungsstränge, auch dicke Bücher machen mir sonst keine Probleme. Ich habe es mit einigen Unterbrechungen zu Ende gelesen, was schon zeigt das es nicht ein Buch was mich fesseln konnte. Auch eine Fortsetzung bräuchte ich jetzt nicht so unbedingt bzw. ich würde sie nicht unbedingt lesen wollen. Vergebe trotzdem 4 Sterne, weil es wohl eher an meinem Lesegeschmack als an dem Buch liegt und andere Leser es bestimmt hervorragend finden werden. Zum Glück sind die Geschmäcker auch bei Lesern verschieden.
Auf dem Cover sieht man ein großen dunkeln Drachen der Feuer speit, davor auf einem Felsen eine Person. Es ist im großen Ganzen in sehr dunklen Farben gehalten. Man sieht dass es in dem Roman um Drachen geht und von daher passt es. Allerdings wird damit ja nur ein Aspekt des Buches abgedeckt.
Der Klappentext und die Leseprobe hörten sich interessiert an, so dass ich das Buch gerne lesen wollte.
Fazit: Allerdings sowohl das Cover als auch der Klappentext erzeugen ein Vorstellung die das Buch halt nicht in der Form hält. Es wird einen reinen Fantasy Leser, der ein Fantastisches Buch mit Drachen erwarten, mit Sicherheit enttäuschen.
Zum Inhalt:
Im Gebiet von Mandinorien ist Drachenblut von roten, grünen, blauen und schwarzen das wertvollste was es gibt. Die Drachen werden gejagt um an das kostbare Gut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier wird in kleinen Flaschen / Phiolen den wenigen Gesegneten zur Verfügung gestellt und verleiht ihnen auf bestimmte Zeit übernatürliche Kräfte. Doch es gibt immer weniger Drachen – das Zeitalter der Drachen neigt sich ihrem Ende zu.
Aber wie immer wenn Menschen Tiere wegen etwas jagen werden diese immer weniger (Ausrottung) und die verbleibenden im schwächer (Genpool genügt nicht mehr). Wenn die Drachen nicht mehr sind wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich.
Die Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart geben soll, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und Un-Registrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland Mandinoriens geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.

Veröffentlicht am 01.08.2017

Mehr oder minder gelungene Märchen Anthologie

Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln
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Traust du dich, einen Blick hinter den Spiegel zu werfen?
Entdecke eine Welt, in der die Feen zum Klang fluchbeladener Harfen tanzen und Geheimnisse wohl verborgen hinter Brombeerhecken schlummern.
Folge ...

Traust du dich, einen Blick hinter den Spiegel zu werfen?
Entdecke eine Welt, in der die Feen zum Klang fluchbeladener Harfen tanzen und Geheimnisse wohl verborgen hinter Brombeerhecken schlummern.
Folge den Spuren derer, die du zu kennen glaubst. Doch gib acht im Märchenreich ist nichts so, wie du es erwartest ...
Also wie immer in einer Anthologie können einem nicht alle Geschichten gefallen -in diesem Fall auch so. einige waren aber wirklich gut und werden mir in guter Erinnerung bleiben.
Das Cover kenne ich nur von Amazon Abbildung da ich das Buch als ebook gelesen habe. Sieht aber gut aus.
Daa im ebook keine Zeichnungen waren kann ich dazu nichts sagen.
Ob ich das Buch ohne Leserunde gelesen hätte - ich glaube nicht.

Veröffentlicht am 03.01.2026

Dystopisch, brutal und nix für Weicheier – leider erklärt sich auch nicht der Hyp darum!

Alchemised
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Der Schreibstil ist eher was in Richtung Durchhaltevermögen bei über 1200 Seiten, dass man über diese Spanne nicht immer mit Spannung rechnen kann auch klar, selbst für mich als Vielleser gab es Strecken ...

Der Schreibstil ist eher was in Richtung Durchhaltevermögen bei über 1200 Seiten, dass man über diese Spanne nicht immer mit Spannung rechnen kann auch klar, selbst für mich als Vielleser gab es Strecken die mich nicht begeistern konnten und durch die ich mich eher gequält habe.

Ich glaube eine Inhaltangabe könnt ihr überall lesen und braucht ihr nicht nochmal.

Das Setting, dunkel, düster, kalt, blutig, erbarmungslos, zwei Seiten (Herrschende und der Widerstand) die alle Mittel (absolut alle) einsetzen, um zu gewinnen. Wobei nicht nur körperlich angesetzt wird sondern auch psychisch. Die Themen - Machtmissbrauch, Geschlechterpolitik, Fanatismus, Isolation – sind Programm.

Das Magiesystem und damit auch die Politik baut auf innerer Logik auf, es existiert organische wie anorganische Alchemie basierend auf naturwissenschaftlichen Prinzipien, die Verknüpfung mit physikalischen Gesetzen mit metaphysischen Konsequenzen – nahezu wasserdicht – ein Entkommen schier unmöglich. Die politische Dimension der Welt folgt einem Machtkampf zwischen Adel und Klerus, wobei der Krieg um Paladia zum moralischen Brennglas wird. Die Schrecken des Konflikts werden ungeschönt geschildert – von körperlicher Grausamkeit bis zu psychologischer Zersetzung. Der Orden der ewigen Flamme steht dabei sinnbildlich für religiösen Fanatismus, ideologische Verblendung und den schmalen Grat zwischen Opferbereitschaft und Selbstvernichtung.

Dort treffen wir auf Helena Merino, angeblich letzte Überlebende des Widerstands und Heilerin. Sie ist hartnäckig und hofft immer darauf jemand retten zu können – auch wenn die Lage schier aussichtlos wirkt. Sie ist der Ideologie des Ordens der ewigen Flamme und Luc Holdfest naiv gefolgt. Der Aufenthalt und die Gefangenschaft lässt sie einiges in Frage stellen, aber was bringt ihr diese Entwicklung? Ein Prozess, der sie emotional zerreißt.

Auf der anderen Seite Kaine Ferron, der erbarmungslose High Reeve, von Kindesbeinen zur Tötungsmaschine ausgebildet. Und mit seiner Gabe ist er eine mächtige Waffe in den Händen, denen er dient. Kaine Ferron, verkörpert die Kälte einer Welt, in der Empathie absoluter Luxus ist. Und trotzdem wandelt er sich vom berechnenden Kerkermeister zu einem innerlichen zerrissenen Menschen. Bleibt dabei glaubwürdig und erschüttert damit unsere Glaubenswelt.

Helena Merino gerät durch einen Zufall (?) in die Hände von Kaine Ferron, er sperrt sie auf seinem eisernen und düsteren Anwesen ein und versucht mit alchemistischer Gewalt in ihren Kopf einzudringen. Denn Helena erinnert sich nicht an die letzten Jahre des Krieges. War sie nur eine einfache Heilerin in den Reihen der Ewigen Flamme? Helena ringt um ihr Überleben – und beginnt zu ahnen, dass Kaine und sie weit mehr verbinden zu scheint, als ihre Feinde je erfahren dürfen.

Alchemised ist kein Wohlfühlroman, sondern ein Roman, der zeigt wie dicht Macht, Glaube, Politik und menschliche Zerbrechlichkeit (körperlich und geistig) beieinander liegen. Leider verliert sowohl die Handlung als auch der Lesefluss durch übermäßige Längen an Dynamik und Spannung. Hier wäre weniger echt mehr gewesen und hätte den Roman unter Umständen wirklich zu einem Highlight gemacht. Die Beziehung zwischen Helena und Kain konnte ich nicht nachvollziehen – irgendwie nicht echt.

Wer eine Fantasy Roman mit Romantik erwartet – lieber Finger weg! Wer aber gerne in die Dunkelheit und Morbidität des menschlichen Geistes eintaucht – wird hier gut bedient. Kein Unterhaltungsroman im herkömmlichen Sinn und dem Genre, keine leichte Kost, nix für Weicheier, brutal, vielschichtig und ein Stückweit originell – dies scheint den Hyp zu begründen.
Mich konnte der Roman leider nicht überzeugen und von daher gibt es nur 3 Sterne, denn Hyp wie gesagt kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Fantasy mit Göttern – interessante Idee – aber nicht so meins!

Im Bann der Finsternis
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist recht bildhaft – zuweilen poetisch und malerisch (nicht ganz so meine Welt). Es gibt verschiedene Handlungsstränge, es spielen verschiedene Orte und Protagonisten ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist recht bildhaft – zuweilen poetisch und malerisch (nicht ganz so meine Welt). Es gibt verschiedene Handlungsstränge, es spielen verschiedene Orte und Protagonisten eine Rolle. Leider zu Anfang auch ein wenig verwirrend da die Kapitel recht kurz sind (eigentlich zu kurz).

Das Cover ist ganz in blauen Farbtönen gehalten, es zeigt den Stab des Mercure (oder auch Hermes des Götterboten: zwei Schlangen winden sich um den Stab mit zugewendeten Köpfen oben endet er in zwei Flügeln) und passender Schrift, die das Gesamtbild abrundet, kann man den Titel des Romans lesen.

Fazit:
Der Roman spielt in einer Zeit, in der die Menschen nahezu ausgerottet sind, lange konnte ein Krieg zwischen den Vampyren und Göttern verhindert werden. Doch jetzt scheint eine Auseinandersetzung unvermeidlich.
Mercure, der Götterbote, will als Vermittler auftreten und mit den Halb-Vampyren ein Bündnis gegen die Vollblut-Vampyre schmieden. Dabei kommt er der Vampyrin Serenety, die ihm nicht nur seine Grenzen aufzeigt, sondern auch ein längst vergessen geglaubtes Feuer in ihm entfacht, gefährlich nahe. Kann der Bote sich darauf einlassen, ohne seine Aufgabe aus den Augen zu verlieren? Ohne den Krieg damit erst recht zu provozieren? Ohne eine Verbannung aus der Götterkuppel zu riskieren? Und wird Serenety sich auf seine Seite und damit gegen ihren Vater, den Vampyr-König, stellen?

Die Handlung zeigt uns Götter (die Lichten) und um Vampyre, wie sollte es anders sie stehen kurz vor einem Krieg miteinander.
Mercure der Götterbote möchte die anliegenden Streitigkeiten diplomatisch lösen und dabei begegnet er Serenety die Tochter des Königs der Vampyre. Die beiden kommen sich näher und entwickeln Gefühle zueinander.

Ich konnte mich nicht in die Gefühle der Protagonisten/innen einfühlen auch die Geschichte an sich blieb wie schon zu Anfang verwirrend. Serenety war als Protagonistin leider überhaupt nicht meins, ich fand sie unsympathisch und auch ihre Gefühle für Mercure nicht echt. Also die Liebesgeschichte fiel bei mir durch.

Erotik spielt schon eine große Rolle im Roman, die Szenen sind in Ordnung und nicht vulgär – aber weniger davon und mehr erklärende Handlung – hätte mehr gebracht.

Der Autor hat bestimmt viele großartige Ideen gehabt, aber leider sind nicht alle so umgesetzt das man sie versteht oder wenigsten ich nicht.

Ein Fantasy Roman mit Göttern, eigentlich etwas, was ich gerne lese, aber leider konnte mich der Roman nicht so wirklich überzeugen.
Von daher vergebe ich 3 Sterne für den Auftaktband, ob ich Band 2 lese, der hier schon liegt (selbst gekauft – SuB), steht noch nicht fest.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Eine Schneekönigin Adaption, mit wunderbaren Ideen – leider nicht gut umgesetzt!

Frostfeuer
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Der Schreibstil, ehrlich da bin ich vom Autor, den ich schon lange kenne und von dem ich schon viel gelesen habe echt Besseres gewöhnt. Wunderbare Hauptprotagonistin (Maus), schönes Setting (St. Petersburg) ...

Der Schreibstil, ehrlich da bin ich vom Autor, den ich schon lange kenne und von dem ich schon viel gelesen habe echt Besseres gewöhnt. Wunderbare Hauptprotagonistin (Maus), schönes Setting (St. Petersburg) – aber schlechte Umsetzung, nicht fesseln und interessant, eher das absolute Gegenteil.

Das Cover brillant, wunderbar auch die Innengestaltung – wie vom Drachenmond Verlag gewohnt.

Fazit:
Der Roman führt uns in das Jahr 1893 und spielt in Russland genauer in St. Petersburg. Wie heißt es so schön: wo Nacht und Norden enden.
Wir treffen im Roman auf das Mädchen Maus (unsere Hauptprotagonistin) sie arbeitet und lebt, ja sie sie hat diesen Ort noch nie verlassen, im Grandhotel Aurora. Dort geht sie ihrem Beruf als Schuhputzerin nach, als sie eine ziemliche Kälte in der Etage der Zarensuite bemerkt. Die Bewohner der Suite scheinen davon allerdings nichts zu bemerken bzw. es scheint ihnen nichts auszumachen. Maus trifft auf die Zauberin Tamsin Spellwell und erfährt, dass in der Suite die Schneekönigin residiert. Sie will den von ihr gestohlenen Herzsplitter wieder haben. Doch welche Rolle soll Maus dabei spielen?

Man muss dazu sagen der Roman ist schon älter und wurde im Drachenmond Verlag mit einem neuen Kleidchen, sprich Cover und Illustrationen z. b. über den Kapiteln versehen. Optisch ein Augenschmaus – aber für mich zählen die inneren Werte, sprich der Roman.

An sich fand ich die Idee die Märchenadaption der Schneekönigin in eine andere Zeit und etwas anders zu erzählen interessant. Auch Maus als Hauptprotagonistin mochte ich, sie macht eine ungeheurere Entwicklung durch, von der kleinen scheuen Maus zu jemand der für Ideal eintritt, nicht wegsieht und sich einsetzt. Auch mancher Nebencharakter war interessant und mit Sicherheit wichtig für die Erzählung.

Das Setting St. Petersburg, die Epoche und das Grandhotel Aurora ein schöner und interessanter Handlungsort.

Und dann habe ich überlegt was schreibst du jetzt den leider sprang bei mir der Funke kein bisschen über, der Roman konnte weder fesseln, Gefühle bedienen noch gut unterhalten. Wenn mich beim Lesen eines Romans die Unlust trifft und ich sogar am Streamen einer Serie mehr Interesse zeige (und das als Bücherwurm) sagt das einiges aus.

Für mich leider nicht gelungen (vielleicht für andere doch – ist meine Sicht dazu), da hätte man mehr daraus machen, vor allem etwas mehr Gefühl reinlegen können. Aber es zeigt mal wieder nicht nur die Optik (Cover) macht es, sondern der Inhalt und der konnte mich leider so gar nicht überzeugen.
Von daher gibt es von mir nur schwache 3 Sterne (etwas, was es gefühlt seit ewigen Zeiten nicht mehr gab – 1 Stern davon für die Optik).

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