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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2023

Letzter Teil der Trilogie

Die Queen
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Dieser abschließende Band führt in die 1970er und 80er Jahre und das Leben von Queen Elizabeth bleibt weiterhin aufregend.
Der Leser begleitet die Königin auf ihren Reisen. So führt die Jubiläumstour ...

Dieser abschließende Band führt in die 1970er und 80er Jahre und das Leben von Queen Elizabeth bleibt weiterhin aufregend.
Der Leser begleitet die Königin auf ihren Reisen. So führt die Jubiläumstour anlässlich ihres 25-jährigen Kronjubiläums sie 1977 auch in das kriegsgebeutelte Irland. Dabei werden die Hintergründe der schrecklichen Auseinandersetzungen verständlich erklärt.
Als Margaret Thatcher zur Premierministerin gewählt wird, werden die Spannungen zwischen den beiden Frauen, die an Englands Spitze stehen, deutlich herüber gebracht. Mehr als einmal musste ich über das bizarre Verhalten der „Eisernen Lady“ schmunzeln.
Auch diesen dritten Teil der Queen-Reihe hat Eva-Maria Bast wieder akribisch recherchiert. Die Anfänge der Ehe von Prinz Charles mit Diana Spencer warfen ein mit gänzlich unbekanntes Licht auf die Prinzessin, die doch von den Medien so ganz anders dargestellt wurde.
Die Autorin berichtet mit ihrem erfrischenden und ruhigen Schreibstil detailliert und nachvollziehbar über politische Ereignisse und Begegnungen. Bildhaft sind die relevanten Protagonisten beschrieben. So machte es mir auch dieses Mal Spaß, das Leben von der Queen nachzuvollziehen. Schade, dass die Reihe schon beendet ist. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.10.2023

Fesselnder Auftakt der Trilogie

Die Glücksfrauen - Der Geschmack von Freiheit
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Nach dem Tod ihrer Großmutter Luise erbt ihre Enkelin June jeweils 1/3 des Hauses und eines ihr unbekannten Restaurants in Manhattan. Jedoch unter der Auflage, die verschollenen zwei Freundinnen der alten ...

Nach dem Tod ihrer Großmutter Luise erbt ihre Enkelin June jeweils 1/3 des Hauses und eines ihr unbekannten Restaurants in Manhattan. Jedoch unter der Auflage, die verschollenen zwei Freundinnen der alten Dame aufzuspüren, bzw. ihre Nachkommen, damit diese ebenfalls ihr Erbe antreten können.
June begibt sich auf eine Zeitreise, die sie in Zeit des zweiten Weltkrieges führt.
Mit den einzelnen Kapiteln wechseln sich die Zeitebenen ab. Der Leser begleitet die junge Luise, die nach Amerika emigriert und in New York versucht, Fuß zu fassen. Dann wechselt der Schauplatz in die Gegenwart zu June, die mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, alles über den Verbleib der zwei vermissten Freundinnen in Erfahrung zu bringen.
Es ist ein fesselnder und abwechslungsreicher Roman, der gerade durch die abwechselnden Zeitstränge sehr viel Spannung aufbaut. Es kommen Geheimnisse zutage und doch bleiben noch viele Fragen offen, die wohl in den beiden Folgebänden beantwortet werden.
Dieser erste Band der Reihe, durch den die Autorin mit einem flüssigen Schreibstil führt, hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet. Jetzt heißt es ungeduldig auf die Fortsetzungen zu warten.
4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.10.2023

Weiter geht es mit den 5 gewitzten Seniorinnen

Die Schlager-Goldies greifen ein - 2
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Eigentlich wollen Mascha und ihre Schlagertruppe nur noch singen. Doch wenn das Verbrechen wieder zuschlägt, müssen sie wohl wieder ran.
Auch in diesen 6 neuen Geschichten wird es wieder turbulent. Die ...

Eigentlich wollen Mascha und ihre Schlagertruppe nur noch singen. Doch wenn das Verbrechen wieder zuschlägt, müssen sie wohl wieder ran.
Auch in diesen 6 neuen Geschichten wird es wieder turbulent. Die fesselnden und sehr unterhaltsamen Kurzgeschichten sind schnell gelesen und mehr als einmal zauberten mir die sympathischen Protagonisten ein Lächeln ins Gesicht. Ich hoffe, bald wieder mit neuen Fällen der tollen Truppe unterhalten zu werden.
4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.10.2023

Ein bewegender Roman

Ich, Sperling
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In diesem erschütternden Roman begibt sich der Leser in das 4. Jahrhundert n.Chr. in das spanische Carthago Nova, dem heutigen Cartagena. Ein alter Mann sitzt in einer Bibliothek und schaut auf seine Kindheit ...

In diesem erschütternden Roman begibt sich der Leser in das 4. Jahrhundert n.Chr. in das spanische Carthago Nova, dem heutigen Cartagena. Ein alter Mann sitzt in einer Bibliothek und schaut auf seine Kindheit zurück. Namenlos, ohne Herkunft und nur „Pusus“ (Junge) genannt, wächst er in einer Taverne mit angeschlossenem Bordell auf. Schon von klein auf muss er hart arbeiten. Erst in der Küche, dann als Laufbursche und später als „Wölfin“ mit den anderen Prostituierten seinen Körper im oberen Geschoss des Hauses verkaufen. Sein Leben ist geprägt von unmenschlicher Grausamkeit und brachialer Gewalt. Aber auch in dieser schrecklichen Welt erfährt er Liebe und Freundschaft. Und vielleicht ist es deshalb möglich, das der alte Mann seine Kindheit ohne Hass und Bitterkeit aufschreiben kann.
In einem ruhigen Erzählstil beschreibt James Hynes nachvollziehbar die Kindheit eines Sklaven. Dass der Autor den Leser ehrlich und schonungslos in die Welt eines kleinen Sklavenjungen eintauchen lässt, der am Rande der Gesellschaft gnadenlos seinem Dominus ausgeliefert ist, macht diesen Roman authentisch, ergreifend und erschütternd. Lediglich den Schluss der Lektüre konnte ich nicht so richtig nachvollziehen.
Fazit:
Dieses Buch wird keinem Leser so schnell aus dem Gedächtnis weichen. Es ist erschütternd, brutal und sehr gut recherchiert. Und man muss so einiges aushalten können. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.10.2023

Jeder hat sein Päckchen zu tragen

Packerl
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Erzählt wird die Geschichte dreier Frauen über einen Zeitraum von 80 Jahren, von 1942 bis hin in die Gegenwart. Und jede hat ihr Packerl zu tragen. Die Zeitebenen, in denen die Frauen erzählen, wechseln ...

Erzählt wird die Geschichte dreier Frauen über einen Zeitraum von 80 Jahren, von 1942 bis hin in die Gegenwart. Und jede hat ihr Packerl zu tragen. Die Zeitebenen, in denen die Frauen erzählen, wechseln sich ab, wobei sich auch die Ausdrucksweise, der jeweiligen Erzählerin angepasst, ändert.
Anfangs verwirrte es mich etwas, dass es in diesem Buch keine direkten Redewendungen gibt, sondern sich die Autorin auf die indirekte beschränkt hat. Doch bald merkte ich, dass es ausgezeichnet zu diesem Roman passt.
Packerl ist eine beeindruckende Familiengeschichte, die mich schon nach einigen Seiten in ihren Bann gezogen und mir sehr unterhaltsame Lesestunden bereitet hat. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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