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Veröffentlicht am 27.10.2023

Ein etwas unnötiger Zwischenband

Charm
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Nachdem ich sehr überrascht davon war, einen weiteren Band des Universums zu lesen, hatte ich gemischte Gefühle hinsichtlich dieses Abenteuers. Das Buch folgt nämlich nicht der üblichen Zeitlinie, sondern ...

Nachdem ich sehr überrascht davon war, einen weiteren Band des Universums zu lesen, hatte ich gemischte Gefühle hinsichtlich dieses Abenteuers. Das Buch folgt nämlich nicht der üblichen Zeitlinie, sondern behandelt die Ereignisse in der Zeit, als unsere Protagonisten sich in einer anderen Welt befanden. Dementsprechend hatte ich auch leider etwas Probleme mit der Spannung und den Erklärungen, da dieser Band für mich einfach nicht notwendig war und man gespürt hat, dass er etwas zusammengeschustert wurde.

Die Welt, in die wir hier eintauchten, war die gleiche und dennoch ganz anders als die, die wir bisher mit Grace und Hudson erleben konnten. Hier spielte sich nämlich alles in Grace' Kopf ab, weshalb der Fantasie praktisch keine Grenzen gesetzt waren. Damit hatte ich aber auch so meine Probleme, da ich grosse Logiklöcher entdeckt habe, die für mich einfach keinen Sinn ergaben. Ich habe mich sehr oft gefragt, warum die Protagonisten nicht einfach etwas anders machen, da die Regeln der Welt nicht genau geklärt wurden. Das fand ich schwierig, weil ich somit nicht komplett in die Welt eintauchen konnte.

Die Protagonisten habe ich ja eigentlich in mein Herz geschlossen und jetzt schon über ein paar Bände kennenlernen können. Dennoch hatte ich meine Probleme, da hier die Entwicklung der Persönlichkeiten zurückgeschraubt wurden. Was ja logisch ist, da das Buch inhaltlich kurz nach dem ersten Band einsteigt und somit auch die komplexe Liebesgeschichte zwischen Hudson und Grace auf 0 gestellt wird. Grace zeigte dadurch auch noch viel ihrer etwas anstrengenden Art und streitet sich das ganze Buch lang mit Hudson, den sie überhaupt nicht leiden kann. Die Geschichte wollte die Beziehung zwischen den beiden nochmal intensivieren, hat das hier meiner Meinung nach aber leider nicht geschafft. Ich hätte dieses Buch absolut nicht gebraucht.

Insgesamt konnte mich Charm leider überhaupt nicht überzeugen. Ich fand das Buch etwas unnötig und wäre auch gut ohne ausgekommen. Die Geschichte hatte für mich logische Lücken und ich fand sie einfach nicht gut umgesetzt. Ich liebe die Hauptreihe, kann diesem Zwischenband aber nur wenig abgewinnen.

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Veröffentlicht am 26.10.2023

Richtungswechsel nicht ganz nach meinem Geschmack

Cytonic - Unendlich weit von Zuhause
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Der dritte Band der Reihe rund um Spensa und ihre Crew hat mich ebenfalls mit seinem tollen Weltaufbau begeistern können. Dennoch gab es auch den einen oder anderen Kritikpunkt, der mir nicht ganz so gut ...

Der dritte Band der Reihe rund um Spensa und ihre Crew hat mich ebenfalls mit seinem tollen Weltaufbau begeistern können. Dennoch gab es auch den einen oder anderen Kritikpunkt, der mir nicht ganz so gut gefallen hat.

Die fantastische Weltraumreise von Spensa und ihrer Crew ging in die dritte Runde und trotz der Tatsache, dass ich die Thematik rund um Mensch gegen andere Wesen sehr spannend fand, konnte mich der Handlungsort hier nicht so ganz packen. Es war ein ganz anderer Schauplatz als zuvor und man musste sich wiederum mit neuen Protagonisten und Regeln des Ortes herumschlagen. Das ganze war so verschieden und weit entfernt von allem, was man bisher erleben konnte, dass ich es schon fast zu abgelöst vom Rest der Geschichte fand. Auch sonst hätte ich es besser gefunden, wenn man endlich den Konflikt zwischen aggressiven Spezies und den Wächtern aufgelöst hätte und nicht so viel Zeit abseits davon verschwendet hätte. Das ist leider mit mein grösster Kritikpunkt an der Geschichte.

Die Protagonisten mochte ich eigentlich sehr gerne. Spensa ist eine wahnsinnig mutige und unerschrockene Protagonistin, die ich voller Spannung verfolgt habe. Sie hat ihre Mission wieder ohne zu zögern angenommen und sich in neue Abenteuer gestürzt. Ihre Begleiter und auch die Leute auf ihrem Heimatplaneten allerdings fand ich etwas flach und nicht ganz so gut ausgearbeitet. Dieses Problem hatte ich schon im zweiten Band, was sich hier auch mit den neuen Protagonisten wieder etwas weitergezogen hat.

Die Spannung war ganz ok, hat mich aber nicht extrem mitreissen können. Leider war es durch die verwirrende Geschichte und die ewige Reise, die sich etwas unnötig angefühlt hat, für mich etwas zäh und ich hoffe, dass dies im nächsten Band wieder besser wird. Ich wurde mit dem Buch nicht so ganz warm, was ich hier gemerkt habe und nicht immer so motiviert war, weiterzulesen. Die Reihe ist spannend, hat sich hier aber für mich in eine Richtung entwickelt, die nicht ganz meins war.

Insgesamt war Cytonic ein ganz nettes Buch, das für mich aber auch das schwächste der Reihe war. Ich konnte mit der Richtung der Handlung leider nicht so viel anfangen und fand es schade, dass mich das Buch nicht ganz packen konnte. Dennoch vergebe ich 3 Sterne und bin neugierig, wie Spensas Reise weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 18.07.2023

Leider eine Enttäuschung

Ein Herz so dunkel und schön
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Leider bin ich etwas enttäuscht von dieser Fortsetzung, da sie, anders als ich erwartet hätte, nicht die Geschichte von Rhen weitererzählt hat, sondern andere Protagonisten in den Vordergrund stellte. ...

Leider bin ich etwas enttäuscht von dieser Fortsetzung, da sie, anders als ich erwartet hätte, nicht die Geschichte von Rhen weitererzählt hat, sondern andere Protagonisten in den Vordergrund stellte. Diese waren mir leider nicht wirklich sympathisch, was ein grosses Problem für mich war. Auch fand ich die Ereignisse nicht mehr so spannend und manchmal schwierig nachzuvollziehen.

Die Welt von Emberfall und ihrem bösen Fluch hat mich ja schon im ersten Band fasziniert. Auch wenn hier die menschliche Welt nicht mehr thematisiert wurde, hat die Protagonistin aus Band eins einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier wurde aber noch viel mehr die Welt ausserhalb von Emberfall thematisiert und gezeigt, sodass unser Horizont erweitert wurde. Ich mochte die märchenhafte, manchmal düstere und auch faszinierende Welt nach wie vor sehr gerne, auch wenn mein Kritikpunkt bleibt, da ich die Geschichte oft zu oberflächlich fand und auch einzelne Elemente gerne mehr herausgehoben gehabt hätte. Es blieb irgendwie sehr flach und ich hätte mich gewünscht, dass man aus dem Setting mehr gemacht hätte. Auch logisch habe ich manche Dinge und Entwicklungen nicht ganz nachvollziehen können, was dem Buch nicht positiv angerechnet werden kann.

Grey mochte ich im ersten Teil als Protagonisten eigentlich sehr gerne. Er war der stille Begleiter von Prinz Rhen, sein Beschützer, Berater und derjenige, der ihn vor Fehlern bewahrte. Am Ende von Band eins ist diese Beziehung aber in die Brüche gegangen, weshalb sich Grey nun auf eine Reise der Selbstfindung begeben musste. Ich muss sagen, dass ich ihn aber nicht ganz so gerne mochte. Ich fand es nämlich unglaublich schade, dass er sich so sehr von Rhen entfernt hat und dieser doch ziemlich böse dargestellt wurde. Diese Entfernung war schade und ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wie Grey sich so von seinem besten Freund abwenden konnte. Es war ein zu grosser Bruch zwischen diesem und dem ersten Band, als dass ich ihn wirklich nachvollziehen oder lieben konnte. Leider hatte ich nämlich auch mit der Protagonistin Lia Mara so meine Probleme. Ich fand sie schrecklich und konnte sie so gar nicht emotional unterstützen. Sie war eine so naive und dumme Protagonistin, die nur durch Glück immer wieder den richtigen Weg fand. Ich mochte ihre Art überhaupt nicht und fand sie alles in allem einfach nur anstrengend. Ich konnte leider auch sie und Grey nicht fühlen und hatte somit keine Bezugspersonen in diesem Buch.

Dadurch dass ich leider die Protagonisten und ihre Entscheidungen so gar nicht nachvollziehen konnte, hat mich auch die Geschichte an sich eher kalt gelassen. Ich fand sie leider nicht besonders ereignisreich oder spannend und bin enttäuscht von diesem zweiten Band. Ich mochte die Entwicklung gar nicht und habe eigentlich gehofft, dass es mit Rhen weitergehen würde. Durch Grey war aber das ganze Gefühl der Geschichte ein anderes und ich konnte mit ihm als Protagonisten wirklich gar nichts anfangen.

Insgesamt hat mir dieser zweite Band leider überhaupt nicht gefallen. Ich mochte weder die Entwicklungen noch die Protagonisten und konnte mit der Handlung ebenfalls nichts anfangen. Leider vergebe ich deshalb dem Buch auch nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.07.2023

Nervige Protagonistin

Be my Heartbeat
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Be my heartbeat hat ein sehr trauriges und emotionales Thema aufgegriffen und mit einer Liebesgeschichte verbunden. Es wurde dabei schon stark ins Zentrum gestellt und oft thematisiert, was ich auch sehr ...

Be my heartbeat hat ein sehr trauriges und emotionales Thema aufgegriffen und mit einer Liebesgeschichte verbunden. Es wurde dabei schon stark ins Zentrum gestellt und oft thematisiert, was ich auch sehr gut fand. Dennoch hatte ich meine Probleme mit den Protagonisten und ihren Handlungen, die ich nicht immer verstehen konnte.

Das Buch hat in einem eigentlich sehr traurigen Setting stattgefunden, da die Protagonistin eine schwere Krankheit mit sich herumträgt, welche sie stark einschränkt. Dennoch tritt sie als absolute Kämpferin auf und überzeugte so Nathan, ihr eine Chance zu geben. Dieser Prozess und Umgang mit ihrer Krankheit war durchaus ein spannender Punkt, auch wenn die Handlung immer wieder ins Stocken geraten ist. Es wurde sehr viel gemacht und gezeigt, ohne viele Gefühle in mir erwecken zu können. Ich hatte etwas Probleme damit, die Protagonistin nachzuvollziehen und eine emotionale Bindung mit ihr aufzubauen, da ich sie nur schwer fassen konnte. Der Schreibstil war nicht so ganz meins und hat dem nicht positiv entgegengewirkt. Was mich an der Handlung aber wirklich störte, war die Naivität und das Drama am Ende, das ich schon sehr übertrieben und wahnsinnig unrealistisch fand. Dennoch bleibt mir die Geschichte am Ende des Tages im Gedächtnis, was ich durchaus positiv bewerte, da sie sich von anderen hervorheben konnte.

Die Protagonistin Amy war mir manchmal sympathisch, hat mich manchmal aber auch sehr wütend gemacht. Sie hat sich schon immer wieder sehr auf ihre Krankheit reduziert und ich konnte ihr leider ihre Versuche, dem zu entfliehen, nicht ganz abnehmen. Sie war eine ziemlich naive Person, die viel jünger wirkte als sie eigentlich war. Sie war noch fast ein Kind, das nie aus ihrem Umfeld herausgekommen ist und das total unwissend in die grosse weite Welt gestolpert ist. Es war dabei fast etwas zu viel, da sie wirklich sehr hilflos und weinerlich auftrat, was mich wiederum genervt hat. Auch am Ende hätte ich sie am liebsten einfach geschüttelt, da sie sich so sehr vor der Wahrheit verschlossen hat. Auch Nathan gegenüber war sie manchmal ziemlich unfair und hat ihm so einiges verheimlicht. Ihn mochte ich da schon ein Stück lieber, wurde aber auch mit ihm nicht so ganz warm. Ich hatte einfach mit den beiden so meine Probleme, was auch eine Distanz mit sich brachte.

Insgesamt war das Buch zwar unterhaltsam, immer wieder spannend, hat sich für mich aber nicht nachhaltig bewähren können. Besonders mit der Protagonistin hatte ich so meine Probleme, weshalb ich auch nur 3 Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 17.07.2023

Anstrengender Schreibstil

Ashblood - Die Herrin der Engel
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Ashblood hat mich vom Klappentext her sehr von sich überzeugen können. Ich war unglaublich gespannt und freute mich auf eine spannende Geschichte mit Engeln und höheren Mächten. Leider wurden meine Erwartungen ...

Ashblood hat mich vom Klappentext her sehr von sich überzeugen können. Ich war unglaublich gespannt und freute mich auf eine spannende Geschichte mit Engeln und höheren Mächten. Leider wurden meine Erwartungen aber nicht erfüllt, da das Buch dann doch ganz anders war und ich Probleme mit dem Schreibstil und der Handlung hatte.

Die Welt, in der Engel und Menschen leben, hat mich fasziniert. Ich konnte schon im Klappentext entnehmen, dass diese Vereinigung wahnsinnig spannend werden würde und war gespannt auf die aktuelle Umsetzung im Buch. Was auch sehr hilfreich und schön gestaltet war, waren die Karten, die man am Anfang des Buches finden konnte. Diese haben die Orientierung sehr erleichtert und fürs Verständnis hilfreiche Anhaltspunkte geliefert. Ich mochte den Aufbau sehr gerne, auch wenn es manchmal schwierig war, den Überblick zu behalten und alle Begründungen und Aussagen einordnen zu können, um die Geschichte zu verstehen. Es war manchmal nicht ganz so logisch, warum das jetzt genau so getan wurde und ich fand es allgemein schwierig, den Schreibstil zu verstehen und den ausführlichen Beschreibungen zu folgen.

Die Protagonisten waren insgesamt eine spannende Mischung aus ganz verschiedenen Charakteren mit unterschiedlichen Hintergründen und Motivationen, die dennoch irgendwie vereint wurden. Ich habe sie gerne verfolgt und mehr über sie erfahren, auch wenn ich leider immer eine gewisse Distanz zwischen ihnen und mir als Leser gefühlt habe. Etwas enttäuscht war ich von Liliath, die eine grossartige Hauptprotagonistin hätte werden können und mich dann aber durch ihre dunkle und böse Seite abgeschreckt hat. Es klang im Klappentext einfach so anders und ich habe eine ganz andere Geschichte erwartet, als die, die ich hier gelesen habe. Das hat mich leider enttäuscht.

Das ganz grosse Problem des Schreibstils hat sich leider auch im Spannungsbogen ausgewirkt. Ich fand das Buch unglaublich anstrengend zu lesen, da sich der Autor so sehr in Beschreibungen und komplizierte Aussagen verstrickt hat, die mich total aus dem Lesefluss gerissen haben. Dadurch fand ich die Handlung leider sehr in die Länge gezogen und war überhaupt nicht gefesselt vom Geschehen. Auch emotional liess es mich kalt, was ziemlich schade ist.

Leider ist Ashblood für mich ein Flop, da ich besonders mit dem Schreibstil so gar nichts anfangen konnte und ziemlich gelangweilt von der Handlung war. Ich vergebe nur 3 Sterne, da die Geschichte eigentlich spannend geklungen hätte, für mich die Umsetzung aber nicht funktioniert hat.

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