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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2023

Ein Buch-Juwel, mit dem die Rauhnächte noch besonderer werden

Die Energie der Rauhnächte
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- Wunderschön gestaltet und inhaltlich sehr inspirierend -

Die Energie der Rauhnächte von Christine Rechl ist ein echtes Buch-Juwel für die Zeit zwischen den Jahren. Allein das Cover in Blau und Gold ...

- Wunderschön gestaltet und inhaltlich sehr inspirierend -

Die Energie der Rauhnächte von Christine Rechl ist ein echtes Buch-Juwel für die Zeit zwischen den Jahren. Allein das Cover in Blau und Gold mit Banderole in der Buchmitte ist ein echter Hingucker und fühlt sich wundervoll an. Die Innengestaltung ist genauso wunderschön – sehr stilvoll und atmosphärisch. Doch auch der Inhalt ist unglaublich gelungen. Neben zahlreichen einführenden Texten über die Rauhnächte sind u. a. dazu passende Übungen, Meditationen und Tipps enthalten. Danach folgen einige Rituale: zur Einstimmung, zum Jahreswechsel, zum Jahresrückblick und zum Ausblick auf das neue Jahr. Hier ist auch Platz für eigene Notizen, Wünsche und Visionen. Schließlich kommt das Rauhnächte-Tagebuch für jede einzelne Rauhnacht inklusive einleitendem Text, Affirmationen und persönlichen Fragen. Für jede Rauhnacht stehen vier leere Seiten zur Verfügung, die man mit Gedanken und Einsichten füllen kann. Ganz am Ende des Buches sind noch einige freie Seiten für Monatsrückblicke. Insgesamt finde ich das optisch wunderschöne Buch sehr gut durchdacht. Es wird mir während der bevorstehenden Rauhnächte ein hilfreicher und inspirierender Begleiter sein. Hineinschreiben werde ich jedoch nichts, denn so kann ich das Buch auch noch in den kommenden Jahren nutzen. Und das werde ich ganz sicher! Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe selbstverständlich 5 Sterne. Wer sich näher mit den Rauhnächten beschäftigen möchte, dem sei dieses Buch auf jeden Fall ans Herz gelegt.

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Veröffentlicht am 23.11.2023

Mehr als beflügelnd!

Tea Time für die Seele
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Mit Tea Time für die Seele ist Kristen Helmstetter erneut ein toller Ratgeber gelungen. Mir hat schon Bettgeflüster für die Seele total gut gefallen. Das ist bei Tea Time für die Seele mindestens genauso ...

Mit Tea Time für die Seele ist Kristen Helmstetter erneut ein toller Ratgeber gelungen. Mir hat schon Bettgeflüster für die Seele total gut gefallen. Das ist bei Tea Time für die Seele mindestens genauso der Fall.

Allein optisch ist das Buch wunderschön – innen wie außen. Das Cover passt optimal zum Inhalt und ist eine direkte Einladung, näher in das Buch einzutauchen. Was mir auch sehr gefällt, ist die Klapp-Broschur-Aufmachung. Wenn man die Innenklappen öffnet, offenbaren sich bereits prägnante Infos über das Thema Selbstgespräche. Das finde ich sehr ansprechend.

Auch die Buchstruktur ist perfekt. Nach einer informativen Einleitung folgen insgesamt 85 Inspirationen für Selbstgespräche und dazu passende Affirmationen. Die Selbstgespräch-Anregungen stehen immer auf der linken, die Affirmationen auf der rechten Buchseite.

Nun kann ich gar nicht sagen, welcher Tea Time Talk mir am meisten zugesagt hat. Eigentlich fand ich alle sehr interessant, kreativ und motivierend. Manche haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und manche haben mich nachdenklich gestimmt. Es ist alles in allem ein guter Inspirations-Mix.

Fazit: Dieses Buch ist einfach super. Ich empfehle es allen, die bereit sind, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen oder sich selbst besser kennenlernen möchten. Tea Time für die Seele ist ein echtes Mehrwert-Buch, das ich sicher noch häufiger zur Hand nehmen werde. 5 Sterne verstehen sich von selbst, sind aber eigentlich viel zu wenig. Tea Time für die Seele hätte eigentlich 10 Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 21.11.2023

Die perfekte Lektüre für die Winter- und Weihnachtstage

24 Wege nach Hause
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„24 Wege nach Hause“ ist das zweite Buch, das ich von Jenny Fagerlund gelesen habe. Sie erzählt darin die bewegende Geschichte von Petra und ihrer Nichte Charlie, die nach dem Tod von Petras Schwester ...

„24 Wege nach Hause“ ist das zweite Buch, das ich von Jenny Fagerlund gelesen habe. Sie erzählt darin die bewegende Geschichte von Petra und ihrer Nichte Charlie, die nach dem Tod von Petras Schwester in ein kleines Dorf in Schonen ziehen, um dort einen Neuanfang zu wagen. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als Petra einen geheimnisvollen Adventskalender vor ihrer Tür findet, der Geschichten über die Künstlerin Lilly und das Dorf Nyponviken enthüllt.

Loben möchte ich die Autorin für ihren warmherzigen und einfühlsamen Schreibstil. Die Hauptfiguren, Petra und Charlie, werden sympathisch und authentisch beschrieben. Das Gleiche gilt auch für Nebencharaktere, wie die hilfsbereite Viveca und Petras Ex-Freund Nick. Die Atmosphäre des Romans ist einfach nur zum Wohlfühlen und passt perfekte in die kalte Jahreszeit, die man am liebsten mit einem schönen Buch wie diesem inklusive Tee, Gebäck und Kuscheldecke auf dem Sofa verbringt. Die Geschichte behandelt Themen wie Neuanfang, Liebe und die Herausforderungen, die damit einhergehen.

Wunderschön finde ich das tolle Cover im Hygge-Style, das auf eine winterliche Stimmung hinweist. Die relativ kurzen Kapitel erlauben es, das Buch auch zwischendurch bzw. in kurzen Pausen oder vor dem Einschlafen zu lesen.

Der Roman weist an einigen Stellen durchaus eine emotionale Tiefe auf, während er in eine bezaubernde Winterlandschaft entführt. Der geheimnisvolle Adventskalender und die unerwartete Rückkehr von Petras Ex-Freund Nick sorgen hingegen für Spannung und einige Überraschungen. Ich hatte während der Lektüre eine echt gute Zeit. „24 Wege nach Hause“ ist ein echter Feel-good-Roman, für den ich gerne 5 Sterne vergebe. Insgesamt ist es eine amüsante und gefühlvolle Geschichte, die einen von der ersten bis zur letzen Seite bestens unterhält und in weihnachtliche Stimmung versetzt.

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Veröffentlicht am 03.11.2023

Eine beeindruckende Roman-Biografie über Frida Kahlo

Ich bin Frida
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In diesem Buch hat Caroline Bernard die Geschichte von Frida Kahlo mal aus einem ganz anderen Blickwinkel durchleuchtet. Es geht vor allem um ihre Selbstfindung in puncto Kunst und Liebe. Wo steht sie ...

In diesem Buch hat Caroline Bernard die Geschichte von Frida Kahlo mal aus einem ganz anderen Blickwinkel durchleuchtet. Es geht vor allem um ihre Selbstfindung in puncto Kunst und Liebe. Wo steht sie in diesen beiden für sie überaus wichtigen Lebensbereichen? Genau dies klärt sich im Laufe der Geschichte, wobei die Autorin ihre fundierten Kenntnisse über Frida Kahlo hervorragend zum Ausdruck bringt. Ganz offensichtlich hat sie viel recherchiert und ihre Erkenntnisse in ihren Roman einfließen lassen. Das hat mir sehr gefallen. Gleiches gilt für den schönen Schreibstil. Dieser hat mich auf sehr angenehme Weise durch das Buch geführt.

Nachdem ich schon „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ von Caroline Bernard mit Begeisterung gelesen habe, war ich neugierig auf dieses zweite Buch über die Künstlerin, und glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht. Auch das vorliegende Buch konnte mich überzeugen, und ich empfehle es gerne weiter. Nicht nur Frida-Fans werden Gefallen an dieser vielschichtigen Geschichte finden. Davon bin ich fest überzeugt.

Sehr informativ fand ich das Nachwort. Wer noch etwas mehr über Frida Kahlos Werdegang erfahren möchte, sollte dies also keinesfalls überlesen.

Eine tolle Sache ist außerdem die Liste der wichtigsten Werke von Frida Kahlo ganz am Ende des Buches. Wer sich näher für ihre Kunst interessiert, wird hier fündig und kann sich ggf. über einzelne Werke an anderer Stelle eingehender informieren.

Absolut ansprechend ist auch das Buchcover. Es bringt sehr deutlich zum Ausdruck, wer Frida Kahlo war: eine wunderschöne, expressive, starke und außergewöhnliche Frau.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Ein Roman für Herz & Seele

Sonnenaufgang Nr. 5
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Schon nach den ersten Seiten von Sonnenaufgang Nr. 5 wusste ich: Hier erzählt Carsten Henn wieder mit jener warmherzigen, poetischen und klugen Stimme, die ich an seinen Büchern so liebe. Es geht um das ...

Schon nach den ersten Seiten von Sonnenaufgang Nr. 5 wusste ich: Hier erzählt Carsten Henn wieder mit jener warmherzigen, poetischen und klugen Stimme, die ich an seinen Büchern so liebe. Es geht um das Geheimnis eines guten Lebens, um die Macht der Erinnerung und, dies ist vielleicht am schönsten, um das Geschenk der Freundschaft.

Der Roman stellt eine wunderbare Frage in den Raum: Leben wir zweimal? Erst in der Wirklichkeit und dann in der Erinnerung? Diese Idee zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und lädt zum Nachdenken ein.

Im Mittelpunkt steht der 19-jährige Jonas, der gerade sein Germanistikstudium abgebrochen hat. Vom Leben überfordert und von seiner eigenen Vergangenheit verfolgt, sucht er nach einem Neuanfang und findet ihn ausgerechnet als Ghostwriter. Seine erste Klientin ist die betagte, exzentrische Filmdiva Stella, die ihre Autobiografie schreiben will. Doch sie möchte ihr Leben schöner darstellen, als es war – frei von Fehlern, Schmerz und Zweifeln. Zwischen Jonas und Stella entwickelt sich eine besondere Verbindung, in der beide lernen, dass man jeden Tag so leben sollte, als wäre er der letzte. Denn nur so entsteht ein Leben, das in Erinnerung bleibt.

Ich habe diesen Roman als poetisch, kurzweilig und berührend empfunden. Die Figuren sind allesamt liebevoll gezeichnet und wachsen einem schnell ans Herz. Und dort bleiben sie präsent. Besonders Nessa und Bentje haben mir persönlich sehr gefallen, auch wenn sie beide nicht zu den Hauptfiguren zählen.

Henns Schreibstil ist gewohnt flüssig und eingängig, die Dialoge sind klug, witzig und voller Zwischentöne.

Ein kleines Highlight waren für mich die Bücherregale von Stella Dor: Darin befinden sich ausschließlich Autobiografien, welche nach Glück und Unglück sortiert sind. Das ist eine so skurrile wie geniale Idee, die jedoch perfekt zu ihrem Charakter passt und mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Noch ein Wort zum Cover: Es gefällt mir grundsätzlich gut, auch wenn es für meinen Geschmack nicht ganz zum Titel passt. Ein Sonnenaufgang ist jedenfalls nicht zu entdecken.

Fazit:

Mit Sonnenaufgang Nr. 5 liefert Carsten Henn erneut einen Roman für Herz und Seele: anrührend, unterhaltsam und klug erzählt. Wie schon in Der Buchspazierer und Der Geschichtenbäcker gelingt ihm erneut eine Story, die zum Nachdenken anregt und zugleich das Lese-Herz erwärmt. Ein Buch für alle, die Bücher lieben, und für jene, die einfach nach einer guten, berührenden Geschichte suchen.

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