Ziemlich oberflächlicher Thriller
Die Insel der Angst"Insel der Angst" von Martin Griffin begleitet die Dokumentarfilmerin Tess, die nach ihrem gefeierten Enthüllungs-Film "Spill" ein neues Engagement für die Umweltorganisation "Seawild" angenommen hat. ...
"Insel der Angst" von Martin Griffin begleitet die Dokumentarfilmerin Tess, die nach ihrem gefeierten Enthüllungs-Film "Spill" ein neues Engagement für die Umweltorganisation "Seawild" angenommen hat.
Gemeinsam mit Forschern der Organisation soll sie auf einer abgelegenen Insel weit vor der Küste von Madeira die Robbenkolonie beobachten und deren Forschungen dokumentieren.
Bei ihren eigenen Erkundungen auf der Insel stößt sie plötzlich auf die sterblichen Überreste eines Seawild-Mitarbeiters.
So unspektakulär sich diese kurze Zusammenfassung anhört, so leicht ist auch das gesamte Buch. Irgendwie kommt zu keinem Zeitpunkt das übliche Thriller-Gefühl auf, das einen das Buch kaum noch aus der Hand legen lässt.
Die Figuren, inklusive Protagonistin Tess, werden so oberflächlich und unsympathisch beschrieben, dass man sich gar nicht mit ihnen beschäftigen möchte - darunter leidet die Handlung sehr.
Ich habe hier deutlich mehr Spannung erwartet und bin leider enttäuscht worden. Neben dem angenehmen Schreibstil kann ich zur Geschichte leider wenig positives sagen.