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Veröffentlicht am 10.01.2025

Ziemlich oberflächlicher Thriller

Die Insel der Angst
1

"Insel der Angst" von Martin Griffin begleitet die Dokumentarfilmerin Tess, die nach ihrem gefeierten Enthüllungs-Film "Spill" ein neues Engagement für die Umweltorganisation "Seawild" angenommen hat. ...

"Insel der Angst" von Martin Griffin begleitet die Dokumentarfilmerin Tess, die nach ihrem gefeierten Enthüllungs-Film "Spill" ein neues Engagement für die Umweltorganisation "Seawild" angenommen hat.
Gemeinsam mit Forschern der Organisation soll sie auf einer abgelegenen Insel weit vor der Küste von Madeira die Robbenkolonie beobachten und deren Forschungen dokumentieren.
Bei ihren eigenen Erkundungen auf der Insel stößt sie plötzlich auf die sterblichen Überreste eines Seawild-Mitarbeiters.

So unspektakulär sich diese kurze Zusammenfassung anhört, so leicht ist auch das gesamte Buch. Irgendwie kommt zu keinem Zeitpunkt das übliche Thriller-Gefühl auf, das einen das Buch kaum noch aus der Hand legen lässt.
Die Figuren, inklusive Protagonistin Tess, werden so oberflächlich und unsympathisch beschrieben, dass man sich gar nicht mit ihnen beschäftigen möchte - darunter leidet die Handlung sehr.

Ich habe hier deutlich mehr Spannung erwartet und bin leider enttäuscht worden. Neben dem angenehmen Schreibstil kann ich zur Geschichte leider wenig positives sagen.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 29.07.2024

Oberflächliche Story in tollem Setting

A Winter to Resist
1

Lilly träumt schon seit ihrer Kindheit davon, Weltmeisterin im Eiskunstlauf zu werden. Als ihr Eislaufpartner verletzt ausfällt, wird ihr Orion James zugeteilt, den sie jahrelang als Idol vergöttert hat. ...

Lilly träumt schon seit ihrer Kindheit davon, Weltmeisterin im Eiskunstlauf zu werden. Als ihr Eislaufpartner verletzt ausfällt, wird ihr Orion James zugeteilt, den sie jahrelang als Idol vergöttert hat.
Orion ist allerdings seit einigen Jahren nicht mehr gelaufen, da er meint, von einem Fluch besessen zu sein, durch den sich all seine bisherigen Partnerinnen verletzt haben.
Er lässt Lilly auch erst nicht an sich ran, um sie davor zu bewahren, auch ein Opfer seines Fluchs zu werden - dieser Widerstand bröckelt dann allerdings im Verlauf der Geschichte.

"A winter to resist" ist ein Enemies-to-lovers-Roman, der in der wirklich spannenden Welt des Eiskunstlaufens spielt.
Die Geschichte allerdings ist nicht wirklich spannend, sondern wirkt sehr konstruiert und auch oberflächlich. Bestimmte Szenen werden drastisch ausgeführt, während andere Themen dann kurz abgehandelt werden.

Durch den sehr einfachen Schreibstil der Autorin kann man das Buch gut lesen, man sollte hier allerdings keine Weltliteratur erwarten.
Mich konnte das Buch leider absolut nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 09.11.2023

Schwacher Wohlfühl-Roman

Wintertraum in Kanada
0

In "Wintertraum in Kanada" wandern Paul und Sara gemeinsam von Deutschland nach Kanada aus, nachdem sie dort 2 Wochen "zur Probe" verbracht haben.
In dieser Zeit haben sie einige nette Bewohner vor Ort ...

In "Wintertraum in Kanada" wandern Paul und Sara gemeinsam von Deutschland nach Kanada aus, nachdem sie dort 2 Wochen "zur Probe" verbracht haben.
In dieser Zeit haben sie einige nette Bewohner vor Ort kennengelernt und sich in ein romantisches Haus an einem See verliebt, das sie spontan kaufen, als sie es online finden.
Vor Ort entpuppt sich das Haus dann als totales Desaster und auch grundsätzlich läuft dort nichts so, wie die beiden es sich vorgestellt haben.

Das Setting für das Buch ist an sich wirklich schön gewählt, allerdings bin ich mit dem Buch absolut nicht warm geworden.
Die Figuren sind alle sehr oberflächlich, die Story wird über große Teile wie im Zeitraffer erzählt, um zu länger auserzählten Abschnitten zu kommen und ein wirkliches Wohlgefühl kommt auch nicht auf.

Ich lese wirklich gerne romantische Bücher und schaue im Sinne der Story gerne über Lücken in der Geschichte oder Ungereimtheiten hinweg. Hier war ich aber ehrlich enttäuscht - es kommt keine wirkliche Atmosphäre auf, vieles wird nur kurz abgehandelt und mitunter werden die Erlebnisse so abstrus, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln möchte.
Von mir gibt es hierfür leider keine Empfehlung.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 07.12.2023

Wichtiges Thema, leider nicht gut umgesetzt

Natural Flow
1

Der Klappentext und auch die Leseprobe von "Natural Flow" haben mir wirklich gut gefallen - auch ich habe nach etlichen Jahren mit Pille mittlerweile wieder einen natürlich Zyklus, über den ich mich gerne ...

Der Klappentext und auch die Leseprobe von "Natural Flow" haben mir wirklich gut gefallen - auch ich habe nach etlichen Jahren mit Pille mittlerweile wieder einen natürlich Zyklus, über den ich mich gerne weiter informieren wollte.

Nach den sehr guten Basics zu den Zyklusphasen und den Geschehnissen im Körper kommt dann aber leider recht schnell die Ernüchterung - Traumreisen sind für mich jetzt nicht wirklich das Allheilmittel gegen Beschwerden während des Zyklus, auch wenn die Autorin das so sieht. Darüber hinaus werden leider viele relevante Themen nur kurz abgehandelt, zum Beispiel "gute" Verhütung sowie Krankheiten wie Endometriose.
Auch gleicht das Buch an vielen Stellen einer Selbstbeweihräucherung, wenn sie Situationen schildert, in denen sie gut beraten hat. Diese Passagen sind in meinen Augen auch grundsätzlich eher ohne wirklichen Mehrwert.

Der Schreibstil des Buches hat mir grundsätzlich wirklich gut gefallen, da er frisch wirkt, wie ein Gespräch miteinander und mir als Leserin das Gefühl gibt, ich werde dafür wertgeschätzt, dass ich eine Frau bin und alle diese Dinge in meinem Körper passieren.
Je länger man liest, desto anstrengender wird es allerdings - wie ein wirklich langes Gespräch mit einer übermotivierten Person.

Zusammenfassend muss ich leider sagen, dass das Buch mich nicht so überzeugt hat, wie ich anfangs gehofft hatte.
Viele esoterische Ausflüge und die Selbstbeweihräucherung der Autorin haben mich leider immer weiter abgeschreckt.

Ich hatte mir Learnings für mich und meinen Alltag erhofft, aber leider nicht wirklich etwas mitgenommen. Schade!

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Veröffentlicht am 09.08.2022

Erwartungen leider nicht erfüllt

Wie ein Stern in dunkler Nacht
5

Wer einen aufmunternden, romantischen Liebesroman erwartet, wird hier leider im Verlauf der Geschichte bitter enttäuscht. Das ist das, was man zusammenfassend zu diesem Buch sagen kann.

Die junge Ärztin ...

Wer einen aufmunternden, romantischen Liebesroman erwartet, wird hier leider im Verlauf der Geschichte bitter enttäuscht. Das ist das, was man zusammenfassend zu diesem Buch sagen kann.

Die junge Ärztin Christina nutzt nach ihrer zweiten Fehlgeburt die spontane Chance, ihre Freundin Melina in Schottland in einer Hausarztpraxis zu vertreten.
Die Distanz zu Deutschland und ihrem Freund Steffen scheint ihr gut zu tun, auch wenn die Einwohner des kleinen Dorfes sie nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen.
Der grummelige Bewohner Aidan wird ihr nach einem Notfall in ihrer Praxis immer sympathischer und die beiden nähern sich an.

Bis zu diesem Punkt war es genau die Liebesgeschichte, die ich auf Basis der Leseprobe und der Kurzbeschreibung erwartet hätte.
Leider verliert sich das Buch im weiteren Verlauf der Geschichte immer weiter in unlogischen Zeitsprüngen, das Verhalten von Christina wird weniger nachvollziehbar und auch Nebengeschichten werden einfach fallen gelassen, um möglichst viel Drama zu erzeugen.

So enttäuscht war ich wirklich schon lange nicht mehr von einem Buch. Eine Leseempfehlung kann ich hier nicht aussprechen.

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