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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2023

Eine gelungene Fortsetzung mit Witz, wichtigen Idealen und den Mut den eigenen Überzeugungen zu folgen.

Ein Graf auf Abwegen
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Im 2ten Band kehren wir ins Lilienpalais zurück und dürfen Maximilian und Lousia bei ihrer Geschichte begleiten. Besonders die Charaktere haben mir es in der Fortsetzung angetan. So ist Maximilian ein ...

Im 2ten Band kehren wir ins Lilienpalais zurück und dürfen Maximilian und Lousia bei ihrer Geschichte begleiten. Besonders die Charaktere haben mir es in der Fortsetzung angetan. So ist Maximilian ein kleiner Charmeur, der trotz der ein oder anderen Versuchung doch an seinen festen Überzeugungen festhält — sei es in puncto Liebe oder Berufung. Umso schöner, dass Lousia ihn mit ihrer wissbegierigen und leicht unbeholfenen Art von einem dieser zu kurieren vermag. Besonders sie hat es mir angetan. Obwohl sie keine Bildung genießen konnte, strahlt sie für mich einen eifrigen Wissensdurst aus, der sie in ihren Überzeugungen und Ideen nur noch bestärkt. Ich habe es wirklich genossen, über eine der damaligen Vorreiterinnen zu lesen, die sich für andere einsetzt.

Aber nicht nur die Charakterzeichnung empfand ich als besonders gelungen. Auch die Entwicklung ihrer Gefühle zueinander war für mich sehr nahbar. Dank der verstohlenen Blicke, den tiefgründigen Gespräche aber auch den lustigen Situationen konnte ich in verschiedenste Gefühlsbahnen eintauchen und ihre Beziehung wie ein zartes Pflänzchen beim wachsen zusehen.

Eine gelungene Fortsetzung mit Witz, wichtigen Idealen und den Mut den eigenen Überzeugungen zu folgen.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Düster und atmosphärisch

Gallant
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Ich liebe es, wenn mich ein Buch von der ersten Seite an in seine Welt ziehen kann. Mit Gallant ist das der Autorin bei mir eindeutig gelungen. Ich liebe die düstere, gothisch angehauchte Athmosphäre und ...

Ich liebe es, wenn mich ein Buch von der ersten Seite an in seine Welt ziehen kann. Mit Gallant ist das der Autorin bei mir eindeutig gelungen. Ich liebe die düstere, gothisch angehauchte Athmosphäre und die Geheimnisse, die in jeder Zeile mitzuschwingen scheinen. Untermauert wird dieses Gefühl durch den lyrischen Schreibstil, der stark zum melancholischen Setting beiträgt. Und so ungewöhnlich die Geschichte und der Schreibstil auf den ersten Blick wirken mögen, so originell ist auch die Protagonistin, die nur durch Zeichensprache und einer Schreibtafel kommunizieren kann. Zugegeben, die Geschichte kommt etwas langsam in Fahrt aber durch die vielen Details und Hinweise wird man dazu eingeladen mit Olivia mitzuraten und ihre Vergangenheit zu erkunden. Leider empfand ich neben Olivia, die mit ihren untypischen Gedankengängen mein Interesse wecken konnte, die Nebenfiguren etwas blass. Hier hätte die Autorin meiner Meinung nach noch etwas mehr aus den Figuren herauskitzeln können.
Wenn ihr jedoch gerade auf der Suche nach einer authentischen Geschichte mit melancholischer Stimmung seid, werdet ihr mit Gallant fündig werden.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Spannendes Worldbuilding mit unterhaltsamen Charakteren

Die Rache des Schattenkaisers
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Die Rache des Schattenkaisers ist eine richtig tolle Romantasy Story mit vielen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen. Das Worldbuilding und die Magie darin sind unglaublich spannend und ich habe ...

Die Rache des Schattenkaisers ist eine richtig tolle Romantasy Story mit vielen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen. Das Worldbuilding und die Magie darin sind unglaublich spannend und ich habe es wirklich genossen die Welt von Nia zu entdecken. Überraschenderweise ist diese auch durchaus brutal und gnadenlos, was mich zwar anfangs überrascht hat, aber dem Setting gegenüber nur konsequent ist. Auch die unterschiedlichen Charaktere fand ich toll. Nia, die Prinzessin des anscheinend langweiligsten Volkes, hat mich mit ihrer sympathischen Art vollkommen eingenommen. Sie ist sehr willensstark aber auch weise genug eigene Ansichten zu überdenken. Die Beziehung zwischen ihr und Kellan hat sich im Laufe der Story stetig weiterentwickelt und hat sich für mich größtenteils nachvollziehbar angefühlt. Doch leider gibt es bei diesem Buch ein großes Manko, das sich wie ein roter Faden durch alle Kapitel zieht. Mit nur knappt 250 Seiten ist das Werk leider zu kurz. Ich hätte gern viel mehr über das Land, deren einzigartigen Völker und deren Bräuche kennengelernt. Die Geschichte hätte so viel Potential mehr zu sein, sowohl im Worldbuilding als auch in der Entwicklung der verschiedenen Figuren. Liebe Ewa, bitte erweitere es!

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Sehr unterhaltsam trotz zu viel Spice

King of Battle and Blood
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Ich habe mich schon lange auf dieses wunderschöne Buch gefreut, denn es weist alle Zutaten auf, die zu einem perfekten Romantasyabenteuer gehören.

Dazu zählt nicht nur die spannende Geschichte, sondern ...

Ich habe mich schon lange auf dieses wunderschöne Buch gefreut, denn es weist alle Zutaten auf, die zu einem perfekten Romantasyabenteuer gehören.

Dazu zählt nicht nur die spannende Geschichte, sondern auch die starke und besonders impulsive Protagonistin Isolde, die mich durch ihre Sturheit und ihr Selbstbewusstsein direkt in ihren Bann gezogen hat. Aber auch ihr Gegenpol Adrian, der zwar bedachter aber ebenso selbstsicher agiert, hat von Anfang an mich für sich eingenommen. Um ihn gab es viele Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden konnten. Zwar konnte ich einige Entwicklungen vorraussehen, es gab jedoch auch die ein oder andere Überraschungen für mich zu entdecken.

Untypisch für einen NA-Titel fühlen sich beide Hauptfiguren sehr wohl ihrem Körper und das zeigt sich auch sehr schnell in dem Werk. Und keinen wird das vermutlich mehr überraschen als mich, aber der sehr hohe Spiceanteil hat mich leider ein wenig gestört. Ich verstehe, warum dieser so stark vertreten ist, immerhin ist es ein Teil der Charakterentwicklung, jedoch hätte ich mir dann doch die ein oder andere originellere Umsetzung gewünscht, um die Beziehung der beiden voranzutreiben. Und dennoch muss ich zugeben — Ich hatte viel Spaß beim Lesen.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Ein bewegender Kriminalroman, der einen bewusst macht, dass Gaben nicht nur ein Segen sein können.

Nex – Die letzte Nacht
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Wie kaputt darf eine Protagonistin sein? Diese Frage habe ich mir immer wieder beim Lesen von Nex gestellt und genau diese Figurenzeichnung empfand ich als besonders originell. Lexis einsamer Lebensstil, ...

Wie kaputt darf eine Protagonistin sein? Diese Frage habe ich mir immer wieder beim Lesen von Nex gestellt und genau diese Figurenzeichnung empfand ich als besonders originell. Lexis einsamer Lebensstil, ihre optischen Merkmale, ihre grausamen magischen Fähigkeiten aber auch ihre Handlungen drückten für mich pure Tragik aus und das in einer der schillernsten Städte der Welt - LA. Nicht zuletzt dieses Drama, das nur noch durch Janes unvermeidbaren Tod die Geschichte ins Rollen bringt, konnte mich richtig fesseln. Dabei handelt es sich bei dieser Geschichte um einen Mysterykrimi mit einigen phantastischen Merkmalen und einem dreckigen Setting. Wer von euch meine Lesegewohnheiten kennt weiß, dass ich nicht oft zu Krimis greife. Aber für diese besondere Protagonistin hat sich das für mich wirklich gelohnt. Leider empfand ich die Kriminalgeschichte an sich etwas langatmig. Hier hätte meiner Meinung nach der ein oder andere "rote Hering" die Spannung steigern können. Dafür hatte es jedoch das Ende wirklich in sich. Für mich war es unvorhersehbar aber nicht weniger durchdacht.

Mit Nex ist es der Autorin gelungen einen bewegenden Kriminalroman zu schaffen, der einen bewusst macht, dass Gaben nicht nur ein Segen sein können.

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