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Veröffentlicht am 21.11.2023

Wie alles begann

Detektiv Conan 01
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Shinichi Kudo ist ein großer Sherlock Holmes Fan und eifert seinem Idol nach. Er löst selbst die schwierigsten Fälle und ist bei den Verbrechern gefürchtet. Bis ihm ein mysteriöses Gift verabreicht wird ...

Shinichi Kudo ist ein großer Sherlock Holmes Fan und eifert seinem Idol nach. Er löst selbst die schwierigsten Fälle und ist bei den Verbrechern gefürchtet. Bis ihm ein mysteriöses Gift verabreicht wird und er sich in ein Kind zurückverwandelt. Nun muss er unter einem Pseudonym nach den Männern suchen, die für sein Schicksal verantwortlich sind.

Meine Meinung:
Die Serie kenne ich seit Jahren und bin ein großer Fan, allerdings habe ich auch noch nicht alle Folgen gesehen und war nun echt auf den Manga gespannt, der doch anders ist, als ich dachte. Deswegen war es für mich zunächst auch eine Überraschung, dass nicht nur eine zusammenhängende Geschichte erzählt wurde, sondern drei verschiedene Fälle, die leicht miteinander verbunden waren.

Aber das fand ich echt nicht schlimm, da ich auf jeder Seite meine geliebten Conan-Vibes spürte und selber miträtselte, was nun vorgefallen war. Es war sehr spannend und interessant, wie Conan auf die Täter, sowie deren Motive und den Tathergang kam. Man lernte hier auch seine Freundin Ran, sowie ihren Vater Kogoro, der mich, wie auch in der Serie einfach nur fertig machte, kennen. Bei dem Mann ist doch Hopfen und Malz verloren und ich konnte so oft nur lachen und den Kopf schütteln.

Die Chemie zwischen Ran und Schinichi fand ich super, auch wenn er in der Hinsicht echt ein Brett vorm Kopf hatte. Ich fand es herrlich, wie sie immer versuchte, eine romantische Stimmung herzustellen und Andeutungen machte, während er sich wieder in seine Liebe für Krimis reinsteigerte. Ihre Kabbelein, aber auch die ernsteren Momente gefielen mir sehr gut. Als Conan hatte er es nicht so leicht, aber dafür war er umso einfallsreicher.

Den Zeichenstil mochte ich sehr gerne und ich konnte dem Geschehen sehr gut folgen.

Fazit:
Ein Auftakt, der mir super gefiel. Die Geschichten waren spannend und interessant und ich liebte die Energie zwischen den Figuren, Vor allem Kogoro machte mich wieder fertig und ich musste einiges Mal lachen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Einnehmend

Das dritte Licht
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Ein kleines Mädchen wird Anfang der 1980er in den Sommerferien zu seinen entfernten Verwandten gebracht. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen und die Mutter ist bereuts wieder schwanger. Liebe, Freundlichkeit ...

Ein kleines Mädchen wird Anfang der 1980er in den Sommerferien zu seinen entfernten Verwandten gebracht. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen und die Mutter ist bereuts wieder schwanger. Liebe, Freundlichkeit oder Zuneigung kennt sie nicht, erfährt sie aber bei den Verwandten. Aber auch sie haben ein trauriges Geheimnis, was seine Schatten auf ihre gemeinsame schöne Zeit wirft.

Meine Meinung:
Das namenlose Mädchen, erzählte selbst, was sie alles erlebte und war sehr aufmerksam in ihren Schilderungen. Dabei wurde sie nie ausschweifend oder gab Dinge wieder, die den Leser nicht interessieren würden. Ihre Geschichte gab sie sehr knapp und präzise wieder und gleichzeitig auch alles preis. Indirekt war es eine sehr traurige Erzählung über Schicksal, Leid und Trauer, was mir sehr unter die Haut ging. Ich stellte mir auch die Frage, wie sehr man seine Eltern lieben sollte oder nicht. Darf man Menschen, die einem eigentlich fremd sind, eher als seine Eltern ansehen als die leiblichen, die einem keine Liebe oder Zuneigung geben ? Darf man unbeschwert sein, während man weiß, dass die eigenen Geschwister es schlechter haben ?

Trotz seiner Kürze beschäftigte mich der Erzählung auch nach dem Lesen sehr lange und selbst jetzt noch grübel ich weiter und das liebe ich. Wenn ein Buch noch so lange nachhallt und das im positiven Sinn, macht es umso mehr Freude solche Bücher entdecken zu dürfen. Das offene Ende passte durchaus sehr gut rein, allerdings hätte ich gerne einen runderen Abschluss gehabt. Die Situation, mit der der Leser das Buch beendet, war für mich eine sehr wichtige und ein Abschluss wäre schön gewesen, egal, wie er endet. Aber dennoch passte es für mich, weil ich mir so ausmalen konnte, dass es doch noch zu einem glücklichen Ende für das namenlose Mädchen und seine Verwandten kommt.

Der Schreibstil war sehr karg, bezog sich nur auf das Notwendigste der Geschichte und begeisterte mich so umso mehr. Einserseits wurde ich auf eine gewisse Distanz gehalten, andererseits spürte das Geschehen umso intensiver. Die Sprache war klar und präzise und lebte von der Kargheit, die die Autorin hier schuf.

Fazit:
Immer mehr entdecke ich Literatur abseits der üblichen Geschichten über Vampire, junge Leute auf dem College oder Ermittlern und das gefällt mir sehr gut. Ich liebe es, dass mich dieses Buch auch nach dem Lesen so sehr beschäftigte und mir beim Lesen unter die Haut ging. Der karge Stil und die präzise Sprachen waren ein Genuss und ich möchte unbedingt mehr von dieser Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 07.11.2023

Willkommen in der Stadt der Liebe

Heartstopper Volume 3 (deutsche Hardcover-Ausgabe)
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Paris ! Klassenfahrt und ganz viel Liebe ! Die Schüler der Truham Grammar School for Boys und die Schülerinnen des Higgs-Gymnasiums für Mädchen fahren gemeinsam auf Klassenfahrt. Dort übernachten sie zwar ...

Paris ! Klassenfahrt und ganz viel Liebe ! Die Schüler der Truham Grammar School for Boys und die Schülerinnen des Higgs-Gymnasiums für Mädchen fahren gemeinsam auf Klassenfahrt. Dort übernachten sie zwar streng nach Geschlecht getrennt, aber das ist für das eine oder andere Pärchen sogar ein Vorteil, auch wenn es für Nick und Charlie eher schwierig ist. Denn bislang küssen sie sich nur heimlich.

Vorwort:
Dies ist der vierte Band der Heartstopper-Reihe und sollte nach Reihenfolge gelesen werden. Es können dementsprechend Spoiler vorkommen.

Meine Meinung:
Ach, Paris, die Stadt der Liebe ! Liebe, heimliche Küsse, Freiheiten und ganz viel Chaos. Ich habe es absolut geliebt und sehr viel Spaß mit diesem Band gehabt. Nicht nur, weil es einfach nur zuckersüß und niedlich war, sondern auch, weil es wieder viel Tiefgang gab, der die Geschichte voran brachte.

Es gab Dinge, die mich wütend machten und irritierten, wobei ich es dann toll fand, dass diese Personen selber einsahen, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung war. Generell kamen viele Konflikte vor, die auch Ben und Nicks Liebe und ihre Sexualität betraf, denn nicht jeder, der davon erfuhr, nahm es locker auf, was ich schade fand. Aber da gab es dann auch Figuren wie die Sportlehrerin, die ich absolut liebte und die mit ihren Aussagen wieder den Kern traf.

Man erfuhr mehr über Charlies unfreiwilliges Outing und was es mit ihm gemacht hat. Da tat er mir einfach so Leid und die Folgen waren auch Teil dieser Geschichte. Da fand ich den Rückhalt seiner Freunde sehr schön, vor allem von Tara und Darcy, die ich klasse fand. Die Nebengeschichten rund um Tao und Elle, sowie die der beiden Lehrer wurden sehr schön in das Hauptgeschehen eingefügt und harmonierten miteinander. Vor allem die beiden Lehrer waren mein absolutes Highlight und irgendwie bin ich ein kleines Fangirl von ihnen.

Im Vordergrund stand neben den Liebesgeschichten auch die Gruppendynamik. Man spürte die Verbundenheit von allen so toll und ich lachte oft mit ihnen mit. Die trockenen Kommentare von Tao, Elles Schüchternheit, Tara und Darcys Energie, Charlies Zurückhaltung und Nicks Halt passten so toll zusammen. Charlie und Nick waren wieder absolut niedlich und ihre Unsicherheiten und die Anziehung waren wieder in jeder einzelnen Sequenz spürbar, was ich absolut liebte. Und es gab auch eine große Überraschung bei Harry, die ich mir gewünscht, aber nicht erwartet hatte. Da habe ich seine Veränderungen sehr begrüßt.

Ein absolutes Highlight waren der tolle Zeichenstil, der wieder viele Emotionen in mir weckte und die kleinen Bonusgeschichten, bei denen ich praktisch weg geschmolzen bin. Die passten wunderbar und ermöglichten wieder ein paar Einblicke in manche Liebesgeschichte abseits von Nick und Charlie.

Fazit:
Turbulent, emotionsgeladen und voller Liebe. Die Klassenfahrt nach Paris bot viele Konflikte, Veränderungen und noch mehr Liebe. Ich habe den dritten Band praktisch inhaliert und es ist definitiv mein absoluter Liebling; die Stimmung war einfach echt magisch. Und es war sehr schön, dass sich nicht nur die Beziehung von Charlie und Ben sich weiter entwickelte, sondern auch die Charaktere, was ich vor allem bei Harry sehr begrüßte. Ich kann Band fünf gar nicht mehr erwarten !

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Veröffentlicht am 24.10.2023

Es ist Teezeit !

Asterix 08
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Andere Länder, andere Sitten. Soweit ja kein Problem, nur dass durch die tägliche Teepause der Briten Cäsars Angriff erfolgreich ist. Nur einem einzigen Dorf gelingt es, wie den Galliern, Widerstand gegen ...

Andere Länder, andere Sitten. Soweit ja kein Problem, nur dass durch die tägliche Teepause der Briten Cäsars Angriff erfolgreich ist. Nur einem einzigen Dorf gelingt es, wie den Galliern, Widerstand gegen seine Truppen aufrecht zu halten. Aber leider schwinden so langsam ihre Kräfte und so macht sich Teefax auf den Weg zu seinem Vetter Asterix, um sich seine Unterstüzung und die des Zaubertranks zu sichern. Unterwegs jedoch verlieren sie das Fass und landen im Kerker. Werden Asterix und Obelix es rechtzeitig schaffen ?

Vorwort:
"Asterix bei den Briten" ist bei den Comics der 8. Band und kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.

Meine Meinung:
Schon als Kind zählte dieser Comic zu meinen absoluten Lieblingen aus der Reihe. Die Geschichte wurde flott erzählt und es kam nie Langeweile oder Längen auf. Auch der Film ist ein kleines Highlight und unterhält jedes Mal aufs Neue.

Asterix und Obelix erlebten hier wieder ein Abenteuer außerhalb Galliens, aber mit vielen Römern, was mir viel Spaß machte. Der Fokus lag aber eher auf die Briten und ihre kleinen Eigenheiten, die wunderbar und liebevoll auf´s Korn genommen wurden. Alleine die Anspielungen auf die Beetles, ihre Liebe zu Tee und die strenge Einhaltung der Teezeit, sowie die geschwollene Art, wie die Briten mitunter reden, amüsierten sehr. Aber auch der ewige Streit zwischen Verleihnix und Automatix gehört zu meinen Highlights und durfte für mich nicht fehlen.

Es war echt herrlich und schön skurill und ich habe viel gelacht, weil es auch nach all den Jahren wieder so gut unterhielt und toll gealtert ist. Und hier möchte ich auch gerne den Zeichentrickfilm empfehlen, der toll umgesetzt wurde.

Den Zeichenstil liebe ich sehr. All die kleinen Details und und Anspielungen machten viel Freude.

Fazit:
Ein absolutes Highlight der Reihe. All die Anspielungen und die Klischees rund um die Briten und ihr Land, die liebevoll eingesetzt wurden, haben echt Spaß gemacht. Es gab ein paar Running Gags und obwohl man die Geschichte in- und auswendig kennt, fieberte man wieder einmal mit Asterix, Obelix und ihren Freunden mit. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Fesselnd

Später
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Jamie ist nicht wie jeder andere Junge. Er mag Burger, ist neugierig und geht nicht so gerne zur Schule wie andere Kinder in seinem Alter durchaus auch, aber eines unterscheidet ihn von ihnen; denn er ...

Jamie ist nicht wie jeder andere Junge. Er mag Burger, ist neugierig und geht nicht so gerne zur Schule wie andere Kinder in seinem Alter durchaus auch, aber eines unterscheidet ihn von ihnen; denn er kann Geister sehen. Wenn er ihnen Fragen stellt, müssen sie ihm wahrheitsgemäß antworten, was seiner Mom, einer Literaturagentin quasi den Job rettet. Aber es geschehen auch Dinge, die er nicht kommen sieht und sein Leben verändern.

Vorwort:
Bei diesem Hörbuch werde ich wenig auf den Inhalt eingehen, sondern eher meine Gefühle beim Hören und den Sprecher eingehen, da dies für mich hier wichtiger ist. Dennoch spreche ich auch ein wenig die Geschichte selber an.

Meine Meinung:
Als ich "Später" von Stephen King vor ein paar Jahren las, war es nicht die große Liebe, aber es war eine ruhige Coming-of-Age Geschichte, die mich durchaus fesselte und so manchen kleinen Schauer bescherte, da ich doch mit Jamie und seine meiner Mutter bangte. Es ist ruhig, sogar für Kings Verhältnisse und ich kann verstehen, dass es nicht jeden begeistert, da er sich vor allem auf die geistige und emotionale Entwicklung von Jamie konzentrierte, der in seinem jungen Leben viel erlebte. Mir gefiel es aber gerade deswegen und es bekam damals von mir vier von fünf Sterne, weil es mir nur zwischendurch ein paar Längen hatte, die mich langweilten. Es las sich flüssig und ich war innerhalb eines Tages damit durch.

Bei dem Hörbuch dauerte es etwas länger, ehrlich gesagt über 1 1/2 Jahre länger, bis ich fertig war, was aber auf keinen Fall an dem Sprecher oder der Geschichte lag, weil ich es immer nur während der Autofahrt gehört habe und ich nun selten damit unterwegs bin. Denn wenn ich es einschaltete, war ich völlig von der Geschichte gebannt und irgendwie konzentrierter.

Zwar gab es hier auch ein paar Längen, aber die fielen mir nun nicht mehr so stark auf, weil der Sprecher David Nathan es einfach zum Hörgenuss machte. Ich schätze Nathan seit meinem ersten Hörbuch von King und auch hier brillierte er von Anfang bis Ende. Kein anderer als er schafft es, Bücher von King mit so einer Intensität und Spannung zu sprechen und mich immer zu fesseln. Ich hatte keine Probleme die Charaktere auseinander zu halten und wusste auch nach längerer Hörpause, was zuletzt passierte und wo ich nun bin.

Er hat eine raue und zugleich sanfte Stimme, die er passend zu dem Geschehen veränderte und gerade tragische und spannende Szenen verlieh er einer Intensität, die ich nicht einmal beim Lesen gespürt habe. Mehr als einmal bekam ich eine Gänsehaut und ich blieb dann doch noch ein paar Minuten länger im Auto sitzen, weil ich das Kapitel noch unbedingt zuende hören wollte.

Vor allem das Ende war durch ihn so spannend und einfach heftig, dass er mich auch etwas überraschte. Zumal ich wohl ein wenig vergessen hatte, wie alles endete und völlig perplex war. Schade, dass nicht alle King-Bücher von ihm gesprochen wurden.

Fazit:
Egal, ob man diese Geschichte nun mag oder nicht, man sollte auf jeden Fall einmal ein Hörbuch probieren, wo der Sprecher David Nathan ist. Denn was dieser Mann mit seine Stimme kann, ist einfach unglaublich. Jedes Hörbuch mit ihm konnte mich bisher absolut umhauen und vor allem für die Geschichten von King ist er die perfekte Besetzung, da er dem Hörer nicht nur neue Sichten auf die Geschichte ermöglicht, sondern auch durch seine Interpretation völlig umhaut. Ja, ich klinge wie ein Fangirl, aber das bin ich nun einmal auch, vor allem, weil mich bisher kein anderer Sprecher oder andere Sprecherin so begeistern konnte wie er.

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