Profilbild von Squirrel

Squirrel

Lesejury Star
offline

Squirrel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Squirrel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2024

Diese Liebe war nicht mein Fall

Man sieht sich
0

Sommer 1988: Friederika und Robert lernen sich kennen. Sie verlieben sich, doch die Umstände trennen sie. Jahre später treffen sie sich wieder, doch das Leben hat sie beide verändert. Werden sie zueinanderfinden?

Julia ...

Sommer 1988: Friederika und Robert lernen sich kennen. Sie verlieben sich, doch die Umstände trennen sie. Jahre später treffen sie sich wieder, doch das Leben hat sie beide verändert. Werden sie zueinanderfinden?

Julia Karnick zeichnet ein feines Bild zweier Menschen, die sich im Laufe der Jahre immer wieder begegnen und doch nie ganz zueinanderfinden.

Mit der Sprecherin Katrin Daliot bin ich nicht warm geworden. Sie war mir emotionslos und eintönig.
Ich konnte die verschiedenen Personen schwer auseinander halten. Das Hörbuch habe ich nur mit erhöhter Geschwindigkeit laufen lassen. Bei normaler Geschwindigkeit wäre ich eingeschlafen.
Dem Hörbuch hätte eine intensivere Stimme gut getan.

Die Liebesgeschichte war für mich nicht spektakulär genug. Das immer wieder aufeinander treffen und wieder trennen fand ich langweilig und etwas nervig. Mit Friederika und Robert bin ich nicht warm geworden. Durch die mangelnde Sympathie konnte ich mich nicht tiefer in die Geschichte bringen.
Etwas schade fand ich zusätzlich, dass die Nebenfiguren etwas blass geblieben sind. Das Ende war mir zu vorhersehbar. Ich hatte mir mehr erhofft, da die Meinungen sehr positiv darüber sind. Geschmäcker sind verschieden, mir hat das Hörbuch keine tolle Unterhaltung gebracht. Vielleicht ist für Geschichte besser zu lesen.

Das Hörbuch ist für laue Sommerabende geeignet, wo der Kopf nichts zu tun hat.
Wer eine leichte Lektüre sucht, ohne große Ansprüche, ist hier genau richtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2024

Dümpelt vor sich hin

Tod in der Provence
0

Tod in der Provence von Pierre Lagrange ist der
1. Teil einer Krimireihe um den pensionierten Kommissar Albin Leclerc.

Lagrange zeichnet ein malerisches Bild der Provence. Lavendinfelder, Weinberge und ...

Tod in der Provence von Pierre Lagrange ist der
1. Teil einer Krimireihe um den pensionierten Kommissar Albin Leclerc.

Lagrange zeichnet ein malerisches Bild der Provence. Lavendinfelder, Weinberge und malerische Dörfer bilden die Kulisse für die Geschichte. Die Beschreibungen erwecken Sehnsucht nach Urlaub und laden zum Träumen ein.

Der Kriminalfall an sich bietet viel Potential. Eine grausame Mordserie erschüttert die idyllische Provence. Commissaire Albin Leclerc, ein erfahrener Ermittler mit seinen eigenen Methoden, nimmt die Jagd auf den Täter auf.

Leider wirkt die Umsetzung der Handlung streckenweise unnötig in die Länge gezogen, der Spannungsbogen schwächelt im Mittelteil.

Positiv hervorzuheben sind der Humor und das Lokalkolorit, die Lagrange in seinen Roman einbringt. Die Beschreibungen der provenzalischen Lebensart und der kulinarischen Spezialitäten tragen zum Unterhaltungswert des Buches bei.
Die reizvolle Kulisse und der interessante Kriminalfall werden durch die holprige Umsetzung und die Vielzahl an wenig tiefgründigen Charakteren getrübt.

Fans von Krimis mit Lokalkolorit und leichten französischen Flair kommen dennoch auf ihre Kosten. Wer jedoch einen spannenden und fesselnden Kriminalfall erwartet, könnte enttäuscht werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2024

Ich hatte mir mehr erhofft

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
0

"Weil ich an dich glaube" ist eine Liebesgeschichte der Bestsellerautorin Rebecca Yarros. Die Geschichte handelt von Camden Daniels, der in seine Heimatstadt Alba in Colorado zurückkehrt. Er hat zwei Ziele: ...

"Weil ich an dich glaube" ist eine Liebesgeschichte der Bestsellerautorin Rebecca Yarros. Die Geschichte handelt von Camden Daniels, der in seine Heimatstadt Alba in Colorado zurückkehrt. Er hat zwei Ziele: seinem kranken Vater die nötige medizinische Behandlung zu ermöglichen und Abstand von seiner Jugendliebe Willow zu halten.

Willow hingegen hat andere Pläne. Sie ist fest entschlossen, Camden nicht gehen zu lassen. Als die beiden sich unwillkürlich näher kommen, gerät alles ins Wanken, was ihnen wichtig ist.

Das Hörbuch wird von Lisa Cardinale und Martin Krah gelesen, die beide hervorragende Arbeit leisten.
Dank der beiden Sprecher, habe ich das Hörbuch zu Ende gehört. Die Geschichte an sich hat mir nur mäßig gut gefallen. Es war mir zu vorhersehbar, mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Die Handlungsweisen waren mir zu abgedreht.
Ich konnte manche Reaktionen nicht nachvollziehen, die Liebe von Willow zu Camden kam mir eher wie eine Rebellion ihrem Vater gegenüber vor.
Es ist schade, dass ich dem Buch nicht mehr abgewinnen kann, doch ich bin ehrlich mit meiner Meinung und beschönige es nicht.
Es ist eine Geschichte über Liebe, Hoffnung und Vergebung, die wenig berührt und nicht besonders spannend unterhält.

Für Fans von Liebesgeschichten ist das Buch vielleicht ein Genuss. Ich kann keine Empfehlung abgeben, da mich die Geschichte nicht gefesselt hat.
Leider war es für mich eine Enttäuschung, ich hatte mehr erwartet, es war eher ein Dümpeln in Selbstmitleid und Frust.

Das hübsche Cover hatte mich eingefangen, das finde ich sehr gut gestaltet. Die Farben harmonieren und der See ist romantisch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2023

Ich hatte mehr erwartet

Die mörderischen Cunninghams (Die Cunninghams 1)
0

Auf die mörderischen Cunninghams habe ich mich sehr gefreut.
Benjamin Stevenson kannte ich nicht und war sehr neugierig auf den Autor. Simon Jäger mag ich als Erzähler, er macht seinen Job sehr gut.
Durch ...

Auf die mörderischen Cunninghams habe ich mich sehr gefreut.
Benjamin Stevenson kannte ich nicht und war sehr neugierig auf den Autor. Simon Jäger mag ich als Erzähler, er macht seinen Job sehr gut.
Durch die Geschichte hat Simon Jäger mich gebracht, ich hätte das Buch wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen. Mir war es zu überladen mit Nebensächlichkeiten. Teilweise auch kompliziert und verstrickt. Die Dramatik für meine Geschmack überzogen.

Eine Leiche beim Familientreffen macht das Wiedersehen der Cunninghams zu einem Kriminalfall. Ernie ist Krimi-Liebhaber, er stürzt sich in die Ermittlung.
Die Idee ist gut, die Umsetzung hat mich nicht gefesselt. Was sehr amüsant angefangen hat, wurde zunehmend zu einer Slapstick Komödie.
Die Charaktere konnte ich nicht ernst nehmen. Das ganze Drumherum war ein Knoten von Verstrickungen.
Das Miträtseln war zumindest soweit gut, dass meine Neugier auf das Ende mich zum dranbleiben bewogen hat.

In der Beschreibung vom Buch steht, von allen unerwarteten Wendungen kann einem schnell schwindelig werden, ja, das ist mir passiert.
Die Auflösung zum Schluss fand ich unbefriedigend.
Etwas zu sehr aus dem Hut gezaubert.

Insgesamt betrachtet, ist es ein witziger Krimi zu Beginn, der sich nicht so entwickelt hat, wie ich es mir gewünscht hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2023

Wo ist Libby?

The Atlas Paradox
0

Ich war zurück in der Alexandrinischen Gesellschaft. Auf den 2. Teil habe ich mich sehr gefreut, die Wartezeit war zum Glück nicht zu lang. Endlich habe ich weiterlesen können und habe die Teilnehmer ...

Ich war zurück in der Alexandrinischen Gesellschaft. Auf den 2. Teil habe ich mich sehr gefreut, die Wartezeit war zum Glück nicht zu lang. Endlich habe ich weiterlesen können und habe die Teilnehmer wieder gesehen.
Doch ich wurde enttäuscht. Die Fortsetzung ist eine Aneinanderreihung von losen Fäden.
Wiederholungen nehmen die Spannung.
Der schnelle Ablauf der Zeit hat mich verwirrt.
Im Flug ist ein Jahr um und ich habe mich gefragt, was ist nun passiert? Wo ist die Zeit hin und was ist auf den vielen Seiten überhaupt geschehen?
Zumindest Reina hat mir immer wieder ein Schmunzeln bereitet. Wie die Pflanzen auf sie reagieren ist schön schräg. Oh Mutter, Mutter, hilf mir, hätte ich am liebsten gerufen. Denn die amüsanten Einwürfe der Grünpflanzen haben das Ruder leider nicht in die richtige Richtung gebracht.

Diesmal lag der Hauptaugenmerk nicht auf den Fähigkeiten der Teilnehmer, es ging viel mehr um die zwischenmenschlichen Aspekte. Allerdings trug es nicht dazu bei, dass mir die Personen sympathischer geworden sind.
Es war ein Gerangel aus Machtspielen, Besserwissern, sexuelle Anziehung, Selbstzweifeln.

Immerhin fand ich das Ritual, welches nach dem ersten Jahr gemacht werden muss, interessant.
Dort zeigten sich die Figuren sehr intensiv. So hätte der Stil weitergehen können.

Der Verbleib von Libby gibt Rätsel auf. Diese Storykomplex hat mich wieder aufgebaut. Es hat mir gefallen, wie diese Szenen erzählt wurden.
Da hat die Autorin mich wieder eingefangen.
Wo ist Libby? Wer ist für ihr Verschwinden verantwortlich?
Die Sorge, die die Magiere umtreibt, ist schwer zu greifen. Da verliert sich die Spannung wieder.
Ich hätte mir mehr Zusammenhalt unter den Teilnehmern gewünscht. Es ist ein Haufen Egoisten, die sich kaum um andere scheren.

Für mich muss etwas Zeit vergehen, ob ich den
3. Band lesen möchte.
Ich bleibe unzufrieden zurück und kann dem Buch nur eine mittlere Bewertung geben.
Teil 1 hatte von mir 5 Sterne erhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere