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Veröffentlicht am 06.04.2026

Böse geboren – Schuld oder Prägung?

Böse geboren
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„Böse geboren“ hat mich von Beginn an direkt in seinen Bann gezogen, vor allem, weil mir das Thema auch im beruflichen Kontext immer wieder begegnet. Der Einstieg wirft sofort die zentrale Frage auf, die ...

„Böse geboren“ hat mich von Beginn an direkt in seinen Bann gezogen, vor allem, weil mir das Thema auch im beruflichen Kontext immer wieder begegnet. Der Einstieg wirft sofort die zentrale Frage auf, die sich durch das gesamte Buch zieht: Wird ein Mensch böse geboren oder wird er dazu gemacht?


Ein zentrales Element des Buches sind die Rückblenden und Einblicke in die Vergangenheit, die nach und nach neue Perspektiven eröffnen. Dabei entsteht ein vielschichtiges Bild, das den Leser immer wieder zum Umdenken und Hinterfragen anregt.

Die Geschichte rund um BKA-Ermittler Tom Steinberg entwickelt schnell eine intensive Sogwirkung. Die Sprache ist ausdrucksstark und bildhaft und gleichzeitig sehr gut lesbar. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass man mühelos in die Geschichte eintauchen kann. Die Handlung wirkt wie ein komplexes, psychologisch aufgebautes Konstrukt, in dem nach und nach immer neue Ebenen sichtbar werden. Ein Fall, der Tom auch persönlich betrifft. Besonders gelungen ist dabei die Atmosphäre: bedrückend, angespannt und durchgehend von einer unterschwelligen Bedrohung durch einen Serienmöder geprägt.

Sehr stark fand ich die Figurenzeichnung. Tom wirkt als Ermittler greifbar und authentisch, vor allem durch seine innere Zerrissenheit und die Spuren, die seine Vergangenheit hinterlassen hat. Auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und fügen sich stimmig in das Gesamtbild ein. Alle Figuren sind sehr nachvollziehbar gestaltet, wodurch man gut mit ihnen mitfühlen kann.

Die Handlung bleibt durchgehend spannend, mit gut gesetzten Wendungen und vielen offenen Fragen, die erst nach und nach ein größeres Bild ergeben. Besonders spannend ist auch das Spiel mit moralischen Fragen. Das Buch zwingt einen immer wieder dazu, über Schuld, Verantwortung und Prägung nachzudenken, ohne einfache Antworten zu liefern. Genau das macht die Geschichte so intensiv.
Das Finale hat mich dann noch einmal völlig überrascht – mit einer unvorhergesehenen Wendung, mit der ich in dieser Form nicht gerechnet habe.

Insgesamt ist „Böse geboren“ ein psychologisch geprägtes Buch mit einer starken Grundidee, interessanten Figuren und einer spannenden, vielschichtigen Handlung. Wer sich gern auf moralisch komplexe Geschichten einlässt, wird hier definitiv fündig.

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Veröffentlicht am 27.11.2023

Ein Muss für Fans von psychologisch anspruchsvollen Thrillern!

Die Therapie
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"Die Therapie" ist ein Psychothriller und der Debütroman von Sebastian Fitzek. Das Buch handelt vom Psychotherapeuten Viktor Larenz, der nach dem mysteriösen Verschwinden seiner Tochter in eine Krise stürzt. ...

"Die Therapie" ist ein Psychothriller und der Debütroman von Sebastian Fitzek. Das Buch handelt vom Psychotherapeuten Viktor Larenz, der nach dem mysteriösen Verschwinden seiner Tochter in eine Krise stürzt. Jahre später zieht er sich in ein abgelegenes Haus zurück, um dort allein zu sein und seine Trauer zu verarbeiten. Doch dann taucht plötzlich eine geheimnisvolle Patientin auf und bittet ihn um eine Therapiesitzung.

Thema/Botschaft: 8/10
Spannung/Handlung: 8/10
Überraschende Wendungen: 9/10
Würde ich es nochmal lesen? Ja
Würde ich eine Fortsetzung lesen? Ja

Fazit
Ich kam durch die Amazon Serie auf das Buch und finde es besser, als die Verfilmung. Fitzek gelingt es, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält. Gleichzeitig werden die psychologischen Aspekte der Geschichte gekonnt in den Vordergrund gerückt und die Handlung ist voller unerwarteter Wendungen, die einen immer wieder aufs Neue überraschen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Freundschaft, Geheimnisse und (tödliche) Abgründe

Bachelorette Party
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Eine abgelegene Insel, eine Gruppe Freundinnen und ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit – Was kann da schon schief gehen?
Camilla Sten liefert mit diesem Thriller genau die Zutaten, die für eine ...

Eine abgelegene Insel, eine Gruppe Freundinnen und ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit – Was kann da schon schief gehen?
Camilla Sten liefert mit diesem Thriller genau die Zutaten, die für eine intensive, spannungsgeladene Lektüre sorgen.

Schon der Prolog zieht einen kompromisslos in die Geschichte hinein: Die Ereignisse von vor zehn Jahren werden eindringlich und detailreich geschildert, sodass sofort eine beklemmende Atmosphäre entsteht. Man ist direkt mittendrin und spürt, dass dieses Geschehen noch weitreichende Folgen haben wird.
In der Gegenwart begleitet man Tessa, eine Journalistin, die nicht nur als Teilnehmerin beim Junggesellinnenabschied dabei ist, sondern auch ihre ganz eigene Motivation mit auf die Insel bringt. Dieser persönliche Antrieb verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und sorgt dafür, dass man sich schnell mit ihr verbunden fühlt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zugänglich. Besonders hervorzuheben sind die bildhaften Beschreibungen. Die kurzen Kapitel tragen maßgeblich zur Spannung bei, da sie das Tempo hochhalten und immer wieder kleine Cliffhanger setzen.
Ein weiterer Pluspunkt sind die klar strukturierten Zeitsprünge. Vergangenheit und Gegenwart sind sauber voneinander getrennt und jeweils mit Datumsangaben versehen, sodass man jederzeit die Orientierung behält. Das macht die komplexere Erzählweise sehr angenehm zu lesen.

Im Verlauf der Handlung entfalten sich nach und nach verborgene Konflikte und Geheimnisse innerhalb der Freundesgruppe. Die Stimmung kippt zunehmend ins Bedrohliche, besonders als plötzlich ein Mord geschieht. Die Twists sind gut gesetzt und sorgen immer wieder für Überraschungen, ohne zu konstruiert zu wirken.

Fazit:
Ein spannender, atmosphärischer Thriller mit starkem Setting, gelungenem Aufbau und fesselnder Dynamik zwischen den Figuren. Für Leserinnen und Leser, die Geschichten über Freundschaft, Geheimnisse und Rache in abgeschlossenen Settings mögen, definitiv empfehlenswert. Auch wenn dies mein erster Kontakt mit der Autorin ist, macht das Buch Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 27.11.2023

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Amissa. Die Vermissten
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"Amissa. Die Vermissten" ist der 2. Teil der Thriller-Reihe von Autor Frank Kodiak. Die Geschichte handelt von mysteriösen Vermisstenfällen in einer kleinen Stadt, die die Bewohner in Angst und Schrecken ...

"Amissa. Die Vermissten" ist der 2. Teil der Thriller-Reihe von Autor Frank Kodiak. Die Geschichte handelt von mysteriösen Vermisstenfällen in einer kleinen Stadt, die die Bewohner in Angst und Schrecken versetzen. Die Protagonisten Jan Kantzius, ein ehemaliger Polizist, und seine Frau Rica, Mitarbeiterin bei Amissa (einer privaten Hilfsorganisation, die verschwundene Menschen aufspürt), machen es sich zur Aufgabe die Wahrheit hinter den Verschwinden aufzudecken. Dabei geraten sie in ein gefährliches Netz aus Lügen, Intrigen und Geheimnissen.

Thema/Botschaft: 8/10
Spannung/Handlung: 5/10
Überraschende Wendungen: 5/10
Würde ich es nochmal lesen? Ja, nachdem ich Teil 1 gelesen habe
Würde ich eine Fortsetzung lesen? Ja

Fazit
Vielleicht liegt es daran, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe, aber ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte aufeinander aufbaut und mir somit ein paar Hintergrundinfos fehlten. Mein Fehler, dass ich nicht darauf geachtet habe, dass es sich hier um einen zweiten Teil handelt.
Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte zieht und viel "Füllmaterial" eingebaut wurde. Manche Stellen erscheinen nicht plausibel und unglaubwürdig. Dennoch finde ich die Thematik, die der Autor aufgreift, spannend und werde mir Teil 1 und 3 besorgen.

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Veröffentlicht am 27.11.2023

Ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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"Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers" erzählt die Geschichte von Detective Inspector Anjelica Henley, die auf der Suche nach einem Serienmörder ist, welcher seine Opfer mit einem Symbol markiert, zerstückelt ...

"Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers" erzählt die Geschichte von Detective Inspector Anjelica Henley, die auf der Suche nach einem Serienmörder ist, welcher seine Opfer mit einem Symbol markiert, zerstückelt und die Leichenteile an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt plaziert. Die Vorgehensweise erinnert Henley an den Serienmörder Peter Olivier aka. Jigsaw Man. Doch der sitzt seine lebenslange Gefängnisstrafe ab, während die Morde geschehen. Gibt es einen Nachahmungstäter?

Thema/Botschaft: 8/10
Spannung/Handlung: 5/10
Überraschende Wendungen: 5/10
Würde ich es nochmal lesen? Nein
Würde ich eine Fortsetzung lesen? Ja

Fazit
Insgesamt ist "Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers" ein Thriller mit Höhen und Tiefen. Ich persönlich fand einiges ziemlich vorhersehbar, wodurch die Spannung zeitweise auf der Strecke blieb. Der, für mich, interessanteste Charakter "Jigsaw Man" hätte meiner Meinung nach ausführlicher beleuchtet werden dürfen.

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