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Veröffentlicht am 29.11.2023

Eine warmherzige, magische und wunderschön illustrierte Weihnachtsgeschichte

Der Zauber der Worte
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Der sechsjährige William lebt mit seinen Eltern und Familienhund Racker in der winzigen Wohnung über ihrer Buchhandlung, dem Wortewunderland. William liebt den kleinen Laden mit seinen deckenhohen Regalen ...

Der sechsjährige William lebt mit seinen Eltern und Familienhund Racker in der winzigen Wohnung über ihrer Buchhandlung, dem Wortewunderland. William liebt den kleinen Laden mit seinen deckenhohen Regalen voller Büchern und dem gemütlichen Lesesofa über alles, für ihn ist es der schönste Buchladen der Welt. Als William kurz vor Weihnachten mitbekommt, dass seine Eltern sein geliebtes Wortewunderland sehr wahrscheinlich bald schließen müssen, weil immer weniger Kund*innen zu ihnen kommen, ist er entsetzt. Das kann er auf gar keinen Fall zulassen! Um mehr Leute anzulocken und das Geschäft zu retten, bastelt er ein großes Rentier mit einem bunt bemalten Weihnachtsschlitten und macht damit das Schaufenster zu einem funkel-glitzer-strahlenden Winterwunderfenster. In der darauffolgenden Nacht passiert etwas ganz Unglaubliches: Das Rentier erwacht zum Leben und nimmt William in seinem Schlitten auf einen Flug durch die Nacht mit. Zusammen sausen sie unter den Sternen und über die Stadt dahin und rufen dabei die allerleuchtendsten Worte, damit die Menschen in Festtagsstimmung kommen, und bewirken damit ein magisches Weihnachtswunder.

Bei diesem Schätzchen war es bei mir nicht nur Coverliebe auf den ersten Blick, auch von dem, was zwischen den Buchdeckeln schlummert, war ich sofort ganz verzückt.
„Der Zauber der Worte“ ist ein wundervolles und herzerwärmendes Abenteuer voller Weihnachtszauber, Bücherliebe und Magie. Eine traumhaft illustrierte Geschichte für Kinder ab 4 Jahren, die einen trotz ernster Themen wie Existenzängste und Geldsorgen in eine winterlich-weihnachtliche Stimmung versetzt und sich perfekt zum kuscheligen Vorlesen in der Adventszeit eignet. Man fühlt sich einfach direkt wohl beim Lesen und würde es sich am liebsten selbst mal auf dem Lesesofa im urigen Wortewunderland gemütlich machen, ausgiebig in Büchern schmökern und dabei leckeren Lebkuchen knabbern.
Auch die Charaktere werden liebevoll beschrieben, allen voran der kleine buchverrückte William. Er ist ein total süßer, aufgeweckter und sympathischer Junge, den man sofort ins Herz schließt und nur zu gerne begleitet.

Die farbenfrohen Illustrationen von Rachael Dean untermalen Helen Mortimers Text gekonnt. Ihre stimmungsvollen und detailverliebten Bilder verströmen eine wohlig-warme, heimelige Weihnachtsatmosphäre und laden zum Verweilen und Bestaunen ein.

Fazit: „Der Zauber der Worte“ ist eine warmherzige, fantasievolle und magische Weihnachtsgeschichte, die an die wahren Werte von Weihnachten erinnert und zeigt, was für herrliche Orte kleine Buchläden sind. Ein zauberhafter Bilderbuchschatz mit wunderschönen Illustrationen. Für alle, die Bücher und Buchhandlungen lieben und an Weihnachtswunder glauben. Mich hat dieses Buch völlig verzaubert, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.11.2023

Ein wundervolles Weihnachtsbilderbuch. Warmherzig, magisch und zauberhaft illustriert.

Das Weihnachtswuschel
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Die Waldtiere sind ganz aufgeregt. Morgen ist schon Heiligabend und es gibt noch so viel vorzubereiten! Schon seit Tagen tönt lautes Gezänk durch den Wald. Der Dachs beschwert sich, weil keines der Tiere ...

Die Waldtiere sind ganz aufgeregt. Morgen ist schon Heiligabend und es gibt noch so viel vorzubereiten! Schon seit Tagen tönt lautes Gezänk durch den Wald. Der Dachs beschwert sich, weil keines der Tiere Nüsse für den gemeinsamen Weihnachtsschmaus beizusteuern möchte, der Hase schmückt seit Stunden den Baum, aber die anderen haben ständig was zu meckern, die Meisen streiten darüber, wer bei der Bescherung singen darf und die Eule sucht den Honig für den Weihnachtspunsch. Die Tiere zanken einfach ununterbrochen, der kleine Fuchs Fiete hält es kaum noch aus und würde sich am liebsten davonschleichen. Doch da hört er plötzlich ein seltsames Geräusch, ein leises Weinen. Schnell macht er die anderen darauf aufmerksam und tatsächlich wird es endlich still im Wald. Gemeinsam folgen sie dem Fiepen und finden einen kleinen zotteligen Hund im verschneiten Unterholz, der vor Kälte am ganzen Körper zittert. Niemand weiß, wo der Welpe herkommt, aber alle sind sich einig, dass sie ihm helfen müssen. Sofort ist jeder bereit, etwas von seinen Vorräten abzugeben und es wird Brennholz für ein Feuer gesammelt. Am nächsten Morgen geht es dem Kleinen schon wieder besser, doch er hat Heimweh. Ob er wohl rechtzeitig zum Fest wieder zu Hause sein wird? Und kann es vielleicht sein, dass er gar nicht zufällig bei den Waldtieren aufgetaucht ist?

Wie die Geschichte ausgeht, werde ich hier nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Es wird am Ende jedenfalls wunderbar weihnachtlich und magisch und auch ein bisschen geheimnisvoll. Mit „Das Weihnachtswuschel“ haben Katja Reider und Jennifer Coulmann einfach das perfekte Bilderbuch für die Adventszeit erschaffen. Trotz der zankenden und gestressten Tiere zu Beginn bringt einen die Erzählung richtig in Weihnachtsstimmung und erwärmt das Herz.
Es ist so schön und rührend zu sehen, wie die Waldtiere damit beginnen zusammenzuarbeiten und sich alle gemeinsam, ganz ohne Zankerei, um den kleinen Hund kümmern. Wuschel ist wirklich gerade zur rechten Zeit erschienen (als wäre Magie im Spiel, wer weiß). Durch ihn denkt plötzlich niemand mehr ans Streiten, die Aufgabe, dem Welpen zu helfen ist jetzt viel wichtiger. Die Erzählung erinnert uns also liebevoll daran, was an Weihnachten zählt: Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Frieden, Ruhe, Freundlichkeit und Mitgefühl. Und sie zeigt: Weihnachtswunder gibt es wirklich.

Die farbenfrohen und ausdrucksstarken Illustrationen von Jennifer Coulmann, die die Geschichte begleiten, erwecken den verschneiten Winterwald und seine Bewohner zum Leben und fangen die winterlich-weihnachtliche Atmosphäre hervorragend ein. Sie sind wie gewohnt total niedlich gezeichnet, vor allem Wuschel sieht superknuffig aus, und ergeben gemeinsam mit dem Text ein rundum gelungenes Zusammenspiel.

Fazit: „Das Weihnachtswuschel“ ist eine bezaubernd-wuschelige, weihnachtliche Tiergeschichte mit viel Herz, Magie und Weihnachtszauber und wunderschönen Illustrationen. Ein ganz tolles Weihnachtsbilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab 3 Jahren. Aufregend, stimmungsvoll, zum Knuddeln süß und warmherzig. Ich kann es nur empfehlen, mein Herz hat das Weihnachtswuschel im Sturm erobert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 22.11.2023

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte. Warmherzig, nachdenklich, magisch.

Die Nacht, in der ich Weihnachten rettete
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Jackson ist ein absoluter Weihnachtsfan und glaubt fest daran, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Doch als ein Freund von ihm eines Tages behauptet, dass sein größtes Idol gar nicht existiere, kommen ...

Jackson ist ein absoluter Weihnachtsfan und glaubt fest daran, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Doch als ein Freund von ihm eines Tages behauptet, dass sein größtes Idol gar nicht existiere, kommen Jackson langsam Zweifel auf. Hat sein Freund vielleicht recht? Jackson beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und dem Weihnachtsmann in der Nacht zum 25. Dezember aufzulauern. Als seine Eltern und Schwestern endlich schlafen, schleicht er sich heimlich ins Wohnzimmer und wer kommt kurz darauf durch den Kamin gesaust? Der Weihnachtsmann! Dieser hat sich nur dummerweise den Knöchel verstaucht und braucht dringend Hilfe beim Geschenke verteilen. Jackson ist natürlich sofort bereit zu helfen. Er begleitet den Weihnachtsmann in dessen Schlitten durch die ganze Welt und bekommt dabei eine unglaubliche Geschichte von ihm erzählt. Sie handelt von einem verbitterten und geizigen Elf namens Torvil, der vor langer Zeit in der heiligen Nacht eine wundersame Wandlung durchgemacht hat.

Ich mochte schon die beiden vorherigen Kinderromane von Ben Miller sehr gerne, aber dieses Buch aus seiner Feder hat mir noch mal eine Ecke besser gefallen.
„In der Nacht, in der ich Weihnachten rettete“ ist ein magisches Weihnachtsabenteuer mit viel Herz und Humor, das zum Teil stark an Charles Dickens’ berühmten Weihnachtsklassiker „A Christmas Carol“ angelehnt ist. Manche werden vielleicht kritisieren, dass sich Ben Miller so sehr bei Dickens bedient hat, mich jedoch hat es in keinster Weise gestört. In meinen Augen ist dem britischen Autor eine originelle Adaption des Klassikers gelungen, die er geschickt mit einer Geschichte über die Entstehung des Weihnachtsmannes verknüpft hat. Während man in der heutigen Zeit den Jungen Jackson, den Weihnachtsmann und den kessen Rudolph auf ihrer Geschenketour begleitet, entführen einen die Erzählungen über den hartherzigen Spielzeugmacher Torvil in die Vergangenheit, in die Welt der Elfen. Langweilig wird es dabei an keiner Stelle. Ob abenteuerlich, lustig, berührend, ein bisschen traurig und wunderbar weihnachtlich – es ist alles dabei. Es macht einfach großen Spaß abwechselnd in die beiden Handlungsstränge einzutauchen, die gemeinsam mit Daniela Jaglenka Terrazzinis stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen ein zauberhaftes, stimmiges Ganzes ergeben.

Fazit: „In der Nacht, in der ich Weihnachten rettete“ ist eine wunderschöne, herzerwärmende und fantasievolle Weihnachtsgeschichte zum Vor- und Selberlesen ab 8 Jahren, die Jung und Alt gleichermaßen verzaubert und an die wahre Bedeutung von Weihnachten erinnert. Das perfekte Buch für die Adventszeit. Spannend, witzig, nachdenklich und voller Weihnachtszauber und Überraschungen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 10.11.2023

Ein wundervoller Roman, der bewegt, mitreißt und nachdenklich stimmt

Irgendwo wartet das Leben
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Da ich die bisherigen Bücher von Erin Entrada Kelly so geliebt habe, habe ich mich auf ihren neuen Roman „Irgendwo wartet das Leben“ sehr gefreut. Und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht.

Fawn Creek. ...



Da ich die bisherigen Bücher von Erin Entrada Kelly so geliebt habe, habe ich mich auf ihren neuen Roman „Irgendwo wartet das Leben“ sehr gefreut. Und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht.

Fawn Creek. Eine Kleinstadt in Südlouisiana, in der jeder jeden kennt und nie etwas Aufregendes passiert. Hier leben der Außenseiter Greyson und seine beste Freundin Dorothy, die gemeinsam die 7. Klasse der Fawn Creek Middle School besuchen. Diese besteht aus 12 Schülerinnen und alle kennen sich schon ihr Leben lang. Als eines Tages die 12-jährige Orchid Mason in die kleine Gemeinde zieht und die Klasse betritt, wird sie das Leben ihrer Mitschülerinnen ordentlich durcheinanderbringen. Orchid ist anders, sie überstrahlt alle und lässt sich in keine Schublade stecken. Wer ist diese geheimnisvolle Neue nur, die eine Blume im Haar trägt, schon in New York City und Paris war und lauter spannende Geschichten zu erzählen hat? An ihr scheint alles so leicht zu sein. Aber ist es das auch wirklich?

Die US-amerikanische Autorin Erin Entrada Kelly hat erneut einen besonderen Kinderroman zu Papier gebracht, der sich mit vielen komplexen Themen befasst und sehr zum Nachdenken und Reflektieren einlädt. Eine leise, tiefgründige und berührende Geschichte über Freundschaft, Mobbing, Selbstakzeptanz und Toleranz, über Zugehörigkeit, die Suche nach Identität und Veränderungen.

„Irgendwo wartet das Leben“ entführt uns Leserinnen in eine Kleinstadt in Südlouisiana und spielt größtenteils an der dortigen Middle School. Wir lernen die siebte Klasse dieser Schule kennen, in der sich alle von klein auf kennen und die Rollen klar verteilt sind. Wir treffen auf Tonangeber, Mobber und Außenseiter, auf die Sportlichen, Schönen und Unauffälligen. Eine typische Schulklasse eben, in der sich viele junge Leserinnen wiederfinden werden. Erin Entrada Kelly wirft einen sehr feinsinnigen Blick auf das Leben von Heranwachsenden und stellt deren verschiedenen Probleme authentisch und sensibel dar. Sie führt vor Augen, dass das Erwachsenwerden alles andere als leicht ist, vor allem in einer Kleinstadt wie Fawn Creek nicht. Zugleich vermittelt sie aber auch Hoffnung und macht Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Dadurch, dass der Roman aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird, erhalten wir ein sehr genaues Bild von den Schülerinnen, wobei manche dabei deutlich mehr in den Fokus genommen werden wie Greyson und Dorothy. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch immer auf Orchid, die faszinierende Neue, die mit ihrem Auftauchen alles durcheinanderwirbeln wird. Sie umgibt jedoch bis zum Schluss etwas Geheimnisvolles und Unnahbares, fast schon Magisches, was für eine gewisse Spannung sorgt. Mit einer actionreichen Handlung, in der viel passiert, darf man hier allerdings nicht rechnen. „Irgendwo wartet das Leben“ wird auf eine recht unaufgeregte Weise erzählt. Dennoch vermag die Geschichte durchgehend zu fesseln und lässt sich dank der kurzen Kapitel und dem angenehmen, wunderschönen Schreibstil nahezu in einem Rutsch lesen. Es ist spannend und bewegend zu sehen, wie sich die Dynamik der Klasse durch Orchid langsam verändert und die Schüler damit beginnen, aus ihren Schubladen auszubrechen und lernen zu sich selbst zu stehen.

Fazit: Wieder einmal hat Erin Entrada Kelly ein ganz besonderes Buch für Leser
innen ab 11 Jahren geschrieben, das auch für Erwachsene absolut lesenswert ist. „Irgendwo wartet das Leben“ ist eine kraftvolle, lebensnahe und mutmachende Geschichte, die berührt, fasziniert und zum Nachdenken anregt. Ein ruhig und einfühlsam erzählter Kleinstadtroman voller Tiefe und Wärme. Mich hat auch dieses Werk aus der Feder von Erin Entrada Kelly auf ganzer Linie überzeugen können, ich kann es nur empfehlen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 08.11.2023

Eine zauberhafte Vampirgeschichte voller Witz, Charme und Freundschaft

Moon & Midnight − Die beste Freundin beißt man nicht
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Da ich die Bücher von der Katy Birchall sehr gerne mag, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihre neue Kinderbuchreihe „Moon & Midnight“ kennenlernen möchte. Voller Vorfreude habe ich mich auf den ...

Da ich die Bücher von der Katy Birchall sehr gerne mag, stand für mich sofort fest, dass ich auch ihre neue Kinderbuchreihe „Moon & Midnight“ kennenlernen möchte. Voller Vorfreude habe ich mich auf den Auftaktband gestürzt und wurde nicht enttäuscht.

Die 11-jährige Maggie Moon zieht mit ihren Eltern in die ländliche Kleinstadt Ghoston und hofft auf einen Neuanfang. Wegen ihrer großen Vorliebe für Grusel- und Horrorgeschichten war sie an ihrer alten Schule eine Außenseiterin und galt als sonderbar. Maggie liebt Schauergeschichten wirklich über alles, je unheimlicher, desto besser. Sie schockt so leicht nichts. Dass die alte einsam gelegene Villa, die ihnen ihr Onkel hinterlassen hat, direkt an einem dunklen Wald liegt, macht ihr daher keine Angst. Maggie ist ganz fasziniert von den Skeleton Woods, die angeblich verflucht sind. Obwohl es strengstens verboten ist den Wald zu betreten, beschließt sie ihn zu erkunden und macht eine unglaubliche Entdeckung: Ein heruntergekommenes altes Schloss voller Vampire! Hier trifft sie auch auf das Vampirmädchen Theodora Midnight und die Fledermaus Segelohr. Schnell wird klar, dass Theodora anders ist als normale Blutsauger. Sie ist Vegetariern und ernährt sich nur von Rote-Bete-Saft. Sie ist zudem nett und witzig und Maggie auf Anhieb sympathisch. Die beiden Mädchen werden schnell die besten Freundinnen. Doch dann findet Maggie heraus, dass sie aus einer alten Linie von Vampirjägern entstammt. Können die beiden trotzdem weiter miteinander befreundet sein?

Seid ihr gerade auf der Suche nach einer schönen Grusellektüre, mit der ihr euch in Halloweenstimmung bringen könnt? Dann kann ich euch „Moon & Midnight“ nur ans Herz legen. Wobei...gruseln wird sich hier vermutlich niemand. Obwohl wir es mit einem Spukschloss voller Vampire und einem finsteren Wald zu tun bekommen, ist die Geschichte nur ein kleines bisschen unheimlich und dafür total lustig und warmherzig. Der erste Band von Katy Birchalls neuer Reihe ist einfach das perfekte Buch um sich die schaurige Herbstzeit zu versüßen.

Katy Birchall ist für mich mittlerweile ein Garant für Gute-Laune-Wohlfühl-Bücher. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt herrlich humorvoll und liest sich so locker-leicht, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich habe auch dieses Werk aus ihrer Feder nahezu in einem Rutsch durchgelesen und mich dabei oft köstlich amüsiert. Das Aufeinanderprallen von Vampir- und Menschenwelt sorgt für jede Menge Situationskomik und witzige Dialoge und auch an spannenden Momenten mangelt es nicht. Langeweile kommt da garantiert nicht auf!
Neben der gelungenen Mischung aus Witz und Spannung kann die Geschichte aber auch mit wichtigen Werten und Botschaften punkten wie Freundschaft, Toleranz, Zusammenhalt, füreinander einstehen und das Überwinden von Vorurteilen.

Ich-Erzählerin Maggie und Vampirmädchen Theodora zeigen uns, dass man auch dann prima miteinander auskommen und befreundet sein kann, wenn man völlig verschieden ist und dass es sich lohnt, offen und neugierig zu sein. Es ist herzerwärmend zu sehen, wie zwischen diesen beiden ungleichen Mädchen innerhalb kurzer Zeit eine ganz besondere Bindung entsteht und sie lernen für das Richtige einzutreten. Die Zwei sind einfach zwei wundervolle Protagonistinnen, sympathisch, authentisch und aufgeweckt. Man schließt sie sofort ins Herz und auch die weiteren Charaktere sind – bis auf wenige Ausnahmen – richtige Figuren zum Gernhaben. Wie gut, dass es sich hierbei um einen Serienstart handelt und wir uns von dieser liebenswerten Truppe noch nicht verabschieden müssen. Auf den zweiten Band, der nächstes Frühjahr erscheinen wird, freue ich mich schon sehr!

Fazit: „Moon & Midnight - Die beste Freundin beißt man nicht“ ist eine zauberhafte Vampirgeschichte mit einer großen Portion Freundschaft und Humor (und Ketchup), einer Prise Grusel und wunderbaren Charakteren. Ein Buch zum Schmunzeln, Lachen und Wohlfühlen. Ein toller Auftakt, der einfach Spaß macht und nicht nur junge Leser*innen ab 10 Jahren begeistert. Für mich war auch dieses Buch von Katy Birchall ein echtes Vergnügen, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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