Platzhalter für Profilbild

Venatrix

Lesejury Star
offline

Venatrix ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Venatrix über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2023

Regt zum Nachdenken an

Rudolf Hess
0

Als Rudolf Hess, einer der Stellvertreter Hitlers, 1987 in der Festung Spandau stirbt, gibt es, man ist versucht, zu sagen, natürlich, Unklarheiten und Spekulationen um seinen Tod.

Manfred Görtemaker ...

Als Rudolf Hess, einer der Stellvertreter Hitlers, 1987 in der Festung Spandau stirbt, gibt es, man ist versucht, zu sagen, natürlich, Unklarheiten und Spekulationen um seinen Tod.

Manfred Görtemaker versucht auf Basis zahlreicher bisher unter Verschluss gehaltener Dokumente sowie historischer Fakten den Lebensweg des in Alexandria, Ägypten, geborenen nachzuzeichnen.

Wer ist er nun, der Rudolf Hess (1894-1987), die neben Hitler blass wirkende NS-Größe? Weshalb ist er 1941, ohne Wissen des Diktators nach Schottland geflogen ist? War ihm klar, dass Deutschland einen 2-Frontenkrieg nicht gewinnen könnte? Warum hat er nie ein Ministerium erhalten?

Manfred Görtemakers Biografie ist in drei große Abschnitte gegliedert, die jeweils zahlreiche Unterkapitel enthalten.

Erster Teil - Suche nach Orientierung
Zweiter Teil - An Hitlers Seite
Dritter Teil - Häftling der Alliierten

Um es gleich vorwegzunehmen, alle Rätsel, die Rudolf Hess ausmachen, kann der Autor auch mit den neuen Quellen nicht lösen.

Meine Meinung:

Diese mehr als 750 Seiten starke Biografie ist gut strukturiert und lässt sich auch für Laien gut lesen. Allerdings ist mir nicht ganz klar, wer die Zielgruppe dieser Biografie sein soll. Leser, denen Rudolf Hess kein Begriff ist (Gibt es solche?) oder Insider, die sich neue Erkenntnisse erhoffen? Einiges, wie der Röhm-Putsch und andere Intrigen innerhalb der NSDAP sind hinlänglich bekannt und müsste meiner Ansicht nach nicht abermals erklärt werden. Die meisten Leser, die sich mit der NS-Zeit auseinandersetzen, wissen darüber Bescheid. Jedenfalls überfrachtet Görtemaker einige Stationen im Leben des Rudolf Hess mit allzu viel nebensächlichen Detailwissen. Nicht alles, was ein Autor weiß, muss dem Leser nähergebracht werden.

Interessant ist, dass es jeweils Frauen sind, die ihn in seiner Ideologie bestärken: zunächst seine Mutter und später seine Ehefrau Ilse.

Das Buch beleuchtet insbesondere den mysteriösen Flug nach Schottland im Jahr 1941, der Hess' Leben dramatisch verändert und bis heute Rätsel aufwirft. Mit seiner Darstellung der Nürnberger Prozesse und Hess' Verurteilung wirft Görtemaker ein kritisches Licht auf die Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg.

Manfred Görtemaker gelingt es, seinen Lesern die komplexen politischen und persönlichen Entwicklungen zu vermitteln, wobei das eine oder andere durchaus ein wenig gestrafft werden hätte können.

Fazit:

"Rudolf Hess: Der Stellvertreter" bietet einen detailreichen Einblick in das Leben dieser kontroversen Persönlichkeit, die ihre letzten Geheimnisse nach wie vor nicht preisgibt. Gerne gebe ich dieser Biografie 4 Sterne.

Veröffentlicht am 04.12.2023

Regt zum Nachdenken an

Balkanschönheit oder Schlemihls Bastard
0

Autor László Végel weiß, worüber er schreibt, ist er doch 1941 in Srbobran (Wojwodina) im damaligen Königreich Jugoslawien als Angehöriger der ungarischen Minderheit geboren. Daher kennt er das Nicht-Dazugehören ...

Autor László Végel weiß, worüber er schreibt, ist er doch 1941 in Srbobran (Wojwodina) im damaligen Königreich Jugoslawien als Angehöriger der ungarischen Minderheit geboren. Daher kennt er das Nicht-Dazugehören sowie die wechselnden politischen Verhältnisse. Nach seinem Studium in Novi Sad sowie in Belgrad, arbeitete als Journalist, Autor von Drehbüchern, Bühnenstücken, Essays und Romanen.

Diese Familiengeschichte spielt in Novi Sad, der aktuell zweitgrößten Stadt in Serbien und Hauptstadt der Vojvodina. Auf Serbokroatisch heißt sie Novi Sad, auf Deutsch Neusatz, auf Ungarisch Újvidék und auf Slowakisch Nový Sad.

Ebenso wie die Stadt haben die Protagonisten dieses Familienromans je nach der historischen Zeit, mehrere Namen Johann Schlemihl oder János Slemil oder Jovan Šlemil – und sein Enkel Franz/Franjo/Ferenc/ leben im Újvidék des 20. Jahrhunderts von der Zeit der Monarchie bis heute auf der ständigen Suche nach ihrer Identität und ihrem Vaterland. Die beiden gehören zu den „kleinen Leuten“, sind Handwerker und wollen eigentlich nur in Ruhe gelassen werden und ihrem Tagewerk nachgehen. Dabei mussten und müssen sie sich mit den jeweils aktuellen Machthabern arrangieren, was mitunter zu komisch anmutenden Szenen führt. So muss Johann, ein gelernter Schmied, mehrmals die Wappen ändern bzw. austauschen.

Gut dargestellt ist die Günstlingswirtschaft für Parteigenossen und ihre Angehörigen, denen Häuser, Wohnungen und Posten zuschanzt, während andere sehen müssen, wo sie bleiben.

Das Buch ist nichts für zwischendurch, da man immer genau lesen muss, in welcher Epoche man sich gerade befindet. Das inzwischen schon übliche Fehlen von Redezeichen erleichtert das Lesen auch nicht.

Der Schreibstil erinnert an manchen Stellen an Schwejk’schen Humor, ohne den vermutlich das Überleben in den wechselnden Machtverhältnissen nicht möglich gewesen wäre. Da passt der Familienname Schlemihl/Slemil/Šlemil recht gut, bedeutet er doch unter anderem „ungeschickte Person“, „Pechvogel“ oder „Narr“.

Das Buch ist in gediegener Ausstattung als Hardcover mit Lesebändchen im Verlag Wieser erschienen. Der Verlag Wieser aus Klagenfurt/Celovec ist bekannt dafür, Kleinode, also Bücher abseits des Mainstreams zu verlegen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

Veröffentlicht am 26.11.2023

„Trotzdem - hinein ins Lesevergnügen“

Trotzdem
0

Im Vorwort zu diesem 8. Band der „Geschichten aus dem Mölltal“ heißt es:

„Trotzdem ...ein Wort, das in sich den Widerstand birgt und die Herausforderung, sich den widrigen Umständen oder der sogenannten ...

Im Vorwort zu diesem 8. Band der „Geschichten aus dem Mölltal“ heißt es:

„Trotzdem ...ein Wort, das in sich den Widerstand birgt und die Herausforderung, sich den widrigen Umständen oder der sogenannten Normalität entgegenzustellen. Ein Trotzdem verlangt Mut und Unerschrockenheit und den Willen, den Begehrlichkeiten anderer den Gehorsam zu verweigern, während man fröhlich der Suche nach der inneren Wahrheit folgt.“

In dieser Anthologie ist das Ergebnis aus dem Mölltaler Geschichten-Festival, das 2023 zum achten Mal stattgefunden hat, zusammengefasst. Zum Motto „Trotzdem“ sind eine Vielzahl von Beiträgen eingesendet worden. Diesmal finden 33 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, Südtirol und sogar aus Afrika ihren Platz im Buch. Sie haben 33 spöttische, gefühlvolle, kriminelle, schräge, fröhliche oder fantastische Kurzgeschichten geschrieben,

Interessant, wie die Meinungen hier auseinanderklaffen. So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Qualität der Beiträge.

Meine Meinung:

Kurzgeschichten sind ja im Allgemeinen ja nicht so meines, trotzdem lese ich diese Reihe recht gerne. Ich halte diesen Wettbewerb für eine großartige Idee. Vielleicht entwickelt sich ja doch ein neuer Bestsellerautor aus der Gruppe.

Das Spektrum der Einsendungen ist breit gefächert: Vom Schreibanfänger bis hin zum Journalisten.
Nicht alle Beiträge gefallen mir, einige sind witzig, einige sehr ernst und den einen oder anderen mag ich gar nicht. Schmunzeln musste ich über „Das Pralinengeheimnis“, weil ich selbst Pralinen und Konfekt herstelle. Berührend finde ich „Raider“ und beklemmend „Die Puppe“, die das ewige Verdrängen anspricht.

Fazit:

Gerne gebe ich für die achte Anthologie des Mölltaler Geschichten-Festivals 4 Sterne.

Veröffentlicht am 26.11.2023

Das Eine nicht ohne das Andere

Wie ein jüngerer Bruder
0

Dieses Buch gewinnt im Lichte der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten an Bedeutung. Statt sich umzubringen, wäre es vielleicht an der Zeit, sich zu dritt (Christen, Juden und Muslime) an einen Tisch zu ...

Dieses Buch gewinnt im Lichte der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten an Bedeutung. Statt sich umzubringen, wäre es vielleicht an der Zeit, sich zu dritt (Christen, Juden und Muslime) an einen Tisch zu setzen und das Gemeinsame und nicht das Trennende zu suchen und hervorzuheben.

Dass die drei monotheistischen Weltreligionen mehr gemeinsam haben, als manchen vielleicht lieb ist, zeigt dieses Buch, das ein Dialog zwischen der Jüdin Danielle Spera und dem Katholiken Toni Faber ist. Beide fänden eine Fortsetzung mit einem Vertreter des Islams interessant.

Die beiden Gesprächspartner haben recht viel gemeinsam: Sie leben im ersten Bezirk Wiens, in unmittelbarer Nachbarschaft, sind beider gern gesehene Gäste im Fernsehen und machen kein Hehl aus ihrer religiösen Überzeugung.
Beruflich treffen sie einander, obwohl sie unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Danielle Spera ist die ehemalige Direktorin des Jüdischen Museums in Wien, Autorin sowie Journalistin, Toni Faber Dompfarrer zu St. Stephan.

In diesem Buch sprechen sie über die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede des Judentums und des Christentums. Dabei stellt sich heraus, dass auch Toni Faber eine falsche Vorstellung vom Judentum hatte, bis er es in Jerusalem kennengelernt hat.

Anhand so manchen Kapitels des Alten Testaments wird klar, dass die über 600 Ge- und Verbote im Judentum, einige Gläubige nach einer Religion mit weniger Vorschriften suchen haben lassen. Scherzhaft bezeichnen Spera und Faber die Juden als ältere Schwestern bzw. Brüder des Christentums.

Die nach wie vor tradierte Mär, dass die Juden Christusmörder seien, treten sowohl Danielle Spera als auch Toni Faber entschieden entgegen. Dass Jesus selbst Jude war, ist sichtlich bei einigen Christen in Vergessenheit geraten, genauso wie die Besetzung von Jerusalem durch die Römer.

Statt ständig die Unterschiede zu betonen, wäre es endlich an der Zeit, sich auf die Gemeinsamkeiten zu besinnen. Wer einen vermeintlich christlichen Psalm liest, spricht eigentlich ein jüdisches Gebet.

Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch, ist das Gebot der Stunde.

Danielle Spera und Toni Faber sind in ihrem Glauben tief verwurzelte Gesprächspartner, was dieses Buch sehr interessant macht. Beide blicken über den eigenen Tellerrand hinaus und begegnen dem jeweils anderen mit Respekt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem interessanten Dialog über Gemeinsamkeiten zweier großer Religionen 4 Sterne.

Veröffentlicht am 26.11.2023

Regt zum Nachdenken an

Frühling der Revolution
0

Autor Christopher Clark erzählt in einem Interview, dass ihn die Revolutionen des Jahres 1848, als er davon zum ersten Mal im Gymnasium gehört hat, schrecklich angeödet haben. Die Komplexität, die Vielfalt ...

Autor Christopher Clark erzählt in einem Interview, dass ihn die Revolutionen des Jahres 1848, als er davon zum ersten Mal im Gymnasium gehört hat, schrecklich angeödet haben. Die Komplexität, die Vielfalt der Schauplätze und Personen, der Lärm der widersprüchlichen Meinungen und Forderungen wirkten abschreckend auf ihn, zumal die Aufstände als gescheitert galten. Daher ist es gleich doppelt verwunderlich, dass Christopher Clark ein Buch mit über 1.100 Seiten schreibt. Ich habe zuvor schon „1848 Erfolgsgeschichte einer gescheiterten Revolution“ (Alexandra Bleyer) und „Die Flamme der Freiheit“ (Jörg Bong) gelesen und war daher auf Christopher Clarks neues Buch besonders gespannt.

Wie bei ihm üblich, geht er extrem ins Detail, was manchen Leser vielleicht ein wenig erschrecken wird. Allerdings, wird das Thema vermutlich eher jene Leser ansprechen, die Solches lieben. In insgesamt zwölf Abschnitten inklusive Einleitung, Schluss und Anhang versucht Christopher Clark die komplexe Sachlage in Europa darzustellen. Dabei beginnt er bereits im Jahr 1830, in dem sich Vorboten der Revolutionen von 1848 abzeichnen.

Die zwölf Abschnitte gliedern sich in:

Einleitung
Soziale Fragen
Ordnungskonzepte
Konfrontation
Explosionen
Regimewechsel
Emanzipation
Entropie
Gegenrevolution
Nach 1848
Schluss
Anhang

Im Anhang finden sich zusätzlich Karten, Anmerkungen und ein Personenregister.

Meine Meinung:

Wie wir es von Christopher Clark gewöhnt sind, ist sein umfangreiches Detailwissen, das er mit einer Ausführlichkeit seinen Lesern näherbringt, eine ziemliche Herausforderung. Ja manchmal verlieren sich Autor und Leser in zahlreichen Orten, an denen die Menschen Veränderungen herbeiführen wollen. Zumal Christopher Clark detailliert beschreibt, warum es zu den Ereignissen von 1848 kommt. Dazu nimmt er seine Leser in das Jahr 1830 mit, wo es in einigen Städten Frankreichs wie Lyon, Nantes oder Paris aufgrund der prekären wirtschaftlichen Situation zu Aufständen kommt.

Das Kapitel 1 "Soziale Fragen" Unterkapitel "Die Politik der Beschreibung" beschäftigt sich ausführlich damit . Dabei verwendet Clark die Statistiken und Aufzeichnungen von Ange Guépin und Eugène Bonnamy, die die die Bevölkerung von Nantes in 8 Klassen einteilen und beschreiben. Die unterste (= 8.) und hat nur rund 300 Francs/Jahr zur Verfügung. Hier zitiert er aus A.Guépin/E. Bonnamy, Nantes aux XIXe siècle, Statistique topographique, industrielle et morale, faisante suite a l'historique de progrès de Nantes, Nantes 1835" S. 484 bzw. S. 488, wie sich Einkommen und Ausgaben einer (Weber)Familie innerhalb des Jahres 1830 zusammensetzen.

Hier ist dann dem Übersetzer von Clarks Originalmanuskript ein echt böser Lapsus unterlaufen: Er beziffert die Ausgaben für STROM mit 15 Francs (von 300 Francs). Blöderweise gibt es elektrischen Strom erst ab 1880 in Frankreich. Solche Fehler verleiden mir das Lesen ziemlich, weil dann häufig Zweifel im Hintergrund aufkommen. Im englischen Original heißt es im Übrigen „light“, was von Talg- oder Öllicht bis Bienenwachskerzen alles heißen kann, was Licht spendet.

Wieso übersieht das Lektorat so einen groben Fehler? Vermutlich weil in den letzten Jahren über aktuell hohe Energiekosten geklagt wird - ein typischer Fall von „Priming“.

Nebenbei fehlt mir, bei Clarks sonst üblicher Detailverliebtheit, ein Kaufkraftvergleich zu heute. Der wäre hilfreich, um die Dimension des Elends besser einschätzen zu können, wenn nämlich rund 150 Francs ausschließlich für (trockenes) Brot und rund 104 Francs für Fixkosten (wie Miete etc.) aufgewendet werden muss, und nur 46 Francs für Gemüse und Fleisch (und nicht zu vergessen: Alkohol) zur Verfügung stehen. Außerdem wäre die Familiengröße zu berücksichtigen. Ja, Statistiken habe so ihren Pferdefuß. Sie können Fragen beantworten, offenlassen oder aber auch Neue aufwerfen.

Das Kapitel „Emanzipation“ hat mit der aktuellen Debatte rund um Gleichbehandlung und Gleichberechtigung der Frauen nichts zu tun. Hier geht es ausschließlich um Männer bzw. Berufsgruppen wie Bauern oder Juden.
Allerdings würdigt der Autor der Anteil, den die Frauen während der Aufstände innehaben, durch Augenzeugenberichte sowie Lieder, Gedichte und Gemälde, auf denen Frauen, die Barrikaden errichten, zu sehen sind. Hier sind historische Quellen Mangelware, denn Geschichte wird vor allem von Männern dokumentiert.

Zusammenfassend kann über „Frühling der Revolution“ gesagt werden, dass sich die Ideen von 1848 über ganz Europa und einige Länder außerhalb davon verbreitet haben. Allerdings gab es keinen Dominoeffekt und nicht immer veränderten die Verhältnisse zum Besseren, manchmal gab es auch Rückschritte. Christopher Clark offenbart jenen Lesern, die das 1.168 Seiten starke Buch durchhalten, einen mehrdimensionalen Blick auf die komplexen Ereignisse.

Leider ist diesmal das Lektorat bzw. die Übersetzung nicht mit der sonst üblichen Sorgfalt am Werk gewesen, weshalb ich einen Stern abziehen muss.

Das Buch selbst ist in gediegener Ausstattung als Hardcover mit zwei Lesebändchen (die auch unbedingt notwendig sind) erschienen. Neben den zwölf Kapiteln finden sich zahlreiche Abbildungen und im Anhang zusätzlich Karten, Anmerkungen sowie ein Personenregister.

Fazit:

Christopher Clarks neues Buch erweckt mit einigen neuen Erkenntnissen und zahlreichen Details diese höchst komplexen Ereignisse von 1848/49 zum Leben. 4 Sterne