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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2024

Zweiter Teil

Fallen Kingdom 2: Zerbrochene Wahrheit
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Auch das Cover der Fortsetzung ist wunderschön gestaltet und macht richtig Lust auf das Buch.
Die Ereignisse des ersten Bandes hatte ich noch gut im Gedächtnis und so war ich schnell wieder in der Geschichte ...

Auch das Cover der Fortsetzung ist wunderschön gestaltet und macht richtig Lust auf das Buch.
Die Ereignisse des ersten Bandes hatte ich noch gut im Gedächtnis und so war ich schnell wieder in der Geschichte und im Geschehen. Und es ist gut, wenn man den ersten Band noch in Erinnerung hat, denn sonst gerät man doch rasch ins Überlegen. Man trifft hier auf viele alte Charaktere, aber es gibt auch eine recht große Anzahl an neuen Personen.
Die Geschichte hätte meiner Meinung nach einige Charaktere weniger gut vertragen können, dafür aber mehr Fokussierung auf diejenigen, die unbedingt nötig sind. Die Geschichte hat sich leider immer wieder ein wenig in eher Nebensächlichkeiten verloren.
Vielleicht wäre hier in diesem Fall eine Trilogie auch die bessere Alternative gewesen, denn so hat für mich das Ende nicht so recht gepasst. Es wirkte oftmals so, dass die Geschichte nun unbedingt zu Ende geführt werden muss und das ging dann eben leider zu Gunsten der Erzählung.
Nicht schlecht, aber nach dem ersten Band waren meine Erwartungen höher.

Veröffentlicht am 23.01.2024

Hörbuch-Rezension

The Isles of the Gods
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Vorweg muss ich schreiben, dass ich es super fand, dass bei dieser Hörproduktion jede Perspektive von einer anderen Stimme gesprochen wird und die SprecherInnen Christiane Marx, Vera Teltz, Tim Gössler, ...

Vorweg muss ich schreiben, dass ich es super fand, dass bei dieser Hörproduktion jede Perspektive von einer anderen Stimme gesprochen wird und die SprecherInnen Christiane Marx, Vera Teltz, Tim Gössler, Marian Funk, Julian Mehne und Timo Weisschnur kenne ich zum großen Teil bereits aus anderen Produktionen und sie machen alle einen tollen Job.
Meine Erwartungen an das Buch waren anders als sich die Geschichte entwickelte. Die Inseln werden erst recht spät am Ende erreicht, es geht hier mehr um die Fahrt dorthin und darum, rechtzeitig zu flüchten.
Der Weltenaufbau wird ausführlich dargestellt, die Beziehung zwischen Selly und Leander war mir etwas zu durchsichtig und unspektakulär dargestellt. Manchmal war mir der Spannungsbogen zu flach und ich fand einige der NebendarstellerInnen interessanter als die Protagonisten. Vor allem Keegan (oder wie auch immer man ihn schreibt) und sein Wunsch zu studieren und seine Liebe zur Wissenschaft und zu den Büchern hat mir gefallen sowie auch die Entwicklung dieses Charakters.
Insgesamt hat mir das Buch zwar ganz gut gefallen, aber mehr leider auch nicht. Aber vielleicht ändert sich das ja im zweiten Band.

Veröffentlicht am 10.01.2024

Wer ist die Gute?

Die gute Schwester
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Megan und Leah sind eineiige Zwillinge, die sich extrem ähnlich sehen. Sie haben sich bereits vor Jahren zerstritten und haben sich lange nicht mehr gesehen.
Aber dann macht Megan eine Entdeckung und aufgrund ...

Megan und Leah sind eineiige Zwillinge, die sich extrem ähnlich sehen. Sie haben sich bereits vor Jahren zerstritten und haben sich lange nicht mehr gesehen.
Aber dann macht Megan eine Entdeckung und aufgrund dessen macht sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester, die gerade eine kleine Auszeit macht. Bei dem Treffen kommt es jedoch - allerdings scheint es nicht geplant zu sein - zu einem Mord und Leah stirbt. Megan versteckt die Leiche in einer Kühltruhe und entscheidet sich, von nun an Leahs Leben zu leben bzw. ihrer beider Leben. Leah ist unermesslich reich und nicht verheiratet, während Megan in einer unglücklichen Ehe feststeckt.
So weit so gut. Wir begleiten Megan dabei, wie sie versucht, die beiden Leben zu leben. Aber dann wechselt die Perspektive und man fragt sich, wer denn nun die gute Schwester ist und was wir glauben sollen oder nicht.
Eine interessante Idee und auch über weite Strecken spannend, aber mit - für mich zumindest - kleinen Längen.
Rebecca Veil trägt das Hörbuch gut vor.

Veröffentlicht am 05.12.2023

Kurzgeschichten

Feels like Christmas
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Gleich die erste Geschichte von Gabriella Santos de Lima hat mir am besten gefallen. Ich musste so oft schmunzeln, weil sich die Autorin selbst nicht so ernst nimmt und gut mit den Klischees des Genre ...

Gleich die erste Geschichte von Gabriella Santos de Lima hat mir am besten gefallen. Ich musste so oft schmunzeln, weil sich die Autorin selbst nicht so ernst nimmt und gut mit den Klischees des Genre spielt. Außerdem benötigte man hier keinerlei Vorkenntnisse, welche mir bei den anderen Geschichten schlichtweg gefehlt haben.
So waren es sehr viele Personen, die für mich alle neu waren, aber für Leser*innen, die die Reihen/Bücher kennen, ist es bestimmt schön, so ein Wiedersehen zu haben.
Bei Marina Neumeier geht es nach Venedig und eigentlich haben die Protagonisten alle etwas anderes vor, aber dann kommt "das Leben dazwischen". Für mich war es schwierig, da ich die Charaktere nicht kannte.
Bei der Geschichte von Kyra Groh geht es viel um Unsicherheiten und eine zarte Liebe, die sich die Protagonisten nicht eingestehen möchten. Auch gut ohne Vorkenntnisse zu verstehen, aber auch hier fehlte mir was.
Alexandra Flint nimmt uns mit nach Sylt, um eine Hochzeit zu planen. Hätte mir mit Vorkenntnissen sicherlich besser gefallen, wie auch die letzte Geschichte von Caroline Wahl, die in den Bergen spielt.
Fazit: Gefällt sicherlich denjenigen besser, die die zugrunde liegenden Reihen kennen.

Veröffentlicht am 24.11.2023

Nicht so recht mein Humor

Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen (Die mörderischen Cunninghams 1)
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Das Cover konnte sofort mein Interesse wecken und ich war auf diese "blutige" Geschichte gespannt. Der Autor Benjamin Stevenson ist in seiner australischen Heimat als Comedian sehr bekannt - und das merkt ...

Das Cover konnte sofort mein Interesse wecken und ich war auf diese "blutige" Geschichte gespannt. Der Autor Benjamin Stevenson ist in seiner australischen Heimat als Comedian sehr bekannt - und das merkt man dem Schreibstil des Buches auch an.
Ich glaube, als Comedy-Veranstaltung auf einer Bühne hätte mir sein Humor insgesamt mehr zugesagt; hier in diesem Buch konnte ich leider immer weniger über den Humor lachen und mir fehlte bei dem Krimi dann doch einfach einiges an Tiefe.
Das Buch war jetzt nicht nur schlecht, aber ich glaube, es hat einfach nicht meinen Humor treffen können.
Wir begleiten hier Ernest Cunningham zu einem Familientreffen, zu dem er eigentlich gar nicht gehen wollte, weil er immerhin seinen Bruder vor drei Jahren überführt und ins Gefängnis gebracht hat. Aber wenn die Tante die Familie zusammenruft, darf er natürlich nicht fehlen. Und es taucht auch schon bald eine Leiche auf und Ernest, immerhin schreibt er Ratgeber für Krimiautoren, fühlt sich als Spezialist. Gute Ausgangssituation, aber leider immer weniger mein Humor. Deswegen vergebe ich insgesamt 3 Sterne, also etwas mehr als Durchschnitt.