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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2024

Die Emotionen blieben aus

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
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Eine sehr schöne und hochwertige Aufmachung. Hardcover und Farbschnitt sind super aufeinander abgestimmt. Die im Klappentext versprochene Hochmotionalität blieb hier aber aus.

Leider konnte mich das Buch ...

Eine sehr schöne und hochwertige Aufmachung. Hardcover und Farbschnitt sind super aufeinander abgestimmt. Die im Klappentext versprochene Hochmotionalität blieb hier aber aus.

Leider konnte mich das Buch inhaltlich nicht erreichen. Ich hatte mir aufgrund des Hypes um Forth Wing sehr viel mehr von Rebecca Yarros erhofft. Am Anfang war ich noch Recht motiviert, das Kleinstadtsetting und der spannende Einstieg haben mir sehr gut gefallen. Dabei blieb es aber leider auch. Auch der Schreibstil konnte mich zunehmend weniger überzeugen. Mir fehlte das gewisse etwas, sich Einzelheiten genau vorstellen zu können, da die eingesetzten Metaphern zum Teil sehr dramatisch dargestellt wurden. Die Handlung kam für mich auch nicht richtig in Schwung. Die Erzählungen fühlten sich viel mehr nach Nebenhandlunen an, aber nicht wie die eigentlich Hauptstory. Dadurch wurde es auch schnell langatmig und langweilig und eher das Gegenteil von emotional. Erst zum Ende mit den Geschehen in der Mine wurde es für meinen Geschmack etwas spannender.

Die Charaktere fand ich noch ganz interessant, aber leider nicht gut umgesetzt. Zum Teil fehlte mir hier einfach die Sympathie. Gerade das Verhalten der Kleinstadtbewohner in Bezug auf Cam, alle sind gegen ihn, ich kann mir das nicht als sehr realistisch vorstellen. Meiner Meinung doch ein sehr verbissenes und klischeehaftes Verhalten.

Insgesamt leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Zeit, Krankheit und Tod

i fell in love with hope
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Das verspielte Cover hatte mich direkt in den Bann gezogen und neugierig auf mehr gemacht. Das Zusammenspiel der Lebhaftigkeit der Blumen mit den Skeletthänden hat schon viel versprochen. Leben uns Tod ...

Das verspielte Cover hatte mich direkt in den Bann gezogen und neugierig auf mehr gemacht. Das Zusammenspiel der Lebhaftigkeit der Blumen mit den Skeletthänden hat schon viel versprochen. Leben uns Tod so nach beieinander. Auch der Klappentext machte mich neugierig.

Leider bin ich am Ende sehr von der Umsetzung enttäuscht und muss sagen, dass ich mir ehrlich mehr erhofft hatte. Ich konnte einfach nie richtig in der Geschichte ankommen und mich in die Figuren, allen vorran Sam hineinversetzen. Der Schreibstil hat mich leider absolut nicht überzeugt. Für mich wirkte er doch sehr gewollt poetisch und mit vielen Metaphern konstruiert. Vielleicht liegt das Empfinden auch an der Übersetzung, da das Buch sehr angepriesen wurde. Insbesondere bei den Dialogen zwischen den Hauptcharakteren konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass Konversationen zwischen Jugendlichen wirklich so ablaufen. Ich hatte Schwierigkeiten einen "Film" beim Lesen in meinem Kopf ablaufen zu lassen.

Demnach blieben bei mir leider auch die Gefühle aus, um mit allen Figuren und ihrer Geschichte in Bezug auf die jeweiligen Krankheiten mitzufühlen - schade. Das Buch bleibt somit nur ein hübscher Blickfang im Regal.

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Veröffentlicht am 06.12.2023

Alles auf Anfang

The Beautiful Fall - Die vollkommen irritierende Kettenreaktion der Liebe
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Der Start in das Buch hat mir sehr gefallen. Ein Brief von Robert an sich selbst, indem er sich erklärt, was zu tun ist, nachdem er aufgrund seiner Krankheit mal wieder sein Bewusstsein verliert - und ...

Der Start in das Buch hat mir sehr gefallen. Ein Brief von Robert an sich selbst, indem er sich erklärt, was zu tun ist, nachdem er aufgrund seiner Krankheit mal wieder sein Bewusstsein verliert - und das alle 6 Monate.

Dann stolpert plötzlich Julie in sein Leben, die ihn mit Lebensmitteln versorgt, sodass er so wenig wie möglich das Haus verlassen muss. Eine gewisse Anziehung macht sich bemerkbar und die Geschichte nimmt an Fahrt auf.

Ich fand die Idee der Geschichte wirklich interessant und war gespannt, wie sie umgesetzt ist. Wie gestaltet sich ein Leben, wenn man plötzlich sein komplettes Leben vergisst und sich vielleicht nur unterbewusst langsam an Dinge und Geschehnisse erinnern kann bevor das Spiel wieder von vorne losgeht? Wie sieht der Alltag eines solchen Lebens aus?

Irgendwie konnte ich aber nicht so richtig in der Geschichte ankommen und mich mit den Charakteren auch nicht anfreunden. Ich weiß nicht, woran das gelegen hat. Vielleicht, weil ich deren Handlungen zum Teil nicht nachvollziehen konnte, mir fehlte einfach die Sympathie. Dann hatte ich zum Teil auch das Gefühl, dass es sich leider etwas lang zieht, bevor dann endlich Tag 0 eintritt. Von diesem hatte ich mir zum Ende noch wirklich viel erhofft. Würde sich Robert nach allem was war diesmal vielleicht wieder an Julie erinnern? Konnte die Krankheit vielleicht geheilt werden? Ohne hier zu spoilern, ich war wirklich enttäuscht vom Ende.

Insgesamt eine interessante Geschichte, ich habe mir aber mehr erhofft.

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