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Veröffentlicht am 08.06.2025

Leider kein Volltreffer

Holmes & Moriarty
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Mit großen Erwartungen habe ich das Buch gelesen – die Idee, Sherlock Holmes und seinen Erzfeind Professor Moriarty in einer gemeinsamen Handlung zu sehen, klang vielversprechend. Der Klappentext versprach ...

Mit großen Erwartungen habe ich das Buch gelesen – die Idee, Sherlock Holmes und seinen Erzfeind Professor Moriarty in einer gemeinsamen Handlung zu sehen, klang vielversprechend. Der Klappentext versprach ein spannendes viktorianisches Krimiabenteuer, durchzogen von Geheimnissen, Verkleidungen und einem drohenden Weltuntergang.

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht abholen. Der Schreibstil war für mich schwer zugänglich – zu spröde, teils hölzern, und ohne jene Atmosphäre, die man sich bei einer Holmes-Geschichte eigentlich erhofft. Die Sprache schien bemüht, den Ton Arthur Conan Doyles zu treffen, verfehlte ihn aber aus meiner Sicht deutlich. Ich konnte keinen echten Lesefluss entwickeln und wurde mit den Figuren nicht warm.

Auch die Handlung, die theoretisch viel Potenzial hatte – ein geheimnisvoller Schauspieler, seltsame Zuschauer, Holmes und Moriarty auf der Flucht – blieb für mich leider zu oberflächlich und konstruiert. Die Spannung, die sich aus der unfreiwilligen Zusammenarbeit zweier Erzfeinde ergeben könnte, verpuffte größtenteils, da die Charakterzeichnung blass blieb und die Dialoge wenig Tiefe hatten.

Schade, denn die Grundidee war durchaus reizvoll. Wer aber auf authentische Holmes-Stimmung und ein mitreißendes Krimi-Abenteuer hofft, könnte hier enttäuscht werden – wie ich es leider wurde.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Verloren in den Düften des Todes

Das Parfüm des Todes
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Der Klappentext versprach eine spannende Mischung aus Krimi und Charakterstudie, eine Geschichte, die mich in die faszinierende Welt der Düfte und des Todes entführen sollte. Doch leider konnte das Buch ...

Der Klappentext versprach eine spannende Mischung aus Krimi und Charakterstudie, eine Geschichte, die mich in die faszinierende Welt der Düfte und des Todes entführen sollte. Doch leider konnte das Buch diese Erwartungen nicht erfüllen.

Yang Ning, die Protagonistin mit dem außergewöhnlichen Beruf als Tatortreinigerin, schien auf den ersten Blick vielversprechend. Ihre Fähigkeit, durch Gerüche zu navigieren und ihre Verbindung zum Tod weckten meine Neugier. Doch im Laufe der Geschichte blieb sie für mich eine eher blasse Figur. Ihre Handlungen erschienen oft unmotiviert und ihre Gedankenwelt blieb zu wenig beleuchtet.

Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Die Vielzahl der Namen und Beziehungen machte es mir schwer, den Überblick zu behalten und mich mit den Figuren zu identifizieren. Die Nebenfiguren blieben oft oberflächlich und entwickelten sich kaum weiter.

Die Handlung an sich wirkte auf mich stellenweise konstruiert und vorhersehbar. Die Idee, dass eine Tatortreinigerin zur Hauptverdächtigen wird, ist zwar spannend, wurde jedoch nicht konsequent genug ausgearbeitet. Die Wendungen in der Geschichte kamen oft überraschend, fügten sich aber nicht immer nahtlos in das Gesamtbild ein.

Einzig die Passagen, in denen es um die Herstellung von Parfum ging, konnten mich fesseln. Die Autorin zeigte hier ein gutes Gespür für atmosphärische Beschreibungen und vermittelte einen Einblick in eine faszinierende Welt. Doch leider blieben diese Momente zu selten und gingen schnell wieder in der allgemeinen Handlung verloren.

Die Idee, dass Yang Ning die Hilfe eines Serienmörders in Anspruch nimmt, um das Innenleben eines psychopathischen Geistes zu verstehen, ist zwar mutig, wurde aber meiner Meinung nach nicht überzeugend umgesetzt. Die Beziehung zwischen den beiden Charakteren blieb für mich unklar und die daraus resultierenden Erkenntnisse trugen wenig zur Lösung des Falls bei.

Insgesamt hat mich das Buch nicht mitreißen können. Die Spannung baute sich nur zögerlich auf und die Auflösung des Falls war für mich eher enttäuschend. Die Mischung aus Krimi und Charakterstudie funktionierte nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 23.09.2024

True Crime Love

Love Letters to a Serial Killer
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Das Cover und der Klappentext haben mich zunächst überzeugt. Allerdings wurde ich direkt zu Beginn enttäuscht, zwar zunächst nicht inhaltlich, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Briefe zwischen Hannah ...

Das Cover und der Klappentext haben mich zunächst überzeugt. Allerdings wurde ich direkt zu Beginn enttäuscht, zwar zunächst nicht inhaltlich, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Briefe zwischen Hannah und William von der Formatierung her eher abgesetzt vom restlichen Text und nicht nur kursiv im Fließtext dargestellt sind.

Die Geschichte ist in drei Teilen aufgebaut. Vor, während und nach dem Prozess. Es wird recht schnell klar, dass hier etwas nicht stimmen kann und so begibt sich Hannah auf eigene Faust auf Recherche um die morde aufzuklären. Dabei nimmst sie Recht schnell Kontakt mit William auf, per Brief. Wie schnell man sich "verlieben" kann, ist verrückt. Hannah wird regelrecht abhängig von William und versteift sich so sehr darauf, alles über ihn und die Morde zu erfahren, dass sie sich selbst und ihr Leben aus den Augen verliert. Ich konnte auch nicht richtig mit ihr warm werden. Ihre Art und ihr Verhalten waren mir nicht sympathisch. Sie hätte sich als so starke Frau entwickeln können. Es gab auch keine richtigen Interaktionen zwischen den Protagonisten. Der Briefkontakt blieb für mich sehr an der Oberfläche. Hier fehlte mir die emotionale Tiefe. Das ganze Geschehen war in meinem Augen doch sehr realtiätstfern und nicht glaubwürdig. Zum Teil auch zu viel übertriebene Abhandlungen und langatmige Ausführungen.

Nach Abschnitt 2 war auch klar, dass es das mit dem Freispruch nicht gewesen sein kann und mehr dahinter stecken muss. Der Kreis derjenigen, die noch als Täter in Frage kämen ist allerdings sehr gering. Das Ende war somit auch nicht unbedingt überraschend, was den wahren Täter angeht. Ganz zufrieden, wie es zwischen William und Hannah geendet ist, bin ich dann auch nicht.

Insgesamt war ich eher enttäuscht und kann das Buch nicht wirklich empfehlen. Ich hätte gehofft, dass das Buch realistisch nahegelegt, aus welchen Beweggründen man eine Beziehung mit einem Serienkiller eingeht und wie das Ganze vielleicht fernab jeglicher Vorurteile doch funktionieren kann, aber Hannah hat sich hier so sehr in die Ermittlungen versteift, dass davon keine Spur war.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Die Emotionen blieben aus

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
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Eine sehr schöne und hochwertige Aufmachung. Hardcover und Farbschnitt sind super aufeinander abgestimmt. Die im Klappentext versprochene Hochmotionalität blieb hier aber aus.

Leider konnte mich das Buch ...

Eine sehr schöne und hochwertige Aufmachung. Hardcover und Farbschnitt sind super aufeinander abgestimmt. Die im Klappentext versprochene Hochmotionalität blieb hier aber aus.

Leider konnte mich das Buch inhaltlich nicht erreichen. Ich hatte mir aufgrund des Hypes um Forth Wing sehr viel mehr von Rebecca Yarros erhofft. Am Anfang war ich noch Recht motiviert, das Kleinstadtsetting und der spannende Einstieg haben mir sehr gut gefallen. Dabei blieb es aber leider auch. Auch der Schreibstil konnte mich zunehmend weniger überzeugen. Mir fehlte das gewisse etwas, sich Einzelheiten genau vorstellen zu können, da die eingesetzten Metaphern zum Teil sehr dramatisch dargestellt wurden. Die Handlung kam für mich auch nicht richtig in Schwung. Die Erzählungen fühlten sich viel mehr nach Nebenhandlunen an, aber nicht wie die eigentlich Hauptstory. Dadurch wurde es auch schnell langatmig und langweilig und eher das Gegenteil von emotional. Erst zum Ende mit den Geschehen in der Mine wurde es für meinen Geschmack etwas spannender.

Die Charaktere fand ich noch ganz interessant, aber leider nicht gut umgesetzt. Zum Teil fehlte mir hier einfach die Sympathie. Gerade das Verhalten der Kleinstadtbewohner in Bezug auf Cam, alle sind gegen ihn, ich kann mir das nicht als sehr realistisch vorstellen. Meiner Meinung doch ein sehr verbissenes und klischeehaftes Verhalten.

Insgesamt leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Zeit, Krankheit und Tod

i fell in love with hope
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Das verspielte Cover hatte mich direkt in den Bann gezogen und neugierig auf mehr gemacht. Das Zusammenspiel der Lebhaftigkeit der Blumen mit den Skeletthänden hat schon viel versprochen. Leben uns Tod ...

Das verspielte Cover hatte mich direkt in den Bann gezogen und neugierig auf mehr gemacht. Das Zusammenspiel der Lebhaftigkeit der Blumen mit den Skeletthänden hat schon viel versprochen. Leben uns Tod so nach beieinander. Auch der Klappentext machte mich neugierig.

Leider bin ich am Ende sehr von der Umsetzung enttäuscht und muss sagen, dass ich mir ehrlich mehr erhofft hatte. Ich konnte einfach nie richtig in der Geschichte ankommen und mich in die Figuren, allen vorran Sam hineinversetzen. Der Schreibstil hat mich leider absolut nicht überzeugt. Für mich wirkte er doch sehr gewollt poetisch und mit vielen Metaphern konstruiert. Vielleicht liegt das Empfinden auch an der Übersetzung, da das Buch sehr angepriesen wurde. Insbesondere bei den Dialogen zwischen den Hauptcharakteren konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass Konversationen zwischen Jugendlichen wirklich so ablaufen. Ich hatte Schwierigkeiten einen "Film" beim Lesen in meinem Kopf ablaufen zu lassen.

Demnach blieben bei mir leider auch die Gefühle aus, um mit allen Figuren und ihrer Geschichte in Bezug auf die jeweiligen Krankheiten mitzufühlen - schade. Das Buch bleibt somit nur ein hübscher Blickfang im Regal.

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